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HEPATITIS – B – VIRUS






Hepatitis – B - Virus (HBV) ist von herausragender medizinischer Bedeutung. Weltweit sind über 300 millionen Menschen mit HBV infiziert. Das Virus verursacht akute und chronische Leberentzündungen und ist an der Entstehung der Leberzirrhose und des Leberkarzinoms beteiligt. Eine aktive Impfung im Kleinkindesaltere schützt vor Infektion.

1.Allgemeine biologische Eigenschaften des HBV

Das humanpathogene HBV ge­hört zur Familie der Hepadnaren, zu denen auch Vertreter gehoren, die bei Saugetieren oder Vogeln vorkommen. Es besitzt ein partiell doppel­strangiges DNA-Genom.
Die Virusvermehrung erfolgt in den Hepatozyten.
Das vollstandige Virion, bestehend aus dem Virusgenom, dem Viruskapsid und der Virushülle, wird nach seinem Entdecker auch Dane-Partikel genannt. Es hat einen Durchmesser von 42 nm. Dane-Partikel werden in großen Mengen in das Blut abgegeben, was zu einer ausgeprägten Viramie führt, mit bis zu 109 infektiösen Einheiten/ml Plasma. Zusätzlich sezernieren die infizierten Hepatozyten überschüssiges Hüllprotein (HBs-Antigen) in Form von sphärischen 20-nm-Partikeln oder filamentösen Partikeln (23-200 nm).

Abb.1 a) Die Dane Partikel (das
vollständi­ge infektiose Virion) hat
eine Lipidmembran-Hül­le, in der
die lange (L), mittlere (M) and
kurze (S) Form des He­patitis-B-
surface-Antigens (HBsAg)
eingelagert sind. Das partiell
doppelstrangige DNA­ Genom mit
der assoziierten Poymerase/
Reverse Transkriptase (RT) wird
vom Hepatitis-B-Core (HBc)-
Protein umgeben, wel­ches das
Nukleokapsid bildet.











b) Sphärische und filamentöse Par­tikel, bestehend aus HBsAg-tra­genden Hüllen, sind leer und da­her nicht infektiös. Sie werden von infizierten Hepatozyten im Überschuss gebildet und an das Blut abgegeben.

2.Vorkommen
Das HBV kommt weltweit vor. Es ist endemisch in China, Südostasien, dem Nahen und Mittleren Osten und in Teilen Afrikas. Dank der seit einigen Jahren durchgeführten Impfkamnen ist das Vorkommen chronischer Virusträger in Nord- und Westeuropa, USA, Kanada, Mexiko und südlichen Regionen Südamerikas auf unter 1 % gefallen. In Deutschland sind 0,3 bis 0,8 % der Bevölkerung HBs-Antigen-positiv, d. h. 250.000 bis 650.000 sind chronische Virusträger.
Offiziell werden in Deutschland etwa 5000 Neuinfektionen pro Jahr gemeldet, wobei die wirkliche Zahl wesentlich höher anzusetzen ist.












Abb 2.

3.Übertragung

Die Übertragung des HBV erfolgt durch Blut und Blut­produkte. Die extrem hohe Virämie bewirkt, dass geringste Beimengungen von Blut genügen, um andere Körperflüssigkeiten zu kontaminieren. Die lnfektion er­folgt parenteral entweder durch mukokutane Kontakte beim Sexualverkehr oder durch Inokulation mit kontaminierten Injektionsnadeln bei Stichverletzungen und bei Drogenabusus. Das Neugeborene wird unter der Geburt (perinatal) infiziert falls eine chronische HBV-Infektion der Mutter vorliegt, and bleibt dann mit großer Wahrscheintlichkeit selbst lebenslang infiziert and infektios. Nach dem Ein­tritt in den Körper gelangt das Virus auf dem Blutweg in die Leber, wo eine massive Virusvermehrung erfolgt. Der weitere Verlauf hangt in erster Linie von der Infek­tionsdosis and der Immunitätslage des Wirtes ab.
Entscheidend ist, ob die zelluläre Immunantwort mittels zytotoxischerT-Zellen and IFN-y die HBV-Ver­mehrung in den Hepatozyten rechtzeitig eindammen kann (60-70%). Trifft dies zu, so verlauft die Infektion entweder inapparent and fuhrt zu lebenslanger Im­munitat (,,stille Feiung) oder augert sich in einer vorübergehenden Leberentzün­dung.

4. Klinische Verlauf

















Abb.3 Unterschiedliche klinische Verlaufe der HBV-Infektion.
Die Infektion verlauft entweder klinisch inapparent unter Hinterlassung einer Immunitat oder äußert sich als akute Hepatitis. Chronische Verlaufe sind bei ungenugender Immunabwehr (besonders bei Infektionen unter der Geburt) häu and führen nach Jahren zu Leberzirrhose and Krebs.

5. Akute und chronische Hepatitis B

Bei klinisch apparenten Verläufen macht sich die Hepatitis nach einer Inkuba­tionszeit von meist mehreren Monaten (1-7 Monate) bemerkbar. Das Leitmerkmal ist der Ikterus

Abb.4 Die gelbfärbung duch
Bilirubin - Einlagerung in
Skleren und Haut (lkterus) zeigt
die Funktionstörung der Leber
an.








In der Mehrzahl der Fälle heilt die akute Hepatitis folgen­los aus. Selten kommt es zu einer fulminanten Hepatitis (0,1-05%), die in 80 % tod­lich verlauft. Die akute Hepatitis geht in 5-l0 % in die chronische Hepatitis über, die nach elen Jahren zur Leberzirrhose und zum hepatozellularän Karzinom führen kann. Die perinatale Infektion verläuft immer inapparent, führt aber wegen Aus­bleibens einer adäquaten Immunantwort in 90 % der Fälle zu einem chronischen Verlauf. Die chronische Hepatitis B kann sich über Jahre weitgehend asympto­matisch darstellen oder aber als chronisch-aggressive und Hepatitis mit Leberschaden imponieren, die der Entwicklung der Leberzirrhose und dem Leberkarzinom Vor­schub leisten. Das symptomarme Stadium wird weiterhin unterteilt in zwei unterschiedliche Kategorien. Der gesunde Virusträger hat eine geringe Virämie von nur 102-l06 ralen Genomen/ml Plasma und ist HBeAg-negativ. Im Gegensatz dazu hat der immuntolerante Virusträger eine hohe Viruslast (bis zu 109 Virusgenome /ml) und ist HbeAg-positiv.

Die Symtomatologie:
· Übelkeit
· Erbrechen
· Schwächegefühl
· Deutliche Gelbfärbung der Augen (Ikterus)
· Dunkelverfärbung des Harns
· Heller Stuhl

6. Diagnostik
Die Diagnostik der akuten oder chronischen Hepatitis B beruht auf dem Nachweis des Virusgenoms and weiterer Virusbestandteile (HBsAg, HbeAg) im Serum oder Plasma. Der Nachweis spezifischer 1gM- oder 1gG-Antikörper um­fasst Anti-HBs-, Anti-HBc- und Anti-HBe-Antikörper.

7. Labordiagnostik der akuten und chronischen Hepatitis B

a. Akuter Verlauf. Bereits vor der Immunologisch bedingten Le­berentzündung besteht eine hohe Virämie mit 109-l012 Virus­partikel/ml Serum und eine überschießende Produktion lee­rer Hüllen (1013/ml). Entspre­chend fällt der Nachweis von HBV-DNA, HBsAg und HBeAg stark positiv aus. Anti-HBc (1gM und IgG) treten früh auf, anti­HBe als Zeichen der Genesung und anti-HBs spät in Zusammen­hang mit der Viruseliminierung.
b.Chronischer Verlauf. HBV­DNA
und HBsAg persistieren auf
indiduell unterschiedli­chem
Niveau. Die Persistenz des HBe
zeigt die aktive Virusver­mehrung
und andauernde Pro­duktion von
infektiösen Virus­partikeln an.















Abb.5

Der Abfall des HBs-Ag, Verlust des HBe-Ag und das Auftreten von Anti-HBe-Anti­körpern sind prognostisch günstige Zeichen für die Überwindung der Infektion, die mit dem Auftreten der Anti-HBs-Antikörper abgeschlossen ist. Anti-HBs-An­tikörper schützen'vor erneuter Infektion. Anti-HBc-Antikörper persistieren le­benslang und sind ein Zeichen für eine durchgemachte oder bestehende Infektion. Prinzipiell besteht bei jedem Anti-HBc-Positiven eine HBV-Latenz und -Reaktier­barkeit.
Bei chronischen Verläufen persistiert das HBeAg und je nach Trägerstatus, auch das HbeAg.
8. Typische Konstellationen der serologischen Marker bei der HBV-ln­
Fektion
elle 1.
















9. Prophylaxe
a. Expositionsprophylaxe. Überprüfung von Blut und Blutprodukten, Verwen­dung von Einmalgeräten sowie strenge Desinfektions- und Sterilisationsmaßnah­men haben das Übertragungsrisiko im medizinischen Bereich stark gesenkt. Grundsätzlich müssen Blut, Serum und sonstige Körpersekrete als potentiell infek­tiöses Material betrachtet werden.
b. Impfung. Die aktive Impfung mit HBsAg (Totimpfstoff, in Hefezellen rekombi­nant hergestellt) wird heute allgemein empfohlen (s. Box). Der Impferfolg nach dreimaliger Immunisierung soll bei Personen mit hohem Hepatitis-B-Risiko nach ein bis zwei Monaten geprüft werden. Ein Anti-HBs-Titer von 1001. E./ml ga­rantiert eine langjährige Immunität. Sogenannte Hypo- und Non-Responder (Titer unter 100 1. E./ml) sollen weiter geimpft werden. Für die passive Immunisierung und Simultanimpfung gibt es spezielle Immunglobulinpräparate.

0. Th1erapie.
Zur Behandlung der chronischen Hepatitis B sind IFN-x und der Rever­se-Transkriptase-Hemmer Lamivudin zugelassen. Ein anhaltender Therapieerfolg ist mit beiden Substanzen nur bei ca. 30-40 % der Probanden erzielbar. Bei Lami­vudin-Resistenz kommt Adefor zum Einsatz. Neue Nukleosidanaloga sind in Ent­wicklung oder bereits in Erprobung.
































where


wo


where
wohin


where
woselbst [veraltet: wo]


where?
wo?

Short Phrases and Composed Entries (2 words)

from where
woher


where applicable
allfällig [österr.] [schweiz.]


where applicable
gegebenenfalls


where applicable
wo zutreffend


where appropriate
gegebenenfalls


where necessary
gegebenenfalls


where required
gegebenenfalls


where required
soweit erforderlich


where to
wohin


where-used list
Verwendungsnachweis {m}

Phrases and Collocations (3-4 words)

to suss (out) how/what/where/why [Br.] [coll.]
herauskriegen, wie/was/wo/warum [ugs.]


to the point where
bis zu dem Punkt


at the place where
am Ort wo


delete where inapplicable
Nichtzutreffendes streichen


financial grants where necessary
erforderliche Finanzhilfen {pl}


Go where you belong!
Geh dahin, wo du hingehörst! [ugs.]


never mind how/where
es tut nichts zur Sache, wie/wo [ugs.]


Where are you from?
Woher kommen Sie?


Where are you from?
Woher kommst du?


Idiom Where are you headed?
Wo willst du hin?


Where is Miss Peacock?
Wo ist Fräulein Peacock?


where life is concerned
wo es das Leben betrifft


where no restrictions apply
wo keine Einschränkungen gelten


where the del
wo zum Teufel


where the hell
wo zum Teufel


Where were you born?
Wo sind Sie geboren?

Long Phrases and Examples (5 words)

to be at a point (where )
so weit sein (dass )


to be at the stage (where )
so weit sein (dass )


to continue where one left off
dort weitermachen, wo man aufgehört hat


to give credit where credit is due
angebrachte Glaubwürdigkeit schenken


Idiom to give credit where credit is due
Ehre, wem Ehre gebührt.


to head away from where you want to goIn eine andere als die gewünschte Richtung fahren


to know where sb. is coming from [coll.]
jds. Standpunkt nachvollziehen können


to pick up where one left off
da weitermachen, wo man aufgehört hat


to tell sb. where to get off [coll.]
jdm. gründlich Bescheid stoßen [ugs.]


to tell sb. where to get off [coll.]
jdm. ordentlich Bescheid sagen


at the very place where
ebendort, wo


Because that is where we happen to work.
Weil wir da halt zufälligerweise arbeiten. [ugs.]


Could you tell me where the station is?
Könnten Sie mir sagen, wo der Bahnhof ist?


Everyone knows best where the shoe pinches.
Jeder weiß am besten, wo ihn der Schuh drückt.


I know where the shoe pinches.
Ich weiß, wo der Schuh drückt.


I told him where to get off.
Ich habe ihm die Leten gelesen.


I'll tell him where to get off with that stuff.
Ich werde ihm schon sagen, was die Glocke geschlagen hat.

In cases where installing into possession has been brought forward in time to before completionIm Falle der vorzeitigen Besitzeinweisung


Idiom Let the chips fall where they may
die Dinge einfach laufenlassen


Only the wearer knows where the shoe pinches.
Nur wer den Schuh trägt, weiß wo er drückt.



































begin
Anfang {m}


begin
Beginn {m}


begin
Start {m}

Verbs and short Verb Phrases

to begin
anfangen


to begin
anheben [beginnen]


to begin
beginnen


to begin
starten


to begin afresh
neu anfangen


to begin again
neu anfangen


to begin anew
neu anfangen


to begin bleeding
zu bluten anfangen


to begin decreasing
anfangen abzunehmen


to begin lifeIns Leben eintreten


to begin negotiations
Verhandlungen anfangen


to begin reading
zu lesen anfangen


to begin with
anfangs


to begin with
zunächst


to begin with
vor allem


to begin with
zu Anfang


to begin with
zunächst einmal


to begin with
für den Anfang


to begin with
gleich zu Anfang


to begin work
mit der Arbeit anfangen


to begin working
zu arbeiten anfangen

Short Phrases and Composed Entries (2 words)

begin column
Anfangsspalte {f}


Begin reading!
Fangen Sie an zu lesen!

Phrases and Collocations (3-4 words)

to begin a study
ein Studium anfangen


to begin doing sth.
mit etw. anfangen


to begin in businessIm Geschäft anfangen


to begin in earnest
so richtig beginnen


to begin one's career
seine Karriere beginnen


to begin one's lecture
mit der Vorlesung anfangen


to begin one's studies
mit dem Studium anfangen


to begin over again
nochmal neu anfangen


to begin reading again
nochmals mit dem Lesen anfangen


to begin the lesson
mit dem Unterricht anfangen


to begin the preparations
mit den Vorbereitungen anfangen


to begin the series
mit der Serie anfangen


to begin the worldIns Leben eintreten


to begin the world
mit dem Leben anfangen


to begin to boil
zu kochen anfangen


to begin to cry
zu schreien anfangen


to begin to cry
zu weinen anfangen


to begin to decay
zu verrotten anfangen


to begin to decay
zu zerfallen anfangen


to begin to decrease
anfangen abzunehmen


to begin to discuss
mit der Diskussion anfangen


to begin to ht
zu kämpfen anfangen


to begin to melt
zu schmelzen anfangen


to begin to move
sich in Bewegung setzen

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