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Sokrates



Sokrates

Leben

Xanthippe (seine Frau)

Zustände im Alten Griechenland zu seiner Zeit

Denken

Die Sokratische Methode

Sein Einfluß auf die Philosophie


1.Lebenslauf

- griechischer Philosoph



- Name: Beschützer

-469/470 v.Chr. in Athen geboren

- wurde in gut situierte Familie hinein geboren

- Mutter ( Phainarete ) war Hebamme

- Vater ( Sophroniskos ) war Bildhauer , S. führte ihn auch kurz aus bis er ihn zugunsten des Denkens und    Lehrens aufgab

- Privatunterricht

- Studium : Geometrie , Astronomie

- S. diente eine Zeitlang in der Armee

- bei der Teilnahme an Feldzügen zeichnete er sich durch Tapferkeit und Standhaftigkeit aus

- früh hatte er sich zu völliger Selbstbeherrschung erzogen

- verbrachte aber die meiste Zeit auf den Marktplätzen der Stadt und führte Gespräche

- im 50. Lebensjahr nahm er Xanthippe ( später ) zur Frau und hatte mit ihr 3 Kinder ( Lamprokles , Sophroniskos , Menexenos )

- S. war häßlich , hatte Bierbauch , Froschaugen , Stupsnase

- dies machte er aber mit seinem überaus liebenswerten Charakter wett

- Haupt eines philosophischen Kreises junger Aristokraten

- engagierte sich im politischen Leben Athens

-399 v.Chr. wurde er zum Tode  wegen " Einführung neuer Götter und Verführung der Jugend " verurteilt

durch trinken aus dem Schierlingsbecher

- rätselhafteste Gestalt in der Geschichte der Philosophie , denn er schrieb in seinem ganzen Leben nicht eine             

Zeile

- dies machten seine Schüler Platon , Aristoteles und Xenophon , sie sind die heutigen Quellen über Sokrates gewesen

- für viele Philosophen wurde Sokrates zum Kronzeugen ihres Philosophierens



1.2 Xanthippe


- aus griech.: xanthos : blond und hippos : Pferd

- Sokrates Gattin

- zu Unrecht Inbegriff des zänkischen und launenhaften Eheweibs

- Sokrates heiratete X. als er schon fast 50 war

- wahrscheinlich nur aus dem Wunsch nach einem Kind

- bis dahin hatte S. die Ehe gescheut

- wenn ihn einer fragte ob er heiraten sollte oder nicht sagte er :"Tu was du willst , so oder so du wirst es bereuen."

- X. ärgerte sich am meisten darüber daß ihr Mann nie ein Wort an sie richtete

- Diogenes Lärtios berichtete , wie X. bei einem Streit so in Wut geriet , daß sie einen vollen Wassereimer über S. ausschüttete , worauf S. sagte :"Ich wußte , daß auf X.`s Donnergrollen früher oder später Regen folgen würde

- X. wird es nicht leicht mit S. gehabt haben , denn er trieb sich den ganzen Tag nur auf der Straße herum und brachte nie Geld mit nach Hause ( keine Arbeit , auf Zuwendung Reicher angewiesen ) 

- als S. mit 71 Jahren zum Tode verurteilt wurde waren seine drei Söhne noch Kinder

- X. und die Kinder saßen bei S. im Gefängnis , X. hielt das jüngste Söhnchen noch im Arm und jammerte bis S. sie und die Kinder sehr schroff heim schickte , um seine letzten Stunden mit ernsthaften Gesprächen zu nutzen

2.Zustände im Alten Griechenland zu seiner Zeit

Demokratie

Aber Männer höher als Frauen

Öffentlichkeit war sehr wichtig

Viele gewonnene Schlachten gegen Persien => Blüte der klassischen griechischen Kultur unter Perikles

Athen war Stadtstaat - Spartas Feind - 404 v.Chr. gewann Sparta

Religion : Polytheismus = mehrere Götter , Erdbesuche , Olymp   



3.Denken


- S. betrachtete als Gegenstand der Philosophie das geistige Ich

- lehnte Materialismus und wissenschaftliche Naturerkenntnisse als gottlos ab

- Mittelpunkt seiner Philosophie ist seine geistige Ethik

- sie geht von einem geistigen Prinzip im Menschen (Seele) und der Natur (Gott)aus

- Sittlichkeit erkannte er der Aristokratie an

war er einmal vor einer Entscheidung gestellt , die nicht aufgrund von vernünftigen Überlegen getroffen werden konnte , verließ er sich auf sein diamonion , eine Macht , die fälschlicherweise von seinen Zeitgenossen als Ersatz für die bestehende Götterwelt interpretiert wurde ( Tötungsgrund )

- diamonion stand für " moralischer Instinkt " also soviel wie eine innere Stimme ist

- widersetzte sich den Sophisten

+ waren Lehrer der Weisheit

+ lehrten als bezahlte Lehrer Philosophie , Rhetorik , Staatskunde , Literatur

+ Menschen=Maß aller Dinge , Recht und Unrecht , Gut und Böse im Bezug auf Menschen


3.1 Die Sokratische Methode


sie besteht darin den Gesprächspartner durch Fragen in Widersprüche zu verstricken , diese aufzudecken und ihn zur Erkenntnis seiner Unwissenheit zu führen :

+ stellt sich als unwissender dar ( sokratische Ironie )

+ S. bittet seinen Gesprächspartner darzulegen , was er unter einem Begriff wie Tugend , Gerechtigkeit oder Wissen verstehe

+ Zuerst versucht der Gegner den Begriff zu definieren , indem er verschiedene Beispiele für seine Anwendung aufzählt . Geht es z.B. um den Begriff der Tugend zählt er die Tugenden der Frau , des Soldaten und des Sklaven auf.

+ Dann macht S. darauf aufmerksam , daß diese Dinge die unter den selben Begriff fallen eine Gemeinsamkeit haben müssen .

+ Nun möchte S. von seinem Gegner wissen , worin diese besteht .

+ Wenn dem anderen eine allgemeine Definition geglückt ist , greift S. wieder ein und fragt ihn aus .

+ In dieser Phase erschöpft sich die Funktion des Gegners meist darin nur noch mit Ja oder Nein zu antworten .

+ S. verliert sich in scheinbar belanglose Abschweifungen und stellt umständliche Analogien auf .

+ er verwendet oft logische Kniffe , die einer genaueren Prüfung nicht standhalten

+ Und ohne es zu merken hat sich der Gegner auf Behauptungen festgelegt die mit seiner Definition nicht mehr zu vereinbaren sind .

+ Der Dialogpartner hat gezeigt , daß seine Auffassung in sich nicht schlüssig ist und S. behauptet , das einzige , daß er wisse , sei , daß er nichts wisse.

- als Antrieb diente das Orakel von Delphi

- es bezeichnete S. als Weisesten ( er weiß , daß er nicht weiß ) und sagte " Erkenne dich selbst !" 

- sokrat. Meth. wird auch Mäeutik oder Hebammenkunst genannt

- wie bei der Geburt : Hebamme bekommt das Kind nicht , sie hilft nur

- der philosophische Zweifel ("Ich weiß, daß ich nichts weiß.") dient Sokrates und seinen Nachfolgern im Kampf gegen den Materialismus

- sokr. Meth. dient dazu , fehlerhafte Ansichten zu widerlegen .

- sokr. Meth. widerlegt sie aber nicht auf allgemeingültigem Weg , sondern immer mit Hilfe von Prämissen und Schlußformeln , die vom Gesprächspartner mehr oder weniger unkritisch übernommen sind .



4.Sein Einfluß auf die Philosophie


- neue Phase der Geschichte der Philosophie

- vorher nur Naturphilosophen - Sokrates wandte sich an Menschen

- vielleicht der erste der sich mit der Ethik befaßte

- regte viele zum Nachdenken an

+ Cicero : " Sokrates hat die Philosophie vom Himmel auf die Erde geholt , sie in den Städten und Häusern nehmen lassen und die Menschen dazu gezwungen über Leben und Sitten , über Gut und Böse nachzudenken . "

- war praktischer Philosoph : vereint das Handeln und das Denken

- veranlaßte Menschen Verstand zu gebrauchen ( Aufklärung )

- alle im 4.Jh. gegründeten Philosophieschulen gingen auf seine Schüler zurück









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