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Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin

Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin

Das Museum zeigt: Systematische Botanik und Pflanzengeographie, Morphologie und Anatomie sowie Nutzpflanzen. Der Garten präsentiert mehr als 20.000 Pflanzenarten.

Königin-Luise-Str. 6-8, 14191 Berlin
Garteneingänge: Unter den Eichen und Königin-Luise-Platz

030-83 00 60, Info-Tel. 030-83 00 61 27
030-83 00 61 86,

Internet: http://www.bgbm.fu-berlin.de/BGBM

Botanischer Garten: Garten täglich ab 9 Uhr;
Gewächshäuser Mo-Fr ab 9 Uhr, Sa und So ab 10 Uhr Schließzeiten:
November bis Januar: 16 Uhr; Februar: 17 Uhr; März, Oktober: 18 Uhr; September: 19 Uhr; April, August: 20 Uhr; Mai - Juli bis: 21 Uhr; Die Gewächshäuser schließen 1/2 Stunde vor Torschluß Botanisches Museum: Di-So 10-l7 Uhr; geschlossen am 24., 31.12.

Botanischer Garten: Erwachsene: DM 6,-; Abendkarte (2 Std. vor Schließung) DM 3,-; Studenten, Schüler und Ermäßigungsberechtigte: DM 3,-; Abendkarte: DM 1,-; Schulklassen mit Schulbescheinigung u. Lehrer: DM 1,- pro Schüler; Eintritt frei für Kinder bis 6 Jahre, Schwerbehinderte ab 70 %; Jahreskarte: DM 80.-/DM 20,- oder 40,- (erm.) Botanisches Museum; Kostenlos
Sonntagsführungen um 10.15 Uhr, ab April 13 Uhr wechselnd im Botanischen Garten und im Botanischen Museum; Information unter 030-83 00 60.



Führungen (auch auf Englisch und Französisch) nach Anmeldung unter 030-83 00 61 33 bei Frau Kowalewski; Kosten: DM 70.

Königin-Luise-Str. (Botanisches Museum) ; S-Bahn bis Rathaus
Steglitz oder Dahlem-Dorf, weiter mit 183;
Unter den Eichen: S-Bahn bis Botanischer Garten, Bus 148

Garten: 300000
Museum: 30.000

Bibliothek Mo-Fr 9-l3 Uhr und nach Vereinbarung

Förderverein: Verein der Freunde des Botanischen Gartens
und des Botanischen Museums Berlin-Dahlem e.V.

Behindertengerecht; kostenloser Rollstuhlverleih im Botanischen
Garten; Info ® 030-830 06 72.

Der Botanische Garten und das Botanische Museum sind eine Einheit, die der Forschung und Bildung dient. Die einzelnen Teile dieser größten deutschen Forschungseinriehtung für Systematische Botanik und Pflanzengeographie entstanden zu unterschiedlichen Zeiten: Der alte Botanische Garten entstand 1679 beim damaligen Dorf Schöneberg (heutiger Kleistpark), die Anfänge des Botanischen Museums gehen auf das Jahr 1815 zurück. Im Jahr 1879 erhielt das "Königliche Botanische Museum" ein eigenes Gebäude im alten Botanischen Garten. 1897-l909 erfolgte die Verlegung nach Steglitz, da der alte Botanische Garten und das Museumsgebäude für die rasch anwachsenden Pflanzensammlungen zu klein geworden waren.
Mit einer Fläche von über 43 ha gehört der Botanische Garten mit zu den größten und auch bedeutendsten der Welt. Mehr als 20.000 Pflanzenarten vermitteln hier einen Eindruck von der Mannigfaltigkeit der Pflanzenwelt. Sie werden in drei Freilandabteilungen, 16 Schaugewächshäusern sowie weiteren Anzucht-häusern kultiviert. An den Eingängen informieren Schautafeln über die zur jeweiligen Zeit besonders sehenswerten Pflanzen.
Im System sind die krautigen Pflanzen nach verwandtschaftliehen Beziehungen, nach Gattungen und Familien, angeordnet. Zum Frciland gehören außerdem ein Duft- und Tastgarten für Sehbehinderte und verschiedene Sehmuekanlagen. Ein besonderer Tip ist der im historischen Stil angelegte, sehr farbenprächtige Italienische Garten vor den Schaugewachshäusern. Im parkähnlich angelegten Arboretum werden Bäume und Sträucher, die im Berliner Klima winterhart sind, ebenfalls in verwandtschaftlicher Gruppierung nach Gattungen und Familien gezeigt. Zur Anlage gehört auch ein Rosengarten mit über 200 Sorten sowie ein 1996 ncuangelcgter Arzneipflanzengarten.

Die pflanzengeographische Abteilung wurde von Adolf Engler um die Jahrhundertwende geschaffen. Sie nimmt ein Drittel der Gesamtfläche des Gartens ein - rund 13 ha - und ist damit eine der größten Anlagen dieser Art in Europa. In drei Haupschnitten - Europa, Asien und Nordamerika - werden hier die Vegetationsgebiete der gemäßigten Breiten dargestellt, soweit dies im hiesigen Klima möglich ist. Waldparticn, Wiesen, Moore, Heideflächen und Steppen wechseln ab mit Gruppen von Gebirgspflanzen.

In den Gewächshäusern werden Pflanzen aller Erdteile mit tropischem und subtropischem Klima gezeigt; besonders reich sind Orchideen, Kakteen und andere Sukkulenten, Bromelien, Begonien, Farne und tierfangende oder fleischfressende Pflanzen vertreten. Eine architektonische Sehenswürdigkeit ist das große Tropenhaus. Der aus dem Jahr 1907 stammende freitragende Hallenbau ist mit 60 m Breite, 30 m Länge und 25 m Höhe eines der größten Gewächshäuser der Welt.

Während man im Garten die Vielfalt der Wuchsformen und die Farbenpracht von Blüten und Früchten bewundern kann, werden im Botanisehen Museum anhand von Hunderten meist stark vergrößerten Modellen die Strukturen der Pflanzen und ihre Entwicklung gezeigt.

Die übersichtliche Ausstellung beginnt im unteren Geschoß mit der Abteilung Geschichte der Pflanzen und Pflanzengeographie. Hier wird die Vegetation verschiedener Erdepochen anhand von Schautafeln, Fossilien und Dioramen dargestellt. Breiter Raum ist den Nutzpflanzen gewidmet: Die Abteilung zeigt Herkunft und Anbaugebiete vieler Kulturpflanzen (Getreide, Faserpflanzen, Nutzhölzer, tropische und subtropische Nutzpflanzen).
Eine besondere Stellung nimmt die Agyptische Abteilung ein. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich über 3.000 Jahre alte Blütengirlanden, mit denen die Mumien der Pharaonen Ahmose und Ramses II. geschmückt waren.

Das obere Geschoß zeigt die Geschichte der systematischen Botanik in Berlin, einen Stammbaum der höheren Pflanzen und eine biologische Abteilung, die die äußere und innere Anpassung
der Pflanzengestalten an Standort und Klima darstellt.

Wie der Wasserschlauch seine Opfer (Insektenlarven und Wasserflöhe) fängt und verdaut, warum die Brennessel brennt und wie der Mangrovenbaum in den Treibsanden der Gezeitenzone überlebt, wird hier gezeigt.

. Das Museum «igt wechselnde Sonderausstellungen
. Im Botanischen Garten finden Konzerte statt.
. Im Museum stehen ein Filmraum und eine Ton-Dia-Schau mit jeweils wechselnden Ihemen zur Verfügung.
. Das Neue Glashaus kann für Veranstaltungen gemietet werden.
. Von Mai bis Oktober findet eine Pilzberatung statt: Mo. Di. Do von 14-l6 Uhr, Mi von 10-l2 Uhr.
. Im Botanischen Garten gibt es am Eingang Unter den Eichen ein Cafe-Restaurant. Sehr schön sitzen Sie im Sommer bei Kaffee und Kuchen im Cafe Victoria auf derTerasse der Schaugewächshäuser. Im Museum gibt es eint- kleine Automaten-Cafeteria.

Ein Tip für olle, die noch mehr Museen besuchen möchten: Sie befinden sich unweit des Dahlemer Museumskomplexcs mit Museum für lkerkunde, Museum für Indische Kunst, für Islamische Kunst und für Osl-osiotische Kunst.







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