REFERAT-MenüDeutschGeographieGeschichteChemieBiographienElektronik
  EnglischEpochenFranzösischBiologieInformatikItalienisch
  KunstLateinLiteraturMathematikMusikPhilosophie
 PhysikPolitikPsychologieRechtSonstigeSpanisch
 SportTechnikWirtschaftWirtschaftskunde  

AIR FORCE ONE - Max Allan Collins




Max Allan Collins

Air Force One


Das Buch:

Bei Nacht gelang es amerikanischen Elite-Einheiten, den im Kasachstan in einer Tyrannei regierenden, selbsternannten Ministerpräsidenten General Iwan Radek gefangen zu nehmen. Mit dem Gefühl den Bewohnern Kasachstans geholfen zu haben, hielt der amerikanische Präsident James Marshall bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten in Moskau eine Rede. Man merkte ihm an, dass es ihm leid tat, erst so spät eingegriffen zu haben - immerhin waren schon mehr als 200.000 Menschen durch die Tyrannei Radeks ums Leben gekommen. Am nächsten Tag würde er wieder nach Hause fliegen.



Wie geplant stand des Präsidenten Flugzeug - die Air Force One - auf dem Moskauer Flughafen, und war abflugbereit, während zahlreiche Journalisten, durch äußerst strenge Sicherheitskontrollen kontrolliert, das Flugzeug betraten. Aber trotzdem gelang es ein paar Anhängern Radeks, getarnt als Redakteure an Bord zu kommen - es muss ihnen ein Verräter geholfen haben
Nachdem das Flugzeug startete und sich schon in einiger Höhe befand schliefen fast alle die an Bord waren. Diese Situation machten sich die Terroristen - an deren Front ein fanatischer Anhänger Radeks namens Korschunow war - zu Nutze und stürmten den an Bord befindlichen Waffenschrank. Sie begannen herumzufeuern, was auch sofort registriert wurde und somit nötige Notfallsmaßnahmen getroffen wurden. Die Piloten steuerten den nächsten Flughafen an und die Leibwächter des Präsidenten versuchten das Landesoberhaupt mittels einer Fallschirm-Notfallskapsel zu evakuieren. Keiner jedoch wusste, dass es dem Präsidenten gelang, sich aus der Kapsel zu befreien, um an Bord zu bleiben - er wollte schließlich nicht seine Familie, die sich ebenfalls an Bord befand, alleine lassen. Nun hatte er auch den Vorteil, dass alle glaubten, er wäre nicht mehr an Bord, und konnte diese Situation gegen die Terroristen ausnutzen.

Der Landeversuch, den die Piloten anstrebten misslang, da sich die Terroristen den Weg ins Cockpit fortsetzten und die Piloten erlegten. Sie wollten mit ihrem Terrorakt die Befreiung Radeks erzwingen. Da nun die Lage eskalierte, versuchte der Präsident Kontakt mit dem Weißen Haus herzustellen, was ihm durch ein gefundenes Mobiltelefon auch gelang. Die Bodenstationierten empfohlen ihm, Treibstoff abzulassen, um das Flugzeug zum Sinken zu bringen, um selbiges durch Fallschirmabsprünge evakuieren zu können. Der Präsident hielt sich an die Weisungen. Als das Flugzeug Kerosin verlor und es die Terroristen merkten, begannen sie Geiseln zu nehmen und drohten dem Weißen Haus, mit jeder halben Stunde, in der Radek nicht freigelassen werde, eine der Geiseln umzubringen. Außerdem forderten sie ein Betankungsflugzeug, um den Kerosinverlust auszugleichen. Inzwischen gelang es dem Präsidenten durch Scharmützel so viele Terroristen umzulegen, dass jene lebenden langsam erkannten, dass tief unten im Flugzeug jemand sein Unwesen treiben müsse.

Nach weiteren Schusswechseln drang Marshall in den Konferenzraum ein, indem die Geiseln gefangen gehalten wurden. Mithilfe deren gelang es, mit Amerika erneut in Kontakt zu treten, um mitzuteilen, dass das Tankflugzeug fordern solle, auf eine niedrigere Höhe - als sonst bei einer Luftbetankung üblich - zu gehen, um den Geiseln einen Fallschirmsprung zu ermöglichen.
Als das Betankungsflugzeug auftauchte, das Flugzeug zu sinken begann und die ersten Geiseln aus der hinteren Ladeluke absprangen, erschienen amerikanische Jagdflieger, um die Air Force One (AFO) zu geleiten und die Absprünge zu kontrollieren. Dies gefiel den Terroristen nicht, und es erschienen nach kurzer Zeit kasachische Mig's, wodurch es zu einem Luftkampf kam. Durch Fehlschüsse wurde die AFO manövrierunfähig gemacht, jedoch konnten alle Geiseln, bis auf die Frau und das Kind des Präsidenten, die sich in der persönlichen Gewalt von Korschunow befanden, befreit werden. Nachdem Lenski - ein Anhänger Korschunows - die  Tätigkeiten bemerkte, kam es zu einem Kampf zwischen ihm und den Präsidenten, wobei es Lenski gelang Marshall in seine Gewalt zu bringen. Er brachte ihn zu seiner Familie und er wurde gefesselt. Korschunow drohte Marshalls Frau umzubringen, wenn er Radek nicht sofort freiließe. Marshall hatte keine andere Wahl, und willigte ein.
Kurz darauf gelang es Marshall die Fesseln zu durchtrennen und zwei der drei übrigen Terroristen zu töten. Korschunow überlebte, und flüchtete mit Marshalls Frau zur hinteren Laderampe, aus der auch die Geiseln absprangen. Es kam zu einem erneuten Kampf, indem es Marshall gelang, Korschunow von Bord zu stoßen.
Nun waren nur noch er und seine Familie, sowie zwei seiner Leibwächter an Bord, wobei einer lebensgefährlich angeschossen war. Der Präsident nahm sofort Kontakt zum weißen Haus auf, und forderte die Annullierung der Freilassung Radeks. Sie wurde weitergeleitet, und Radek wurde, nachdem er sich weigerte aus dem - ihn abtransportierenden - Hubschrauber auszusteigen, erschossen.




Nun gab es ein neues Problem: Die Maschine hatte keinen Treibstoff mehr, war manövrier- und somit landungsunfähig und befand sich schließlich auch noch über offenem Meer. Einer militärischen Elite-Einheit gelang es jedoch, zwischen einem Transportflugzeug und der AOF ein Seil zu spannen, um die restliche Besatzung zu evakuieren. Nach einem Streit um die Reihenfolge der Transporte wurde klar, dass der unverletzte Leibwächter - Shepperd - der Verräter war, der den Einlass der Terroristen überhaupt ermöglichte. Beim Kampf stolperte er und fiel über Board. Nach Vollbringung des spektakulären Transfers waren alle gerettet und kurze Zeit später stürzte die AOF in die Tiefen des Ozean.

Über das 'echte' Flugzeug:

Die 'echte' Air Force One wird täglich gewartet, gleich ob sie auf einen Flug geht, von einem zurückkehrt oder nur im Hangar steht. Alle 154 Tage wird das Flugzeug komplett zerlegt und einer intensiven Inspektion unterzogen. Weil die 747 (das ist der Typ des Flugzeugs - genauer Boeing 747-200) weltweit eingesetzt wird, steht ein 'Air Force One'-Notreparatur-Set an jedem Flughafen der Welt bereit.

Tatsächlich ist die 'AFO' ein fliegendes Präsidentenbüro, dafür gebaut, den Präsidenten, die First Lady und den Regierungsstab überallhin zu bringen. An Bord befindet sich eine Präsidentensuite, komplett mit Fernseh- und Videosystem und allen Schikanen. Die AFO verfügt über zwei Bordküchen, in denen nach den gleichen Maßstäben wie im Weißen Haus 100 Mahlzeiten für Besatzung, Gäste, Stab und die First Family zubereitet werden können. Außerdem birgt das Präsidenten-Flugzeug zwei Konferenzräume, ein Stabszimmer, das im Notfall in einen Arzteraum umgerüstet werden kann, und gleich sechs Waschräume.

http://www.kinoweb.de/film97/AirForceOne/pix/af3.jpgWie es sich für ein so exklusives Gefährt gehört, ist die AFO mit der sichersten und modernsten Kommunikations- und Telefonanlage der Welt ausgestattet. Die Kommunikationssysteme können rund um den Globus geschaltet werden, bis zu Space-Shuttle-Astronauten im Weltraum oder der Besatzung eines U-Bootes. Zusätzlich beinhaltet die Bordtechnik ein Kodier- und Dekodiersystem für geheime Nachrichten und zwei getrennte Fax-Leitungen.

Darüber hinaus verfügt die AFO über die besten Sicherheitsvorkehrungen der Welt. Zwei Wochen vor jedem Einsatz wird ein eigenes Team damit beauftragt, die Logistik, inklusive der Koordination von Presse und Militär, zu übernehmen. Das Flugzeug ist gegen EMP (elektromagnetische Strahlung) gesichert, die nach einer Nuklear-Explosion jeden Halbleiter ausfallen lassen kann. Zudem ist es mit den modernsten Abwehrmaßnahmen der US-Luftwaffe ausgerüstet, die es sich im Notfall sogar selbst fliegen lassen. Und tatsächlich lässt sich die Maschine in der Luft auftanken!

All diese Vorkehrungen ermöglichen es dem amerikanischen Präsidenten im schlimmsten Ernstfall (Nuklearkrieg,) noch immer ohne irgendwelche Einschränkungen zu regieren (sofern es überhaupt noch etwas zu regieren gibt).

 










Haupt | Fügen Sie Referat | Kontakt | Impressum | Datenschutz







Neu artikel