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Gustav Adolfs Page - Eine Novelle von C F Meyer


Gustav Adolfs Page

Eine Novelle von C. F. Meyer

1. Biographie:

Der Zürcher Partritziershon, der den Vater früh verlor, wurde im Jahre 1825 geboren. 1837 besuchte er das Gymnasium und verfaßte dort seine ersten Werke, die sein Vater veröffentlichte. Zwischen 1845 und 1851, wo er mehrere Selbstmordversuche hegte,  entstand sein erstes bedeutendes Werk "Der Strebende Fechter". Da er in seiner Jugend als geisteskrank galt mußte er 1852 in eine Nervenheilanstalt. Als er 1854 wieder nach Zürich zurückkehrte, betätigte er sich als Übersetzer. Erst Reisen nach dem Freitod seiner Mutter , 1856, befreiten ihn. Er heiratete 1858 Louise Ziegler, die ihm 4 Jahre darauf eine Tochter gebar. 1882 erkrankt er schwer, kann sich nicht mehr erholen und stirbt schließlich im Jahre am 28. 11. 1898 an den Folgen der Krankheit.

Seine berühmtesten Werke waren: Huttens Letzte Tage, Das Amulett, Der Schuß Von Der Kanzel, Jürg Jenatsch.

2. Hauptpersonen:

Gustav Adolf: Ein gerechter König und großer Krieger

Page:               Ein eigentliches Mädchen, welches beriet ist für den König, den sie liebt, ihr Leben zu geben

Die Leubelfings:        Vater und Sohn lieben den König von Schweden, sind aber nicht bereit ein Leben für ihn zu opfern.

3. Inhaltsangabe:

Ein schwedischer Kornett begibt sich nach Nürnberg, um den jungen Leubelfing, wie Jahre zuvor mit dem Vater ausgemacht, für seine Arbeit als Page des schwedischen König Gustav Adolfs zu abzuholen. Erst nun erfährt der junge Leubelfing, daß sein Vater, an jenem Feste schon leicht angeheitert, ihm mit prahlerischen Worten diesen Posten und gleichzeitig den sicheren Tod  verschaffte. Die Cousine des Leubelfings, die eher einem Burschen als einem Mädchen gleicht, beschließt wacker an die Stelle ihres Vetters zu treten. Die Leubelfigs, die froh sind dieser Pflicht nicht nachgehen zu müssen, haben der Sache nichts entgegenzusetzen. Der Schwindel fällt niemandem auf, bis eine Geliebte des Herzogs von Lauenburg den Pagen als Mädchen erkennt. Ehe sie jedoch  das Geheimnis kundtun kann, muß sie sterben. Daraufhin versucht der Lauenburger den Herzog bei der nächsten Kriegsversammlung zu stürzen, wird aber von ihm selbst daran gehindert. Trotzdem gelingt es ihm den König in einer Schlacht zu erschießen. Mit dem König Muß auch der Page sterben und mit ihm stirbt sein Geheimnis.

4. Interpretation:

Der Autor verfaßte dieses Werk nach der Vorlage der Biographie des Schwedenkönigs und flocht den Pagen, das kecke verkleidete Mädchen, und den frei erfundenen Lauenburger in das Geschehen ein, was es erst zur Dichtung werden ließ.

Der Autor will mit dieser Novelle sagen , daß es sehr viel Liebe und Mut bedarf sich sein ganzes Leben lang nur einer Person hinzugeben und womöglich sein Leben für sie zu lassen. Deutlich kommt auch heraus, daß, schon in einer zeit als Frauen den Männern noch komplett Untertan waren, diese mehr Mut und Ehrgeiz an den Tag legten als jene.  











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