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Geschichtsvortrag Stalingrad 1457 Worter



Geschichtsvortrag Stalingrad (1457 Wörter)

- die 6. Armee war Hitlers Elitetruppe er wollte mit ihr bis zum 25.08. Stalingrad gestürmt   haben (Befehl am 19.8.), nun sollte die eingekesselten Truppen befreit werden und den   Flughafen Gumrak (8 km westlich von Stalingrad), im Süden wurden die äußeren   Verteidgungsringen überrannt und am 20.8. standen die Deutschen an der letzten Sperre vor der Stadt

- am 23.8.1942 erreichten dt. Panzer das Westufer der Wolga, sie hatten einen 3 Kilometer   breiten Streifen in die russischen Verteidigungslinie gerissen, die 16. Panzerdivision rückte nach und igelte sich ein, Hitlers Befehl "unter allen Umständen halten"

- die Russen versuchten die weit vor Ihren eigenen Reihen stehenden dt. Truppen zu zer-  schlagen und kesselten die dt. Panzerdivision ein, vom 24.8.-1.9. mußten die eingekesselten   dt. Aus der Luft versorgt werden



- ab dem 24.8. massive Bombardierung Stalingrades, die Industrieviertel mit den Öllagern   brannten, es gab ca. 40000 zivile Tote, doch die Stadt wurde nicht evakuiert, das Telefon-   und Telegrafennetz war zerstört, so daß Jeremenko (Oberbefehlshaber der Stalingradfront)   per Funk im Kreml anfragte ob man evakuieren sollte, Stalin dazu darüber wollen wir gar nicht reden

- die Russen bereiteten sich auf den Belagerungszustand vor, gruben Schützengraben, bauten    Panzersperren, verbarrikadierten Straßen, bereiteten sich auf die Belagerung der Stadt vor, die Deutschen hielten ihre Brückenköpfen an der Wolga, die dt. Infanterie rückten von drei Seiten  

- die Stadt Stalingrad ist nur 5 km breit, aber 30 km lang an der 2 km breiten Wolga, das Ost-   ufer ist dünn besiedelt, Westufer teilweise 150 m steil abfallend, Holzhäuser, industrielles Herz des Südens mit Eisengießerei, Traktorenfabrik (von Amerikanern gebaut), monatlich   wurden 250 Panzer produziert, Geschützfabrik, Ölraffinerie, Verkehrsknotenpunkt zwischen Kaukasus und Moskau, weitverzweigte Bahnanlagen, die südliche Siluette die überdimensional

  großen Getreidesilos, wichtig war das Stalin bei der Befreiung Oktoberrevolution im Kampf   gegen die Zaren der die Stadt hielt, seit ´24 in Stalingrad umbenannt (vorher die Stadt der Zarin "Zarizyn")

- Stalin bestellte sich Marschall Timoschenko und befahl der 62. Armee die Stadt aus Gründen   des Renommees zuhalten, psychologische Gründe, die Stadt gelte als " Heiligtum des Kommunismus", auch für Hitler war Stalingrad zur fixen Idee geworden, wurde immer ver- bissener und blindwütiger, anfangs spielte die Wolgastadt keine so wichtige Rolle, es sollte   lediglich als Verkehrs- und Rüstungszentrum ausgeschalten werden, erst im Juli ´42 änderte Hitler sein Ansinnen er wollte die Wolga und den Don sperren, er wollte den verhaßten   Feinden im Kreml ihr Heiligtum rauben,

- mit Stalingrad wollte Hitler die endgültige Entscheidung erzwingen, er hatte bis dahin schon   sehr viele Verluste, Frontlänge von 5000 km, bis Aug. ´42 336000 Gefallene, über 1 Mill. Verwundete, 75900 Vermißte, Lücken konnten nur unzureichend gefüllt werden, die Russen   hatten im ersten Kriegsjahr die 4-fache Menge an Leuten verloren, nun numerisch fast    gleiche Menge, auch Materialmenge fast gleich, Russen   hatten amerikanischen und brit.   Nachschub, dt. Versorgungswege wurden immer länger, dt. Seite kämpfte unter General Paulus (6. Armee) mit Unterstützung der 4. Panzerarmee (General Hoths), gegenüber 62.    Armee (Kolpaktschi), die 63. Armee (Kusnezew) und die 64. Armee (Tschuikow)

- es gab aber viele nat. Hindernisse, Nebenarmee des Don, zerklüftetes Gelände mit tiefen   Erdspalten (gute Deckung für Gegner und schwer überwindbar mit Fahrzeugen), erbitterte   Gegenwehr, Zeit lief davon, schlimme Herbststürme in der Steppe standen bevor, wollte nicht wie vor Moskau im Morast stecken bleiben oder Panzer einfrieren

- von Süden Einbruch in die Stadt die 62. Und 64. Armee von Einkesselung bedroht, vorerst   Rückzug, Russen verloren gut ausgebaute Verteidigungen, am 3 Sept. Schlossen sich die dt.   Zangen doch die Russen waren schon weg

- Stalin befahl jeden Haus, jede Etage, jedes Zimmer zu verteidigen, er wollte seine Vaterstadt nicht preisgeben, Jeremenkow hatte einen Kommissar (Cruschtschow), die Maxime lautete   "Keinen Schritt zurück" , "An der Wolga muß Schluß sein", Brand- und Sprengbomben- angriffe auf  Stalingrad mit He (Heinkel), JU, Me auch auf Wohngebiete, Evakuierung der Nichtwehrfähigen, doch die Produktion auszuschalten schaffte Hitler vorerst nicht, Brandsätze   wurden montiert (Weißer Phosphor, Schwefel aufgelöst, unter Schwefeldioxidgas, das und   Luft zu Beng), Frauen und Mädchen übernahmen die Arbeit in den Fabriken, Kranken-  schwestern kommunistische Jugenorg. Abkommandiert zu Dienst, Zivilisten in Volkswehren,

  jeder Soldat eine Festung, Schwur "Ich schwöre die Stadt nicht zu verlassen, Wir werden   Stalingrad halten oder sterben."

- 4. Sept. südliche Vororte eingenommen, 7. Sept. Gumrak, 9. Sept. Nördl. Außenbezirke,   Eisenbahnlinie zwischen Moskau und Kaukasus besetzt, 12. Sept. Innerster Verteidigungs-  gürtel erreicht 71. Infantridevision im Stadtzentrum, nach vier Wochen standen die Russen   mit dem Rücken an der Wolga, kein Blitzkrieg, zähe Gebietsgewinne im Stadtgebiet, Stellungskrieg, keine Chance für Panzermanöver ("russisches oder Rotes Verdun) und alles     unter    Dauerbombardemet, kaputte Panzer versperrten die Straßen (NS Propaganda beschönigte die   harten Kämpfe mit heroisierenden Worten, dt. Propaganda mußte Spagate vollführen, um die Bevölkerung die an die schnellen und vielen Erfolge gewöhnt war   aufzuheitzen, so daß   diese glaubte die Russen Untermenschen, feige, hoffnungslos    unterlegen, erschöpft, bereits   geschlagen




- Stuckas flogen Angriffe auf rus. Stellungen, um die dt. zu verwirren rückten dir Russen näher   an die dt. Linien, somit Luftangriffe nicht möglich ohne eigenen Leute in Gefahr zu bringen,   Kampf mit Bajonett, Flammenwerfern, Handgranaten, der Hauptbahn wechselte vier mal die Besitzer am Tag, aus dem Kriegsschauplatz Stalingrad, wurden viele Kleine Schlachtfelder, Trommelfeuer, "Vorhof zur Hölle", keine Zeit zum Leichen beseitigen, Verwesunggestank, Flugzeugröhren, Donnern der Geschütze, Detonationen, Schrei von Verwundeten, Hitze,   rauchende Trümmer, Bäume ohne Blätter, apokalyptische Atmosphäre, trotz Siegen im    Kaukasus wurde die Lage immer schwieriger

- 19.08.´41die Kräfte reichten nirgends mehr aus, Hitler und Spitze in der Krise, neue   Hiobsbotschaften   aus dem Kaukasus, Hitler tobte, Einwände   wies er kategorisch zurück, "Unfähigkeit seiner Generäle"

- 8.8.´41die Russen zogen viele Truppen nördlich von Stalingrad zusammen, so daß dort die   Gefahr eines Durchbruches bestand, es gab im Führerhauptquartier dazu folg. Vorschlag,   man soll Truppen aus der Nähe von Moskau heranziehen, doch Hitler lehnte ab, (OBH)   Oberbefehlshaber der HG Mitte Kluge meinte dazu, "Dann übernehmen Sie, mein Führer,   aber auch die Verantwortung" - sprach´s und ging, Hitler blieb verblüfft zurück

- am 24.08.´41 kam es wieder wegen der nördlich von Stalingrad kommenden Truppen Streit   im Führerhauptquartier, diemal zwischen Generalstabschef Halder und Hitler, Hitler war    völlig konstertiert und blaffte Halder an: "Generaloberst Halder, was er´lauben Sie sich mir   gegenüber für einen Ton! Sie wollen mir vorwerfen, ich verstünde die Front nicht?

- da auch andere immermehr Kritik übten, schickte Hitler Jodl (Speichellecker Nr.1) in die   Gebiet, als dieser die pessimistische Lage bestätigte, geriet Hitler in Verlegenheit

- 12.09.´41auch die Oberbefehlshaber der HG B Freiherr von Weichs und General Paulus   meinten das die vorgeschoben Stellung der 6. Armee wäre nicht haltbar, Hitler lehnte einen   Rückzug kategorisch ab

- die Steitgkeiten fanden ihren Höhepunkt als Hitler den Führungsoffizieren nicht mehr die   Hand reicht, nicht mehr am gemeinsamen Mittagessen teilnahm, nur noch kurze Anweisungen gab und sichmehr und mehr zurückzog,

- am 9.Sept. entzog er Generalfeldmarschall List das Kommando über die HG A im   Kaukasusgebiet, das gesamte Wehrmachtskommand wurde umbesetzt, auch die Jasager Jodl   und Keitel traf der Bannstrahl, als Alternativer hatte Hitler Paulus und Kesselring, wichtig war auch eine Ablösung Halders ( "Besserwisser"), aufgrung des zerrüttelten Verhältnisses, Hitler hatte allerdings noch keinen Ersatz, Hitler würde einfach einen Major befördern zum General, und ihn zum Generalstabschef ernennen, 22.09.´41 es traf Kurt Zeitzler Generalmajor bei   OBH West, er ließ ihn aus Paris in die Ukraine,

- 7.10.´41 Paulus meinte in einem Brief "Der Kampf um Stalingrad verläuft sehr zäh", das   Ganze ist einen Menschen- und Zeitfrage

- 13.09. legt Schukow Stalin schon einen Plan vor wie im Süden die dt. Truppen in Stalingrad eingekesselt werden könnten Operation "Uran", am oberen Don sollte ein Keil in die   Versorgungsader der 6. Armee getrieben werden und ihnen der Ruckweg abgeschnitten

- man brauchte dazu aber umfangreiche Truppenmengen dei noch herangezogenwerden   mußten, diesen Zeitgewinn mußten durch die 62. und 64. rus. Armee geschaffen in Stalingrad werden, als es den Dt. am 10.09.´41 gelang die beiden Armeen zu teilen, befahl Lopatin (Generalleutnant der 62. Armee) den Rückzug, er wurde Von Stalin abgelöst und Krylow,    der Nachfolger,   erhielt den Befehl "Den Gegner in aktiver Verteidigung aufzureiben", ab Mitte Sept. starke Regenfälle verwandelten das Kampfgebiet in eine Schlammwüste, selben    Probleme wie in Moskau bedrohten jetzt auch die 6.Armee, Parole von Oben "Die Generäle   Winter, Kälte, Zeit usw. können Detschalnd nicht schaden, die an dei Front wußten das die   Zeit gegen sie lief

- am 14.10.´41 verkündete der Führer "Die Vorbereitungen für den Winterfeldzug sind voll im   Gange", es sollte sofort frostsichere, beheizbare Bunker für dei Panzer zu bauen, doch womit Holz war Mangelware, Zement und anders gab es nur weit hinter der Front, Paulus versucht   aufgrund dieser aussichtlosen Lage die Stadt vor Wintereinbruch zu erobern, scheinbar mit Erfolg, am 18.10.´41 mußte General Schukow seinen Unterstand fluchtartig verlassen, und   zum Steilufer ausweichen, am 22.10. fielen die Getreidesilos im Süden, am 26.10. wehte die Hakenkreuzfahne am Parteigebäde Stalingrads,

- es gab kaum noch Schlaf für die Soldaten

 










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