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Die Inflation




Die Inflation


Inflation hat verschiedene Erscheinungsformen. Es gibt die Offene Inflation (die Verschlechterung des Geldwertes ist für jedermann erkennbar, wie Preissteigerungen), die Versteckte Inflation (Verbesserung/Verschlechterung der Qualität bei gleichbleibenden Preis), die Zurückgestaute Inflation (administratorische Maßnahmen gegen die freie Preisbildung durch Preisstopp, Höchstpreise, Subventionen. Bei Zurücknahme dieser Maßnahmen löst sich der Preisstau auf und die Inflation erfolgt schlagartig), die Schleichende Inflation (regelmäßige Verschlechterung des Geldwertes ohne dessen Funktionalität zu beeinträchtigen) und die Galoppierende Inflation (beschleunigte Selbsverstärkung der Geldentwertung. Die Geldfunktionen können nicht mehr uneingeschrenkt ausgeübt werden).

Ursachen der Inflation
Ursachen für den Preisanstieg:
- Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage- bzw. Angebotsverhältnisse => ANGEBOT UND NACHFRAGE REGULIEREN DEN PREIS
- Monopole erhöhen den Preis ihrer Produkte
- Kostenanstieg der hergestellten Produkte

Wenn ein Kostenanstieg nicht von der Ausweitung der finanziellen Mittel (Geldversorgung) begleitet wird, steigen die Zinsen, die dadurch die Nachfrage senken und damit dem inflatorischen Prozeß entgegenwirken.
_ Inflation kann nur entstehen, wenn sie auch finanziert wird.

Also entsteht Inflation wenn die Geldmenge schneller wächst als das Potenzial einer Volkswirtschaft. (monitäre Seite)
Alle großen Inflationen wurden durch eine Überversorgung der olkswirtschaften durch Geld ausgelöst.

Importierte Inflation
Durch Preissteigerungen im Ausland steigen die Forderungen nach vergleichbaren Produkten des Inlandes, was eine Lohnsteigerung und dadurch ein verändertes Angebot-Nachfrage-Verhätniss mit sich führt.

Durch Preissteigerung von Produkten im Ausland, die nicht durch heimische Produkte ersetzt werden können (z.B. Öl) wird das Preisniveau im Inland erhöht.
(Angebotsinflation)

Durch den Erwerb von Banken an ausländischer Währungen kommt es zu einer Erhöhung der Geldmenge im Inland.




Inhaltsverzeichnis

1. Begriff der ,,Inflation'

2. Arten der Inflation


2.1 Erkennbarkeit
2.2 Dauer
2.3 Tempo

3. Ursachen der Inflation


3.1 Angebotsinduzierte Inflationstypen


3.1.1 Kosteninflation
3.1.2 Gewinninflation
3.1.3 Steuerinflation


3.2 Nachfrageinduzierte Inflationstypen


3.2.1 Nachfrageinflation
3.2.2 Importierte Inflation


3.2.2.1 Auslandsnachfrageinflation
3.2.2.2 Exportüberschussinflation


3.3 Monetäre Inflationstheorie


3.3.1 Quantitätstheorie
3.3.2 Neoquantitätstheorie


3.4 Anspruchsinflation

4. Wirkungen der Inflation


4.1 Stagflation
4.2 Inflation und Einkommen
4.3 Inflation und Vermögen
4.4 Inflation und Schulden
4.5 Inflation und Staat
4.6 Inflation und Beschäftigung
4.7 Inflation und Außenwirtschaft

1. Begriff der ,,Inflation'

,,Inflation [l. ,,Aufblähung'], Zunahme der im Verkehr befindlichen Zahlungsmittel über den wirtschaftlich erforderlichen Bedarf hinaus; Folge ist Geldentwertung. u. Preissteigerung.'1

2. Arten der Inflation

Die Inflationsarten werden nach der Erkennbarkeit, der Dauer und dem Tempo des Inflationsprozesses unterschieden.

2.1 Erkennbarkeit

· Offene Inflation: Die Preissteigerung ist ,,offen' erkennbar. Sie sorgt für eine unmittelbare Schwächung der Kaufkraft des Geldes und ist in Statistiken ablesbar. Die Entwicklung der Preise wird vom Marktgeschehen bestimmt, der Staat nimmt keinen Einfluss auf die Preise.

· Verdeckte (zurückgestaute, verklappte) Inflation: Die Preissteigerung ist nicht offen erkennbar. Der Staat hält die Preise durch Maßnahmen, wie Preis- und Lohnstops, Festlegung von Höchstpreisen, Subventionen usw., verhältnismäßig stabil.


Die Leute haben zwar Geld, können damit aber nichts anfangen, da das Güterangebot zu gering ist, was zur Bildung von Schwarzmärkten für besonders begehrte Güter führt.

2.2 Dauer2

· Temporäre Inflation: Diese Inflation tritt nur in einem kurzen Zeitraum auf.

· Permanente Inflation: Diese Inflation tritt dauerhaft auf.

2.3 Tempo

Schleichende Inflation: Die Preissteigerung tritt über einen langen Zeitraum konstant niedrig auf. Die Preissteigerungsrate ist niedriger als der Zinssatz für langfristige Geldanlagen.

Trabende Inflation: Sie ist der Übergang zwischen der schleichenden zur galoppierenden Inflation. Die Preissteigerung ist mäßig.

Galoppierende Inflation: Die Rate der Preissteigerung ist sehr hoch, nimmt laufend zu und liegt über dem Zinssatz für langfristige Geldanlagen (etwa 6 bis 8%). Liegt die Rate über 50%, dann spricht man von einer Hyperinflation.3

3. Ursachen der Inflation

Über die Ursachen der Inflation gibt es viele Theorien und Ansätze, die sehr unterschiedlich ausfallen können.
Eine Möglichkeit sie zu unterscheiden, ist sie nach Angebot und Nachfrage zu trennen, da die Marktpreise durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage gebildet werden.4

3.1 Angebotsinduzierte Inflationstypen

Die Steigerung des Preisniveaus geht bei dieser Theorie von der Angebotsseite aus, wobei mindestens eins, der zur Bildung des Preises notwendigen Bestand- teile5 steigt. Nach diesen Bestandteilen, kann man noch einmal unterscheiden.6

3.1.1 Kosteninflation

Um ihre Kosten zu decken, erhöhen die Betriebe die Preise, wenn


- überhöhte Lohnforderungen durchgesetzt
- die Kostensteuern und die Lohnnebenkosten steigen
- die Zinsen erhöht
- bei gleichbleibender Kapazitätsauslastung die Stückkosten erhöht
- die Preise für ausländische Rohstoffe oder Vorprodukte erhöht werden.

3.1.2 Gewinninflation

Um ihre Gewinne zu steigern, erhöhen oligopolistische und monopolistische Unternehmen die Preise für ihre Güter auf Kosten der Nachfrager.7

3.1.3 Steuerinflation

Jedes Gut hat im Marktpreis auch Mehrwertsteuern enthalten. Werden diese erhöht, dann steigen auch die Preise.8

3.2 Nachfrageinduzierte Inflation

Die Steigerung des Preisniveaus geht bei dieser Theorie von der Nachfrageseite aus. Es wird, gesamtwirtschaftlich gesehen, davon ausgegangen, dass die
(Geld-) Nachfrage größer ist bzw. schneller steigt, als das (Güter-)Angebot.9
Auch hier kann man weiter differenzieren.

3.2.1 Nachfrageinflation

Wenn bei privaten Haushalte, den Unternehmen und dem Staat die Sparneigung abnimmt und/oder sie Kredite Aufnehmen (Geldschöpfung) um ihre Interessen zu finanzieren.10
3.2.2 Importierte Inflation

Im allgemeinen kann man sagen, das die importierte Inflation die Auswirkungen des Ausland auf das inländische Preisniveau.11Allerdings kann auch hier wieder unterschieden werden.

3.2.2.1 Auslandsnachfrageinflation

Die Auslandsnachfrageinflation besagt im Grunde nur, dass eine Steigung der Auslandsnachfrage auch die gesamtwirtschaftliche Nachfrage erhöht.12

3.2.2.2 Exportüberschussinflation

Wenn der Export höher ist als der Import, dann besteht ein Exportüberhang. Die durch diesen Exportüberschuss eingenommenen ausländischen Zahlungsmittel (Devisen) werden nicht mehr für Importzwecke verwendet und in inländische Währung umgetauscht. Durch diesen Umtausch wird das inländische Geldvolumen erhöht, was zu einem Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage führt, wodurch eine Preissteigerung herbeigeführt wird.13

3.3 Monetäre Inflationstheorie

Bei dieser Theorie werden nur Erhöhungen der Geldmenge für Veränderungen des Preisniveaus verantwortlich gemacht. Hierbei unterscheidet man zwischen einer alte und neuen Quantitätstheorie.14

3.3.1 Quantitätstheorie

Bei dieser Theorie ist Geld nur ein Tauschmittel für Güter. Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes wird vernachlässigt.

3.3.2 Neoquantitätstheorie

Die Ansätze der Neoquantitätstheorie sind ähnlich wie die der alten Quantitätstheorie, nur berücksichtigt die neuere Theorie nicht nur das Geldangebot, sondern auch die Geldnachfrage.

3.4 Anspruchsinflation

,,Die ,,Anspruchsinflation' kann als Versuch einer Integration der zuvor diskutierten Inflationstheorien gewertet werden.'15

4. Wirkungen der Inflation

Die Wirkungen der Inflation kann man im weitesten Sinne damit beschreiben, dass man für eine bestimmte Geldmenge immer weniger Güter eintauschen kann. Doch die Wirkungen nur dadurch zu beschreiben wäre zu ungenau, deshalb hat man sie in verschiedene Bereiche unterteilt.16

4.1 Stagflation

Die Stagflation, Stagnation mit Inflation, ist wohl die schlimmste Folge der Inflation. Sie entsteht z.B. dadurch, wenn Unternehmen ihre steigende Kosten aus Konkurrenzgründen nicht durch Preiserhöhungen ausgleichen können. Sie führen dazu, dass die Unternehmen Verluste machen und die Investitionen sinken17:
,,Die Güterproduktion stagniert, und es entsteht Arbeitslosigkeit bei steigenden Preisen.'18

4.2 Inflation und Einkommen

Wer ein Einkommen bezieht und Kaufkraftverluste durch die Inflation verhindern will, sollte sein Einkommen erhöhen und so der Geldentwertung angleichen. Meist geschieht dies durch die Gewerkschaften, die es schaffen wenigsten einen Inflationsaugleich durchzusetzen.
Da Rentner auch ein Einkommen haben, muss auch das angepasst werden. Die Rentner waren also immer benachteiligt und um diese Benachteiligung aufzuheben, gilt seit 1957 die dynamische Rentenregel, welche die Renten automatisch anpasst.19

4.3 Inflation und Vermögen

Ist der Zinssatz kleiner als die Inflationsrate, dann nimmt das Geldvermögen ab, da Geldvermögen durch Zinsen wachsen. Anders sieht die Sache bei Sachver- mögen aus, sie wachsen durch Wertsteigerungen. Da die Steigerungsrate meistens über der Inflationsrate liegt, werden Sachvermögensbesitzer kaum benachteiligt, und so lässt sich auch die Flucht in Sachwerte erklären, wobei hier das Geldver- mögen in Sachvermögen umgewandelt wird.20

4.4 Inflation und Schulden

Bei Schulden gilt das Nominalprinzip, das heißt, dass auch bei einer hohen Inflationsrate 100 DM Schulden 100 DM Schulden bleiben. Schuldner werden also begünstigt und Gläubiger benachteiligt.

4.5 Inflation und Staat

Durch Inflation erhöht sich das Einkommen des Staates, da seine Haupteinnahme- quellen die einkommensabhängigen Steuern und die Mehrwertsteuer sind. Steigt die Inflationsrate erhöhen sich auch die Einkommen, wodurch mehr Steuern eingenommen werden können. Und da die Mehrwertsteuern vom Nettopreis erhoben werden, erhöhen sich die Mehrwertsteuereinnahmen durch inflationsbe- dingte Güterpreissteigerungen. Aus diesem Grund wird der Staat auch als Inflationsgewinner bezeichnet. Diese Aussage ist aber nicht ganz richtig, denn auch der Staat hat Ausgaben. Erhöhen sich die Güterpreise, muss auch der Staat diese erhöhten Preise zahlen, und auch seinen Beschäftigten höhere Löhne zahlen.21

4.6 Inflation und Beschäftigung

Der Zusammenhang zwischen Inflation und Beschäftigung ist nicht ganz klar. Oft kann man beobachten das bei steigender Inflationsrate auch die Beschäftigung zu nimmt, was aber nicht heißt, das sie in irgendeinem Zusammenhang stehen.
Darstellen kann man diesen etwas undurchsichtigen empirischen Zusammenhang mit Hilfe der PHILLIPS-Kurve.22

4.7 Inflation und Außenwirtschaft

Wie man bei der importierten Inflation erkennen kann, beeinflussen die außenwirtschaftlichen Beziehungen die Inflation, auf der anderen Seite kann man sagen, dass die Inflationsrate Einfluss auf Export und Import hat.23


Die Inflation

1.) Was versteht man unter Inflation?

Unter Inflation versteht man ein anhaltendes Steigen des Preisniveaus, ohne das sich das Gut in Qualität oder Quantität verändert. Das Preisniveau ist der Durchschnitt aller wichtigen Güter in einer Volkswirtschaft.
Steigt also das Preisniveau wird die Kaufkraft der Konsumenten sinken, da die Kaufkraft des Geldes im umgekehrten Verhältnis zum Preisniveau steht.



Kaufkraft = 1 / Preisniveau.

2.) Wie berechnet man die Inflation?

Üblicherweise wird der Anstieg des Preisniveaus durch Preisindizes gemessen. Der in der Bundesrepublik bekannteste ist der der Lebenshaltung privater Haushalte.
Hier wird vom statistischen Bundesamt ein Warenkorb zusammen gestellt, der aus ca. 750 ausgewählten Güter besteht, die von durchschnittlichen Haushalten üblicherweise gekauft werden. Der Kaufpreis für den Warenkorb wird im Basisjahr mit 100 % oder mit 100 Punkten angesetzt. Aus dem Vergleich des für den Kauf notwendigen Geldbetrages im Berichtsjahr lässt sich dann die Entwicklung der Kaufkraft ableiten. Also ein Inflationsbarometer. Der Warenkorb wird alle 5 Jahre erneuert.
In Deutschland wird für die Berechnung des Preisindex für Lebenshaltung die Formel von Laspeyres angewendet.

P = _p1 * q0 p1 = Preis im Berichtsjahr


_p0 * q0 p0 = Preis im Basisjahr

q0 = Gewichtung im Basisjahr (entsprechend der gesamten
Ausgaben)

Beispiel: Prüfung 2001

Darüber hinaus lässt sich die Inflation auch über das Bruttoinlandsprodukt berechnen. Üblicherweise wird aber der Preisindex für Lebenshaltung herangezogen, da es für Konsumente unerheblich ist ob sich die Export- oder Investitionspreise ändern.


3.) Arten der Inflation

Hier unterscheidet man zwischen Erkennbarkeit, Dauer und der Schnelligkeit der Geldentwertung

3.1) Unterscheidung nach der Erkennbarkeit
Nach der Erkennbarkeit wird zwischen offener und verdeckter Inflation unterschieden.
Von offener wird gesprochen, wenn die Preissteigerung offen zutage tritt, also an den Güterpreisen erkennbar ist. Von der verdeckten Inflation wird gesprochen, wenn sie nicht ersichtlich ist. Sie wird vom Staat reguliert und entsteht durch staatliche Eingriffe, wie zum Beispiel durch Festpreise. Ein Zeichen für eine verdeckte Inflation sind aufkommende Schwarzmärkte, auf denen die knappen Waren zu Wucherpreisen gehandelt werden.

3.2) Unterscheidung nach der Dauer
Bei den zeitlichen Aspekten unterscheidet man nach ,,temporärer' und ,,permanenten' Inflation. Die temporäre Inflation ist nur eine kurzfristige Preissteigerung, die sich nur auf einen Konjunkturzyklus beschränkt. Bei einer permanenten Inflation gibt es eine beständige Preissteigerung, die über mehrere Konjunkturzyklen hinweg besteht und daher auch zu bekämpfen gilt.

3.3) Unterscheidung in Ausmaß und Geschwindigkeit
Hier unterscheidet man zwischen 3 Inflationsgeschwindigkeiten, welche den Ausmaß der Inflation beschreiben.


1.) schleichende Inflation: jährlich 3 - 5 % Preissteigerung
2.) trabende Inflation
3.) und galoppierende Inflation oder auch Hyperinflation > 50% Preissteigerung

Ursachen der Inflation

Die Preise für ein Gut bilden sich durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Da bei der Preisbildung beide Marktseiten beteiligt sind können Preissteigerungen auch von beiden Seiten ausgehen. Entsprechend wird zwischen nachfrageinduzierten und angebotsinduzierten Inflationsursachen unterschieden.

5.)Nachfrageinflation

5.1) Monetaristische Inflationserklärung

Aus monetaristischer Sicht geht der Inflationsimpuls von einer zu starken Erhöhung der Geldmenge aus. Die monetaristische Inflationsursache weicht nicht stark von Nachfrageinflation ab. Durch die Erhöhung der Geldmenge kommt es zu einer stärkeren Nachfrage nach Konsumgütern oder Investitionsgütern, dadurch verschiebt sich die Nachfragekurve nach rechts und es kommt zu einer Preissteigerung.


Ursachen können unkontrolliertes Drucken von Notengeld durch die Zentralbank sein, aber auch das hemmungslose Schöpfen von Giralgeld durch die Geschäftsbanken. Als weiterer Möglichkeit einer Geldmengenerhöhung kommt ein Anstieg der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes in Betracht. Dies ist mit der Fisher´schen-Verkehrsgleichung nachweisbar P = G * U / H

- Bei unterbeschäftigter Wirtschaft wird eine Erhöhung der nachfragewirksamen Geldmenge zur Anhebung des Angebots bei mäßigen Preissteigerungen führen. -- Bei Vollbeschäftigung verhindert die Kapazitätsgrenze ein Ansteigen von H, so dass eine Anhebung des Preisniveaus erfolgt.

5.2) nicht monetäre Nachfrageinflation
Der Ansatz der den Inflationsimpuls auf der Nachfragerseite sieht, gilt als der älteste Ansatz der modernen Inflationserklärungen. Ausgangspunkt ist die autonome Erhöhung der Gesamtausgaben, die auf ein völlig unelastisches Angebot trifft. Die gesamtwirtschaftliche Nachfrage(Bild 2) besteht aus der Konsumnachfrage der privaten Haushalte, Investitionsnachfrage der Unternehmen, Nachfrage des Auslands und den Staatsausgaben, dadurch verschiebt sich die Nachfragekurve nach rechts.


Haushalte


Binnennachfrage


Gesamtwirtschaftliche Nachfrage


Unternehmen


Staat


Ausland


Bild 2



Bild 3

Aufgrund von Angebot und Nachfrage ergibt sich das Preisniveau p1. Durch die Erhöhung der Nachfrage kommt es zu einem neuen höheren Preis p2 . Der dabei entstandene Nachfrageüberhang wird auch als ,,inflatorische Lücke' bezeichnet.

Sind die Kapazitäten nicht voll ausgelastet wird die Angebotsseite ihre Güterproduktion nach und nach anpassen, so dass sich nach einer zeitlichen Verzögerung die ursprünglichen Preise wieder bilden.

Geht der Nachfrageschub von den 3 Binnenfaktoren aus (Bild 2) wird auch von Binnennachfrage gesprochen. Die Nachfrager sparen zu wenig oder nehmen Kredite auf um ihre Ansprüche zu finanzieren.

5.3) importierte Nachfrageinflation
Im Ausland wird in der Regel eine weniger stabilitätsgerechte Geld-, Finanz-, und Lohnpolitik betrieben, als in Deutschland. So sind dort die Inflationsraten regelmäßig höher als im Inland. Folge ist, dass in Deutschland die Exporte stark steigen und die Importe aus dem Ausland zurückgehen. Beschäftigungspolitisch ist die Zunahme der Exporte positiv zu bewerten. Übersteigen die Exporte die Importe, strömt im Umfang des Exportüberschusses zusätzlich Geld in die Wirtschaft.
Werden die Einnahmen an ausländischen Zahlungsmittel aus den Exporten, die nicht wieder für Importzwecke benötigt umgetauscht (in die Inlandswährung), so steht der zusätzlichen Inlandswährung keine inländischen Güterangebote mehr gegenüber. Wird das zusätzliche Einkommen dann nicht gespart, sondern zur Güternachfrage verwendet erhöht sich die Binnennachfrage und verstärkt - bei Vollbeschäftigung - inflationäre Tendenzen.

5.4) Bekämpfung der Nachfrageinflation
Zum einen kann die europäische Zentralbank durch ihre geldpolitische Instrumente, wie Offenmarktgeschäfte, Ständige Fazilitäten und der Mindestreseve Liquidität vom Markt abschöpfen und die Zinsen erhöhen. Dadurch geht das Interesse an den Krediten verloren und die Geldmenge sinkt. Als Folge wird die Nachfrage nach Konsumgütern oder Investitionsgütern zurückgehen, wodurch die Preise stabil werden oder sogar fallen.
Wie die Bundesbank kann auch die Regierung über die Fiskalpolitik in die Nachfrage eingreifen. So kann sie die Staatsausgaben drosseln und die Steuern erhöhen. Die zusätzlichen Einnahmen werden in den Konjunkturausgleichsrücklagen stillgelegt. Darüber hinaus ist sie in der Lage die Exporte zu erschweren. Allerdings sind die Möglichkeiten den Außenbeitrag wirkungsvoll zu beeinflussen sehr beschränkt. (EU keine Zölle mehr). In gleiche Richtung zielt auch der Abbau von Importhemmnissen, allerdings ist hier mit enormen Widerständen seitens der betreffenden Branchen zu rechnen.

6.) Angebotsinflation
Die Inflationsverursachenden Impulse können nicht nur von der Nachfragerseite ausgehen, sondern ebenfalls von der Angebotsseite. Zu Preissteigerungen kommt es hier, wenn Kostensteigerungen über preise an die Nachfrager weitergegeben werden oder wenn Anbieter einen höheren Gewinnaufschlag durchsetzen. Daraus ergeben sich die beiden ,,Grundtypen' der Angebotsinflation · Kostendruckinflation und Gewinninflation

6.1) Kostendruckinflation
Der Auslöser bei der Kostendruckinflation sind Preissteigerungen bei den Faktorleistungen, die von den Unternehmen nicht durch Produktivitätssteigerungen aufgefangen werden können. Um Gewinneinbußen oder gar Verluste zu vermeiden werden die Produktpreise erhöht. Kostensteigerungen können folgende Ursachen sein: - eine über dem Prozentsatz der Produktivitätssteigerung


liegende Lohnerhöhung (Lohn-Preis-Spirale)*


- eine Zunahme der Preise für importierte Vorprodukte
- eine Zinserhöhung
- eine Zunahme der Kostensteuern und der Lohnnebenkosten

Dadurch verschiebt sich die Angebotskurve nach links, wodurch die Preise steigen.

Handelt es sich dabei um importierte Rohstoffe, deren Preise gestiegen sind spricht man wiederum von einer importierten Inflation. Beispiel Erdöl

* Wenn die Löhne schneller steigen als die Produktivität, erhöht sich die Lohnkostenbelastung der Unternehmen. Dadurch kommt es aufgrund des Kostendrucks zu Preissteigerungen
(Angebotsinflation). Dies bewirkt wiederum eine Minderung des Realeinkommens, was dann eine erneuten Lohnerhöhung bewirkt.

Bei der Angebotsinflation gibt es 2 Möglichkeiten:


1.) Kostenüberwälzung gelingt, so kommt es zu einer Kosteninflation
2.) Kostenüberwälzung gelingt nicht -> Gewinnrückgang -> Investitionsrückgang -> Produktion und Beschäftigung sinken



Stagflation

Stagflation
Bezeichnet eine gesamtwirtschaftliche Situation, in der das Preisniveau steigt (Inflation), gleichzeitig die Produktion stagniert und Arbeitslosigkeit herrscht

6.1) Gewinninflation
Sie kommt zustande, wenn die Unternehmen versuchen ihren Gewinnanteil zu erhöhen.
So kommt zu einer Verschiebung der Angebotskurve nach links, aufgrund der höheren Preisen. So kommt es wieder zu einer Erhöhung des Preisniveaus trotz einer bestehenden Unterbeschäftigung und zum Rückgang des realen Sozialproduktes.
Vorraussetzung: Nur bei oligopolistischen und monopolistischen Märkten(Preis selbst bestimmen). Also Marktmacht wird verlangt.

Insgesamt kann festgestellt werden, dass die Inflation nicht auf eine einzige Ursache zurückgeführt werden kann. Vielmehr ergänzen sich die verschiedenen Erklärungsansätze gegenseitig.

7.) Wirkungen der Inflation

Bei jeder Inflation gibt es immer Gewinner sowohl als auch Verlierer. Auch wenn der eine oder andere in Deutschland nur mit Schrecken an Inflation denkt. Die Inflation kann auf unterschiedliche soziale Schichten auch unterschiedliche Konsequenzen haben. In den folgenden Erläuterungen werde ich versuchen die Konsequenzen zu erörtern.

7.1) Beschäftigungswirkungen
Die Frage ob die Inflation die Beschäftigung fördert lässt sich wie folgt vereinfacht darstellen. Der Staat erhöht bei Arbeitslosigkeit seine Nachfrage, wodurch ein höheres Volkseinkommen und eine höhere Beschäftigung geschaffen wird. Je mehr sich allerdings die Volkswirtschaft der Vollbeschäftigung nähert, desto mehr wird es zu Engpässen in der Produktion kommen, was Preissteigerungen zur folge hat. (Phillips-Kurve)

7.2) Einkommens und Vermögensverteilung
Die Einkommensbezieher sind, wenn sie Kaufkraftverluste vermeiden wollen, darauf angewiesen, dass das Einkommen erhöht wird, da sonst das Realeinkommen sinkt. Somit sind sie stark von den Interessenverbänden abhängig. Allerdings erfolgt eine Lohnerhöhung meist erst nach einer Preissteigerung, wodurch die Arbeitnehmer zeitweise Inflationsverlierer sind. Am schlechtesten sind die Empfänger von Sozialleistungen gestellt ( Wohngeld, Kindergeld, Rentenzahlungen..), da die Transferzahlungen nicht im gleichen Maße erhöht werden, wie die Preise.· Kaufkraftverlust

7.3) Vermögen
Geldvermögen wachsen durch Zinsen. Liegt der Zinssatz unter der Inflationsrate, nehmen Geldvermögen real ab. Inflation beeinträchtigt also die Wertaufbewahrungsfunktion des Geldes. Somit kommt es zu einer Flucht in Sachwerte ,,Betongold', da die Sachvermögensbesitzer durch die Inflation kaum benachteiligt werden.

7.4) Schulden
Für Schulden gilt das Nominalwertprinzip. D.h. 1000 € Schulden bleiben auch bei hoher Inflation 1000€ Schulden. Schuldner profitieren und Sparer verlieren durch eine Inflation, wenn kein Inflationsaisgleich durch Zinsanpassung stattfindet.

7.5) Staat
Der Staat wird oft als der Inflationsgewinner bezeichnet. Haupteinkommensquellen des Staates sind die einkommensabhängigen Steuern und die Mehrwertsteuer. Durch eine Inflation steigen die Einkommen stärker. Dadurch steigen die Staatseinkommen gleich zweifach, da durch ein höheres Einkommen der Arbeitnehmer in eine höhere Steuerklasse rutscht(Progressionseffekt: höheres Einkommen führt zu einer höheren Besteuerung). Auch die Einnahmen durch die Mehrwertsteuer steigt, da sie über die Nettoverkaufspreise der Güter berechnet wird. Außerdem nimmt der Realwert der enormen Staatsschulden durch die Inflation ab. Anderseits muss der Staat aber auch höhere Preise für seine nachgefragten Güter bezahlen und auch für seine beschäftigten höhere Löhne bezahlen. Somit hängt es also vom Verhältnis der Mehreinnahmen zu den Mehrausgaben ab, ob der Staat zu den Verlieren oder Gewinnern gehört.

7.6) Negative Allokations- und Wachstumseffekte

In einer Marktwirtschaft übernehmen die Preise eine Steuerungs- und Signalfunktion. So sorgt der Preismechanismus dafür dass die nachgefragten Güter produziert werden und die Produktionsfaktoren in ihren effizientesten Einsatzort gelenkt werden.

Steigen jetzt aber die Preise stark an, so wird nicht mehr erkennbar, welche Güter wirklich knapp sind. Insbesondere bei hoher Inflation können die Anbieter und Nachfrager nicht mehr zutreffend beurteilen, ob die Güter deshalb teuer geworden sind, weil das Angebot gemessen an der Nachfrage zu knapp ist oder ob die Preissteigerungen lediglich Ausdruck der Inflation sind. Die Preise verlieren also ihre Signalfunktion. Die Folge sind fehlerhafte Investitions- und Produktionsentscheidungen, also eine Fehlallokation der Produktionsfaktoren. Dies bedeutet eine Hemmung des Wachstums der Wirtschaft und somit auf Dauer eine geringere Beschäftigung.
Darüber hinaus führt eine Inflation zu einer Flucht in Sachanlagen, wie bereits in 7.3 beschrieben. Die Folge ist, dass Sparkapital nicht dorthin wandert, wo es am effizientesten ist, nämlich in Erweiterungen von Kapazitäten um so Arbeitsplätze zu schaffen.




7.7) Beeinträchtigung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit
Infolge der steigenden Güterpreise sinkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit, wenn die Preise im Inland schneller steigen, als die Preise im Ausland und die Wechselkurse stabil gehalten werden. Die Ausländer müssen dann mehr für die deutschen Waren bezahlen.

Zusätzliches Material für Folien:

I. Inflationsberechnungen

Aufgabe 1.) Verbrauchsindex


1996 -- Basisjahr 100 %
1998 -- 102,7
1999 -- 103,8
2000 -- 106,5

Inflation im Jahre 2000 = prozentuale Veränderung zum Vorjahr

103,8 = 100
106,5 = x x = 102,6 · Preissteigerungsrate von 2,6 %

Aufgabe 2.)


a.) BIP in jeweiligen Preisen 3.784,2 Mrd. 3.877,1 Mrd.
b.) BIP in Preisen von 1995 3.678,6 Mrd. 3.732,3 Mrd.

Prozentuale Veränderung zum Vorjahr

a.) 3.784,2 = 100 %
3.877,1 = x x (nominales Wachstum) = 2,5 %

b.) 3.678,6 = 100 %
3.732,3 = x x (reales Wachstum) = 1,5 %

Inflation = nominales Wachstum - reales Wachstum · 1 %








Inflationsursachen


I Nachfrageinflation


II Angebotsinflation


Hausgemachte
Nachfrage-
inflation

Importierte
Nachfrage-
inflation

Kostendruck-
inflation

Marktmacht-
inflation


· Konsum-
nachfrage-
inflation

· Investitions-
nachfrage-
inflation

· Staatsn-
achfrage-
inflation


· Export-
nachfrage-
inflation


· Lohnkosten-
inflation

· Kapitalkosten-
inflation

· Kostensteuer-
inflation

· importierte Kosteninflation


· marktbeherr-
schende
Unternehmen

· Kartelle

Nachfragekurve verschiebt
sich nach rechts


Nachfragekurve verschiebt

sich nach rechts

Angebotskurve verschiebt sich nach links


III Geldmengeninflation
- Nachfragekurve verschiebt sich nach rechts





Angebotsinflation


- Kosten steigen schneller als Kosteneinsparungsmöglichkeiten durch Rationalisierung (Kostendruckinflation)
- Gewinndruckinflation

Versuch der Überwälzung
in die Produktpreise
/

Überwälzung
gelingt


Überwälzung
gelingt nicht

z. B. infolge gleichförmigem Überwälzungsverhalten aller Unternehmen,
gute Auftragslage,

z. B. bei unterschiedlichem Überwälzungsverhalten der Unternehmen, preisgünstigen Importen, schlechter Auftragslage/geringer Nachfrage

Anstieg der Produktpreise
|

Gewinneinbußen
(Gewinnquote sinkt)
|

Stagflation
Bezeichnet eine gesamtwirtschaftliche Situation, in der das Preisniveau steigt (Inflation), gleichzeitig die Produktion stagniert und Arbeitslosigkeit herrscht





Bekämpfung von Inflation

Nachfrageinflation

Angebotsinflation


Kostendruckinflation

Marktmachtinflation
('Gewinndruckinflation')

Bekämpfung:


Drosselung der Nachfrage


· Kontraktive Fiskalpolitik
· Kontraktive Geldpolitik
· Kontraktive Außenwirtschafts-politik

Bekämpfung:


Die Vorschläge zielen in erster Linie auf die Lohnpolitik ab.
Empfohlen wird eine


· produktivitätsorientierte Lohnpolitik bzw.

Bekämpfung:


Kontrolle des Verhalten durch


· Kartellverbot
· Missbrauchsaufsicht über marktbe-
herrschende Unternehmen

· Fusionskontrolle



Bekämpfung
-Ausrichtung der Geldmengenentwicklung am mittelfristigen Wachstum der Wirtschaft




Hausarbeit zum Thema:
Inflation, Ursachen und Wirkungen

Inhaltsverzeichnis


I. Einleitung

II. Definition des Begriffes Inflation


1. Was ist Inflation und wie berechnet man sie?
2. Unterscheidung der Inflation zur Deflation bzw. Stagflation

a. Arten der Inflation

1. Unterscheidung nach der Erkennbarkeit
2. Unterscheidung nach Dauer
3. Unterscheidung in Ausmaß und Geschwindigkeit
4. Unterscheidung nach der Herkunft


IV Ursachen der Inflation


1. Nachfrageinflation
2. Angebotsinflation

a.) Kosteninflation

b.) Gewinninflation

3. Anspruchsinflation


V Wirkungen der Inflation


1. Zusammenhang zwischen Inflation, Beschäftigungsgrad und Wirtschaftswachstum
2. Wirkung auf Einkommensverteilung
3. Wirkung auf Vermögensverteilung
4. Wirkung der Inflationserwartung
5. Das Problem der Segniorage


I. Einleitung


Unsere heutige Marktwirtschaften sind zugleich auch Geldwirtschaften, in denen das Geld bzw. der Preis eines Gutes den objektiven Tauschwert eines Gutes wiederspiegelt. Das heißt, der Geldwert wird bei uns dadurch bestimmt das man einer bestimmten Geldmenge eine bestimmte Gütermenge zuordnet. Dies nennt man die Kaufkraft des Geldes. Dieses System des wirtschaftens mit Geld stellt die Basis für eine mögliche Inflation.
Denn die Kaufkraft unterliegt ständigen Veränderungen, so dass man mit ein und dem selben Geldbetrag immer wieder unterschiedliche Gütermengen zu unterschiedlichen Zeitpunkten erhält.


II. Definition des Begriffes Inflation


1) Was ist Inflation und wie berechnet man sie?

Allgemein ausgedrückt bedeutet Inflation eine Preisteuerung eines Gutes ohne das sich das Gut in Qualität und oder Quantität verändert. Sprich eine anhaltende Preisteuerung bei der die Kaufkraft des Geldes sinkt.
Dadurch das wir als Konsumenten eine Vielzahl von Gütern konsumieren, kann es vorkommen, das manche Güter teuerer und andere günsterer werden. Die Inflationsrate bzw. auch Preisteuerungsrate genannt, soll ein repräsentativer Durchschnitt für die Gesamtheit aller konsumierten Güter darstellen. Dazu hat das statistische Bundesamt, welches monatlich die Inflationsrate per anno ermittelt und veröffentlicht, ein Verfahren entwickelt mit dem dieser Durchschnitt als gegeben angenommen werden kann.

Das System beruht auf dem sogenannten ,,Warenkorb', welcher alle Güter und Dienstleistungen die wir täglich konsumieren beinhaltet. Dieser ,,Warenkorb' stellt eine Basis zur Bildung eines Preisindexes dar. Das statistische Bundesamt ermittelt verschiedenene Preisindizes, welche benutzt werden um eine tendenzielle Entwicklung der Preise im Warenkorb über einen Zeitraum von fünf Jahren zu beobachten und zu analysieren.Einer dieser Preisindizes ist zum Beispiel der Preisindex für die Lebensshaltungskosten. Mit diesem Indizes, die alle fünf Jahre durch einen neuen Warenkorb ermittelt werden, kann man letztendlich die Kaufkraft des Geldes ableiten.

Es ist zu Beobachten, dass über die Jahre hinweg der Preisindex für die Lebenshaltungskosten stetig gestiegen ist. Dies wiederum kann nur bedeuten, dass die Konsumenten immer mehr Geld aufwenden mußten um die selben Mengen von Gütern zu bekommen. Damit kann man sagen das die Kaufkraft stetig gesunken ist und es eine Inflation gegeben hat.

2) Unterscheidung der Inflation zur Deflation bzw. zur Stagflation

In dem selben bereits genannten Zeitraum stellte man aber auch ein stetig einhergehendes Wirtschaftliches Wachstum fest, so das man früher bei den ersten Beobachtungen zu dem Trugschluß kam, das Inflation ein normales Phänomen des Wirtschaftwachstums ist. Tätsächlich gibt es aber keinen systematischen Zusammenhang der beiden betrachteten Faktoren, welches nachweislich in der Vergangenheit erwiesen ist. Denn es war auch in naher Vergangenheit sehr wohl möglich, ein positives Wirtschaftswachstum zu erzielen ohne das es auch Inflation zur selben Zeit gab.

Auch eine Stagflation wiederleget dieses These eindeutig. Denn eine Stagflation beschreibt eine Situation, in der ein stagnierenendes oder negatives Wirtschaftswachstum gleichzeitig mit Inflation einhergeht. Diese Situation gab es beispielsweise in der BRD zur Zeit der Wiedervereinigung mit der ehemaligen DDR.

In der Deflation kann man das genaue Gegenteil der Inflation beobachten. Das bedeutet, das die Kaufkraft zur Zeiten der Deflation steigt. Diese ist für Industrieländer, die ohnehin bereits eine sehr hohe Produktivität und Wohlstand genießen, eine eher unwahrscheinliche Situation.



III Arten der Inflation


1) Unterscheidung nach der Erkennbarkeit

Bei der Erkennbarkeit lassen sich zwei Typen unterscheiden. Die sogenannte ,,offene' Inflation, die sofort und offentlich bemerkt wird. Statistiken und Nachrichten berichten meistens über sie.

Weiterhin gibt es noch eine ,,zurückgestaute' oder auch ,,verdeckte' Inflation, welche nicht ersichtlich ist. Sie wird vom Staat reguliert, und entsteht durch staatliche Eingriffe in die Wettbewerbsmärkte. Diese Eingriffe, zum Beispiel Preislimits, sollen dazu dienen eine Preisstabiltät zu gewährleisten. Denn die Eingriffe regulieren die freie Preisbildung der Märkte und verhindern so eine Inflation.
Die Wirkungen und Ursachen der Inflation, welche in den folgenden Kapiteln noch beschrieben werden, werden dadurch nicht beseitigt sondern nur zurückgestaut.

2) Unterscheidung nach der Dauer

Bei den zeitlichen Aspekten unterscheidet man nach ,,temporärer' und ,,permanenter' Inflation.
Die temporäre Inflation ist eine kurzfristige Preisteuerung die sich nur auf einen Konjunkturzyklus beschränkt. Ihre Ursachen und Wirkungen sind von so kurzer Dauer, das sie zu vernachlässigen sind.
Bei einer permanenten Inflation gibt es eine beständige Preissteigerung, die über mehrere Konjunkturzyklen hinweg besteht und daher zu bekämpfen gilt.

3) Unterscheidung in Ausmaß und Geschwindigkeit

In diesem Punkt unterscheiden wir vier Inflationsgeschwindigkeiten, welche das Ausmaß der Inflation beschreiben.


-,,schleichende' Inflation (5 - 10 % Preisteuerung)
-,,beschleunigte' Inflation 10 - 20 % Preisteuerung)
-,,galoppierende' Inflation (20 - 50 % Preisteuerung)
- Hyperinflation (über 50 % Preisteuerung)


Bei dieser Einteilung ist allerdings zu beachten, das die Grenzen fließend verlaufen.

4)Unterscheidung nach der Herkunft der Impulse

Es gibt zwei unterschiedliche Impulse für eine Inflation. Einmal kann sie ,,hausgemacht', sprich durch interne Impulse verursacht worden sein. Die Ursachen sind dann innerhalb Deutschlands zu finden.

Da unsere Wirtschaft nicht autark aggiert, kann es auch externe Impulse geben, welche dann bei uns eine Inflation hervorrufen. Dann spricht man auch von ,,importierter' Inflation.

Die Ursachen und Wirkungen sind allerdings identisch, unabhängig von der Art des Impulses.

IV. Ursachen der Inflation

Die nun folgenden Theorien zur Entstehung bzw. Ursachen der Inflation sind sehr umstritten. Einer den bedeutensten Ansätze ist der Keynanische Ansatz, der nun in den folgenden Seiten erläutet wird. Nebenbei gibt es auch weitere bedeutende Ansätze wie die ,,monetaristische Inflationstheorie' von J.Tobin 1987,oder die ,,systemimmanente Inflation' der auf O.Eckstein 1981 zurück zuführen ist, oder Friedmanns Ansatz des ,,Monetarismus' 1956, auf die hier nicht weiter eingegangen wird.

Für die Inflation werden folgende Ursachen gekannt:


1) Nachfrageinflation (demand pull)

Bei dieser Ursache sind die Nachfrager der auslösende Impuls. In dieser Situation ist die Nachfrage in dem gesamten Markt größer als das Güterangebot. Dadurch entsteht eine Lücke zwischen Angebot und Nachfrage, welche auch als sogenannte ,,inflatorische Lücke' bezeichnet wird. Da der Markt immer versucht einen Gleichtgewicht zu erreichen und die Produzenten diese Angebotslücke erst nach einer gewissen Reaktionszeit in der Lage sind diese zu schliessen, steigen die Preise, um wieder ein Gleichgewicht des Marktes herzustellen.
Nun stellt sich die Frage wodurch dieser Nachfrageschub ausgelöst wurde. Die gesamtwirtschaftliche Nachfrage wird gebildet durch das Produkt aus Geldmenge und der Umlaufgeschwindigkeit dieser (G x U). Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes kann als konstant angesehen werden. Ferner kann man schlußfolgern das die Geldmenge, die variable Größe ist, welche als Ursache des Nachfrageschubs gestiegen sein muß. Möglich wird dies durch die Indikatoren für das Geldmengenwachstum.


-Zinsen (sinkend)
-Sparquote (sinkend)
-Investitionsquote (steigend)
-etc.


Dadurch kommt eine größere Geldmenge in Umlauf die die o.g. inflatorische Lücke ergibt. Denn diese Differenz zwischen dem Wachstum der Nachfrage und der Güterproduktion ergibt die Preisteuerung -Inflation.

Ein weiterer wichtiger Konsument ist der Staat, der ebenfalls durch die Nachfrage der öffentliche Haushalte eine inflatorische Lücke bedingen kann. Dies kann dadurch geschehen, dass die staatliche Nachfrage durch Geldschöpfung, sprich durch drucken von Geld, finanziert wird.

Zu guter letzt fragt natürlich, und gerade in Deutschland, das Ausland nach und erzeugt einen ,,Exportüberschuß', wenn die Nachfrage im Inland nicht durch Importe ausgeglichen werden kann.

2) Angebotsinflation

Bei der Angebotsinflation geht der entscheidene Impuls als Ursache der Inflation von den Anbietern aus. Dies ist der Fall wenn kein Nachfrageüberhang besteht und trotzdem die Preise am Markt steigen. Auch hierfür ist schnell eine Ursache auszumachen, da es ebenfalls wie bei der Nachfrageinflation eine Funktion für die Angebotsseite gibt:

Endpreis eines Gutes = Kosten + Gewinn + indirekte Steuern.

Deshalb kann man die Ursachen für die Angebotsinflation wie folgt untergliedern:

a) Kosteninflation (cost-push)


Die Ursache für die Inflation ist, wie das Wort schon besagt, die Kosten. Steigen die Kosten für ein Gut, so steigt ebenso der Preis. Die Erhöhung der Kosten kann widerum verschiedene Gründe haben:

-Erhöhung der Stückkosten bei geringer Auslastung (der Gegenteilige Effekt der Fixkostendegression)


-Erhöhung der Lohnnebenkosten
-Lohnerhöhung /Lohnkosten (wage-push)


-Erhöhung der Kosten für Steuern (tax-push)


-Zinserhöhung (steigende Zinsen)


-Preissteigerungen der Rohstoffe oder von Zulieferbetrieben


-etc.


Bei den Ursachen die durch die Kosteninflation entstehen können die Produzenten meistens nur auf die Gegebenheiten reagieren. Ganz im Gegensatz zur


b) Gewinninflation (Profit-push)


Hier wird durch Steigerung des Gewinnanteils am Marktpreis eines Gutes ein Ungleichgewicht im Markt hervorgerufen. Das können sich allerdings nur Unternehmen erlauben, die eine ausreichend große Marktmacht besitzen. Denn sonst ist dieses Unterfangen der Gewinnmaximierung über den Preis nicht zu realisieren (make-up pricing). Solch eine Marktmacht kann begründet sein mit:


-unzureichendem Wettbewerb (Quasi-Monopole)
-geringe Preiselastizität auf der Nachfragerseite


Weiterhin können Preis-bzw. Inflationsimpulse auch aus strukturellen Anderungen auf der Nachfrage-bzw. Angebotsseite resultieren. Die sogenannte Nachfrageverschiebung (demand-shift-Inflation). Basis hierfür ist die unterschiedliche Produktivitätsentwicklung zweier Bereiche. Dadurch das allerdings einheitliche Lohnpolitik der Gewerkschaften betrieben wird, werden die Lohnstückkosten im einen Sektor zunehmen und gleichzeitig im anderen Sektor fallen. Damit werden sich auch in beiden Bereichen die Preise unterschiedlich verändern. Der eine Bereich wird seine Preise senken, da auch seine Lohnstückkosten gesunken sind. Der andere Bereich, in dem die Lohnstückkostengestiegen sind, wird die Preise halten müssen, obwohl bei ihm die Kosten noch gestiegen sind. Nichts desto trotzt wird sich ein Anstieg des gesamtwirtschaftlichen Preisniveaus feststellen lassen. Verursacht wird dieser Inflationsimpuls durch die Preisstarrheit des einen Sektors.


3) Anspruchsinflation

In den verschiedenen bereits angesprochenen Ursachen der Nachfrage bzw. Angebotsinflation offenbart sich der Wunsch der sozialen Gruppen nach einer Erhöhung ihres Anteils am Sozialprodukt. Die Anspruchsinflation faßt die hieraus resultierenden Inflationsursachen einer Situation zusammen in der die Summe aller durchgesetzten Ansprüche an das Sozialprodukt schneller steigt als die reale Produktion. Das heißt im Klartext, das die Erwartungen jedes Einzelnen zu mehr Wohlstand zukommen, schneller steigen als die Produktivität der Wirtschaft. Diese unterschiedlichen Anspruchshaltungen sind ins-besondere in Industriestaaten sehr ausgeprägt und von sehr großer Bedeutung. Deshalb gibt es immer wieder die Appelle an die ,,soziale Vernunpft' oder sogenannte ,,Stillhalteabkommen'.

V. Wirkungen der Inflation

Bei jeder Inflation gibt es immer Gewinner sowohl als auch Verlierer. Auch wenn der ein oder andere in Deutschland nur mit Schrecken an Inflation denkt, hat das Phänomen der Inflation bei uns bei weitem an Bedeutung verloren, da es bei uns eine unabhänige Notenbank gibt, welche für eine stabile Währung sorgt. Aber gerade jetzt im Vollzug der einheitlichen Währung in Europa stellt sich bereits wieder die Frage der Geldwertstabiltät und wie diese zu erhalten ist.

Die Inflation kann auf unterschiedliche soziale Schichten auch unterschiedliche Konsequenzen haben. In den nun folgenden Erläuterungen wird ein versucht, eine Einblick auf die Konsequenzen jedes Einzelnen von uns zu geben.


1) Zusammenhang zwischen Inflation, Beschäftigungsgrad und Wirtschaftswachstum


Die Stabilität des Geldwertes steht neben den anderen Zielen des magischen Vierecks im Gegensatz. Denn die anderen Ziele wie:


-Vollbeschäftigung
-ausgegliche Zahlungsbilanz
-befriedigendes Wirtschaftswachstum


schliessen sich fast förmlich aus.

a) Vollbeschäftigung vs. Preisstabiltiät
Dazu gibt es eine empirische Untersuchung von A.W.Phillips welche einen Zusammenhang zwischen den Anderungen der Nominallöhne und der Arbeitslosigkeit in England von 1861 bis 1957 untersuchte. Er fand dabei heraus, dass mit steigender Arbeitslosigkeit die Erhöhung der Nomianllöhne abnehmen.

Lohnerhöhungen wirken allerdings nur dann inflatorisch wenn sie höher sind als der Produktivitätsfortschritt. So hat man die Phillipskurve erweitert und die Zunahme der Produktivität korrigiert. Dabei erhält man die modifizierte Phillips-Kurve. Bei der Korrektur setzt man eine konstante Produktivität von 3% zugrunde. In der unten gezeigten Skizze kann man sehr gut sehen, das sich die Geldwertstabilität und die Vollbeschäftigung sich ausschliessen.
Phillips-Kurve



b) Wirtschaftswachstum vs.Inflation

Wie bereits in dem voran gegangen Kapitel ,,Unterscheidung Inflation-Deflation' beschrieben, gibt es keine gesicherten Zusammenhang zwischen diesen Faktoren. Doch bei einem sind sich die Experten einig, eine extrem hohe Inflationsrate ist sicherlich nicht förderlich für das Wirtschaftswachstum einer Wirtschaft, da es zu erheblichen Verzerrungen der Preisrelationen kommt und es somit zu Fehlentscheidungen (Fehlallokationen) der Resourcen führt.


2) Wirkungen auf Einkommensverteilungen


Bei der Einkommensverteilung gibt es folgende Aspekte:

Es gibt es zum einen die Lohn-Lag Hypothese, die besagt, das sich Unternehmen sich viel besser gegen Inflationsfolgen schützen können. Preiserhöhungen können sehr viel schneller vollzogen werden, als Lohnerhöhungen, die erst durch die Laufzeit der Tarifverträge festgelegt sind.

Zum anderen die Zinseinkommen welchesich negativ auswirken, wenn der Nominalzins nicht der Preissteigerungsrate entsprechend erhöht wird. Dabei sind die Zinsbezieher natürlich schlecht gestellt.

Am schlechtesten sind die Renter gestellt, da ihre Renten durch politische Entscheidungen bzw. gesetzliche Regelungen bestimmt sind. Diese Wirtschaftsobjekte haben von sich aus überhaupt keine Möglichkeit sich der Preissteigerung anzupassen. Ferner muß man auch noch ein time-lag hinnehmen wenn denn die Rente überhaupt angepasst werden.

Zusammengefasst schlagen sich natürlich die Inflationsverluste der anderen bei den Vorteilen der Gewinnbezieher nieder, welche auch die meisten Möglichkeiten der ,,Aktionsfähigkeit' haben. Eines dieser Objekte die daran massgeblich profitieren ist natürlich der Staat. Denn durch die nominelle Einkommenssteigerungen kommen die Einkommensbezieher in die sogannte ,,kalte Progression' das heißt, dass sie nach Abzug von Steuern sogar real weniger aufgrund dieser inflationellen Effekte weniger Einkommen haben.


3) Wirkungen auf Vermögensverteilungen


Verschiebungen in der Einkommensverteilung ergeben sich immer dann, wenn die verschiedenen Einkommensarten den allgemeinen Preissteigerungen in unterschiedlichem Ausmaß und Tempo angepaßt werden. Dies kann sich natürlich auch im Vermögensbereich abspielen und läßt sich folgerndermaßen unterscheiden:

a) Inflation begünstigt die Besitzer der Aktiva (Sachvermögen), da deren Werte inflationsbedingt schneller steigen. Diese können auch wieder unterschiedlich zu Aktiva (Wertanlagen) sein, aber auch dort steigt der Wert schnell.
b) Schuldner von Nominalwerten werden ebenfalls begünstigt, da sie bei der Rückzahlung ,,nur den bereits entwerteten Betrag' zurückzahlen müssen. Benachteiligt sind in diesem Fall die Gläubiger der Nominalkredite.


4) Wirkungen auf Inflationserwartungen


Eine entscheidene Rolle spielt die Inflationserwartung der betroffen Wirtschaftsobjekte. So stellt sich zum Beispiel etwa ein positiver Effekt der Inflation auf die Beschäftigung ein, wenn die Preissteigerungen den Lohnerhöhungen vorrauseilen. Wird hingegen in den Tarifverträgen die erwartete Inflation bereits vorweggenomen, bleibt ein Beschäftigungsanstieg aus. Das heißt der kurzfristige trade-off zwischen Inflation und Arbeitslosenquote resultiert aus einer unerwarteten Preissteigerung. Ahnliche Überlegungen gelten auch für die möglichen Wachstums- und Verteilungswirkungen der Inflation.

Bei der Art der Erwartungsbildung haben sich im wesentlichen drei Formen entwickelt:

Extrapolative Erwartungen sind Erfahrungen die mit der Inflation aus der Vergangenheit in die Zukunft projeziert werden. Das heißt, wenn die Inflation in der Vergangenheit stetig gestiegen ist, das man diese Tendenz auch in der Zukunft weiter fortsetzten wird.

Adaptive Erwartungen sind Erwartungen in denen die Wirtschaftsobjekte aus fehlerhaften Prognosen aus der Vergangenheit gelernt haben und diese für die zukunftige Prognose mit berücksichtigen.

Rationale Erwartungen sind Erwartungen bei denen die Wirtschaftsobjekte alle ihnen möglichen Informationen sammeln und daraus versuchen mit wissenschaftlichen Theorien auf die Inflationsrate in der zukunft zu schliessen.

Welche Erwartungen die Wirtschaftsobjekte befolgen sind elementare Vorraussetzungen für die Wirtschaftspolitik. Dies bestimmt die Einflußmöglichkeiten der Wirtschaftspolitik.


5) Das Problem der Segniorage


Unter Segniorage versteht man die Erträge, die der Staat bzw. die Notenbank dank des Notenbankmonopols aufgrund der Tatsache erzielen können, daß Private freiwillig zinslos Zentralbankgeld halten.

Diese bestimmt die Wachstumsrate der nominellen Geldmenge. Will oder muss die Notenbank die nominelle Geldmenge erhöhen, um die Inflation im Rahmen zu halten, so muss sie Ihre Segniorage erhöhen.

Dies hat zur Folge, das es eine stetige Inflation gibt mit einer höheren Inflationsrate.Dies bringt höhere Nominalzinsen hervor. Jene widerum erhöhen die Opportunitätskosten der Kassenhaltung, so das die Geldnachfrage und die reale Geldmenge sinkt.











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