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KREBSE






Es gibt über 35.000 Krebsarten. Die meisten leben im Meer. Manche leben im Süßwasser oder auch am Land.


Krebse sind Gliederfüßler. Zu dieser Familie gehören auch Spinnen und Insekten.


Die bekanntesten Krebse sind Krabben, Garnelen und Hummer.












Die meisten Krebse haben einen harten Panzer, ein Außenskelett. Es gibt aber auch Krebse ohne Panzer, zB Einsiedlerkrebse.


Einsiedlerkrebse haben ein weiches Hinterteil. Deshalb nisten sie sich in Schneckenhäusern oder Muscheln ein. Wenn sie zu groß werden, ziehen sie einfach in ein größeres Haus um.



Krebse gibt es in den verschiedensten Größen. Die Kleinsten sind Bruchteile von Millimetern groß. Die Größten, nämlich die Japanischen Seespinnen, haben eine Scherenspannweite von 3,5 m.


Während sich die Winzlinge von Plankton ernähren, fressen die Großen das Fleisch lebendiger und toter Tiere.



Eine Krebsart, die ich besonders interessant finde, sind die Salzkrebschen. Ich habe nämlich zu Hause eine Salzkrebschenzucht.


Der lateinische Name der Salzkrebschen ist Artemia Salina.


Salzkrebschen sind Kiemenfüßer. Ihre Atmungsorgane sind Kiemen.


Salzkrebschen leben nicht im Meer, sondern in Salzseen und Salinen.



Unter den verschiedenen Krebsen gibt es einige sehr seltsame Exemplare, die zB in Bedrängnis ein Bein abwerfen können oder andere, die angeblich von Palmen Kokosnüsse abschneiden können, wie zB der Landeinsiedlerkrebs, den man Palmendieb nennt.



Salzkrebschen sind einfach gebaut. Sie besitzen zwei Paar Antennen und ein Auge.


Die Salzkrebschen gehören zu den sogenannten Urzeitkrebschen. Sie haben sich seit 200 Mio Jahren nicht verändert.


Auch in Österreich gibt es Urzeitkrebschen. Aber natürlich keine Salzkrebschen, weil es ja keine Salzseen gibt. Die österreichischen Urzeitkrebschen leben im Süßwasser, und zwar in Tümpeln und Lacken.





Das Besondere an den Urzeitkrebschen ist, dass sie sogenannte Dauereier produzieren, die extrem widerstandsfähig sind.


Die Salzkrebschen haben auch dünnschalige Eier, die empfindlich sind. Aus diesen schlüpfen die Babysalzkrebschen sofort.




Die Salzkrebschen-Weibchen legen die dünnschaligen Eier, wenn es den Salzkrebschen gut geht. Wenn es in den Salinen kalt und ungemütlich wird, produzieren sie die Dauereier.





Aus diesen Dauereiern schlüpfen die Babykrebschen nicht sofort. Die Dauereier können Temperaturen von -10° bis +70° überleben.


Wenn eine Saline austrocknet, sterben zwar die erwachsenen Salzkrebschen, aber die Dauereier überleben. Man glaubt, dass die Dauereier im Trockenen mehrere hundert Jahre übeleben können. Wenn dann wieder Wasser kommt, schlüpfen die Babysalzkrebschen aus.



Die Babysalzkrebschen heißen Nauplien. Nauplien haben einen tropfenförmigen Körper und drei Beine. Diese beinen dienen der Fortbewegung und zum Nahrungserwerb. Die Beine filtern die Nahrungsteile aus dem Wasser und transportieren sie zum Mund.


Nauplien schlüpfen nach 2 bis 5 Tagen. Am Anfang sind sie nur einen halben Millimeter groß. Wenn sie wachsen, bilden sie immer neue Segmente an ihrem Hinterende. Am letzten Abschnitt wächst nach einiger Zeit eine große Schwanzgabel und es entwickelt sich das typische langgestreckte Salzkrebschen.




Salzkrebschen sind nach etwa 3 Wochen erwachsen. Sie haben 22 Beine.


Ein Salzkrebschen wird bis zu 1,5 cm groß. Die meisten sind aber nur einen halben Zentimeter groß.


Salzkrebschen sind immer in Bewegung, um Futter zu suchen. Dabei schwimmen sie am Rücken.



Zu Weihnachten habe ich von meinen Eltern eine Salzkrebschenfarm bekommen. In der Schachtel waren 2 Aufzuchtbecken, viele Dauereier, Spezialsalz und Nahrung.


Damit habe ich meine Salzkrebschenzucht begonnen.


Als erstes muss man das Salz in Wasser auflösen. Wenn sich das Salz gelöst hat, gibt man die Dauereier in das Becken. Dann muss man warten, bis die Nauplien schlüpfen.  Das dauert nur wenige Tage. Wenn die meisten geschlüpft sind, muss man ihnen ein bisschen Futter geben.



Jede zweite Woche muss man Wasser wechseln und jede zweite Woche füttert man sie. Der Wasserwechsel funktioniert so, dass man mit einer Taschenlampe mit einem kleinen Lichstrahl in das Becken hineinleuchtet. Die Nauplien sammeln sich im Lichtstrahl. Dann kann man mit einer Pipette die Nauplien einsaugen und sie in das zweite Becken mit einer frischen Salzlösung bringen.


Meine Salzkrebschen sind nun schon ausgewachsen. Am Anfang habe ich ca 500 Nauplien gehabt. Jetzt leben allerdings nur mehr 5 Salzkrebschen und sie vermehren sich leider nicht.











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