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Essen und Trinken - Stuttgart



Essen und Trinken - Stuttgart

Der »Spätzles-Aquator« ist auf keiner Landkarte zu finden, und dennoch beginnt dahinter das Territorium der schwäbischen Küche - dort, wo die rechtschaffene Hausfrau ihre Spätzle noch locker aus dem Handgelenk m Brett ins siedende Wasser schabt. Oder es zumindest könnte, wenn sie wollte. Und noch immer heißt das beliebteste Sonntagsessen in der Stadt und r allem auf dem Land: gemischter Braten, Spätzle mit viel Soße, grüner und Kartoffelsalat.
Die schwäbische Küche ist nicht unbedingt raffiniert, hält nichts n aufgesetztem Schnickschnack - dafür ist beste Qualität n Fleisch und Gemüse Ehrensache. Natürlich finden auch verwöhnte Feinschmecker im Ländle reichlich Spitzengastronomie. Das ist allerdings ein anderes Thema -hier ist n guter Hausmannskost die Rede.

Urschwäbisches aus Topf und Pfanne

■ Spätzle: Gesalzener Teig aus Eiern und Weizenmehl sowie etwas Wasser bilden die schlichte Grundlage für die Nationalspeise. Eigenhändig vom Brett geschabt sind gelungene Spätzle der Stolz der Schwäbinnen.
■ Bubespitzla: Kleinfingerdicke Würste, aus gekochten und geriebenen rohen Kartoffeln mit Ei und Gewürzen geformt, in Salzwasser gegart und in heißem Fett gebräunt. Sie werden zu Braten oder Sauerkraut gereicht.

■ Maultaschen: Sie wurden einst zur Fastenzeit als Mogelpackung erfunden, um das Fleisch zu verstecken. Sie sind knapp handtellergroß und mit Spinat, Hackfleisch, Kalbsbrät und Gewürzen gefüllt.

■ Schwäbischer Rostbraten: Gut
angebratene dünne Rumpsteaks mit viel Röstzwiebeln drauf.
■ Ofenschlupfer: Süßer Auflauf aus Äpfeln und Weißbrot, mit Sauce aus Eiern, Milch und Zucker überbacken.
■ Vesper: Diese wichtige Zwischenmahlzeit besteht meist aus Brot, Wurst und Most, Wein oder Bier.

Und was trinkt man gern?

Die Region um Stuttgart sowie die Schwäbische Alb können mit guten Weinen und kräftigem Most aufwarten. Während auf der Alb die Äpfel und Birnen gedeihen, reifen die Trauben an Neckar und Rems. Von den Schwaben wird behauptet, dass sie ihren Wein am liebsten selbst trinken, weshalb so wenig in andere Bundesländer exportiert wird. Da ist was dran.
Von den roten Rebsorten liegt der fruchtig-leichte Trollinger mengenmäßig an der Spitze, gefolgt von Schwarzriesling, Lemberger und anderen. Für den Weißwein werden Riesling, Silvaner, Kerner oder Müller-Thurgau angebaut.














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