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Die Antarktis




Die Antarktis


Die Antarktis wird als sechter Kontinent bezeichnet. Jedoch stimmt es schon mit dem sechsten nicht, wenn amn die Kotinente der Größe nach ordnet. Australien, mit seinen spärlichen 7,7  mill km² ist nur halb so groß wie die uns praktisch unbekannte Antarktica. Ihr Festland umfaßt 13,1 mill km². Die vielen, kaum jemals besuchten Inseln, rings um den sechten Kontinent erreichen alle zusammen eine Landfläche von ungefähr achzigtausend km².

Die Antarktis ist eine, dem Menschen feindliche Welt.

Die unzähligen Inseln, das zerstreute Land im südlichen Eismeer und auch die Küsten des arktischen Festlandes, sind fast überall unzuganglich. Nur an sehr wenigen Stellen ist es möglich den sechsten Kontinent zu betreten, diese Stellen mussen sehr weit in den offenen Ozean hinhausreichen. Ansonsten liegt der Kontinent unter einer Eisplatte begraben, deren Dicke bis zu 3 km beträgt. Weit über die Enden dder Antarktis, haben sich Eispanzer geschoben, die vielleicht die Aufgabe hatten die zerstörerischen Menschen fernzuhalten. Erst in letzten 2 Jahrhunderten ist es (leider) gelungen in diese eigene Welt vorzudringen, auch haben wir einige unserer Stationen auf ihr gerichtet.




Alle Inseln sind, abgesehen von einigen Stationen, Menschenleer. Niemand kann sich in dieser absoluten Wildnis niederlassen, wenn er nicht regelmäßig vonder Zivilisation versorgt wird. Die Antarktis kennt keine Eskimos, sie niemals Ureinwohner gehabt. es gab und gibt Polarmenschen nur in der Arktis. In der Antarktis können wir aus eigenen Kräften nicht überleben.

Jedoch ist der Kontinent nicht tot, er ist nur so erfüllt von Leben. Nur für Eskomos ist es zu kalt. Im Winter, der zu gleichen Zeit wir unser Sommer beginnt, hällt sich die Temperatur unter - 40°C. Der Kälterekord liegt bei 80°C im Minusbereich. Wem das noch immer nicht reicht, muß sich vorstellen, daß die Winde nur sehr selten geringer eine Geschwindigkeit unter 100 km/h erreichen, manchmal kann es sogar an die 200 Stundenkilometergrenze gehen. Durch diesen Dauersturm, wird die Kälte noch grausamer, praktisch unerträglich. Diese Kälte ist mit normalen Instrumente nicht mehr meßbar.

Wem auch das noch nicht genügt, muß an die Polarnächte denken. Das fürchterliche Sturmgebraus findet in totaler Finsternis statt, es kommt kein Sonnenstrahl zwei bis drei Monate hindurch.

Auch für Säugetiere ist das schreckliche Land zu kalt, karg und zu stürmisch. Sie können dort nicht leben, weil ja gut 99% des antarktischen Festlandes von Eis bedeckt ist. Von Eis, das sogar bis hunderttausend Jahre alt sein kann. Doch an einigen Stellen wird der Eispanzer durchbochen, hier ragen dunkelgraue Felsmassen hearus, die eine Höhe von fünftausendmeter erreichen können.

Wer nun glaubt, daß kein Feuer auf diesem Erdteil ist, täuscht sich gewaltig. Als der britische Seeahrer Sir James Clark Ross um 1840 aus den hoch in den Himmel ragenden Bergen dunkle Rauchschwaden entdeckte, ein tiefes Grollen aus dem Erdinneren höhrte und glühende Gesteinsbrocken sah, gab er den beiden Bergen die Namen Erebus und Terror. Niemand hatte es zuvor für möglich gehalten: Feuer trat aus dem Eis.

Ein weiteres Wunder der Schöpfung, an das zunächst kein Forscher glauben wollte, es lebt und vermehrt sich in diese fürchterlichen Land, der Kaiserpinguin. er ist mit über einem Meter der größte aller Pinguine und mit 34 kilo auch der schwerste, außerdem ist er das kältebeständigste Lebewesen auf der Erde. Er übersteht die grausamsten Stürme, ertträgt unvorstellbare Kältegrade und vermag während der dunklen Monate des Südpolarwinters ganz auf Futter zu verzichten. Außerdem brütet er ausgerechnet im Winter seine Eier aus, wobei nur die mänchen die Elternpflicht erfüllen. Von den weibchen werden sie alleine gelassen. Sie können sich deshalb auch kaum rühren und halten die geschlüpften Küken noch wochenlang, auf ihren Füssen sitzend unter ihrem Gefieder geschützt. Erst nachdem es wieder ein bißchen Wärmer wird, kehrt das Weibchen zu seinen Jungen zurück, und das Mänchen kann nun für sich selbst sorgen.



Nicht das allerkleinste Säugetier kann sich auf dem antarktischen Festland erhalten, auch keine Würmer und Käfer. Nur zwei flügellose Insekten soll es  an ganz wenigen begrenzten Stellen, der Palmer-Halbinsel geben. Der Kontinent hat nichts zu bieten, was ein landgebundenes Tier fressen könnte. Außer ein paar Moosen und Flechten, die es an zeiteise esifreien und sturmgeschützte Stellen gibt, gibt es keine Vegetation.

Doch i Wasser, im Salzwasser unter dem Eis, vor dem Eis und weit außerhalb i Ozean, gibt es Futter wie sonst niergendswo auf der Welt. Nicht ohne Grund leben, oder besser gesagt lebten gerade in den antarktischen Gewässern die gewaltigsten Säugetiere des Erdkreises, die Wale, insbesondere die Blauwale, die bis zu 35 Meter lang werden. Sie ernähren von kleinen Krebsen (Krill), dieser wiederrum von Plankton: Auch die größten Tiere leben von ganz kleinen. Allerdings verschlingen sie ungeheure Menge pro Tag. Von Plankton und Krill, von den massenhaften vorkommenden Tintenfische, ernährn sich viele hundert Arten von Fischen, natürlich auch die unübersehbaren Mengen der Robben, die im Südmeer heimisch sind (Pelzrobben, Wedell-Robben, Krabbenfreser, See-Elefanten), dazu verschiedene Walarten und natürlich Millionen Pigunine. Wissenschaftler haben schließlich errechnet, das nur 10% der Tierarten den menschlichen bedarf decken würde.












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