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Die Weltmeere



Die Weltmeere




Kapitelübersicht


Die Entstehung der Ozeane                    




Das Meer als Rohstoffquelle

Das Meer als Nahrungsquelle                


Marine Aquakulturen

Meeresbergbau     

Die Entwicklung des Meerrechts

Rolle des Ozeans im Klimasystem        

7. Das Meer als regenerative Energiequelle

1. Die Entstehung der Ozeane



Die Plattentektonik ist verantwortlich für die heutige Gliederung der Meere. Durch das Driften der Kontinentalplatten sind alte Ozeane verschwunden und Neue entstanden.


Der Pazifik wird als Urozean angenommen, alle anderen der heute bestehenden Meere sind durch Verschiebungen der Kontinental-Fragmente entstanden. Diese Verschiebungen treten auf, da die Lithosphäre (äußerste Schale der Erde, zu gliedern in Erdkruste und oberster Teil des Erdmantels) sozusagen auf der Asthenosphäre schwimmt (zu vergleichen mit einem Floß).


Die Erdkruste besteht aus 2 Teilen:

Kontinentale Kruste (granitale Schale): besteht aus leichtem, sauren Gestein SiO2 hältig (Granit, Gneis, Schiefer)


Ozeanische Kruste (basaltische Schale): bildet sich durch Auseinanderdriften der Kontinentalplatten an submarinen Rücken, besteht aus vulkanischem Basalt, basisch T Si02 armen Gesteinen (Basalte, Gabbros, )


Da die kontinentale Kruste leichter ist (vergleichbar mit Eisschollen) bleibt sie an der Oberfläche. Während die ozeanische Kruste, da ihre Dichte aufgrund des höheren Eisengehaltes größer ist in den Erdmantel abtaucht und am Kreislauf des Mantelmaterials teilnimmt.


An mittelozeanischen Rücken steigt Magma empor, welches die Kruste anhebt und auseinanderzieht (z.B mittelatlantischer od. ostpazifischer Rücken). In die dadurch entstandenen Risse dringt basaltische Schmelze die zu ozeanischer Kruste erstarrt, von dort breitet sich Ozeanboden aus.


An Subduktionszonen wird abtauchendes Plattenende in die Tiefe gezogen und dort aufgeschmolzen, es entstehen sogenannte Tiefseerinnen (z.B Marianengraben).


Es gibt 3 Arten von Plattengrenzen:

divergierende: 2 Platten driften auseinander, entstehende Lücke mit Lithosphärenmaterial geschlossen

konvergierende: eine Platte wird unter die andere geschoben

konservative: Platten gleiten entlang der Verwerfung aneinander vorbei


daraus ergeben sich 2 Typen von Kontinentalrändern:

passive: Kontinent u. Ozean gehören der gleichen Platte an. Ränder der Kontinente von Schelfgebieten gesäumt (Atlantik), hier findet keine aktive Bewegung statt.


aktive: Plattengrenze zwischen Kontinent und Ozean, ozeanischer Bereich unter kontinentaler Kruste subduziert T Tiefseerinne (Pazifik).


Erdbeben und Vulkanismus     


Durch Bewegung der Platten werden an den Grenzen Erdbeben ausgelöst, tiefliegende Erdbebenherde nur an Subduktionszonen, flachliegende an allen Plattengrenzen.

Auch die Förderung von magmatischem Gestein ist an die Plattengrenzen gebunden. An konvergierenden Rändern wird Material der abtauchenden Platten aufgeschmolzen. Magma dringt in darüberliegende Platten ein und speist die Vulkane (z.B ostasiatischer Inselbogen, Anden). Divergierende Ränder produzieren hauptsächlich basaltische Magmatiede, aufgeschmolzenes Mantelmaterial wird zu ozeanischer Kruste umgebildet.


Solange ein Ozeanbecken nicht von Subduktionszonen begrenzt ist, dehnt es sich aus (Atlantik). Subduktionszonen entstehen, wenn die Lithosphäre gealtert, abgekühlt und daher schwerer geworden ist.

Suduktionsrate > Ausbreitungsrate = Verkleinerung des Ozeans

Subduktionstypen: - Marine-Typ: ozeanische Platte taucht unter eine andere ozeanische Platte mit einem Winkel von > 45° ab. Durch zurückweichenden Kontinent entsteht (Zug-)

Spannungsfeld (Inselbogen)


- Chile-Typ: Winkel < 45°, wenn ozeanische Lithosphäre unter kontinentaler abtaucht. Darüber herrscht Kompression -> Erdbeben.


Black Smockers: sind Quellen am ostpazifischen Rücken, bis zu 350 C. Kaltes Wasser sickert durch poröse ozeanische Kruste nach unten, es dringt bis zum Erdmantel vor, wird von einer Wärmequelle aufgeheizt und steigt als hydrothermale Lösung wieder auf. Diese Lösung enthält Eisen, Zink, Kupfer, Nickel, Schwefelwasserstoff, Quarz.


Hot Spots: Durch Plattenverschiebungen erlischt der Vulkan und wird zur Seite verschoben. Ein neues Vulkangebilde entsteht, so kommt es auch zur Bildung von Inselketten.



2.Das Meer als Rohstoffquelle


Das Ozeanreservoir ist in 3 Schichten zu gliedern:

ozeanische Wassersäule

Meeresboden (Sand, Kies, Erzschlamm, Mangankruste)

Sedimentgestein (Erdöl, Erdgas)




Erdöl und Erdgas


Für den marinen Abbau von Erdöl und Erdgas bedarf es spezifischster Fachkenntnisse, erst seit den 60er Jahren intensiv erforscht.

Bildung von Erdöl -gas nur wenn Druck- und Temperaturbedingungen einer Sedimentüberdeckung von 2-3 km entsprechen (bei Überschreitung Bildung von Methan). Hierzu haben noch Faktoren wie Ausgangsmaterial, Absenkungsgeschwindigkeit u.s.w. Einfluß.


Erdölvorkommen finden wir besonders häufig an Festlandrändern. Der Temperaturverlauf beeinflußt die Umwandlung des organischen Materials in Kohlenwasserstoffe wesentlich. Das organische Material besteht vorwiegend aus Zoo- und Phytoplankton.



Wenn die Temperatur >80 C ist, dann beginnt die Kohlenwasserstoffverbindung, es entsteht ein Kohlenwasserstoffgemisch + teerartiger Rest

wenn die Temperatur 190 C übersteigt, entsteht Erdgas.


In Gesteinen ist ein 10 - 30 %iger Anteil an Porenraum, durch den das leichtere Erdöl -gas migriert und in höhere Schichten gelangt.


Migration erfolgt in 2 - 3 Schritten:

Zuerst aus dem Muttergestein in poröse Trägergesteine (primäre Migration) und dann in das Reservoirgestein (sekundäre Migration), danach eventuell weiter in eine völlig abgeschlossene Gesteinsschicht, die als Speicher dient.

Speichergesteinen benötigen einen hohen Porenraumanteil (Kalk). Gesteinen deren Kristallstruktur durch Metamorphose verändert wurden, sind keine Speicher (Schiefer, Gneise, vulkanische Gesteine).

Die Ergibigkeit einer Erdölbohrung im Meer liegt bei 15 bis 50 % , kann aber durch Zufuhr von Wasserdampf, Mikrobakterien und Chemikalien erhöht werden. Bei Erdgaslagerstätten sind es 65 - 80 % , doch meist verunreinigt.




Manganknollen


Sie entstehen an Hängen submariner Vulkane in 1200 - 3000 m Tiefe.

Abyssale Mn-Kruste hat Metallgehalt aus Wasserschichten unterhalb der CCD (Carbonat Compensation Depth), hybabyssale Mn-Kruste oberhalb von CCD.

Aufgrund des langsamen Wachstums werden auch andere Metalle dazugelagert (Kupfer, Nickel, Cobalt, Platin, Uran, ) .

Vorkommen im Somali-Becken (indischer Ozean), zentralindisches Becken, arabisches Meer. Die qualitativ besten Vorkommen sind in der 200sm - Zone von USA, F, GB, Fidjis.



Erzschlämme


Im Roten Meer gibt es heiße bodennahe Wasserschichten die bis zu 60 C heiß sind, aus denen sich Erzlagerstätten bilden. Es treten in metallischen Sedimenten und heißen Laugen besonders Eisen, Kupfer, Zink Mangan, Blei, Silber auf.

Entlang von tektonischen Schwächezonen dringen heiße Magmen auf, es kommt zur Blidung von Kalziumsulfat u. Metallsulfiden in Mischbereichen mit Meerwasser.


Eine weitere Rohstoffquelle ist der rote Tiefseeton, er enthält 25 % Aluminiumoxid, 13 % Eisenoxid, Kupfer, Nickel, Mangan. Abbaumethoden allerdings noch nicht sehr ausgereift, ist mit großem Aufwand und Schwierigkeiten verbunden.



Phosphoritknollen


Erstmals vor südafrikanischer Küste vom Meeresboden gewonnen. Vorkommen an Küsten mit kaltem nährstoffreichen Auftriebswasser, im Bereich des Kontinentalschelfs und der Hangregion in Tiefen von 200 - 600 m. Der Phosphatgehalt beträgt 16 -32 %. Entstehung durch kalte und organische Wassermassen, die an die Oberfläche gelangen. Durch Temperaturanstieg und steigenden pH - Wert kommt es am oberen Kontinentalhang und auf dem Festlandsockel zur Ausfällung des gelösten Phosphates; besonders gerne als Düngemittel eingesetzt.


Schwermineralsande und marine Seifen


Die Ablagerung von Schwermineralsanden ist abhängig von der spezifischen Dichte. Leichteres Material (z. B. Quarzkörner) wird weiter fortgeschwemmt als schwereres, dadurch entsteht die Anreicherung von Schwermineralen im strandnahen Küstenbereich, den marinen Seifen.

Es gibt fossile Flußlagerstätten (in Flußtälern entstanden), die in der Eiszeit entstanden sind. Sie liegen heute im submarinen Bereich der Kontinentalschelfe.

Weiters gibt es Strandlagerstätten, die submarin auf Festlandsockel liegen und rezente Strandlagerstätten, die im Küstenbereich angelagert sind. Abbaubare marine Seifen sind Titanerz, Zinnstein, Magnetite, Diamanten, Gold und Platin, allerdings in sehr unterschiedlichen Konzentrationen.



Salzgewinnung


In ariden und subtropischen Küstenregionen, ist die Salzgewinnung aus dem Meer möglich. 30 % des Kochsalzes in Salinen und Salzgärten gewonnen.

Salzgärten: System flacher Becken, in denen man die Sole unter Einwirkung der sommerlichen Verdunstung eintrocknen läßt, bis sich das Salz abgeschieden hat. Hektaerträge zwischen 400 und 600 Tonnen pro Jahr.



Kies und Sand


In diesem Sektor ist das Meer ebenfalls ein bedeutender Rohstofflieferant. Dient zur Aufspühlung von Hafen- und Industrieflächen, aber auch für Baustoffindustrie bedeutend. Abgebaut wird in Schelfgebieten, mit Eimerketten und Saugbaggern, in Tiefen von 20 - 60 m.


Ökologische Probleme, technische Entwicklung, politische Instabilität vieler Länder, machen den industriellen Tiefseebergbau noch nicht in einer lukrativen Form möglich. Doch sind die marinen Rohstoffreserven ein Gut, von unschätzbarem Wert.



3.Das Meer als Nahrungsquelle


Die Erträge der Weltfischerei belaufen sich im Jahr auf ca. 100 Mio. Tonnen. Bei gleichbleibendem Bevölkerungswachstum würde in 10 - 15 Jahren eine Versorgungslücke entstehen. Diese zu verhindern bedarf es einem besseren Fischereimanagement und einer Verstärkung der Aquakulturproduktion.


Die Schelfgebiete betragen ca. 7,8 % der gesamten Meeresfläche und machen 99 % der Weltfischerei aus. Durch die ständige Durchmischung des Meeres entstehen konstantere Temperaturen als auf dem Festland, somit bieten die Ozeane einen sehr stabilen Lebensraum.


Biosphäre gegliedert in:       

- pelagisches Reich (gesamter Wasserkörper)

Tier -u. Pflanzenwelt als Nekton bezeichnet


- benthisches Reich (Meeresboden)

Tier -u. Pflanzenwelt als Benthos bezeichnet


Produktion ist der Aufbau organischer Verbindungen aus anorganischen Bestandteilen. Die meisten Organismen ernähren sich von Zoo- od. Phytoplankton.



Die Weltfischerei


Bei der aktiven Netzfischerei werden Grundschleppnetze und Ringwaden für den Fang von Schwarmfischen benutzt. Passive Netzfischerei benutzt Stell- u. Treibnetze. Angelfischerei mit Einzelhaken werden bei der Thunfischerei eingesetzt, Langleinenfischerei hat in größen Tiefen Vorteil. Reusen, sind Fallen in die die Fische mit bestimmten Ködern gelockt werden.


Seit dem 2.Weltkrieg nahmen die Erträge mit enormen Anstieg zu. Den größten Fangertrag mit 24,4 Mio. Tonnen / Jahr verzeichnet der Nordwestatlantik, darauffolgend Südostpazifik , Nordostatlantik und mittlerer Pazifik.

85 % aller Fänge sind Fische, 9,6 % Weichtiere, 5,3 % Krebse.


Die Meeresfischerei erlitt jedoch einen bedeutenden Rückgang in letzter Zeit, aufgrund der starken Entwicklung der Aquakulturen (besonders in China). Der Pollak ist der meistgefangene Fisch der Welt, er wird an Bord der Fabriksschiffe gleich zu Tiefkühlfisch und künstlich gepreßtem Krabbenfleisch verarbeitet. Die zweitgrößte Häufigkeit weist die Sardine und Sardelle auf.

Die Fischereierträge werden verarbeitet zu: - Frischfisch

- Frostware    

-Konservenware

-Fischmehl (als Tierfutter)


Den höchsten pro Kopf Anteil an Fischverzehr verbuchen die Länder Japan und Island mit 86 kg / Jahr. Der Durchschnitt liegt bei 12,3 kg / Jahr.



Aquakulturen


Aquakulturen werden im Brach - u. Meerwasser betrieben. Die Produktion (1991) liegt bei 16,6 Mio. Tonnen im Jahr, mit einer Zuwachsrate von 3,8 %, wobei China am Weltmarkt eindeutig führend ist vor Japan, USA und Frankreich.


Unter kontrollierten Bedingungen werden aquatische Organismen gezüchtet, es gibt 3 Arten von Bewirtschaftungsformen:


-italienische Vallikultur (sehr flächenextensive Kultur, die Fische werden durch ein Dammsystem in flachen Küstenlagunen zurück gehalten)

-Teiche (Tropen in Mangrovengebieten für die Zucht von

Milchfischen, Meeräschen und Krebsen. Teiche werden zugefüttert, sehr starke Intensivierung, oft auch Netzgehege, dann nur künstl. gefüttert.)


-Sea ranching (Zucht von Fischen, bis sie zu Fingerlingen werden im Teich, dann werden sie im Meer ausgesetzt. Dieses Verfahren nutzt dem Orientierungssystem der Fische, die zum Ableichen in Heimatflüsse zurückkehren und so gefangen werden können.)


Intensivierung der Aquakulturen ist mit der Gefahr der Verschmutzung und Störung des biologischen Gleichgewichts im aquatischen Milieu verbunden. Es ist zwar 71 % der Erdoberfläche mit den Ozeanen bedeckt, allerdings stammen nur 8 % der Nahrungsmittel vom Meer. Eine Steigerung der Ausbeutung des Meeres als Nahrungslieferant wäre nicht möglich, da sonst die Fischbestände stark gefährdet wären. Deshalb bieten Aquakulturen eine gute Alternative zum Fischfang.




3.1Marine Aquakulturen - ökologisch zwiespältig


Aquakultur - Projekt sollte eigentlich die Lösung für die Überfischung sein. Doch in Wirklichkeit werden dadurch die Meeresbestände indirekt geschädigt.


oft werden Aquakulturen mit Fischmehl gefüttert, das aus konventionellen

Fängen stammt.

- Jungtiere bzw. Larven werden oft wild gefangen, da die Züchter die

nachgezüchteten Larven für weniger widerstandsfähig halten.


Fallbeispiel Lachszucht

Es stammen jährlich etwa 800 000 Tonnen Lachs aus Aquakulturen (größte Produktionen in Norwegen, Chile, Schottland, ). Lachse leben im Meer, kommen aber zum Ableichen in das Süßwasser zurück, wo sie selbst geschlüpft sind. Für die Zucht werden die Eier händisch aus den Tieren entfernt, künstlich befruchtet und die schlüpfenden Jungtiere in einem Süßwasserbecken gehalten. Später werden sie in Meeresbuchten gebracht, wo sie in Netzkäfigen gehalten werden, bis sie verkauft werden.


Ein sehr großes Problem tritt auf, wenn sich Krankheiten in Fischbestände einschleichen. Wenn sie freigelassen werden infizieren sie andere Bestände.

Ein weiteres Problem ist, dass Raubfische sehr oft über die Netzbestände herfallen und so eine ganze Zucht ausrotten können.

Allerdings hat sich nicht, wie erhofft der Wildbestand durch Aquakulturen erholt, weil Laichplätze auch sehr oft durch Staumauern, Wehre und Verschlammung unzugänglich für die Fische gemacht worden sind.


Projekt Lachs 2000

Das Ziel soll ein weiterer Aufbau der Gründerpopulation sein, es gibt 2 Strategien um dies zu erreichen:

Man fängt Lachse die eine Ablaichstelle suchen ein, zieht die Eier einige        

Wochen auf und setzt sie dann wieder aus.

Eier werden importiert und später ebenfalls ausgesetzt.

Die Gefahr bei importierten Eiern sind Erkrankungen, die in letzter Zeit sehr häufig auftreten sind und deshalb die EU den Import aus Ländern, bei denen Krankheiten nachgewiesen wurden, einstellen wird.


4. Meeresbergbau


Was versteht man unter Meeresbergbau?

Aufsuchen, gewinnen und fördern von polymetallischen Mineralaggregaten auf dem Meeresboden.


Unter den einzelnen Ländern gibt es starke Diskrepanzen und Streitigkeiten wegen der Abbaulizenzen. Die UNCLOS (United Nation Conferenz on the Law Of the Sea) hat nach Verhandlungen erklärt, dass der Tiefseeboden ein "Gemeinsames Erbe der Menschheit" ist und somit von einzelnen Ländern nicht angeeignet werden kann.


Die Seerechtskonvention sollte zu einer neuen Rechtsordnung für die Meere führen, unter Berücksichtigung der Souverenität der Staaten. Kern dieser Konvention war es, eine gerechte unparteiische Weltwirtschaftsordnung unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklungsländer (aller, ob mit oder ohne Küstenbereich) zu schaffen. Der Vertrag befaßt sich hauptsächlich mit dem Meeresbodenregime, mineralischer Rohstoffe der Tiefsee, festgelegten Modalitäten des Zugangs und der Gewinnbeteiligung.


Bis zur Klärung der Sachlage, fand der Rohstoffabbau nur in küstennahen Gebieten statt. Es kam zur bilateralen Zusammenarbeit zwischen meerestechnisch weiterentwickelten Industrienationen und Entwicklungsländern, in der Meeresnutzung.

Fallbeispiel: an der Küste Indiens wird Schwermineralseife abgebaut, deutsche Schiffe haben auch Ölvorkommen entdeckt, deshalb kann Indien nur froh sein über die technische Hilfe anderer Länder um eigene Rohstoffe abbauen zu können.


Der Meeresbergbau ist nicht mit Bergbau am Festland zu vergleichen. Die in tausenden Meter Tiefe liegenden Lagerstätten müssen zuerst von der Oberfläche aus erkundet werden. Das Meeresbodenrelief muss kathographisch erfaßt werden um die Lagerstätte erschließen zu können (Navigationsverfahren durch Satelliten). Aufgrund des enormen Aufwandes wird Meeresbergbau einstweilen noch in den Händen hochtechnisierter Industrieländer, die über genügend Forschungskapital verfügen, bleiben.


Feste mineralische Rohstoffe lassen sich gliedern in:

-Eisen und Sand im Küstenvorfeld

-Schwermineralseifen im Schelfgebiet

-Organische Rohstoffe u. Phosphoritknollen bis 500m

-Erzschlämme (Zink, Kupfer, Silber, Gold) an Plattenrändern

-kobaltreiche Kruste auf Tiefseekuppen u. vulkanischer Aktivität

-Massivsulfide bis 3000m

-Tiefseeknollen (Nickel, Kobalt, Mangan,) 4000 - 6000m


Diese Rohstoffe müssen von den meisten Ländern der Erde zu 100 % importiert werden. So ist der marine Abbau langfristig gesehen günstiger, als die ständige Neuerschließung am Festland. Außerdem ist in den marine lagernden Erzen der Metallgehalt bedeutend höher.



Internationalisierung des Tiefseebodens


International Sea Bed Authority (=Meeresbodenehörde) hatte immer wieder mit den unterschiedlichen Ansichten und Meinungen über Befugnisse in der Area (Tiefsee) zu kämpfen. Einige Länder wollten aus der Authority eine schwache Institution machen, die die Inanspruchnahme der erkundeten Felder registriert und 1 % Abbausteuer kassiert. Hingegen die Entwicklungsländer wollten, dass die Meeresbodenbehörde ausschließliches Abbaurecht hat. Es kam zu einer Kompromißlösung Parallelsystem: die Meeresbodenbehörde soll kollektiv mit einem eigenen Unternehmen (Enterprise) Meeresbergbau betreiben.


Aber auch staatliche und private sollen einen möglichen Zugang haben. Der Authority muss ein Arbeitsplan vorgelegt werden und sie kann Prospektionen begrenzen, wenn dadurch eine negative Auswirkung auf dem Weltmarkt zu befürchten ist, Unternehmensgruppen müssen eine Nationalität angeben. Das Operationsgebiet muss groß genug sein, um es der Nutzung zweier Unternehmen zu ermöglichen, aber es darf auch nicht mehr als 2 % der gesamten Area einnehmen. Die Authority hält eine Hälfte des Prospektionsgebietes für sich ein "reserved site", für die andere Hälfte wird dem Unternehmen eine Lizenz erteilt. Die Antragsgebühr beträgt 500 000 $, zuzüglich einer, je nach der Förderung verlaufenden Jahresabgabe von mindestens 1 Mio. $. Die internationale Hälfte des Prospektionsgebietes kann "Enterprise" alleine oder in Kooperation mit einem Staat ausbeuten. Der große Vorteil ist, dass für die Authority die Kosten für Prospektion und Exploration so entfallen.


Im Interesse der Industrienationen wurde eine Klausel für "Pionier-Investoren" aufgenommen. Beinhaltet, dass bis in Kraft treten der Konvention die Exploration eines bereits ausgewählten Gebietes fortgesetzt werden darf. Weiters erhalten sie Prioritäten in der Antragsstellung zur Ausbeutung ihrer Gebiete.


Entwicklungspolitische Aspekte: Die Entwicklungsländer, die große Erzexportöre sind, werden große Verluste durch den Tiefseebergbau hinnehmen müssen. Deshalb wurde in den UNCLOS - Verhandlungen auch eine Schutz-Klausel aufgenommen, zur Limitierung des Meeresbergbaus.



Lagerstätten


Die Exploration konzentriert sich bisher hauptsächlich auf Mn-Krusten. Wobei die schweren Abbaubedingungen die Relevanz schmälern. Hauptziel ist es, Gebiete mit einer möglichst hohen Knollendichte zu finden. Bis jetzt sind die ertragreichsten Gebiete im zentralen indischen Ozean und im nördlichen Pazifik entdeckt worden (ca. 6 kg / m²) -Clarion-Clipperton-Zone.


Fördertechnik (foglende Geräte sind zum Abbau unbedingt nötig):

-Schwimmende Station (muss standortfest gehalten werden können)

-Förderverbindung zum Boden (Rohr)

-Sammelgerät

-Spezialschiffe (Transport des Gutes zur Weiterverarbeitung)



5.Die Entwicklung des Meerechts


Im 18. Jahrhundert betrug der Hoheitsstreifen 3 sm (1 sm 1,852 km). Biologische, mineralische Ressourcen und auch der Luftraum waren in diesem Bereich völlig den einzelnen Staaten überlassen.

Truman erließ 1945 für die USA 2 Proklamationen:

nationaler Fischfang, jenseits des Küstenstreifens

Verfugnisse der Ressourcen des Festlandsockels vor den USA (über 3sm)




Andere Länder, machten es nach dem Beispiel Amerikas, weil durch Fernfischerei auch viele Küstengebiete diverser Länder leergefischt wurden. 1958 Seerechtskonferenz in Genf, wo Aufteilung in Hohe See, Küstenmeer und Anschlußzone (max. 12sm, mit beschränkten Hoheitsrechten für Küstenländer) beschlossen wurde. Auch die 2. Konferenz 1960 scheiterte an dem Punkt, des Anspruchs auf 200sm - Zone. Die Meinungen waren divergierend, über den Vorschlag, die Reichtümer des Meeres den armen Ländern zugute kommen zu lassen. Die UNCOLS schuf eine Verfassung für die Meere.


Das Ergebnis würde im Seerechtsübereinkommen von 1982 präsentiert. Es gewährt Küstenstaaten zahlreiche Aktivitäten innerhalb der 200sm-Zone und völlige Souverenität bis zu 12sm. Wobei die Durchfahrt fremder Schiffe überall geduldet werden muss.

Weiters kam es zur Einrichtung einer ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ). Innerhalb der 200sm hat das Küstenland völlige Kontrolle über Nahrungs- und diverse andere Ressourcen, ist aber verpflichtet sich um die Erhaltung der Fischbestände zu kümmern. Innerhalb von 24sm darf das Küstenland Zoll- und Steuergesetze durchsetzen.


Wenn der Festlandsockel über die 200sm-Grenze hinausragt, bestehen auch die Befugnisse dort die Ressourcen zu nutzen.


Was den Tiefseebergbau und die dafür aufgestellten Bedingungen betrifft (siehe Kapitel 4), waren viele Industrienationen nicht damit einverstanden. Deshalb waren viele Staaten nicht bereit dieses Übereinkommen zu unterzeichnen. Es mußten neue Konzepte für den Tiefseebergbau augearbeitet werden, noch nicht abgeschlossen.

Ein weiteres Problem stellen die Fischereibestände dar. Die von der AWZ ausgegrenzten Fischereiflotten fischen nun auf hoher See, knapp außerhalb der 200sm-Zone weiter. Konvention die Standards der gemeinsamen Bewirtschaftung von Fischbeständen anheben sollen im laufen, Küsten bekommen das Recht Schiffe auf See inspizieren zu dürfen.


Zusammenfassung der Seerechtskonferenz von 1982


- "festes Land" endet an der Niedrigwassergrenze

von dort bis zu 12sm ist das Küstenland, welches vom Meeresboden bis zum Luftraum der Souverenität des Küstenstaates untersteht. Es besteht aber kein allgemeines Überflug oder Tauchrecht.

Im Anschluß an das Küstenmeer kann eine bis zu 12sm breite Anschlußzone angefordert werden. Hier hat es Kontrolle im Bereich Finanzen-, Zoll-, Gesundheits-, und Einwanderungswesen.

Bei Inseln werden Archipelgewässer gebildet, der äußerste Eckpunkt einer Inselgruppe wird mit gerader Basislinie verbunden, das Verhältnis

Wasserfläche:Landfläche darf maximal 9:1 sein.

Jeder Küstenstaat darf eine 200sm breite ausschließliche Wirtschaftszone beantragen. Hier steht ihm das Recht auf Nutzung aller natürlicher Ressourcen zu.

Festlandsockel (Schelf) untersteht auf jeden Fall dem Küstenstaat

Bei benachbarten oder gegenüberliegenden Staaten gilt das Prinzip der Ausgewogenheit oder Aquidistanz (d.h. beide gleich große Anspruchszonen)

Außerhalb der 200sm gilt das Gesetz der "Hohen See", mit allen Freiheiten für alle Nationen (ausgenommen Förderung mineralischer Rohstoffe)


(Stand 1986)


6.Die Rolle des Ozeans im Klimasystem

Das Klima ist das Ergebnis von vielen wechselwirkenden Komponenten. Einfluß nehmen die Atmosphäre (hat direkten Einfluß auf das Wetter) und im Gegensatz dazu die Eisschilde (Antarktis, Grönland, relativ langfristiger Einfluß). Dazwischen im Einflußbereich, liegt der Ozean, unterteilt in oberflächennahe warme Schicht, sie ist gekoppelt an veränderliche Wind- Strahlungs- und Niederschlagsfelder zwischen Ozean und Atmosphäre, Reaktionen sind Schwankungen der Strömungsfelder von Wochen bis Monaten. Veränderungen der Tiefsee auf Schwankungen der Oberflächenbedingungen in polaren und subpolaren Breiten angewiesen, wegen der großen beteiligten Wassermenge wirkt es sich erst im Laufe von Jahrzehnten aus.


Das Wassermolekühl ist asymmetrisch aufgebaut und genießt deshalb viele Vorteile. Die größte Dichte besitzt es bei 4 C, deshalb schwimmt Eis. Wasser reagiert träge auf Erwärmung bzw. Abkühlung, aber es besitzt dafür höchste Wärmekapazität (Siedepunkt 100 C, Gefrierpunkt 0 C). Der Salzgehalt verfälscht diese Werte allerdings.


Was die Zirkulation und Schichtung betrifft, wird das Meer von der Oberfläche her angeregt, z.B Wind führt zu Oberflächenströmungen. Der mit der Strömung einhergehende Massentransport verursacht regionale Massenüberschüsse bzw. -defizite, die dadurch entstehende Anhebung und Absenkung verursacht Wellen.


In Aquatornähe wärmt sich das Meer am schnellsten auf. Bei höheren Breitengraden durch schrägeren Einfallswinkel der Sonne langsamer. Noch dazu gibt unser Planet in kalten Umgebungen Wärme an den Weltraum ab. In Aquatornähe, übertrifft die von der Sonne einfallende Wärme den Verlust, zu den Polen hin wird die Bilanz negativ.

Ohne einen Temperaturausgleich, würde der Aquator kochen und die Pole extrem gefrieren. Der Wärmeaustausch zwischen Polen und niedrigen Breiten kann wegen der Rotation um die eigene Achse nicht direkt stattfinden. Sondern der Austausch erfolgt in Form von Spiralen die um die Erde kreisen. In den mittleren Breiten treffen sich kalte und warme Luftmassen und können sich zu Wirbeln (Stürmen) vereinigen.


Warme Luft steigt auf und kalte strömt unten nach, der enthaltene Wasserdampf wird zu Wolken und Niederschlag, weiters wird Umwandlungswärme (des Wassers vom flüssigen Zustand in den gasförmigen) frei. So entsteht ein Tiefdruckwirbel, der von Westen nach Osten zieht, es kommt zu einem Niederschlag in den mittleren Breiten, dann löst er sich auf (Temperaturunterschied Tropen und Pole wird zeitweilig schwächer).


Auch in niedrigen Breiten verursachen Ozeane Stürme, genannt Hurrikane (nach Windgott der Maya), Zyklone (Kreis) oder Taifune ("großer Wind"). Sie bilden sich dort, wo die Meerestemperatur > 27 C ist und die Passatwinde zu Polen abgelenkt werden, es entstehen sogenannte Spiralen.

Schon ein kleiner Luftwirbel, in dem ein Tiefdruckzentrum entsteht reicht aus. Die Luft strömt aus allen Richtungen in das Zentrum, nimmt Feuchtigkeit aus dem Ozean auf, diese kann im Zentrum nur noch nach oben entweichen und setzt so Gewitterwolken, Niederschlag und Umwandlungsenergie frei.


Die Dichte der Luft nimmt immer weiter ab und steigt immer mehr auf. Auf Meeresniveau entstehen Winde, die immer schneller um ihr Zentrum kreisen (durch den Bewegungsenergieverlust, der durch die Reibung auf der Oberfläche entsteht, erlangt er immer engere und spiralenförmigere Zentrumsnähe.) Ein Wirbelsturm entspannt sich, wenn kühleres Meerwasser aufsteigt, oder wenn er auf das Festland gerät.



Der Monsun


(dt. Jahreszeit) In bestimmten Monaten (bei uns ist Sommer), fällt in einigen Gebieten besonders viel Regen. Warme Luft sammelt sich im tibetischen Hochplateau und auf den Bergen Zentralafrikas. Die Südwinde nehmen viel Feuchtigkeit auf und ziehen ostwerts (Südatlantik, arabisches Meer, indischer Ozean). Über den erwärmten Landgebieten steigen Luftmassen (Winde) auf und entladen ihre Feuchtigkeit in Form von Monsun - Regen (in Asien und nördlich des Aquator liegenden Afrika). Diese Regenfälle sind besonders wichtig für eine ertragreiche Ernte. Sie halten an, bis es bei uns Winter wird, dann werden die Landmassen abgekühlt.

Die Winde wehen nun in NO - Richtung (über dem Aquator erneut Feuchtigkeitsaufnahme aus Ozeanen), jetzt im südlichen Afrika und nördlichen Australien abgeregnet werden. Wiederum hat die Meereswassertemperatur großen Ausschlag auf die Intensität des Regens.



El Nino


Alle 3 - 7 Jahre bleiben Passatwinde aus, deshalb kann die Erwärmung des mittleren Pazifiks nicht gestoppt werden und dehnt sich immer weiter ostwärts aus. Unter der Meeresoberfläche wandern Unterwasserwellen auf der Grenzschicht zwischen Oberflächenwasser und kälterem Tiefseewasser. Diese Wellen bilden sozusagen einen Deckel, der das Ausströmen kalten Wassers in den östlichen Pazifik verhindert. Deshalb dehnt sich das Warmwassergebiet immer weiter Richtung Südamerika aus.


Das hat wiederum das Ausbleiben von Sardellenschwämmen zur Folge, deswegen auch von peruanischen Fischern el nino (= Christkind, weil dies zur Weihnachtszeit geschieht, eigentlich wörtl. der Kleine) genannt. Das genaue Gegenteil dazu entsteht, wenn der Ostpazifik besonders stark abkühlt = la nina.


Das Problem, das bei diesen Erwärmungen entsteht ist, dass während das Warmwasser sich ostwärts ausbreitet, nehmen die darüberliegenden Luftmassen viel Feuchtigkeit auf und beeinflussen so die weltweite Wetter- und Niederschlagssituation. Es werden z.B. Dürreperioden in Indonesien und Australien ausgelöst, die große Waldbrände zur Folge haben. Andererseits wird Südamerika (Pazifikküste) von heftigen Niederschlägen heimgesucht, die verherende Überschwemmungen auslösen. Stürme können an unvermuteten, sonst ruhigen Orten entstehen u.s.w.


Dieses Phänomen ist aufgetreten in den Jahren 82/83 86/87 92-94 97 (sehr stark). Aber durch die Forschung mit dem Meer läßt es sich ziemlich lange Vorhersagen.



7. Das Meer als regenerative Energiequelle


Ein großer Strahlungsanteil der Sonne entfällt auf das Meer, das gleichzeitig als Solarkollektor und Speicher für thermische Energie wirkt. Ein bedeutender Energiefluß latenter Wärme beginnt mit dem verdunsten des erwärmten Wassers, setzt sich fort als Wasserdampf, Wolkenbildung und Niederschlag.


Der im Meer enthaltenen Energieformen: - Meereswärme

- Wellenbewegung - Meeresströmungen - Salzgehaltunterschiede - Gezeitenbewegungen


Die Meeresnutzung ist aber stark von den geographischen Bedingungen abhängig. Nutzung der Meereswärme nur in tropischen Zonen möglich, weil nur hier die Erwärmung nennenswert ist. Für die Nutzung der Wellenenergie, sind nur Gebiete mit hohen Windgeschwindigkeiten und freier Küste möglich(Irland, Schottland) . Die Ausbeutung der Strömungssysteme beschränkt sich auch auf den Golfstrom und die Kurushio-Strömung. Salzgehaltsunterschiede treten nur in Mündungsbereich großer Flüsse auf. Schließlich ist auch die Energiegewinnung aus den Gezeiten auf wenige Plätze der Erde beschrenkt, hier sind Voraussetzung tief eingeschnittene Buchten oder Flußmündunges-Trichter, die hohe Gezeitenamplituden zulassen.


Das Meer weißt wie jede andere regenerative Energiequelle nur eine sehr geringe Leistungsdichte auf und erfordert demnach einen entsprechend hohen Anlagenaufwand und enorme Kosten. Trotz der kostenlosen Energiequelle, sind die Energiegestehungskosten höher als bei herkömmlichen Kraftwerken. Die Anlagen müssen auf Strömungen und Seegang ausgelegt sein und die verwendeten Materialien dem Meerwasser standhalten. Diese ganzen Maßnahmen erhöhen ebenfalls die Energiegestehungskosten.

Das weitaus größte Potential liefert die Meereswärme, wenn die noch bestehenden Probleme der OTEC - Anlagen gelöst werden können, steht einer Nutzung mit einer Anlagenleistung von 100 Mwe nichts mehr im Wege (da, wie schon erwähnt das Meer als Kollektor und Speicher zugleich wirkt).











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