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Wirbelsturme




Wirbelstürme



Wirbelstürme haben ihre Namen je nach Geschwindigkeit und Verbreitungsgebiet bekommen.


Hurrikan


Nach dem Windgott der  Maya, (Hunrakan), werden Wirbelstürme im Atlantik als Hurrikane bezeichnet Ein HURRIKAN ist ein schwerer Wirbelsturm, der Drehgeschwindigkeiten von über 64 Stundenkilometern erreicht. Es kann vorkommen, daß ein tropischer Wirbelsturm der auf dem Meer entstand, in Richtung Festland wandert und riesige Mengen von Wasser vor sich herschiebt. Es peitschen dann 6m hohe Wellen auf die Küste zu und verursachen dabei eine doppelte Katastrophe. Im Indischen Ozean werden Hurrikane als Zyklonen bezeichnet (was so viel bedeutet wie zusammen gerollte schlange) und im westlichen Pazifik nach Tai Fung, ein chinesisches Wort für ,,Großer Wind', bezeichnet. Gemeinsam bei diesen Winden ist, daß sie nur über warmen Meeren mit einer Wassertemperatur von mindestens 27 Grad Celsius entstehen. Dennoch gibt es feine Unterschiede zwischen ihnen.






Tornado


Im Gegensatz zum Hurrikan ist der TORNADO kein tropischer Wirbelsturm, sondern eine Windhose über dem Festland, die durch starke Temperatur- und Druckunterschiede entsteht. Meist treten diese heftigen lokalen Luftwirbel in Verbindung mit Gewitterwolken über dem nordamerikanischen Festland auf Tornados können mit durchschnittlichen Geschwindigkeiten von rund 50 Stundenkilometern bis zu 480 Kilometer weit wandern. Ihr Durchmesser kann bis zu 1,6 Kilometern betragen. Sie treten allein in den USA 1200 mal im Jahr auf. Ein ausgewachsener Hurrikan kommt allerdings nur 5-6 mal in einem Jahr vor.


Orkan


Hat ein Wind eine höhere Geschwindigkeit als 20 m pro Sekunde, nennen wir ihn Sturm. Schwere Stürme heißen Orkane. Sie fegen mit mehr als 30 m pro Sekunde übers Land und erreichen auf der Beaufortskala den höchsten Stärkegrad zwölf und damit Geschwindigkeiten von 117 Stundenkilometern und mehr.





Zyklon


Mit den Oberbegriffen WIRBELSTURM oder ZYKLON werden Drehwinde bezeichnet, die sich in der südlichen Erdhalbkugel im Uhrzeigersinn drehen und in der nördlichen Halbkugel entgegengesetzt. Wirbelstürme zeichnen sich durch ein starkes Druckgefälle aus. Im Zentrum des Wirbels herrscht fast Windstille, das Zyklonfeld umschließt das Zentrum ringförmig. Je nach Stärke und Verbreitungsgebiet erhalten Wirbelstürme unterschiedliche Bezeichnungen.






Entstehung


Auf den Weltmeeren verdunstet das ganze Jahr über Meerwasser und steigen als Wolken in den Himmel. Diese Wolken regnen dann nicht gleich sondern werden von der rotierenden Erde in eine Drehbewegungverrsetzt.  Es zeigt sich auf Satelittenfotos jetzt schon wie das Bündel drehender Regenwolken immer mehr Wolken in seinen Bann zieht. Irgendwann wandert dieser Wolkenbund ans Festland, wo er auf kältere Luftströmungen trifft. Wenn diese zwei große Luftmassen mit verschiedenen Temperaturen und verschiedenen Feuchtigkeiten aufeinander treffen und die wärmere der Luftmassen sich unter die kältere schiebt entsteht ein Wirbelsturm. Die warme Luft steigt dann wie ein mit Gas gefüllter Ballon auf, kühlt sich in der kalten Luft ab und bildet Wassertropfen, die als Regen auf die Erde fallen. Kommt nun aber ein Seitenwind dazu der die warme Luft seitlich ablenkt so beginnt sich diese mit einer Geschwindigkeit von bis zu 450kmh um die eigene Achse zu drehen. Einen Wirbelsturm kann man mit einem Trichter vergleichen. Er dreht sich mit dem großen Durchmesser der in den Himmel ragt mit einer langsamen Geschwindigkeit. Der Saugrüssel, der auf der Erde sein Unwesen treibt bewegt sich mit seinem kleinen Durchmesser mit einer dreimal so hohen Geschwindigkeit.

Tornados beginnen dramatisch. Wir sehen auf der Erde meist nur eine drohende schwarze Gewitterwolke die aufzieht und die Landschaft in einem gespenstischen grün unter sich taucht. Die Luft ist schwül und warm. Ein leichter Wind weht, Regen fällt, und die Temperatur sinkt in kurzer Zeit um I5Grad. Dann senkt sich plötzlich aus einer Wolke ein schlauckiförmiges Gebilde zur Erde nieder, ein rasender Lufwirbel der nun den Boden erreicht. Der eben noch so helle Rüssel färbt sich nun durch seinen Sog der durch den Unterdruck entsteht, in die z.B. rote Farbe des Sandes den er aussaugt. So hat jeder Wirbelsturm unterschiedliche Farben und ist dafür einzigartig. Er zieht in seinen Rüssel aber alles ein was ihm in den Weg kommt ein. So werden Menschen, Bäume, Häuser, Autos und Tiere hochgeschleudert. Aber schon nach zehn Minuten ist alles vorbei. Der Windschlauch hat sich in die Wolke zurückgezogen, es st totenstill und der Rüssel hat am Boden eine kilometerlange, aber nur 40-400 Meter Breite Schneise der Verwüstung hinterlassen.










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