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Der Aufstieg der USA zur Industriemacht




Der Aufstieg der USA zur Industriemacht

 

Pittsburgh:

Hier entstand das erste und lange Zeit auch führende Zentrum der amerikanischen

Schwerindustrie, die 'Steeltown, USA'. In den nahe gelegenen Appalachen

befindet sich eines der größten Kohlereviere der Welt, und auch Eisenerz wurde zu

Beginn der Entwicklung abgebaut. Heute stammt nur noch ein Viertel der

amerikanischen Stahlproduktion aus dem Raum Pittsburgh. Die Stadt ist heute

vorwiegend ein Dienstleistungszentrum (Universitäten, Spitäler). Firmen aus

Pittsburgh sind führend auf dem Gebiet der Medizintechnik.

Der Raum Pittsburgh

Standortfaktoren der Industriemacht USA:

-Freie Marktwirtschaft ( Privatinitiative )




-Fließbandarbeit ; Mechanisierung

-Breites Angebot an Bodenschätzen

-Kontinentale Weite des Raumes

-Gesicherte Versorgung durch landwirtschaftliche Erzeugnisse

-Lage an 4 Küsten ( Pazifik, Atlantik, Golf, Große Seen mit St. Lorenzstrom )

-Erschließung des Großraumes ; im Osten dicht, nach Westen ausdünnend

-Lage in der gemäßigten Zone

-Größe und Vielfalt der Bevölkerung

-Großer Binnenmarkt

 Industrie im Silicon Valley:

Die Geschichte des Silicon Valleys beginnt mit der Gründung der Stanford University (1891) auf dem Gebiet einer alten Viehfarm in Palo Alto. Lee de Forest, der in

Stanford promovierte, entdeckte 1912 die Elektronenröhre und legte damit einen Meilenstein für die Entwicklung des Silicon Valleys. Der entscheidende Faktor war

die Gründung des Stanford Research Institute (1946) und des Stanford-Research-Parks (1951) durch Frederick Terman, der dadurch Industriefirmen und damit

auch Kapital in Universitätsnähe bringen wollte. Dies gelang ihm auch, denn 1955 hatten sich schon 7 Firmen u.a. IBM, ITT, Lockheed und Hewlett-Packard

angesiedelt. Auch der Miterfinder des Transistors (1947) - also der Mitbegründer der Halbleitertechnologie - William Shockley, der in Kalifornien aufwuchs, begab

sich 1956 in seine Heimat zurück um in Palo Alto eine Transistorenfirma zu gründen. Shockley suchte nun nach einem Investor, der trotz des hohen Risikos, da zu

diesem Zeitpunkt eine solche Unternehmung selten war, seine Firma finanziert, und fand diesen in Sherman Fairchild. Dieser investierte 1,5 Mio. $ in die Firma und



beide wurden auf Grund ihres Erfolgs zu Overnight-Millionares. Eine Menge Investmentfirmen folgten ihrem Beispiel des Venture Capitals und ließen sich im Silicon

Valley nieder, weil für derartige Risikofinanzierungen Nähe und Zusammenarbeit notwendig sind. Deshalb entstanden Spin-offs, d.h. Mitarbeiter anderer

Unternehmen und Forschungspersonal der Stanford University schlossen sich zusammen und machten sich selbständig. Ein weiterer Vorteil war, dass die Stanford

University allen Jungunternehmern, die noch nicht über notwendige Budgets verfügten, ihre Dienstleistungen und Geräte für Forschungsarbeiten zur Verfügung stellte.

Es entwickelten sich nun Incubators, also Technologiefabriken mit forschungs- und entwicklungsorientierter Infrastruktur. Dieser Boom an Spin-offs und Venture

Capitalists führte dazu, dass immer mehr Firmen gegründet und die dafür nötigen Investoren gefunden wurden, so dass heute mehr als 40% des amerikanischen

Venture Capitals im Silicon Valley konzentriert ist. Auch die amerikanische Regierung investierte zwischen 1950 - 54 wegen des Koreakriegs und später wegen der

'Sputnik-Niederlage' 14% - 13 Mrd. $ - des Gesamtetats der militärischen Forschung in Silicon Valley, so dass heute über 30% aller Rüstungsaufträge nach

Kalifornien vergeben werden. So wurde Silicon Valley das High-Tech-Zentrum, welches weltweit als Vorbild für alle anderen Länder gilt, das nur von Japan und

seinen Megalopolis-Konzept Konkurrenz erhält. Ein weiterer Vorteil des Silicon Valleys ist die seit 1981 angestrebte Zusammenarbeit verschiedener Firmen (Intel,

AMD, usw.) durch Kooperationsverträge und auch die hohe Fluktuation am Arbeitsplatz.











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