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Aischgrund



Aischgrund

"Land der 1000 Weiher wird der Aischgrund auch genannt, denn unzählige Teiche, die schon im Mittelalter für die Karpfenzucht angelegt wurden, prägen das Bild der Landschaft.

Zwischen unterer Aisch und Regnitz

Adetsdorf
Eingebettet in die sanft gewellte, bewaldete Landschaft des Aischgrunds mit ihren unzähligen Karpfenweihern liegt der beschauliche Ort, der 1128 erstmals urkundlich erwähnt wird. Das Renaissance-Schloss wurde um 1595 in Fachwerkbauweise errichtet. Die Gemeinde Adelsdorf trägt neben den Symbolen ihrer einstigen Adelsherren den Karpfen im Wappen - ein Zeichen dafür, welch große Bedeutung die Karpfenzucht schon im Mittelalter für die Menschen im Aischgrund hatte.

Neuhaus
Malerisch spiegelt sich Schloss Neuhaus mit seinem aus dem 13. Jh. stammenden Zwiebelturm in den Weihern, die das Wasserschloss an drei Seiten umgeben. Die Weiher und der Wassergraben, der früher auf der Seite zum Dorf hin angelegt war, dienten als Schutz vor feindlichen Angriffen.
Am Fischerhäuschen am Ortsrand von Neuhaus beginnt und endet ein Rundweg, der mit einem Fuchssymbol markiert ist. Der rund 3 km lange Jagdlehrpfad führt an Felsenkellern und Weihern vorbei. Schautafeln bieten Informationen zu Jagd und Fischfang und erklären die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Sogar echte, aber ungefährliche Tierfallen sind aufgebaut.



Weisendorf
"Trink, was klar ist, red, was wahr ist, steht auf dem kleinen Marktbrunnen in Weisendorf, dem Zentrum des oberen Seebachgrunds. Neben den zahlreichen restaurierten fränkischen Fachwerkhäusern hat die Marktgemeinde sehenswerte Kirchen aus dem 12. Jh. und ein barockes Wasserschloss zu bieten. Besonders interessant sind die Naturschönheiten im Park des Schlosses: riesige Silberpappeln mit Stammdurchmessern von bis zu 6 m und gewaltige Blutbuchen.

Brunn
Nichts erinnert heute mehr daran, dass das in einer lieblichen Talsenke gelegene Dorf einst ein Ort mit großer Anziehungskraft auf Heilungssuchende von nah und fern war. Dem Wasser aus Brunn schrieb man über fast drei Jahrhunderte bis in die Mitte des 19. Jh. heilende Kräfte zu. Das Brunner Wasser wurde sogar in Fässern in alle Welt verschickt. Als das Wasser jedoch in einem "gelblichen Strahl aus dem Boden schoss, bedeutete dies das Aus für den "Heilbrunnen. Doch auch ohne Heilwasser ist Brunn einen Besuch wert: Im Schloss Brunn ist nämlich das Erste Bayerische Rundfunkmuseum sehenswert. Mit Geräten vom Volksempfänger bis zur modernen Studiokamera wird die Geschichte der drahtlosen Nachrichtenübermittlung dokumentiert. Auf einem Hörpfad können Sendebeispiele aus der Rundfunkgeschichte auf Knopfdruck abgehört werden (geöffnet an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 17 Uhr, Telefon: 09104/2482).

Markt Erlbach
Die geschichtsträchtige Gemeinde im Naturpark Frankenhöhe wurde 1132 erstmals urkundlich erwähnt. Rund um den Marktplatz mit dem alten Rathaus hat sie sich das typisch fränkische Ortsbild bewahrt. Schmuckstück des Städtchens ist die mächtige Kirchenburg mit der Moseskanzel und dem kostbaren barocken Hochaltar im Innern. Vorbildlich restauriert wurde das alte Fachwerkpfarrhaus, in dem heute ein Handwerkermuseum untergebracht ist (geöffnet an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 16 Uhr).

Neustadt
Wahrzeichen der von waldreichen Hügeln umgebenen alten Markgrafenstadt Neustadt an der Aisch ist das barocke Rathaus. Eine mittelalterliche Sage rankt sich um den meckernden Ziegenbock, der täglich um 12 Uhr auf dem Türmchen des Rathauses seine Runden dreht. Demnach soll im Jahr 1461 ein in ein Ziegenfell eingenähter Schneider die Bewohner der Stadt vor dem Verhungern gerettet haben: Er sei meckernd auf der Stadtmauer herumstolziert und habe so den vor den Toren der Stadt liegenden Feinden vorgegaukelt, es gäbe in der Stadt trotz der Belagerung noch genügend Lebensmittel. Von der einstigen mittelalterlichen Befestigung sind viele Mauern und Türme erhalten. Einziger Überrest der ehemals vier Stadttore ist das Nürnberger Tor. Im Ortskern prägen zahlreiche malerische Fachwerkhäuser das Bild.

Dachsbach
Bis in die karolingische Zeit reicht die Geschichte des gemütlichen Ortes zurück. Die steinerne Schwurhand an der Kirche erinnert an die Zeit der karolingi-schen Gaugerichte in Dachsbach. Zeuge aus dieser Zeit ist auch der aus groben Quadern errichtete Turm, der zur ehem. Burg gehörte und der auf der von der Aisch umflossenen "Schlossinsel steht. Der Turm diente einst als Zehntscheuer. Überliefert ist, dass Markgraf Albrecht Alkibiades im Jahr 1553 die Burg selbst anzündete, um den anrückenden Nürnbergern zuvorzukommen.

Vestenbergsgreuth
Man erreicht den kleinen Ort, wenn man in Uehl-feld links von der B 470 abzweigt. Der Duft von heimischen und exotischen Kräutern, der den Besucher beim Aussteigen aus dem Auto gleich umfängt, entströmt der Kräuterteefabrik Martin Bauer. Tee- und Kräutersorten aus aller Herren Länder werden in dem Großunternehmen zu Kräutertees und anderen Naturprodukten verarbeitet, die in die ganze Welt geliefert werden. Nicht nur für Teefreunde ist der Besuch des Greuther Teeladens, der in der Fabrik in der Duten-dorfer Straße untergebracht ist, ein lohnendes Ziel.

Höchstadt
Verbindet man einen Ort im Aischgrund besonders mit der Karpfenzucht, dann ist es Höchstadt an der Aisch. In dem romantischen Ort lohnt aber nicht nur ein Besuch einer der vielen Gastwirtschaften, in denen der berühmte Aischgründer Spiegelkarpfen serviert wird. Das alte Städtchen mit seiner 1200-jährigen Geschichte hat auch viele historische Gebäude zu bieten: das weithin sichtbare Schloss, schöne Fachwerkhäuser, den Stadtturm mit dem angebauten Torhaus aus dem 12. Jh. und die Stadtpfarrkirche mit dem Tonölberg von 1540. In den Waldgebieten rund um Höchstadt und im Tal der Aisch laden viele markierte Wege zum Wandern ein.

Info
Anfahrt
Von Westen und Süden auf der A 3 bis zur Abfahrt Hochstadt-Ost; von Osten auf der A 73 bis Forchheim, weiter auf der E 470

Auskunft
Tourist-Information
Naturpark Steigerwald im Touristenverband Franken e. V. Hauptstr. 3 91443 Schemfeld
Telefon: 09162/124-24 Fax 09162/124-33
www.steigerwald.org

Landgasthof
Zur Hammerschmiede
Birnbaum 56 91466 Gerhardshofen
Telefon: 09163/99940 Fax 09163/999419
In dem rustikalen Landgasthof kurz vor Dachsbach wird fränkische Küche geboten; Spezialität: Aischgründer Karpfen aus eigenen Teichen

Gasthof Alte Poststation Goldener Hirsch
Marktplatz 6 91448 Emskirchen
Telefon: 09104/695 Fax 09104/691
Frühere Turn und Taxis Poststation, in der schon Casano nächtigte. Saisonale Spezialitäten














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