REFERAT-MenüDeutschGeographieGeschichteChemieBiographienElektronik
 EnglischEpochenFranzösischBiologieInformatikItalienisch
 KunstLateinLiteraturMathematikMusikPhilosophie
 PhysikPolitikPsychologieRechtSonstigeSpanisch
 SportTechnikWirtschaftWirtschaftskunde  

Vergil - Publius Vergilius Maro




Vergil

Publius Vergilius Maro


Er wurde 70 v. Chr. in Andes bei Mantua geb. und starb 19 in Neapel

Erhielt philosophische Ausbildung in der Gegend von Neapel

Erste Gedichte in Katelepton herausgebracht, Existenz Vergils durch Bürgerkriege in Gefahr, Mantua wurde enteignet, sein Vater verlor sein Gut, Asinius Pollio setzte sich für Vergil ein und schenkte ihm ein Landgut, er war sozusagen der 1. Förderer Vergils, dies ermöglichte ihm hauptberuflich als Dichter zu arbeiten und er veröffentlichte die Bucolica/Eklogen (Hirtengedichte) an denen er 3 Jahre gearbeitet hatte (42-39), insgesamt sind von der Bucolica 10 Gedichte erhalten. Vorbild war Theokrit (~ 200 v. Chr.)


In Hirtengedichten wird Landschaft idealisiert beschrieben T Idylle:





Landschaft: karg, klare dahinplätscherndes Bächlein, Felsen mit Höhle/Grotte, kleiner Sumpf, Hecken, bescheidene Hütte, großer schattenspendender Baum (Buche, Kastanie), einheimische Obstbäume (Birne), Reben, Quelle


Tierwelt: Ziegen, Schafe, selten auch Rinder und Schweine, Hunde (Hylax), Vögel (Gesang), Tauben, Bienen (in Hecken)


Inhalt:  Hirte trifft auf anderen Hirten, oder Lebensgefährtin, es kommt Harmonie des Menschen mit der Natur zum Ausdruck, Vergil nennt diese Idylle Arcadia.

Was tun Hirten miteinander: spielen Flöte (Rohrflöte = avena) und sie treten in einen Wettstreit (agonales Prinzip), es wird gesungen (über unglückl. Liebe, nicht nur zu Frauen sondern auch zu schönen Jünglinge = Daphnis


Motiv der Abendstimmung verstärkt die Friedlichkeit der Landschaft, die Idylle


4. Ekloge: Geburt des Kindes - das goldenen Zeitalter kehrt zurück, ist dem Asinius Pollio gewidmet


1. Ekloge: Vertreibung vom angestammten Land


8. Ekloge: Liebeszauber: Hirtin versucht Lebensgefährten, der in die Stadt will, zurückzugewinnen.



Georgica:


39-29, sind Lehrgedichte über den Landbau

Vergil ist in der Zeit auf Maecenas gestoßen, einem äußerst reichen Mann von großem Kunstverständnis, wird 2. Förderer, über Maecenas wird Vergil auch Freund des Augustus

Vorbild für Georgica war der Grieche Hesiod.

Georgica sind eingeteilt in 4 Bücher: Ackerbau

Obstbau

Viehzucht

Bienenzucht

Lob über die Fruchtbarkeit Italiens, Vorstellung des Bienenstaates, Almwirtschaft



Dieses Werk wurde zum gr. Lehrsatz röm. Bauern, Gedichte in Hexameter

Öffentl. Vorgelesen, von Augustus als Propagandamittel mißbraucht


Aeneis:

29-19, ist ein Epos in 12 Gesängen (=Bücher), ist nicht fertiggestellt worden, sollte laut Testament verbrannt werden, Augustus hat aber Freunden Vergils (Varius und Tucca) aufgetragen sie zu veröffentlichen

Vorbild war Homer mit seinen Epen (Illias & Odyssee)

Inhalt: die Flucht des Aeneas aus Troia mit Vater, Sohn und den Hausgöttern (Penaten), seine Irrfahrten, seine Landung in Karthago seine Liebe zu Dido (Königin v. K.), heimliche Flucht aus Karthago, Landung in Süditalien, Marsch in die Unterwelt, Landung in Latium (Landschaft rund um Rom), Kampf mit den dort ansässigen Völkern (bes. Rutulern), Turnus (König der Rut.), Turnus und Aeneas kämpften um Lavinia (Tochter des Livinius), entschieden wird in einem 2-Kampf den Aeneas gewinnt

2 Göttinen  spielen ein Rolle

Iuno: verfolgt den Aeneas weil er Troianer ist, ist die Böse

Venus: ist die Mutter des Aeneas, die Gute; Aeneas ist Seitensprungprodukt von Venus und einem Hirten (Anchises)


Bücher


1-6: röm. Odyssee (Karthago + Irrfahrt)

7-12: röm. Illias (Latium)


Beiname Vergils: Parthenios = der Jungfräuliche












Haupt | Fügen Sie Referat | Kontakt | Impressum | Datenschutz







Neu artikel