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Die Geschichte der Stadt Byzanz




Die Geschichte der Stadt Byzanz

(später Konstantinopel, heute Istanbul)

660 v. Chr. - 1453 n. Chr.

Im Jahre 660 v. Chr.wurde Byzanz als Kolonie der griechischen Stadt Megara gegründet. Um 550 v. Chr. war es ein bedeutender Stadtstaat geworden; ca. 200 v. Chr. war Byzanz ein Verbündeter Roms gewesen. Trotz der mehrfachen Fremdherrschaft in seiner frühen Geschichte (zuerst die der Lyder, dann die der Perser und schliesslich die der Römer), konnte sich die griechische Bevölkerung und Kultur gut halten.

Unter den Römern nahm die Bedeutung der Stadt zu, vor allem wegen ihrer geographischen Lage: Byzanz galt als Hauptstadt der Provinz Promtus, wichtige Handelsrouten verliefen durch Byzanz. Für das Christentum war sie auch von Bedeutung, denn hier war das Zentrum der Christianisierung der Siawen und Goten. Später war Byzanz (zu der Zeit schon Konstantinopel) Hauptsitz der griechisch-orthodoxen Kirche und erst nach seiner Eroberung durch die Osmanen nach Moskau wechselte.



330 n. Chr. wurde Byzanz in Konstantinopel durch den Beschluss Konstantin I. umbenannt und als Hauptstadt der östlichen Hälfte des Imperuim Romanum ernannt. Nach der Reichsteilung kurz vor dem 4. Jahrhundert n. Chr. konnte sich das Oströmische Reich im Gegensatz zu Westrom halten und existierte auch nach dessen Untergang 476 weiter. Konstantinopel versuchte, das Römische Reich wieder herzustellen. Dieses Ziel lässt sich so begründen, dass die Byzantiner sich selbst als Römer sahen. Es gelang nur ansatzweise Justinian I.; nach seinem Tod 565 stürzte das Reich in eine schwere Krise, während der große Teil des Reiches wieder verloren gingen.

Die Zeit zwischen 565 und 843 war ein ständiges auf und ab, wobei das Byzantinische Reich immer wieder militärischen Erfolg hatte, fiel jedoch dann in eine innere und äußere Krise. So fanden in diesem Zeitraum mehrmals Belagerungen Konstantinopels statt, die aber alle abgewehrt werden konnten.

974-78 kam der großgrundbesitzende Adel an die Macht. Dies resultierte zwar in der Wiedereroberung weiter Landstriche, führte jedoch auch dazu, dass das freie Bauerntum zerstört wurde. An der Spitze der byzantinischen Gesellschaft stand der Kaiser, unter ihm die herrschende Schicht, der Adel. Darauf folgte die breite Mittelschicht und dann die Unterschicht. Die Kirche spielte in Byzanz eine wichtige Rolle.




Die Seldschuken setzten das Reich stark unter Druck, wodurch es den Papst zur Hilfe bat. Dieser antortete mit dem Aufruf zu den Kreuzzügen, was schlimmer Folgen für das Byzantinische Reich hatte. Durch die starte Zerstückelung des Reiches beim 4. Kreuzzug und die Eroberung wichtiger Provinzen durch die Osmanen und Serben, gab es eine soziale und politische Revolution, die fast zum Zusammenfall des Reiches führten. Darauffolgende Bürgerkriege erschöpften die Ressourcen des Landes; 1453 wurde das Reich komplett von den Osmanen erobert.










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