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Schlachthöfe als Kulturzentrum - Dresden

Schlachthöfe als Kulturzentrum - Dresden

Inmitten einer Industriebrache erblühte in der Neustadt ein neues Veranstaltungsforum, wurde ein Schlachthof in ein multifunktionales Kulturzentrum umgewandelt.

Bis zu 2500 Gäste kommen seit 1999 zu den Konzerten und Veranstaltungen und erleben die Größen der Pop- und Rockkultur. Die Palette reicht dabei n Nina Hagen über Xavier Naidoo, n Sasha über Leningrad Cowboys, Status Quo und Die Prinzen bis hin zu Manfred Krug oder der Dresdner Philharmonie.

Laserlicht über Sandsteingemäuer

Es waren nicht nur die Künstler und ihre Musik, die die Massen in die alte Industriebrache lockten, sondern auch der denkmalgeschützte Schlachthof selbst, der reizvolle, spannungsreiche Kontrast zwischen überkommener Industriearchitektur und moderner Veranstaltungstechnik. Wenn das Laserlicht über das Sandsteingemäuer blitzte, wenn sich der Trockeneisnebel im eisernen Deckträgerwerk verfing, eröffnete sich für viele eine bis dahin kaum erahnte Erlebniswelt.

Hinzu kam die selbst für Elbflorenz einmalige Akustik. Von der bekamen schließlich auch die klassischen Orchestermusiker zu hören, testeten sie und gerieten ins Schwärmen.
So sind die beiden stilsicher restaurierten Hallen auch Veranstaltungsorte einer Konzertreihe der Dresdner Philharmonie. Auch die Eiblandphilharmonie hat dort einige Auftritte geplant.



Die Pop- und Rockmusiker werden sie indes künftig kaum verdrängen. Die internationale Prominenz gibt sich im Alten Schlachthof weiter die Klinke in die Hand, Anfang 2004 Buddy Original Musical Gala, Miss Fitz 8 Band, BAP-SONX-Tour am 26.3. und die Philharmoniker Anders am 14. Mai.

Wer mehr erfahren will, sollte ins Programm b(k)licken!

I Alter Schlachthof, Gothaer Str. 11,01097 Dresden, Karten an der Konzertkasse Florentinum und der Konzertkasse in der Schillergalerie,

Tel. 03 51/86 66 00,
Fax: 03 51/8 66 6019,

Infos: www.alter-schlachthof.de, www.konzertkasse-dresden.de.

Der »Alte Schlachthof« ist über die Leipziger Straße (Straßenbahn 4,9,13) und die Großenhainer Straße (Linie 3) erreichbar.

Zu Fuß geht man vom Neustädter Bahnhof rund 15 Minuten. Die einstige Fabrikauffahrt wurde kürzlich zur Gothaer Straße ernannt. Deshalb ist sie noch in kaum einer Karte zu finden.

Größte Dresdner Halle

Als der für 300 000 Einwohner ausgelegte Schlachthof in der Neustadt zu klein geworden war, ließ Stadtbaurat Hans Erlwein ab 1906 den damals größten deutschen Schlacht- und Viehhof im Ostragehege errichten, auch er heute ein unter denkmalpfle-gerischen Gesichtspunkten saniertes und nun intensiv genutztes historisches Dresdner Gebäudeensemble. Im landschaftlich reizvollen Elbbogen eröffnete im März 2001 die Neue Messe Dresden. Sie wurde mit denkmalpflegerischer Akribie in siebenmonatiger Bauzeit aus einer
Industriebrache des ehemaligen Schlachthofs errichtet. In der Messehalle 1, der größten Dresdner Veranstaltungshalle, werden nun Konzer-
te, Fernsehshows, aber auch Boxkämpfe, Reitturniere und Großkongresse ausgerichtet.

Aus dem Veranstaltungskalender für 2004:

Dresdner Reisemarkt (30.1./1.2.), Jagen, Fischen, Reiten (5.-7.3.), Dresdner Ostern (25.-28.3.) mit internationaler Orchideen-Welt. Leap-Umweltmesse (21.-23.5.), Hori-stica (10./11.7.), Antik, Gourmet und Kunstmarkt (19.-21.11.) I Messe Dresden, Messering 6,01067 Dresden,

Tel. 4 45 8105,
Fax 4 45 8155,
www.messe-dresden.de

Strasse E heißt der neue Szenetreff auf dem Industriegelände in der Werner-Hartmann-Straße. Hier gedeiht die Dresdner Partykultur, finden an verschiedenen Locations Techno-Feten, Konzerte und Parties verschiedener Veranstalter und Stilrichtungen statt.
Straße E, Werner-Hartmann-Str. 2,01099 Dresden,
www.strasse-e.de








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