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Drahtlose Netzwerke


Drahtlose Netzwerke


Vorteile:


Keine lokalen Kabel: Das Kabelgewirr auf dem Schreibtisch entfällt.

Keine Stecker: Die Problematik mit inkompatiblen Steckern ist entschärft.

Keine Kabelverbindungen im Büro: Je nach Ebene der Netzwerkhierarchie, die mit Hilfe der drahtlosen Übertragung abgedeckt wird, kann die kostenintensive Kabelinstallation in Bürogebäuden oder in privaten Wohngebäuden vermieden werden.




Mobilität: Je nach Charakteristik der drahtlosen Übertragung können die Geräte auch 'mobil' eingesetzt werden. Die Größe der Funkzellen und die Ankopplung an andere Systeme ist dabei abhängig vom gewählten System.


Nachteile:


  • Kosten pro Bandbreite: Trotz der positiven Kostenentwicklung ist die Bandbreite immer noch deutlicher teurer als bei vergleichbaren drahtgebundenen Systemen.
  • Verfügbare Bandbreite: Die verfügbare Bandbreite ist auch bei höheren Kosten in vielen Fällen geringer als bei den drahtgebundenen Systemen.
  • Reichweite: Die Reichweite der drahtlosen Systeme ist in vielen Fällen empfindlich beschränkt, so dass die erhoffte Funktionalität nicht oder nur mit Abstrichen zu erreichen ist.
  • Investitionssicherheit: Gegenwärtig ist eine Vielzahl von Lösungen am Markt verfügbar, wobei nur in wenigen Fällen der mittelfristige Markterfolg gesichert ist. Vor dem Hintergrund der Investitionssicherheit führt diese Situation häufig zu einer Verschiebung der Investitionsentscheidung.

IEEE802.11

Der Forderung nach einem weit reichenden Standard begegnete das IEEE mit der Einsetzung der Arbeitsgruppe 802.11 bereits im Jahr 1985. Nach zwölf Jahren Arbeit bestätigte das IEEE den Standard IEEE802.11 schließlich am 26. Juni 1997 und publizierte ihn am 18. November des gleichen Jahres. Um einen lizenzfreien Betrieb zu ermöglichen, setzten die Standardgeber zunächst auf das ISM-Band im 2,4-GHz-Frequenzbereich.


Neben dem ursprünglichen 802.11-Standard existieren zwei wichtige Erweiterungen. 802.11b erlaubt eine Migration unter Einbeziehung bestehender 802.11-Systeme in Richtung höherer Datenraten. 802.11a ist ein ähnlicher, wegen einer anderen Trägerfrequenz aber ein inkompatibler Standard. Er soll allerdings eine deutlich höhere Leistungsfähigkeit erreichen.


Frequenzbereich: 802.11 wird im 2,4 GHz-ISM-Band betrieben.

Modulationsverfahren: 802.11 setzt zwei Frequenzspreizverfahren ein. Zum einen kann im Rahmen eines Frequency Hopping die Trägerfrequenz gewechselt werden. Zum anderen spreizt das Frequenzspektrum durch logische Verknüpfung der Daten mit einer hochfrequenten Bitfolge auf. Dadurch werden schmalbandige Störungen wirkungslos.

Reichweiten: Die Reichweite von 802.11-Systemen beträgt bis zu 100 m . Mit Richtantennen sind 2 km möglich.



Datenraten und Verkehrstypen: 802.11 bietet Datenraten von 2 Mbps, 802.11b 11 Mbps. Dabei steht die Übertragung von Daten im           Vordergrund.

Dienste: Der 802.11-Standard ersetzt drahtgebundene Übertragungssysteme auf der physischen Ebene.


Bluetooth:

Die Zielausrichtung von Bluetooth liegt auf Grund der genannten Kenndaten eindeutig im Bereich der Personal Area Networks ( PAN ). Ein Betrieb von leistungsfähigen Netzwerken ist auf Grund der geringen Datenraten und auch der beschränkten Netzwerktopologien sicher nicht möglich.


  • Frequenzbereich: Bluetooth wird im 2,4 GHz-ISM-Band betrieben.
  • Modulationsverfahren: Um in diesem lizenz- und genehmigungsfreien Frequenzbereich eine zuverlässige Übertragung zu erreichen, setzt Bluetooth ein Frequenzsprungverfahren (1Mbit/sFrequency Hopping) ein. Hierbei wird die Trägerfrequenz alle 625 µs nach einem zwischen Sender und Empfänger vereinbarten Ablauf gewechselt.
  • Reichweiten: Die Reichweite der Bluetooth-Systeme ist ohne Richtantenne auf etwa 10 m beschränkt.
  • Datenraten und Verkehrstypen: Bluetooth unterstützt sowohl synchrone als auch asynchrone Übertragungsmodi. Somit ermöglicht Bluetooth sowohl eine Sprachübertragung mit einer Bandbreite von 64 kbps in beide Übertragungsrichtungen, als auch die Datenübertragung mit einer Bandbreite von 865,2 kbps.
  • Dienste: Der Bluetooth-Standard beschreibt nicht nur die beiden untersten Ebenen des Protokollstapels, sondern auch Dienste, die auf den höheren Schichten beschrieben werden. Auf diese Weise kann Bluetooth so genannten Ad-Hoc-Netzwerke komfortabel unterstützen.

Home RF:

Der HomeRF-Standard unterstützt in der zunächst am Markt eingeführten Version 1.2 Datenraten von 1.6 Mbps, die nunmehr verfügbare Version 2.0 erreicht Datenraten von 10 Mbps. Die Erweiterung im Rahmen der Version 2.1 soll 20 Mbps übertragen können.

HomeRF ist auf nicht allzu leistungsfähige Anwendungen im SoHo-Bereich ausgerichtet. Vorteilhaft ist die kostengünstige Realisierung sowohl des Datentransports als auch der Telephonie. Für den Einsatz in größeren Büroanwendungen ist der HomeRF-Standard nicht ausgelegt und nicht geeignet.


So klar die Positionierung zunächst erscheint, so sind doch einige Punkte kritisch. Wenn beispielsweise die leistungsfähigeren 802.11-Systeme im Preis fallen, hat HomeRF dem nichts entgegenzusetzen. Zudem ist die installierte Basis von Cordless-Telefonen so hoch, dass dieser Zusatzdienst von HomeRF wenig attraktiv ist. Letztlich reichen die Datenraten für anspruchsvolle Multimedia-Anwendungen kaum aus.












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