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Rassenantisemitismus




Thema: Rassenantisemitismus


Rassenantisemitismus - was ist das?


Das Wort "Rassenantisemitismus"


Der Begriff Rassenantisemitismus entstand im 19. Jhd.. Dieser Begriff bezeichnet den Hass der Völker gegen die Juden in ihrer Mitte aus rassischen Motiven.

Rassenantisemitismus ist bis ins Altertum zurückzuverfolgen. Diese Abneigung gibt es, seit die Juden außerhalb Palästinas unter Andersgläubigen, in der Diaspora, leben.

Rassenantisemitismus verbreitete sich gegen Ende des 19. Jhd. in ganz Europa. Nach 1918 verschärfte er sich in Deutschland durch ostjüdische Einanderung. Obwohl die Juden keine Rasse darstellen, sondern zur Sprachgruppe der Semiten gehören, verbreiteten die Nationalsozialisten einen rassistischen Antisemitismus als kollektives Vorurteil gegen Juden als Ursache allen Unheils, d.h. sie benutzten sie als Sündenbock, und begründeten damit den schrecklichsten Völkermord.






Der Unterschied zwischen Rassenantisemitismus und Antijudaismus


Der Unterschied zwischen Antijudaismus und Antisemitismus bestand darin, dass die Juden im Mittelalter als Religionsgemeinschaft, nicht aber als eigene Rasse bezeichnet wurden.  Eim Antijudaismus konnten die Juden sich vor Verfolgung und Mord retten, indem sie sich taufen ließen und damit Christen wurden. Im 19. Jhd. war dies durch die Bezeichnung Rasse nicht mehr möglich.



Judentum und Antisemitismus in der Weimarer Republik


Rechtlich war die Emazipation der deut. Juden, die seit über tausend Jahren in Deutschland laben, zwar bereits im Bismarckreich abgeschlossen, die praktische Durchführung erfolgte allerdings erst mit der Schaffung der Weimarer Republik.




Die Mehrheit der deut. Juden lebte 1933 in Großstädten. Sie konzentriert sich auf bestimmte Berufe wie z.B. Kaufleute, Juristen und Mediziner. Der überwiegende Teil der jüdischen Bevölkerung gehörte dem Mittelstand an und hatte unter den schweren wirtschaftlichen Belastungen der Nachkriegsjahre genauso zu leiden wie die nichtjüdische Bevölkerung.






Juden als Sündenbock am Beispiel von Frankreich im 19. Jhd.


Eduard Drumont stellt die Juden als Gastvolk da, welches das Entgegenkommen seines Wirtsvolkes nur ausnutzt, die jüdische Weltanschauung auszubreiten. Sie zerstören den christlichen Mittelstand durch ihre Großbetriebe und verschlechtern das Franzosentum durch ihren minderwertigen Rassencharakter. Die Juden sind Schule an der Dekadenz Frankreichs. Besonders betont er, dass die Juden keine Franzoden seien.



Wie entsteht Antisemitismus heute?


Antisemitismus entsteht heute selten durch persönliche Begenungen mit Juden. Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen ihre Kenntnisse über Juden hauptsächlich durch die Massenmedien wie Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen etc. erhalten, weniger durch die Schulen.

Bei der Abneigung gegenüber Juden handelt es sich vor allem um Vorurteile. Sie sind bei den Menschen tiefverwurzelt und werden durch Erziehung von einer Generation zur anderen weitergegeben.










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