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MAURITZ CORNELIS - ESCHER

Mauritz Cornelis

Escher


Sein Leben

M. C. Escher wurde am 17. Juni 1898 in Leeuwarden, Holland, geboren. Sein Vater war Ingenieur. M. C. Escher, man nannte ihn auch beim Spitznamen 'Mauk', fiel in der Schule schon früh als hervorragender Zeichner auf. Zudem erhielt er auf der Oberschule in Arnheim von dem begabten Lehrer F. W. van der Haagen Zeichenunterricht. Bei ihm lernte Escher unter anderem die Technik der Lithographie kennen. Von 1919 bis 1922 besuchte Escher die Schule für Architektur in Haar­lem. 1922 zog Escher nach Italien und hatte 1923 seine erste Ausstellung. 1924 heiratete er und ließ sich 1925 in einem kleinem Appartement in Rom auf dem Monte Verde nieder. In den zehn Jahren seines Aufenthalts dort unternahm er Studienreisen nach Kalabrien, Sizilien, Korsika, Spa­nien, besuchte die Abruzzen und die Amalfi-Küste (Italien). 1934 zog er für zwei Jahre in die Schweiz, vor allem wegen des ihm immer unerträglicher wer­denden Nationalsozialismus in Italien. Von 1937 bis 1941 wohnte Escher in Brüs­sel, zog 1941 nach Baarn in Holland. 1970 verließ ihn seine Frau, Escher zog nach Laren, wo er am 27. März 1972 im Alter von 73 Jahren verstarb.




Sein Werk

Escher fiel schon in der Schule durch seine sehr guten zeichneri­schen Fähigkeiten auf. Er wurde gefördert, lernte die unterschiedlichsten Arbeitstechniken kennen. Eins der auffälligsten Merkmale seines Werkes ist die Beherrschung vieler Techniken und deren Anwendung. Am An­fang, nach seinem abgebrochenem Architekturstudium begann Escher, Landschaften zu malen. Er malte sie so, wie er sie sah. Die Städte, die er zeichnete, existieren wirklich. Und doch sind seine Bilder alles andere als Abbilder der Natur. Denn Escher reizte es immer wieder, die Perspektiven zu ver­schieben. Er rückte Fernliegendes in den Vordergrund und schob Nahe­liegendes weit zurück. Der Betrachter erlebt bei seiner Landschaft oft gleichzeitig Höhe und Tiefe. Escher selbst meinte dazu : 'Wer sich von klein auf leidenschaftlich der Beschäftigung mit graphischen Techniken widmet, dem kann es passieren, daß er die vollkommene Beherrschung dieser Techniken als sein höchstes Ideal ansieht.' (Tatsächlich fühlte sich Escher sehr dem genausten Zeichnen zugezogen, er wurde bei Physi­kern und Mathematikern hoch angesehen, denn er zeichnete auch kom­plizierte Gebilde mit höchster Präzision.) 'Ich persönlich habe mich jah­relang in einem derartigen Zustand der Sinnestäuschung befunden. Aber dann kam der Zeitpunkt, an dem es mir wie Schuppen von den Augen zu fallen schien. Ich merkte, daß nicht mehr die Beherrschung der Technik mein Ziel war. In mir kamen Ideen auf, die mit dem grafischen Bereich nichts mehr zu tun haben.' Was Escher auch immer wieder gereizt hat war die 'Kontinuität', die Möglichkeit, eine Zeichnung bis ins Unendli­che fortzuführen. So fertigte er viele 'Flächenfüllungen' an, bei denen die Zwi­schenräume der sofort erkennbaren Objekte ihrerseits als Objekte erschei­nen. Auch beliebte Themen waren scheinbar beliebig aneinandergereihte Formen, die, als Ganzes betrachtet, sich scheinbar vom Hintergrund ablö­sen. Auch Eschers Metamorphosen - Zeichnungen, die nach längerem Betrachten 'umschlagen' - fanden begeisterte Betrachter, vor allem Ma­thematiker und Physiker widmeten sich seiner Auffassung vom Raum. Und damit hatte er sein Hobby mit seinem ehemaligen Berufswunsch verbunden : Arten von unmöglicher Architektur.






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