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Verkehrsmuseum - DRESDEN

Verkehrsmuseum - DRESDEN

Adresse: Augustusstraße 1,01067 Dresden.

Telefon: (0351) 86440.
Telefax: (0351) 8644110.

Verkehrrbindungen: Tram3, 7, 9 vom Hbf. zum Pirnaischen Platz.

Eintrittspreise: Erw. DM 4,-; Erm. DM2,-; Gruppen Erw. DM 2,-; Erm. DM 1,-.
Öffnungszeiten: Di.- So. 10.00-l7.00 Uhr, Mo. geschlossen (Oster-u. Pfingstmontag geöffnet).

Sammlungsschwerpunkte: Geschichte des Eisenbahnrkehrs, Kraftrkehr, Luftrkehr, städtischer Nahrkehr, See- und Binnenschifffahrt.

Museumspädagogik: Ferienranstaltungen für Kinder, projektbezogener Unterricht, Vorträge und Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene.
Führungen: durch einzelne Ausstellungen.
Führer: Allgemeiner Museumsführer, 1994.

Mitten in der Altstadt, im Johanneum am Neumarkt, befindet sich das Verkehrsmuseum Dresden. Das Renaissancegebäude von 1586 rdankt seine Entstehung im weitesten Sinne dem Verkehr, es war als Pferdestall und Wagenremise des Schlosses konzipiert. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude weitgehend zerstört. Schon vor dem Krieg bestand in Dresden ein sächsisches Eisenbahnmuseum, das bereits um 1876 seine ersten Bestände angelegt hatte und somit zu den ältesten technischen Sammlungen Deutschlands gehörte. Ein Großteil der Bestände ging aber 1945 rloren. Das 1952 gegründete Verkehrsmuseum erhielt die Ruinen des Johanneums zum Ausbau als Sammlungsgebäude. 1956 konnte eine erste Ausstellung gezeigt werden. Das Museum demonstriert in dem seit 1972 fertig gestellten Gebäude Entwicklung und Stand der Verkehrstechnik in den Bereichen Eisenbahnrkehr, städtischer Nahrkehr, Kraft- und Luftrkehr sowie Binnen- bzw. Seeschifflährt.




Die Ausstellung Eisenbahnwesen zeigt im Erd-geschoss die Entwicklung der Eisenbahntriebfahrzeuge anhand von Originalen und Modellen. Das Modell eines Fahrzeugs der ältesten Fernbahn Europas, der Budweis-Linzer (Pfer-de-)Eisenbahn von 1828 steht am Beginn des Eisenbahnbaus auf dem europäischen Kontinent. Die Einführung der Dampfkraft in die Zugförderung repräsentieren Modelle früher Dampflokomotin. Schnittmodelle jüngerer Dampflokomotin zeigen Technik und Funktion dieser Maschinen. Interessante Originale sind u.a. die älteste Lokomoti des Museums, die sächsische Dampflokomoti »Muldenthal« von 1861 oder ein Salonwagen des sächsischen Königshofes von 1855 ein. Eine besondere Abteilung widmet sich der Entwicklung des öffentlichen Personennahrkehrs von der Tragesänfte bis hin zum Tatra-Straßenbahn-Gelenkzug. Im zentralen Lichthof werden Automobile gezeigt.


Verschiedene Fahrzeuge aus der Pionierzeit des Automobilbaues lassen typische Konstruktionsmerkmale jener Zeit erkennen: hölzerne Aufbauten, Vollgummibereifung oder Achsschenkellenkung. Fahrzeuge von Mercedes und DKW, aber auch das bemerkenswerte Phänomobil der Zittauer Phänomen-Werke von 1904 stehen hier neben den Nachkriegsprodukten wie Wartburg oder Trabant, die technisch auf Vorkriegs-DKW-Kon-struktionen zurückgriffen. Im 1. Obergcschoss wird die Sammlung durch Nutzfahrzeuge im Original und in Modellen ergänzt. Weitere Themen wie die Geschichte des Fahrrades und besonders der Motorräder runden den Bereich Landrkehr ab. Ebenfalls im 1. Obergeschoss befindet sich die Luftfahrteilung, die einen Überblick über die Luftfahrt von Lilienthal und Grade über Zeppelin bis hin zum modernen Weltluftrkehr bietet. Schließlich präsentiert der »Lange Gang« am Ende der Abteilung Eisenbahngeschichte die Schifffahrtsausstellung, die anhand ausgesuchter Modelle Technik und Entwicklung der Binnen- und Hochseeschifffahrt zeigt.







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