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CHRONIK EINES ANGEKUNDIGTEN TODES - Gabriel Garcia Marquez




Gabriel Garcia Marquez








CHRONIK EINES ANGEKÜNDIGTEN TODES




















Autor


Gabriel García Márquez wurde 1928 in Aracataca, Kolumbien, geboren. Bis zu seinem achtem Lebensjahr lebte er bei seiner Großmutter, dies soll einen Einfluss auf sein späteres schriftstellerisches Leben haben. Nach einem Jurastudium arbeitete er als Journalist in Bogotá und New York. Zwischen 1968 und 1975 lebte er in Barcelona. Derzeit wohnt er mit seiner Familie wieder in Mexico. Marquez war auch politisch tätig und unter anderem ein Freund Fidel Castros. Er schrieb das Vorwort dessen Biografie.

1982 erhielt er den Literaturnobelpreis. Sein bekanntestes Buch ist "Hundert Jahre Einsamkeit" das 1967 erschien. "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" 1986 und  "Der General in seinem Labyrinth" 1989, indem er sich erstmals mit historischem Stoff befasst, sind andere wichtige Werke. Außerdem erhielt er zahlreiche Literaturpreise, wie zum Beispiel den Gutenberg-Preis der französichen Verleger für "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" oder den Literaturpreis der "Los Angeles Times" . Beide Preise wurden Marquez 1988 verliehen.

1991 arbeitete er an einer neuen kolumbianischen Verfassung mit. Im Herbst 1994 gründete Marquez eine Journalistenschule.






Inhaltsangabe

In einem kleinen Dorf an der Karibikküste wird die Hochzeit von Angela Vicario und Bayardo San Román gefeiert. In der Hochzeitsnacht bringt der Ehemann Angela wieder ins Haus der Eltern zurück, weil diese nicht mehr unberührt ist. Die Brüder von Angela wollen wissen, wer es war, und sie behauptet, dass es Santiago Nassar gewesen sei. Für die Brüder Pablo und Pedro steht nun eines fest, um die Ehre von Angela wieder herzustellen, muss Santiago sterben.

Das Vorhaben der Beiden bleibt aber nicht geheim, bald weiß es das ganze Dorf. Doch es passiert nicht das, worauf sie heimlich gehofft haben - dass ihnen die Messer entzogen und sie an der Ausführung ihres Plans gehindert werden. Schließlich war Santiago ein Freund von ihnen, mit dem sie erst am Vorabend noch stundenlang getrunken hatten. Doch niemand erzählt Santiago, in was für einer Gefahr er schwebt, oder macht Anstalten, Pablo und Pedro von ihrem Vorhaben abzuhalten.

So erfüllen die Zwillinge schließlich ihre Mannespflicht und bringen Santiago, den Sohn arabischer Einwanderer, um. Nun ist die Ehre der Schwester wieder hergestellt, auch wenn niemand ernsthaft geglaubt, dass Santiago der Urheber des Unglücks gewesen ist.




Bei Angela ist die Liebe zu Bayadro entbrannt. Er will aber nichts mehr von ihr wissen und beantwortet ihre Briefe nie. Nach zwanzig Jahren kommt er wieder, mit einer Tasche voll von Briefen. Wie es mit den Zweien endet, bleibt offen.



Zum Buch

Das Buch ist in der Ich Perspektive des Vetters von Angela geschrieben, der nach 27 Jahren das Geschehene wieder aufrollt. Dazu befragt er die Menschen im Dorf, deshalb sind viele Zeitsprünge, Rückblicke und Vorschauen enthalten.



Personen


Santiago Nassar: Opfer, arabischer Herkunft, wahrscheinlich unschuldig

Angela Vicario: Braut von San Roman, anscheinend nicht mehr unberührt

Pablo und Pedro Vicario: Täter, Brüder von Angela

Bayardo San Román: zuerst ein Fremder, Bräutigam von Angela


Interpretation


Marquez behandelt in diesem Buch die Doppelmoral und Ehre. Die Unterschiede zwischen Männern und Frauen kommen deutlich hervor. Denn der Mann hat das Recht, schon vor der Ehe Frauen zu haben. Je mehr er hat, desto größer ist sein Ansehen. Nachdem die Ehre von Angela beschmutzt wurde, fühlen sich auch die Brüder in ihrer Ehre beleidigt, und sie können gar nichts anderes tun, als Santiago umzubringen. Für die Sie ist die Schande und das beschmutzen der Ehre eine Entschuldigung jemanden zu töten. Auch die Menschen im Dorf sind eigentlich damit einverstanden, dass sie ihn töten, denn sonst hätte man Santiago gewarnt. Für sie ist der Mord eine Art öffentliche Hinrichtung.

Kritik


Am Anfang ist alles ein bisschen verwirrend, da viele Zeitsprünge enthalten sind. Aber wenn man erstmal ins Lesen hineinkommt, ist es sehr leicht und schnell zu lesen. Es hat mir gut gefallen, weil schon von Anfang an bekannt ist, dass Santiago sterben wird, und ich es interessant finde, wie die Tat und das Geschehen im Dorf beschrieben ist.

Außerdem ist es spannend zu lesen, wie jeder einzelne den Mord empfunden hat.


Quellen

G.G. Marquez, Chronik eines angekündigten Todes, 3.Aufl., Köln: Kiepenheuer & Witsch

http://www.hh.schule.de/christianeum/buchber2.htm










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