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Pfalzmuseum für Naturkunde

Pfalzmuseum für Naturkunde

Adresse: Hermann-Schäfer-Straße 17,67098 Bad Dürkheim.

Telefon: (06322) 94130.
Telefax: (06322) 941311.
Eintritlspreise: Erw. DM 3,-; Erm. DM 2,-; Gruppen Erw. DM 2,50; Krm. DM 1,50.

Öffnungszeiten: Di. und Do.-So. 10.00 -l7.00 Uhr, Mi. 10.00 - 20.00 Uhr, Mo. geschlossen.
Gastronomie: im Museum.
Sammlungsschwerpunkte: Geologie, Mineralogie, Paläontologie, Botanik, Zoologie, Landespflegc, Ökologie.

Museumspädagogik: Kurse und Seminare, jährlich internationales Naturfilmfestival (Naturale).
Führungen: nach Vereinbarung.

Seit 1840 trägt der Verein für Naturforschung und Landespflege (POLLICHIA) in Bad Dürk-hcim eine naturkundliche Sammlung zusammen, die mit ihren wertvollen Belegen und Ausstellungsstücken zu einem Museum mit dem Charakter einer Landessammlung angewachsen ist.
Seit der Wiedereröffnung des Pfalzmuseums für Naturkunde (POLLICHIA-Museum) im Mai 1981 in den renovierten Räumen der ehemaligen Herzogmühle steht eine moderne Bil-dungs-, Dokumentations- und Forschungseinrichtung mit rund 1400 m' Ausstellungsfläche auf fünf Stockwerken sowie rtrags- und Schulungsräumen zur Verfügung. Zur Deckung der Unterhalts- und Betriebskosten wurde 1998 der Zweckverband Pfalzmuseum für Naturkunde gegründet. Dem Museum ist das Informati-ons- und Forschungszentrum Biosphärenrescr-vat Naturpark Pfälzerwald eingegliedert, eine aus Bundesmitteln geförderte Modelleinrich-tung, der die Aufgabe zukommt, mit museumsspezifischen Gegebenheiten die Öffentlich-keits-, Bildungs- und Forschungsarbeit eines Naturparks zu bewältigen. Breit gefächert sind die Exponate des Museums aus Geologie, Mineralogie, Paläontologie, Zoologie, Botanik sowie Landespflcge (z. B. Naturschutz). n besonderer Bedeutung sind Themenkreise wie »Lebensbilder aus Erdaltertum und Erdmittelalter«, »Versteinerungen der Eiszeit«, »Fossilien des Rotliegenden«, »Mineralogisches Kabinett«, »Bergbau in der Pfalz« sowie »Pilzkunde«, »Heimische Tiere - einst und jetzt« (viele Tiere werden auch lebend gezeigt) und die »Geschichte der Naturforschung in der Pfalz«, verbunden mit einer Dokumentation der Polarforschung.




Im Museum werden ebenfalls regelmäßig Sonderausstellungen zu naturkundlichen Themen gezeigt.
Für Schulklassen und interessierte Gruppen stehen vielfältige museumspädagogische Programme und Fortbildungsveranstaltungen im Angebot. Tonbild- und Videoschauen, Vitrinen zum »Begreifen«, Leseecken sowie ein eigener Kinderraum vermitteln neuzeitliche museums-didaktischc Aktivitäten. Ein reich sortiertes Archiv naturkundlicher Objekte steht der Forschung zur Verfügung. Auch werden hauseigene Forschungsprojekte durchgeführt, die sich Umweltanalysen, wie z. B. der Untersuchung von Flechten als Bio-Indikatoren, oder der Auswertung eigener paläontologischer Grabungen widmen. n überregionaler Bedeutung sind die Sammlungen von Mineralien, Pflanzen, Insekten, einheimischen gelarten sowie der rheinland-pfälzischen Fossilfunde. Die Bibliothek des Pfalzmuseums für Naturkunde umfasst mehr als 20000 naturwissenschaftliche Publikationen sowie zahlreiche Zeitschriftenreihen und Sonderdrucke. Die Einrichtung ist als Präsenzbibliothek dem Publikum zugänglich.

Seit 1989 betreibt das Pfalzmuseum für Naturkunde eine Zweigstelle in der Zehntscheune auf Burg Lichtenberg in Kusel. 1998 wurde dort ein Museumsneubau - das GEOSKOP-Urwelt-museum der Westpfalz, eingeweiht. Interessant sind die zahlreichen museumspädagogischen Angebote der »Forschungswerkstatt« für Jung und Alt.







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