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Nefretete

Privatlektüre



Nefretete


VIDAL,Nicole; ILJINA, W. (übers.): "Nefretete".-(Hrsg.): Legenden der Frauen.-Moskau u.a.: EKSMO-Press,1998.-480 S.

Vorwort


Wenn das Land von einem König regiert wird,

Drückt die Krone auf den Kopf,



Aber wenn ~von einer Königin,

Drückt diese auf das Herz.

Precis


Vor etwa 3000 Jahren regierte die Königin Nefretete über Agypten. Sie war eine wunderschöne, intelligente und treue Frau, die immer ihren Mann Amenton IV., der unter dem Namen Echnaton in die Geschichte einging, unterstützte.


Inhaltsangabe


Um die Reinheit des göttlichen Blutes zu erhalten, wird Nefretete im zarten Alter von 14 Jahren, von ihren Eltern mit ihrem Bruder vermählt. Für das junge Mädchen ist es zuerst ein Schock, dass sie ihr ganzes Leben an der Seite eines hässlichen Mannes verbringen muss. In den ersten Jahren ihrer Ehe herrscht eine kühle Beziehung zwischen den beiden,denn die junge Königin lässt ihren Angetrauten in keiner Beziehung an sich heran. Doch bald erkennt sie den Stolz, die Gerechtigkeit und ein weiches Herz in ihm. Sie ist von seiner Persönlichkeit verzaubert und schenkt ihm 6 Kinder.


Nefretete unterstützt ihren Mann in seinen religiösen Plänen. Er wendet sich bewußt von der Vielzahl der Götter ab und führt statt dessen die Verehrung einer einzigen Gottheit ein, des Gottes Aton, der in Gestalt der Sonnenscheibe dargestellt wird. Zu seiner Ehre läßt er großartige Bauten bauen und opfert ihm einen großen Teil seines Bodens. Doch der Pharao ist ein schwacher Politiker und setzt sich dem Druck der Opferpriester aus, die mit der Einführung einer neuen Religion nicht zufrieden sind. So kommt es im Land zu einer Krise, und die Bevölkerung erkennt, dass ihr König einen immer kleineren Einfluss auf die Politik ausüben kann. Im 17. Regierungsjahr verstarb Echnaton, und mit ihm der Eingottglaube.


Er ging in die Geschichte als ein schwacher, politisch unfähiger König ein. Und seine Gattin blieb in den Herzen vieler Menschen als das Schönheitsideal einer Frau.


Persönliche Meinung


Das Buch zeigt die Stellung einer Frau im alten Agypten, die Sitten und den Alltag. Ich würde nicht gerne an Nefretetes Stelle sein, denn heiraten ohne zu lieben und noch dazu den eigenen Bruder wirkt auf mich abweisend. Aber Ehen unter Verwandten waren noch bis zum 17 Jhd. der Fall, bis die Medizin nachgewiesen hat, dass eine Ehe zwischen nahen Verwandten negative Folgen für die Nachkommen trägt. Das war auch der Fall bei Echnaton, denn durch den Erhalt des göttlichen Blutes traten bei ihm, wie auch bei seinen Vorfahren, schwere gesundheitliche Schwächen auf, die ihm das Leben als König, dem "stärksten Mann" des Landes, erschwerten.







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