REFERAT-MenüDeutschGeographieGeschichteChemieBiographienElektronik
  EnglischEpochenFranzösischBiologieInformatikItalienisch
  KunstLateinLiteraturMathematikMusikPhilosophie
 PhysikPolitikPsychologieRechtSonstigeSpanisch
 SportTechnikWirtschaftWirtschaftskunde  

Friedrich II - Der die Welt in Staunen versetzte




Friedrich II. -  "Der die Welt in Staunen versetzte"

 

1.     Lebensdaten

- am 26.Dezember 1194 in Jesi bei Ancona als Sohn von Kaiser  Heinrich VI. und Konstanze von Sizilien geboren

- 1196 Wahl zum König in Frankfurt am Main

- 1197 Tod des Vaters => Papst Innozenz  III. übernahm die Vormundschaft

- 1198 Tod der Mutter => König von Sizilien



- 1209 heiratet Friedrich auf Wunsch des Papstes Konstanze von Aragon (Söhne Heinrich und Enzio)

- 1212  Krönung zum  König des Heiligen Römischen Reiches

- 1215 Erneuerung der Königswürde  in Aachen

- 1220 Krönung zum römischen Kaiser (Kreuzzugsversprechen) 

- 1225 erneute Heirat  mit Isabella von Jerusalem (Söhne Konrad und Manfred)

- 1227 erste Bannung durch den Papst Gregor IX.

- 1228/29 Durchführung des Kreuzzugs => König von Jerusalem durch Selbstkrönung

- 1239 zweite Bannung

- 1245 formale Absetzung auf dem Konzil von Lyon

- 13.Dezember 1250 Tod in Fiorentina bei Lucera

- nach seinem Tod erhielt Konrad das Königreich Sizilien und das Imperium, Manfred erhielt das Fürstentum Tarent

 

2.politischer Werdegang

 

Friedrich II. in Deutschland:

- 1198 hatte Mutter Friedrichs auf die deutsche Krone zuerst verzichtet => löste Thronstreit zwischen    

  Philipp von Frankreich und Otto IV.(Welfe) aus

- 1212  Friedrich vom Papst als Gegenkönig eingesetzt

- erst 1214 in der Schlacht von Bouvines endgültige Niederlage Ottos

- große Zugeständnisse an die Fürsten und die Kirche in Deutschland:

     1213 Reichstag von Eger - Verzicht auf alle königlichen Rechte gegenüber der Kirche

     1220 1. Fürstenprivilegium " Bündnis mit den geistlichen Fürsten" - weitgehende Selbständigkeit in ihren

     Territorien sicherte ihnen Unabhängigkeit  von der königlichen Gewalt

     ab 1220 übernahm Heinrich VII. Königsherrschaft in Deutschland

     Friedrich sah sich von Anfang an in erster Linie als Herrscher von Sizilien

     1230/31 2 .Fürstenprivilegium "Gesetz zugunsten der Fürsten" - richtete sich an die weltlichen Fürsten

- 1235 Mainzer Landfriede: Straffung der Reichsgewalt, Einschränkung des Fehdewesens

- 1235/36 Konflikt Heinrichs mit Friedrich, da gegen Interesse der Herzöge geführte Politik                                                                                                             

  => Absetzung Heinrichs , Konrad wurde König

 

Regierung des sizilianischen Königreiches und Kreuzzug:

Kreuzzug: - 1220 hatte Friedrich bei seiner Wahl zum Kaiser einen Kreuzzug versprochen

- bis 1227 sollte er ihn unter Androhung eines Bannes durchführen (unter Gregor IX.)

- 1228/29 auf dem 5. Kreuzzug durch gute Verständigung mit den Arabern schnelle Einigung

                    => Christen wurden für 15 Jahre die heiligen Stätten in Jerusalem zugesprochen




                 - Verständnispolitik mit dem Islam

Sizilien: - 1231 Erlass der Konstitutionen von Melfi => Regelung des Straf- und Prozeßrechts sowie der Verwal-

                tungsebene  => Schaffung eines Beamtenapperates und Abschaffung der feudalen und städtischen

                Rechte

                Ziel: Herstellung der Reichseinheit und Aufbau eines zentralistisch gelenkten Reichs

 

 

 

Endkampf mit dem Papsttum:

- Kampf zwischen Friedrich und Papst spitzte sich zu, als Gregor IX. sich mit den lombardischen Städten ver-

  bündete, die sich gegen die kaiserlichen Ansprüche wehrten

- 1237 Niederlage des Lombardenbundes => Haß des Papstes weiter geschürt

- 1239 zweiter Bann auf Friedrich gelegt , da Macht zu groß zu werden drohte

- 1245 unter Innozenz IV. gipfelte die Auseinandersetzung in dem Konzil von Lyon

ð     Absetzung Friedrichs formal beschlossen

 

 

3.Wertung  und Thesen

 

Thesen

1.Friedrich II., der gebildete, von Vorurteilsfreiheit und grausamen Haßgefühlen gekennzeichnete  Kaiser, 

   hebt sich weit aus dem Kreis der politischen Herrscher heraus.

2.Die andauernde Feindschaft mit den Päpsten Gregor IX. und Innozenz IV. prägten und

   bestimmten die Regentschaft  Friedrichs II..

3.Mit der Schaffung der Konstitutionen von Melfi und dem Mainzer Landfrieden entstanden die bedeutendsten    

   Gesetzeswerke dieser Zeit.

 

 

 

Quellen:  Kaiser Friedrich II. - Verwandler der Welt / Hans Martin Schaller

                 Friedrich II. von Hohenstaufen - Eine Biographie / Georgina Masson

                 Weltgeschichte - Das Hochmittelalter / Weltbild Verlag

                 Weltgeschichte - Kaiser und Kalifen / Bertelsmann Lexikon Verlag

                 Schülerduden Geschichte / Duden Verlag

                 Internet (www.yahoo.de, Suchwort: Friedrich II.)










Haupt | Fügen Sie Referat | Kontakt | Impressum | Datenschutz







Neu artikel