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DEPRESSIVE STORUNGEN



DEPRESSIVE STÖRUNGEN


Klassifikation:

Eine Depression ist eine traurig-gedrückte Stimmungslage.

Sie bestärkt den kognitiv-motivationalen Bereich, den Verhaltensbereich oder den somatischen Bereich.

Depressionen sind:

- umweltbedingt

- psychisch oder somatisch bedingt




- depressive und manische Episoden

Es gibt affektive Störungen, Schizophrenie und Angste.


Diagnostik:

Der Einsatz von Interviewverfahren tritt zunehmend in den Vordergrund. Auch Fremdbeurteilungsskalen und Selbstbeurteilungsfragebögen spielen eine wichtige Rolle.


Biologische Theorien:

Depressionen können biologische Ursachen haben, da biologische Prozesse auch auf die Stimmung wirken.


Bipolare Depressionen:

Bipolare Depressionen sind manisch-depressive Störungen. Der Patient durchlebt Phasen der Verzweiflung, der neutrale Stimmung und einen Zustand von Überaktivität (Manie). Die Depression kann auch ohne Manie auftreten und umgekehrt. Die Krankheit ist am Morgen am stärksten ausgeprägt.


Unipolare Depressionen:

Unipolare Depressionen äußern sich darin, daß ein regelmäßiger Wechsel zwischen Niedergeschlagenheit und neutraler Stimmung ohne manische Phasen stattfindet.

Diese Form der Depression ist häufiger anzutreffen, ca. 75% aller Depressiven leiden an unipolaren Depressionen.


Genetischen Befunde:

Bei der Untersuchung der unipolaren Depressionen und der bipolaren Störung wurden Familien, Zwillings- und Adoptivstudien durchgeführt. Bei diesen hat man festgestellt, daß häufig die affektiven bei Verwandten ersten Grades von bipolaren Patienten von 10% bis 20% reichen. Allen (1976) untersuchte die bipolare Störung bei eineiigen Zwillingen untersucht. Dabei hat er festgestellt, daß die Konkordanzrate für die zweieiigen Zwillinge nur bei 14% lag diese Untersuchung ließ annehmen, daß die bipolare Störung eine genetische Komponente habe. Untersuchungen der unipolaren Depression bei Zwillingen berichten meist eine Kokordanzrate von etwa 40% bei eineiigen und etwa 11% bei zweieiigen Zwillingen. Obwohl die Verwandten von unipolaren Versuchspersonen tatsächlich ein höheres Risiko für unipolare Depression, ist ihr Risiko geringer als das der Verwandten bipolarer Versuchspersonen.(Andeansen 1987)

Die Verwandten von unipolaren Versuchspersonen weisen auch kein besonders hohes Risiko für die bipolare Störung auf.

Der frühe Beginn der Depression und ,die Komorbidität mit einer Angststörung oder Alkoholismus führen zu einem größeren Risiko bei den Verwandten. (Weissman 1986)

Zusammengenommen legen Familien- und Zwillingsuntersuchungen nach, daß sowohl die bipolare Srörung als auch die unipolare Depression genetische Komponenten haben.


Somatische Therapien:


1) Die Elektrokrampftherapie: Sie wurde von Ceretti und Bini zu Beginn des 20. Jhdt.

entwickelt. Ceretti war an der Epilepsie sehr interessiert. Er entdeckte, daß durch den

Einsatz elektrischen Schocks, an der Seite des menschlichen Schädels vollständige

epileptische Anfälle ausgelöst werden konnten.

1938 wendete er dieses Verfahren bei einem Schizophrenen Patienten an.

Die EKT umfaßt die absichtliche Auslösung eines Anfalls und einer vorübergehenden

Bewußtlosigkeit, durch Strom der durch das Gehirn des Patienten geleitet wird.

Heute benutzt man eine Elektrode auf der Seite der nicht - dominanten

Gehirnhemisphäre. Und der Patient erhält vor dem Stromstoß ein kurzwirkendes

Anästhetikum sowie ein starkes Muskelrelaxans.

Sie wird nur bei schwer depressiven Patienten angewendet.


2) Die Medikamentöse Therapie:

Medikamente wirken nicht bei allen Patienten gleich und Nebenwirkungen sind nicht

auszuschließen. Die beiden Hauptkategorien antidepressiver Medikamente sind die

Trizyklika & Amitriptylin und die Monoaminodixidase-(MAO)-Hemmer. Von den beiden



Substanzklassen wird angenommen, daß sie die Neurotransmission erleichtern.

Dadurch soll die Depression gelindert werden.

Ein Rückfall nach Absetzten des Medikamentes ist häufig. Auch wenn eine chemische

Substanz eine Episode nur vorübergehend lindert, sollte dieser Vorteil nicht

unterschätzt werden, da das Suizidrisiko bei Depressiven sehr hoch ist. Menschen mit

Stimmungsumschwüngen der bipolaren Störung kann häufig durch die sorgfältig

überwachte Dosierung von Lithium geholfen werden. Es wird in Form des Salzes

Lithiumkarbonat angewandt. Lithium wirkt bei bipolaren Patienten, wenn sie

depressiv sind und bei Manien.


Theorie von Beck:

Diese Theorie nimmt die Denkprozesse als Verursachungsfaktoren für Depressionen an. Eine zentrale These besagt, dass Menschen depressiv werden, weil sie charakteristische logische Denkfehler begehen. Depressive Menschen haben in ihrer Jugend ein negatives Schemata erworben. Diese werden immer dann aktiviert, wenn die neue Situation den Bedingungen ähnlich ist, unter denen sie ihre Schemata gelernt haben. Sie veranlassen zu Fehlentschlüssen, die dieses Schemata bestätigen. Gemeinsam verzerren sie die Realität.

Die wichtigsten Fehleinstellungen sind:

1) Willkürliche Schlüsse: Schlüsse, die ohne jeden Beweis gezogen werden.

2) Selektive Abstraktion: Schlüsse, die nur auf der Grundlage eines von

vielen Elementen einer Situation gezogen werden.

Übergeneralisierung: Ein alles umfassender Schluss auf der Grundlage eines 

eizelnen, möglicherweise trivialen Ereignisses.

4) Über-und Untertreibung: Grobe Fehleinschätzung von Leistungen.

Laut Beck sind unsere Emotionen eine Funktion dessen, wie wir unsere Welt gestalten. Depressive interpretieren die Welt anders als andere Menschen. Becks Theorie nach sind sie Opfer ihrer eigenen unlogischen Selbstbeurteilungen.

In Experimenten zeigte sich, dass Depressive beim Wahrnehmen von Informationen einem negativen Schema folgen. Sie nehmen Informationen eher negativ wahr.

Andere Forschungsergebnisse besagen jedoch, dass Depressive nicht immer die Realität verzerren.

Beck sieht in neueren Forschungen die Kognitionen als einen wichtigen Aspekt der Depression an, aber nicht unbedingt als Ursache.

Durch Kognitive Therapie soll der Betroffene seine Denkstrukturen erkennen, dann überprüfen und schließlich korrigieren.

Diese Therapie gilt als sehr erfolgreich. Meistens wird sie mit der Verhaltenstherapie nach Kafner kombiniert: Gemeinsam mit dem Patienten wird ein Tagesplan erstellt. Er schreibt auf, was er macht und wie seine Gefühle dabei waren. Der Depressive soll dadurch den Zusammenhang zwischen seinen Taten und seinen Gefühlen erkennen. Wichtig dabei ist, dass er erkennt, dass er für sein Handeln selbst verantwortlich ist.






+ sehr interessant und aufschlussreich, schlüssig

- Rechtschreib-/ Grammatikfehler, Fremdworte wie affektiv, somatische, Konkordanzrate, Komorbidität sollten noch erklärt werden


















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