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Wasseragamen Physignatus cocincinus




Wasseragamen (Physignatus cocincinus)



Einleitung: Klassifikation der Wasseragamen






KLASSEN >        Vögel Säugetiere Reptilien



ORDNUNG >                                      Schuppenkriechtiere



UNTERORDNUNG >             Echsen Schlangen



FAMILIE >                            Agamen Leguane und andere



GATTUNG >             Wasseragamen Bartagamen und andere



ARTEN >       Grüne Wasseragamen Australische Wasseragamen


Bemerkung: Auf die Tafel zeichnen!!!


Inhalt:


Name: Cochinchina (oder auch Kotschinchina) ist der Name der Region um das Delta des Mekong im Süden von Vietnam wo die Agamen vermutlich entdeckt wurden. Aus dem Lateinischen orientiert sich der Name "Ko-cin-ci-nus".


Merkmale: Die großen, kräftig gebauten Agamen erreichen Gesamtlängen von 70- 100 cm. Die Tiere zeigen auffällige Nacken-, Rücken- und Schwanzkämme aus stachelartigen Schuppen, die bei den Männchen stärker ausgebildet sind. An der Unterseite der Oberschenkel sind Femoralporen zu sehen, die bei den Männchen größer sind als bei den Weibchen. Das Trommelfell gut sichtbar und teilweise beschuppt,. Der Körper ist mit kleinen Schuppen bedeckt.

Zu Bild 1: 1.) Körperbeschuppung, 2.) Auge, 3.) Halsband (wenn vorhanden), 4.) Rückenbeschuppung, 5.) Bauchbeschilderung, 6.) Rückenzeichnung, 7.) Beine, 8.) Zehen, 9.) Schenkelporen (Femoralporen)


Lebensraum und Verhalten: Die Grünen Wasseragamen kommen in Südost- Asien vor. Sie leben in Regen- und Feuchtwäldern in der Nähe von Gewässern. Oft werden sie auf über dem Wasser liegenden Asten gesichtet, von wo sie sich bei Gefahr fallen lassen. Im Geäst bewegen sie sich genau so hervorragend wie im Wasser und am Boden. Sie sind sehr scheu, flüchten  bei Gefahr ins Wasser und entkommen durch ihre Tauchkünste. Am Boden fliehen die Tiere auf den Hinterbeinen mit angelegten Armen ins Dickicht. Beide Geschlechter bilden Reviere und verteidigen es gegen Artgenossen.




Fortpflanzung: Balz > Das Männchen wirbt erst durch Kopfnicken und Armrudern. Durch anheben der Schwanzwurzel zeigt das Weibchen seine Paarungsbereitschaft oder es bleibt einfach reglos sitzen. Unter heftigen Kopfnicken nähert sich das Männchen und leitet die Paarung ein. Zu Paarungen kann es das ganze Jahr über kommen. Weibchen können das Sperma speichern und dann einsetzen wenn ihnen die Umweltbedingungen günstig erscheinen.

Eiablage > Einige Tage vor der Ablage wird das Weibchen unruhig und beginnt im Boden zu graben um einen geeigneten Platz für die Eier zu suchen. Hat sie sich entschieden, beginnt sie mit dem Ausheben der 20 cm tiefen Grube. Anschließend dreht sich das Weibchen um, schaut mit dem Kopf aus der Grube, hebt die Schwanzwurzel an und beginnt mit der Eiablage. Dieser Vorgang dauert 30-60 min und es werden bis zu 25 Eier gelegt. Nach der Eiablage scharrt das Weibchen die Grube sorgfältig wieder zu.

Zeitigung und Schlupf  > Die Brutzeit dauert ca. 60-100 Tage. Kurz vor Ende der Inkubationszeit  fallen die Eier ein. Bald darauf ritzen die Jungtiere mit ihrem Eizahn die Schale an, es entweicht etwas Eiflüssigkeit und die kleinen Wasseragamen schlüpfen aus dem Ei.


Natürliche Feinde: Schlangen, Greifvögel, Eisvögel und Raubsäuger (z. B. Wildkatzen). Jungtiere haben erheblich mehr Feinde. Sie stehen auch größeren Artgenossen gegenüber.


Ernährung: In der Natur ernähren sich die Agamen von zahlreichen Insektenarten, Gliederfüßern und Würmern. Im Wasser erbeuten sie Fische und auf der Wasseroberfläche treibende Insekten.


Terrarium: = Behälter zur Haltung besonders von Kriechtieren entweder in Räumen oder im Freien.

Durch die Technik in einem Terrarium können die klimatischen Bedingungen wie Licht, Temperatur und Feuchtigkeit erreicht werden. Die Einrichtung sollte der Natur nachempfunden werden. Die Größe eines Terrariums hängt von der Art und Anzahl der Tiere ab. Ich möchte jedoch nicht näher auf das Thema eingehen, da dies zu umfangreich wäre und vielleicht mein nächstes Referat werden könnte.


Ende:


Ich hoffe das ich euch einen Einblick, in das Leben der Grünen Wasseragamen vermitteln konnte und dazu beitrage die Natur besser zu verstehen und zu schützen. Tiere und Pflanzen egal welcher Art, sind ein Kreislauf der Natur den wir nicht unterbrechen sollten, da vielleicht auch unser Überleben davon abhängt.






























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