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Ebola




Ebola

Das Ebola Virus gehört zur Gruppe der "Hämorrhagischen Fieber"(gr. Blutfluss oder auch Blutsturz), und wurde 1976 in Zentralafrika zum ersten mal  beschrieben, wo sich  2 Epidemien auslösten: Eine in  Südsudan und eine in Nordzaire. Dies waren die beiden größten Epidemien, wo 550 Leute erkrankten, davon starben 340.

Ebola leitet sich von dem gleichnamigen Fluss im Grenzgebiet Zaires ab, wo die ersten Personen angeblich infiziert wurden. Außerhalb Afrikas, kam es bisher nur zu einer einzigen Infektion mit Ebola bei der Präparation eines Affen in einem englischen Forschungslabor mit Todesfolge.

Hämorrhagisches  Fieber wird durch 4 Gruppen von Viren



ausgelöst: Filoviren, Arenaviren, Flaviviren und Bunyaviren. Ebola gehört zu den Filoviren (Faden Viren). Häufige Wirte der 4 Gruppen von Viren sind Affen, Nagetiere, Mücken und Moskitos. In einigen Fällen, wie bei Ebola, ist der Endwirt des Ebolavirus nicht sicher bekannt. Das Virus lässt sich  aber auch auf Affen und Nagetiere übertragen. Mücken und Moskitos kommen nicht in Frage. Der außergewöhnliche aggressive Krankheitsverlauf nach einer Infektion macht diese Tiere als Endwirte unwahrscheinlich.

Nach einer Inkubationszeit von 4 bis 16 Tage kommt es plötzlich zu Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen

und zu hohem Fieber. Zusätzlich verlieren sie den Appetit auf Essen. Nun folgen Bindehautentzündung und Halsschmerzen. Nach etwa 5 Tagen treten bei vielen Patienten Schleimhautblutung und Magenkrämpfe. Nun fängt der ganze Körper innerlich an zu bluten: Magen-Darm-Trakt,  und Gerinnungsstörung. Das führt zu: Blutbrechen, Bluthusten, Bindehautblutung, Ohren und Nasenbluten aus Einstichstellen,  (z.B. durch spritzen) spritzt Blut. In den schwersten Fällen stirbt der Mensch an inneren Blutungen und Organversagen.      




Bei  einem Verdacht einer Ebola-Virus Erkrankung wird eine spezielle Laboruntersuchung gemacht, um andere Krankheiten auszuschließen, da die Beschwerden am Anfang der Erkrankung ähnlich einem grippalen Infekt sind.

In Deutschland würde man alle Menschen, die in der Nähe eines Ebola Kranken waren, unter Querantenne stellen, so dass das Virus Schwierigkeiten hätte sich weiter zu verbreiten. Die Gefahr, dass sich das Virus in Deutschland verbreitet, ist wegen den hygienischen Verhältnissen sehr unwahrscheinlich.

Wenn ein Familienmitglied in Afrika erkrankt, bekommen die Familienmitglieder einen Zettel, wo die Sicherheitsmaßnahmen durch Zeichnungen geschildert werden.

Bis heute gibt es kein Mittel gegen Ebola. Wie es den Körper befällt und wie man es bekämpft, das sind Rätsel, die von der Medizin noch gelöst werden müssen.         










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