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England im 16 und 17 Jahrhundert



England im 16. und 17. Jahrhundert


Als der Papst König Heinrich VIII. die Scheidung seiner Ehe verweigerte, kam es 1534 zum Bruch mit der röm. Kirche. Der König ließ sich zum weltlichen Oberhaupt der englischen Kirche erklären. Maßgebend auch wirtschaftl. Interessen: großer Besitz d. Kirche zugunsten der Krone eingezogen. Sein Nachfolger Edward VI. schuf die engl. Hochkirche (Anglican High Church), in der Lehre calvinistisch, nach außen katholisch. Anglikanische Kirche auch heute noch Staatskirche, Veränderungen nur durch parlamentarischen Beschluß.


Viele englische Bürger wurden strenge Anhänger der Lehre Calvins, "PURITANER", wollten Kirche vom Katholizismus reinigen. In den Kirchen keine Heiligenbilder, Gemeinden sollen Geistlichen selbst wählen.


Elisabeth I (1558-1603), eine Heinrich-Tochter aus 2. Ehe wollte Maria Stuart, Königin von Schottland auf dem Thron. Diese war aber angeklagt, bei einem Mordkomplott gegen Elisabeth I mitgewirkt zu haben und wurde 1587 geköpft.




Diese Zeit war das goldene Zeitalter engl. Kultur, besonders der Literatur (William Shakespeare). Sir Walter Raleigh brachte Tabak und Kartoffel nach England, Indien wurde britische Kolonie. Die Tudors brachten der Krone große Macht.


Im 17. Jht. kam es zu tiefgreifenden Spannungen zw. der englischen Krone und dem Parlament. Unter König Jakob I. aus dem Hause Stuart brach der Streit offen aus. Er fand, er war König durch Gottes Gnadentum und war nur Gott verpflichtet. Er führte neue Steuern ein ohne das Parlament um Zustimmung zu fragen.

Kathol. Extremisten, darunter Guy Fawkes, planten einen Anschlag, welcher aber am 5. Nov. 1605 fehlschlug.

Die Auseinandersetzungen wurden auch unter König Karl I. weitergeführt. Das Parlament legte in der Petition of Right 1628 ein weiteres Dokument zur Wahrung seiner Rechte an. Karl unterzeichnete zwar, hielt sich aber nicht daran.

Die Meinungsverschiedenheiten gipfelten 1642 als Karl I. mit Militär im Unterhaus erschien um Abgeordnete verhaften zu lassen. Der Bürgerkrieg zw. Anhängern des Königs und Anhängern des Parlaments (Kaufleute) brach aus. Letztere wurden unterstützt durch Oliver Cromwell, der nach Jahren die Truppen des Königs besiegte.


Als das Parlament den König wieder einsetzen wollte, übernahm die Armee die Macht. Die Monarchie und das Oberhaus erklärte man für abgeschafft. Karl I. wurde 1649 hingerichtet. England wurde offiziell zur Republik erklärt, doch in Wahrheit herrschte Oliver Cromwell. Irland und Schottland erhoben sich nun zugunsten der Monarchie und wurden erstmals mit England geeinigt.



Cromwell trug den Titel Lord Protector, polit. Missbrauch und Unterdrückungsmethoden gegenüber Andersdenkenden waren an der Tagesordnung.


Nach dem Tode Cromwells wurde England unter Karl II. wieder Monarchie. Ansätze für Parteien bildeten sich: die Tories unterstützten König u. Staatskirche, wurden später Konservative, und die Whigs, die späteren Liberalen.

1666 Das große Feuer von London, Sir Christopher Wren baute London wieder auf

1679 Habeas Corpus Akte zum Schutz vor willkürlicher Inhaftierung

1688 Glorreiche Revolution unter Wilhelm von Oranien, gegen kath. Machtübernahme

er mußte 1689 die Bill of Rights anerkennen, England wurde konst. Monarchie, die Herrschaft des Königs wurde vom Parlament abhängig gemacht.


1707 wurden England und Schottland in der Act of Union vereinigt, das Vereinigte Königreich GB entsteht












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