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Referat deutsch Der Schuler Gerber Friedrich Torberg

Titel: Der Schüler Gerber

Autor: Friedrich Torberg


Heute referiere ich über das Buch 'Der Schüler Gerber'. Es wurde von Friedrich Torberg geschrieben und ist 1958 im Paul Zsolnay Verlag erschienen. Die wichtigsten Personen sind Kurt Gerber und Professor Artur Kupfer.

Kurt Gerber ist Schüler des Realgymnasiums 16. Er ist in der achten Klasse und etwa 19 Jahre alt. Er ist kein besonders guter Schüler und oft auch sehr frech Lehrern gegenüber, dennoch halten ihn die meisten Professoren für sehr intelligent.

Als das Schuljahr nach den Sommerferien beginnt, erfährt er sogleich zwei schlechte Nachrichten. Das Mädchen das er liebt, Lisa Berwald, ist früher in seine Klasse gegangen und hat nun die Schule verlassen um sich eine Arbeit zu suchen. Außerdem bekommt seine Klasse einen neuen Klassenvorstand: Artur Kupfer, von den Schülern 'Gott Kupfer' genannt, der sie von nun an in Mathematik und Darstellender Geometrie unterrichten wird. Kupfer besitzt seinen Spitznamen zurecht, denn er ist ein herrschsüchtiger, ungerechter Professor, der seine Schüler als untergeordnete Menschen betrachtet und auch so behandelt.



Gott Kupfer hat von Haus aus etwas gegen Kurt und setzt sich nun zum Ziel, ihn die Matura nicht bestehen zu lassen. Er versucht seine Machtposition in der Klasse gleich in den ersten Unterrichtsstunden klar zu stellen. So prüft er bereits am ersten Schultag und verteilt auch die ersten Nichtgenügend.

Als Kurt seiner Mutter und seinem Vater, der todkrank ist, vom neuen Klassenvorstand erzählt, ist der Vater entsetzt. Schließlich weiß er aus einer früheren Begegnung, daß Kupfer Kurt haßt. Er rät Kurt, die Schule zu wechseln, doch dieser denkt garnicht daran, sich dem neuen Klassenvorstand zu beugen. Stattdessen verspricht er seinem Vater von nun an ordentlich zu lernen.

Eines Tages schwänzt Kurt eine Stunde. Er geht gerade außerhalb des Schulgebäudes herum und raucht, als plötzlich Gott Kupfer auftaucht. Er stellt Kurt zur Rede und verspricht ihm, daß dies ein Nachspiel haben wird. Nun versuchen auch Professoren, Kurt zum Wechseln der Schule zu überreden. Doch er bleibt stur.

Bei der nächsten Mathematikschularbeit überführt Kupfer mit Hilfe eines 'unfairen' Tricks Kurt des Schummelns. Er schnitt vor der Schularbeit kleine Löcher in die Zeitung die er dann auffällig vor sein Gesicht hielt.

Einige Wochen nach diesem Ereignis erhält Kurt Ermahnungen in Mathematik und Darstellender Geometrie. Er will seinem Vater Sorgen ersparen, also fälscht er die Unterschrift.

Ich lese nun ein kurzes Beispiel einer Prüfung von Kupfer wenn er schlecht aufgelegt ist. LESESTELLE S.108, von oben bis 'geringste Bemerkung'.

In der nächsten Zeit hat Kurt immer mehr Probleme mit seinem Vater, der ihn dazu bewegen will, Nachhilfe zu nehmen. Dann hat dieser noch einen schweren Herzanfall. Außerdem schafft Kurt es einfach nicht, Lisa Berwald zu seiner Freundin zu machen, was ihn sehr depremiert.

Inzwischen sind es nur noch fünf Monate bis zur Matura.


Einige Wochen vor dem Halbjahreszeugnis rafft sich Kurt noch einmal zusammen und strengt sich in Mathematik und Darstellender Geometrie so sehr an, daß er bald zu einem 'Musterschüler' wird. Trotzdem bekommt er in beiden Fächern Nichtgenügend. So simmt Kurt doch Nachhilfe.


Die Zeit verfliegt und nun sind es nur noch fünf Wochen bis zur schriftlichen Matura. Kupfer macht Kurt das Leben noch schwerer. So schreibt er zum Beispiel ins Klassenbuch, daß Kurt geschwätzt hat, obwwohl dieser die ganze Stunde kein Wort geredet hat - was Kupfer weiß.

Kurt besteht die schriftliche Matura, doch nun kommt das Wichtigste, der mündliche Teil. Und dabei bedient sich Kupfer eines teuflischen Tricks um Kurt durchfallen zu lassen: immer wenn Kurt ein mathematischer Zusammenhang oder eine Lösung einfällt, redet ihm Kupfer dazwischen und tut so, als würde er ihm helfen. Für die Prüfungskommission sieht es nun so aus, als ob Kurt nichts könne. Kurt ist sich nun hundertprozentig sicher, die Matura nicht bestanden zu haben, obwohl es ihm in anderen Fächern wie Deutsch und Latein garnicht so schlecht ergangen ist. Er ist nervlich total am Ende, kann nicht mehr klar denken. Er hat Angst davor, daß sein Vater einen weiteren Zusammenbruch erleiden könnte, wenn er erfährt, daß sein Sohn für nicht reif erklärt wurde.


Dann wird er vor die Prüfungskommission gerufen, wo die Ergebnisse verkündet werden.

LESETELLE: S.291, ab 'Gerber!' bis Ende






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