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Referat deutsch William Shakespeare - Romeo - Julia




         William Shakespeare

                                                        



     Romeo + Julia


          

              William Shakespeare

William Shakespeare ist einer der größten englischen Dramatiker. Er ist am 26. 04. 1564 in Stratford on Avon in der Nähe von London geboren.

Sein Vater, John Shakespeare, war Handwerker und Bürgermeister, seine Mutter, Mary Arden, war die Tochter eines Gutsbesitzers.

Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in der Lateinschule in seiner Heimatstadt. Mit 18 Jahren heiratete er Anne Hathaway und zog 1586 mit ihr nach London, um sich dem Theater zuzuwenden. Dort hatte er großen Erfolg als Schauspieler und Stückeschreiber.

1610 ging er wieder zurück in seine Heimatstadt, um dort im Globe – Theater zu schauspielern.

Er gehörte nun nicht mehr der Mittelschicht an aus der er kam, sondern er ist ein wohlhabender Mann geworden.

Insgesamt verfasste er 37 Werke:

Komödien („Ein Sommernachtstraum“ ; „Viel Lärm um nichts“ ; …)

historische Dramen („Heinrich 4“ ; „Julius Cäsar“ ; …)

Tragödien („Hamlet“ ; „Othello“ ; …)

Romanzen („Ein Wintermärchen“ ; „Der Sturm“ ; …)

Dadurch ist er ein sehr bekanntes Vorbild vieler geworden.

Am 23. 04. 1616 verstarb William Shakespeare in seiner Heimatstadt.

Geschichtliche Merkmale

„Romeo und Julia“ wurde etwa 1595 von William Shakespeare in London geschrieben. Das war die Zeit der Glaubenskriege. Darauf beruht auch die Geschichte von den beiden Liebenden. Es soll zeigen, dass zu dieser Zeit viele Leute, Familien oder ganze Völker verstritten waren, gegeneinander aufgehetzt oder sogar verstoßen wurden, nur weil sie einer andere Religion angehörten oder einfach nur eine andere Meinung vertraten.

Außerdem gab es noch folgende Geschichtliche Ereignisse:

  • 1587        ~Elisabeth 1. ließ Maria Stuart, ehem. Königin von Schottland,

                        hinrichten

  • 1588        ~spanische Armada wurde vernichtend geschlagen
  • 1594        ~entdeckte Willem Barents Niederlande

                      ~entdeckte Nowaja Semlja die Barentssee und die Barentsinsel

  • 1595        ~Die Holländer beginnen mit der Kolonisation Ostindiens und

                        besetzen die Sunda-Inseln.

                      ~In Amsterdam wird das erste Zuchthaus erstellt.

                      ~Galilei findet durch Ausmessen die Pendelgesetze.

                      ~25.4 In Italien stirbt der Dichter Torquato Tasso.

                      ~Einleitung der wissenschaftlichen Chemie durch das Werk

                        'Alchymie' des Libavius.

                      ~In Bayern versucht man, den steigenden Kosten eines

                        Söldnerheeres durch eine reserveartig angelegte Miliz des

                        Landvolksbewehrungswerkes zu begegnen

                      ~Sir Walter Raleigh England erforschte Guyana, die Küste von

                        Trinidad und den Orinoco

                      ~Torquato Tasso, * 1544, † 1595, italienischer Dichter; seit 1565 im




                        Dienst der Herzöge von Este in Ferrara; 1579–86 im Irrenhaus in

                        Ferrara, dann auf Fürsprache von Papst und Kaiser

                        freigelassen

  • 1603        ~unter Jakob 1 waren die Kronen Englands und Schottlands

                        erstmals vereinigt. Seine Politik führte zu Konflikten mit dem

                        Parlament, das mehr Eigenständigkeit durchsetzen wollte.

                                                         

Inhaltsangabe

Der Text „Romeo und Julia“ von William Shakespeare handelt um die junge Liebe, die durch die Feindschaft beider Familien mit dem Tod endet. Das Drama wurde 1595 in London geschrieben. Die Hauptpersonen sind Romeo, Sohn der Montagues, und         Julia,   Tochter    der    Capulets.
Die zwei angesehene Familien Montague und Capulet von Verona, dem Haupthandlungsort, leben seit langem im Streit, der sich sogar bis auf die Dienerschaften erstreckt. Wo sie einander begegnen, kommt es zum Streit; so auch zu Beginn des Stückes. Nach einem Wortgefecht der Diener, das sich schnell zum Degenkampf zwischen Tybalt, Capulets Neffe, und Benvolio, Montagues Neffe, entwickelt, kommt es sogar dazu, dass sich die anderen Bürger der Stadt einmischen. Erst als der Prinz Escalus erscheint, beruhigen sich die Gemüter. Der Prinz verhängt die Todesstrafe über den, der den Frieden erneut bricht. Nun erfährt man näheres über Romeo. Er meidet das Elternhaus und ist sehr unglücklich. Benvolio erfährt bei einem Gespräch mit ihm, dass es die unerfüllte Liebe zu der schönen Rosalinde ist, die ihn quält. Romeos Freunde versuchen vergeblich, ihn auf andere Gedanken zu bringen, schaffen es aber, ihn zum Fest der Capulets zu bringen, wo sie versehentlich eingeladen wurden. Unter Masken betreten sie das Haus der Capulets, werden jedoch von Tybalt erkannt. Der alte Capulet will aber keinen Streit auf seinem Fest und verhindert ein Duell. Er sieht Julia. Schnell vergisst Romeo Rosalinde und auch Julia weiß, dass sie Romeo angehören will und nicht Graf Paris, den ihr die Eltern zum Mann zugedacht haben. Doch die beiden sind sich von Anfang an bewusst, in welcher Lage sie sich befinden. Gleich nach dem Fest geht Romeo in den Garten der Capulets, wo er seine Angebetete findet. Sie schwören sich die ewige Liebe und kurze Zeit später lassen sie sich von Pater Lorenzo, einem stillen Franziskaner, heimlich trauen. Dieser findet das zwar etwas schnell, glaubt aber, damit den Streit zwischen den beiden Familien beenden zu können. Es kommt aber bald wieder zum Streit, bei dem Mercutio, ein guter Freund von Romeo, von Tybalt getötet wird. Als Romeo das erfährt, tötet er Tybalt und wird aus Verona verbannt. In der Hochzeitsnacht schleicht sich Romeo zu seiner Geliebten. Dann muss Romeo nach Mantua fliehen und Graf Capulet verlangt die Heirat von Julia und dem reichen Grafen Paris. Julia ist verzweifelt und fragt Pater Lorenzo nach Rat. Dieser gibt ihr einen Schlaftrunk, der sie in einen todesähnlichen Schlaf versetzt. Am nächsten Morgen finden sie Julias Eltern und beerdigen sie in der Gruft der Capulets. Hier soll sie nach dem Plan des Paters beim Erwachen mit Romeo zusammentreffen und mit ihm fliehen. Doch Romeo erhält den Brief von Pater Lorenzo nicht sondern nur die Todesnachricht von seinem Freund Balthasar. Er kauft sich Gift und bricht nach Verona auf. Hier trifft er, noch ehe Julia erwacht ist, mit Paris zusammen, den er im Duell tötet. An der Seite der scheintoten Julia nimmt er sich dann selbst das Leben. Als Julia erwacht, sieht sie ihren Geliebten tot neben sich liegen. Sie fasst kurzerhand einen Entschluss und ersticht sich mit Romeos Dolch. Die herbeieilenden Eltern und der Prinz erfahren von Pater Lorenzo den wahren Zusammenhang der tragischen Ereignissen. Versöhnt reichen sich die Väter über den Leichen der Kinder die Hände.

Ich denke aus diesem Text kann man lernen, dass man die Liebe nicht verbieten kann. Die Liebe Romeos und Julias wurde durch den Tod unsterblich und erst dann haben die Eltern eingesehen, was sie angerichtet haben. Meist ist es so, dass immer erst etwas Schlimmes passieren muss, bevor Frieden herrscht, oder bevor man seine Fehler einsieht.

Höhepunkt

Einer der wichtigsten und bewegensten Höhepunkte des Werkes ist meiner Meinung nach, als Romeo sich auf den Weg nach Verona begibt, um sich dort in der Gruft der Capulets umzubringen. Zuerst tötet er Graf Paris, der bislang noch nichts von der Liebe und der Hochzeit von Romeo und Julia wusste. Etwas später entdeckt die wiedererwachte Julia den am eingenommenen Gift gestorbenen Romeo an ihrer Seite und ersticht sich daraufhin mit seinem Dolch. Erst dadurch wird den verstrittenen Eltern klar, was sie angerichtet haben und sie versöhnen sich. Hier wird noch einmal sehr deutlich gezeigt, wie stark die Liebe zwischen den beiden wirklich ist, denn sie konnten/ wollten beide nicht ohneeinander weiterleben. Außerdem kommt hier ein kleines Happyend zur Geltung, denn schließlich vertragen sich die Capulets und die Montagues wieder.

Persönliche Einschätzung

Ich denke auch heute noch schlägt die Tragödie „Romeo und Julia“ den Leser in ihren Bann. Das ist schon allein durch die hohen Besucherzahlen des neuen Films belegt.

Das Stück vereint verbotene Liebe, die viele Hindernisse zu überwinden hat, Mord und Selbstmord, Spannung und viele tragische Verknüpfungen, die zu unglücklichen Umständen führen. Manche Leser vermissen vielleicht ein „Happyend“, aber ich denke, das würde viel von dem Sinn des Stückes verändern, da durch dieses Stück die wahre Bedeutung von Liebe, Hass und Feindschaft zum Ausdruck kommen soll.

Mir persönlich hat es viel Spaß gemacht, mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, da man in diesem Buch erfährt, wie stark eine Liebe sein kann und mit welchen Schwierigkeiten man sich in der Liebe auseinandersetzen muss.

Quellen

Bücher:                Orbis Verlag              „Das große illustrierte Lexikon“

                            Serges Medien           „Lernen heute“

                            Schöningh                  „Taschenhandbuch zur Geschichte“

CD – Rom:          Bertelsmannverlag     „Bertelsmann Lexikon“

                            Tandemverlag            „Multimedialexikon 2000“

Internet:               www.google.de          (Bilder “Romeo und Julia“)

                                                                     










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