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Okologie - Okonomie



Ökologie - Ökonomie


Mit fünf Minuten vor Zwölf wird der Zustand der Natur als sehr dramatisch dargestellt.

In Wirklichkeit könnte es schon viel "später" sein oder vielleicht etwas "früher", eines steht jedoch fest, die Natur wird diese Ausbeutung nicht ewig dulden.

Der Kreislauf der Natur, die Ökologie ([grich.], aus der Biologie hervorgegangen Wissenschaft, die sich mit den Wechselbeziehungen zwischen den Organismen und der unbelebten (abiotisch Faktoren wie Klima, Boden) und der belebten Umwelt (biotisch Faktoren befasst. Sie untersucht ihre zeitliche Entfaltung, Krisen in ihrer Entwicklung und Mechanismen der Wiederherstellung von Gleichgewichten. Teilgebiete der Ökologie sind Autökologie (untersucht die Umwelteinflüsse auf die Individuen einer Art), Demökologie (Populations-Ökologie; befasst sich mit den Umwelteinflüssen auf ganze Populationen einer bestimmten Tier- und Pflanzenwelt) und Synökologie (beschäftigt sich mit den Wechselbeziehungen der Organismen einer Lebensgemeinschaft sowie zwischen diesen und der Umwelt). Die Humanökologie untersucht die Beziehungen Mensch-Umwelt.

In den Mittelpunkt des öffentlichen Interessens rückte die Ökologie seit Ende der 60iger Jahre, als die Auswirkungen der Umweltverschmutzung und die Begrenzung der natürlichen Rohstoffvorkommen immer deutlicher wurden.




Im Zuge der Zuge der Öko-Diskussion hat die Ökologie seitdem eine inhaltliche und institutionelle Ausweitung erfahren, die über die Naturwissenschaft Ökologie weit hinausgeht. Ökologie steht nunmehr für eine neue Weltanschauung: Die Idee vom unbegrenzten Fortschritt und Wachstum gilt als korrekturbedürftig, es wird eine Rückbesinnung darauf gefordert, dass die Natur Veränderungen nur in sehr beschränkten Maß verträgt, ohne irreversible Schäden zu erleiden, und dass die Menschheit als ein Glied des globalen Ökosystems mit dessen Gefährdung sich selbst in ihrer Existenz bedroht] die seit Menschengedenken der Ökonomie ( [griechisch], Wirtschaftswissenschaft, Wirtschaft, Wirtschaftlichkeit. Das ökonomische Prinzip, Grundsatz es Wirtschaftens, mit einem gegebenen Aufwand den größtmöglichen Ertrag oder einen bestimmten Ertrag mit kleinstem Aufwand zu erzielen. untertan war, gewinnt zunehmend an Bedeutung..

Ein weitverbreitetes Umdenken zumindest in den Industriestaaten (Emissionsobergrenzen werden vereinbart und verifiziert) wird hoffentlich ein Vorbild für die sehr stark im wirtschaftlichen Aufwärtstrend befindlichen 3. Welt Staaten sein.

In der heutigen Zeit bzw. in unseren breiten nimmt die Ökologie schon aufgrund der Bedürfnisse der Menschen nach Erholungsräumen einen immer höheren Stellenwert ein.

Die Ökologie fasst in Form von sogenannten Öko-Industrien als Wirtschaftsfaktor mit enormen Wachstumszahlen (zweistellige Wachstumszahlen in den letzten Jahren) in der Ökonomie Fuß.

Das wachsende Umweltbewusstsein ist ein weiterer Motor um die Erzeugung von Waren und Güter so Ökologisch wie möglich zu gestalten, um sogenannte Umweltzeichen zu erhalten; Diese Auszeichnungen bescheinigen meist eine Anpassung an das Ökosystem (eine aus Lebensgemeinschaft (Biozönose) und deren Lebensraum (Biotop) bestehende natüliche ökologische Einheit, die ein mehr oder weniger gleichbleibendes System bildet, das durch die Wechselwirkungen zwischen Organismen und Umweltfaktoren gekennzeichnet ist. Ökosysteme sind offene Systeme, die von der Sonne einseitig Energie aufnehmen. Die natürlichen Stoffkreisläufe in einem Ökosystem sind ausgeglichen, so dass sich ein dynamisches Gleichgewicht einstellt. (Ökologie)

Mit diesen Umweltzeichen können zusätzliche Ökonomische Vorteile erzielt werden.





Die Gliederung und die Ökonomischen Erfolge der sogenannten Ökoindustrie in Österreich:


Die Herstellung von Gütern und Anlagen, die Bereitstellung von Dienstleistungen sowie Bauleistungen, die dem Umweltschutz dienen, stellen ökonomische Aktivitäten dar, die vor allem auch wegen ihrer beachtlichen Beschäftigungseffekte zunehmend im öffentlichen Interesse stehen, und ein weiterer Indikator für diese enorm wichtige und positive Entwicklung sind.

Die Öko-Industrien Österreichs (im engeren Sinn) erbrachten in den Jahren 1996 und 1997 insgesamt Leistungen im Wert von 60,0 bzw. 65,3 Mrd. Schillingen und beschäftigten rund 41.000 bzw. 45.000 Arbeitskräfte.


Den größten Anteil hatten jeweils Dienstleistungsaktivitäten, die allein mehr als die Hälfte der gesamten Umsätze der Öko-Industrien erbrachten, während die Bereitstellung von Gütern und Anlagen, sowie von Bauleistungen etwa gleich auf lagen, und sich die restliche Hälfte teilten.

Unter den Dienstleistungen dominiert die Abfallentsorgung gefolgt von der Abwasserbehandlung (zusammen 80%), nicht unbedeutend sind die Umweltberatungsleistungen sowie Analytische Dienste und Datensammlungen, (restlichen 20%).


Auch im Bereich der Bereitstellung von Gütern und Anlagen für den Umweltschutz dominieren solche für die Abwasser- und Abfallbehandlung.

Weitere sind: Anlagen zur Luftreinhaltung die einen sehr starken Aufwärtstrend erleben, Anlagen zur Lärmbekämpfung (Schallschutzfenster, Schallmauern an Autobahnen, und lärmmindernder Asphalt.


Bei den Bauleistungen dominieren noch stärker als bei den beiden anderen Gruppen dominieren hier Leistungen im Zuge der Abwasserbehandlung, (Kanal- und Kläranlagenbau (mehr als 80%).
Wichtig sind hier auch Bauleistungen zur Lärmbekämpfung, Abfallbehandlung (Baustoffrecycling), Maßnahmen zum Schutz des Bodens und des Grundwassers (Deponiebau und Deponiesanierung).

Über alle Betätigungsfelder der Öko-Industrien hinweg, zeigt es sich das die Entsorgungswirtschaft mit durchschnittlich 80% den überwiegenden Anteil der Umsätze verursacht. Luftreinhaltung und Lärmschutz zwischen 6 und 8%.

Bedeutende Märkte finden sich neben den klassischen Umweltzwecken noch im Bereich Beratung, Analyse sowie Forschung und Entwicklung mit 8 bzw. 9 %.


Beispiel eines Ökonomisch erfolgreichen Öko-Betrieb.


Herbert Huemer und Peter Prasser gründeten im Jahr 1993 die Firma Sonnenkraft.
Diese Firma hat sich der Nutzbarmachung der unerschöpflichen Sonnenkraft verschrieben.

Seit bestehen des Unternehmens gibt es eine positive Bilanz.



Sonnenkraft der Österreichische Marktführer für Sonnenenergie-, Regenwasser- und Biomassenutzung, Beschäftigt etwa 100 Mitarbeiter in Österreich, und etwa seit 1996 heißt das Ziel die Marktführerschaft in Europa zu übernehmen.

Im Jahre 1996 gründete Sonnenkraft die Firma "green one tec" im Kärntnerischen Ebenthal mit, wo 30 Mitarbeiter auf einer Produktionsfläche von 2500 m² schon im selben Jahr bereits 60.000 m² Kollektorfläche für namhafte Solaranbieter aus ganz Europa produzierten


Das Österreichische Umweltzeichen (Ökologisch sowie Ökonomisch von Bedeutung):


Produkte bzw. Dienstleistungen, für die Umweltzeichen Richtlinien erstellt werden, unterliegen einer gesamtheitlichen Beurteilung. Dabei werden nicht nur die Umweltauswirkungen beim Gebrauch des Produkts, sondern auch das Produktionsverfahren sowie Gebrauchstauglichkeit und die Entsorgung, also der gesamte Lebenszyklus, erfasst.


Für das Erlangen des Umweltzeichens sind folgende Prinzipien zu berücksichtigen:


  • Weitgehender Verzicht auf umweltschädliche Stoffe bei der Produktion von Produkten bzw. bei den verwendeten Produktionsverfahren;
  • Ressourcengerechte Gestaltung von Produkten und Produktionsprozessen unter besonderer Berücksichtigung von:
    • Langlebigkeit
    • Reparaturfreundlichkeit
    • Wieder- bzw. Weiterverwendbarkeit
    • Recyclierbarkeit
  • Schließung von Stoffkreisläufen, u.a. durch Schaffung von Rücklaufsystemen.
  • Festlegung von umweltorientierten Produktions- und Entsorgungsstandards (clean technologies)
  • Erlangen kann man das Österreichische Umweltzeichen durch einen Antrag an den Verein für Konsumenteninformation.
    Das antragstellende Unternehmen muss eine qualifizierte Prüfstelle mit der Überprüfung seines Produkts bzw. seiner Dienstleistung beauftragen.
    Ist der Nachweis erbracht wird mit dem Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie (BMUJF) ein Zeichennutzungsvertrag abgeschlossen.
    Dieser Vertrag enthält Rechte und Pflichten und vor allem Regelungen zur Kontrolle der künftigen Richtlinieneinhaltung.

Bekannte Firmen die dieses Umweltzeichen nutzen:

Römerquelle, Berglandmilch, Obermurtaler Brauereigenossenschaft (Murauer), Lenzing AG, Neusiedler AG,.


Sicherlich ist es nicht leicht alle sogenannte Umweltzeichen von außen nach ihrer Effizienz zu Beurteilen und den sogenannten Öko-Schmäh zu entlarven, jedoch ist auch diese Entwicklung der selbstauferlegten Umweltkriterien sehr wichtig um nicht die Ökologie auf kosten der Ökonomie zu zerstören.






"Freiwillige" Reduzierung der Schadstoffemissionen (die Klimakonferenzen) und somit die Einbeziehung Ökologischer Werte in die Ökonomie aller Länder dieser Erde.


Die nächste bzw. letzte Klimakonferenz übrigens die 6 Klimakonferenz in Den Haag, die vom 13. bis 24. November 2000 stattfinden soll, wirft ihre Schatten voraus.

Schon in den Vorverhandlungen werden die unterschiedlichen Meinungen vor allem zwischen den USA und der EU aufgezeigt.

Anders als bei den vergangenen Klimakonferenzen zeigten sich die USA aufgeschlossener.

So bestand Übereinstimmung in der Frage einer exakt definierten Erfüllungskontrolle nationaler Emissionsminderungsziele.

Trotzdem bestehen zwischen der EU und den USA noch erhebliche Meinungsunterschiede bezüglich der Nutzungsgrenzen der Kyoto-Mechanismen (Joint Implementation, Clean Development Mechanism, Emision Trading) sowie Anrechnung von Treibhausgassenken und der Kernenergienutzung.

Z.B. Deutschland verfolgt das Ziel, den Handel mit Emissionszertifikaten zu limitieren sowie zu Senken und die Kernenergienutzung nicht auf Clean Development Mechanism und Joint Implementation anzurechnen.


Trotz aller Bemühungen sind die bislang ergriffenen Maßnahmen unzureichend, da das Ziel, die CO2-Emissionen bis 2005 gegenüber 1990 um 25 Prozent zu senken, um mindestens 5 Prozentpunkte verfehlt wird.


Wirkungsvoller Beitrag auf kommunaler Ebene zum Koyoto-Ziel




Elektrischer Strom wird aus Stallmist gewonnen.

Die Gemeinde Auersbach (Bezirk Feldbach in der Steiermark) errang mit ihrer Biogas- Anlage beim jährlich veranstalteten Gemeindewettbewerb, ausgeschrieben von Klimabündnis Österreich, einen von neun Klimabündnispreisen.

Die Anlage erzielt mehrere Effekte:

Der Gestank der Gülle wird neutralisiert und zugleich das Kapazitätsproblem der landwirtschaftlichen Betriebe gelöst, also Güllemanagment betrieben. Die energetische Umsetzung des Biogases stellt einen entscheidenden lokalen Beitrag zur Entschärfung der Treibhausproblematik dar: aus Methan - es entfaltet in der Atmospähre ein Vielfaches der Wirkung von CO2 - wird durch Verbrennung CO2.

Der im Blockheizwerk erzeugte elektrische Strom fließt zur Gänze ins öffentliche Netz, die Abwärme wird in einem kleinen Nahwärmenetz im Wetzelsdorfer Ortszentrum genutzt.


Wir bauen den Turm zu Babel mit Erdöl


Der Turmbau von Babel als Gleichnis für unsere Wirtschaftsweise die auf der Verschwendung von Erdöl, Erdgas und Kohle basiert.

Wie auf dem Gemälde von Breughel besteht der Turmbau aus einer Kreiskonstruktion um die ein spiralförmiger Weg nach oben führt. An der Basis hat der Kreis einen Durchmesser  von mehreren Kilometern. Je höher der Turm wird, desto länger dauert die Reise für die Lasttiere. Ein Teil der Transporte wird nicht mehr zur Belieferung der Baustelle eingesetzt, sondern für die zahlreichen Zwischenstationen, an denen sich die Männer und ihre Lasttiere erholen müssen.

Auch die Baustoffe werden anfangs in unmittelbarer Nähe gewonnen. Durch den hohen Verbrauch stehen in der Umgebung bald keine Rohstoffe mehr zur Verfügung. Die Baustoffe müssen immer längere Strecken zurücklegen.

Sowohl auf dem Turm als auch auf dem Weg zwischen Bauplatz und Abbaugebiet werden alle nachzuliefernden Rohstoffe nur noch für die Versorgung und Reparatur eingesetzt, bis eines Tages auch das nicht mehr ausreicht.


Anstatt mit dem Bauwerk Gott nahe zu kommen, verlieren die Babylonier die Kontrolle und das gigantische Bauwerk zerfällt. Auch heute ist der Mensch dem Irrglauben des freien Marktes und der technologischen Überheblichkeit verfallen. Für den reibungslosen Transport von Gütern wurden weltweit die Energie- und Transportkosten herabgesetzt. Dadurch wurde ein nahezu unbegrenzter Austausch von Gütern ermöglicht. Aus allen Teilen der Welt können Materialien billigst herbeigeschafft werden. Bereits 112 Länder verkaufen hauptsächlich ihre Rohstoffe. Sie bezahlen ihre "Schulden" mit dem Verkauf ihrer Natur.


Inzwischen bemerken auch die reichen Industriestaaten die Grenzen des Wachstums. Ob Treibhauseffekt, Ozonloch oder der Preisanstieg von Erdöl - alles untrügliche Anzeichen eine Überlastung. Eine Entlastung ist nicht absehbar. Die Wirtschaft wächst und wächst. Maßzahl dafür ist unser Bruttosozialprodukt. In das Bruttosozialprodukt wird aber auch die Naturzerstörung als Einkommen gezählt. In Babylon passierte das gleiche. Lastwagen fuhren hin und her, aber ihr Ziel war nicht mehr das Wachstum des Turms, sondern dessen Instandhaltung. In Verkennung der dramatischen Entwicklung wurde im Statistikamt der Babylonier die vorbeikommenden Lastwagen noch immer als Zeichen des andauernden Fortschrittes gesehen.

Gegenwärtig wird das Grundnahrungsmittel des Fortschritts "Erdöl" zum Problem. Zwar weisen das Klimabündnis und andere Umweltschutzgruppen seit Jahren auf dieses Faktum hin, trotzdem investiert die Wirtschaft weiterhin in die Öl-Infrastruktur, Energiesparmaßnahmen und der Einsatz Erneuerbarer Energien werden meist nur halbherzig gefördert. Es ist höchste Zeit für eine nachhaltige Wirtschaftsweise!


Die dramatisch Darstellung unserer Wirtschaftsweise im Gleichnis, der Turmbau zu Babel, zeigt meines Erachtens anschaulich das Dilemma in dem wir uns befinden.

Eine Kostenwahrheit im Bezug auf den viel zu billigen Transportkosten (Benzin, Diesel) würde bzw. wird in absehbarer Zeit aufgrund der erschöpften Erdölvorkommen die Wirtschaft für kurze Zeit zusammenbrechen lassen.

Wobei der positive Effekt eintreten wird das, Produkte die in der näheren Umgebung (Transportkosten verringern sich) zunehmend an Bedeutung gewinnen werden.

Z.B.: die Landwirtschaft hätte keine Billigkonkurrenz aus Billiglohnländer zu bekämpfen und würde leichter überleben, Industriestandorte würden nicht verlegt bzw. wieder in die nähe der Konsumenten verlegt werden, Arbeitsplätze werden geschaffen, es wäre vor allem für die ländlichen Gegenden in denen es kaum Arbeitsplätze gibt eine sinnvollere Lösung und vor allem wäre die bessere Wertschöpfung aus den natürlichen Ressourcen Ökonomisch als auch Ökologisch der optimalste Weg.


Die sträflich Missachtung ökologischer Werte gehen mit der Zeit auch zu lasten Ökonomie.










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