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Selbstmord und Freitod



Selbstmord und Freitod


Ich glaube die Wörter "Freitod" und "Selbstmord" sind synonym für einander zu benutzen, wobei das Wort "Freitod" eher in der Literatur benutzt wird. Es ist ein älteres Wort und stellt in der Literatur etwas eher heldenhaftes dar. Derjenige der den Freitod wählte ging heldenhaft und meistens für das Wohl anderer in den Tod. Es wurde in der Literatur benutzt da das Wort einfach schöner und würdevoller  klingt. Wenn man nur die beiden Worte alleine betrachtet und sie auseinander nimmt, sieht man schon auf den ersten Blick, daß das Wort "Freitod" einen positiveren Ausdruck hat als das Wort "Selbstmord". Bei dem Erstgenannten wird von Tod, also etwas eher natürlichem gesprochen, während Mord immer etwas mit Brutalität und etwas Verbotenen zu tun hat. "Selbstmord", ja von vielen Religionen verachtet, klinkt weniger schön und würdevoll und bringt immer irgend etwas trauriges oder schlechtes mit sich. Morden tut man aus Panik oder Verzweiflung. Für den Selbstmord besteht also die Voraussetzung, daß derjenige der sich selbst das Leben nimmt emotional, psychisch oder physisch sich im höchsten Grade nicht wohl fühlt und so unzufrieden ist, daß er keinen anderen Ausweg mehr sieht. Derjenige der den Freitod wählt, sieht zwar auch keinen Ausweg mehr, den aber aus einer anderen Situation, nämlich aus einer Situation, die nicht nur ihn allein etwas angeht. Wenn er sich das Leben nimmt bewirkt das etwas Heldenhaftes und hilft möglicherweise anderen.








Henry David Thoreau

geboren in Concord, Massachusettes am 12. Juli 1817                                                          dort auch gestorben am 6. Mai 1862

1833-1837 in Harvard studiert

war Naturphilosoph - glaubte an die mystische Größe der Natur

von 1845 bis '47 lebe er in einer selbst gebauten Holzhütte am Waldonsee nahe seiner Heimatstadt. Verbrachte dort sein Leben nur mit dürftigen Hilfsmitteln mit dem Ziel "bewußt zu leben []  sich nur noch dem wesentlichen im Leben zu stellen [um] aus Protest dem rastlosen, nervösen, beschäftigten 19. Jh. zu entkommen."

Dort schrieb er sein berühmtestes Buch "Walden" oder "Life in the woods", welches ein persönliches Zeugnis eines Daseinsexperimentes in diversen Aufsätzen wiedergab




er neigte grundsätzlich zu natürlichen und einfachen Lebensformen

er hegt eine ablehnende Haltung gegen den Staat. Er ist Non-Konformist (paßt sich nicht gerne an)

er glaubt an die Rechte und Pflichten des Einzelnen und an die Natur als Norm

er ist aber kein völliger Naturschwärmer sonder hat einen gesunden Wirklichkeitssinn

er war für die Erneuerung des Individuums









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