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Der erste Weltkrieg Geschichte




Der erste Weltkrieg

Von 1914 bis1918 tobte in Europa ein schrecklicher Krieg. Weil zahlreiche Länder davon in Mitleidenschaft gezogen wurden, nennt man ihn den 1. Weltkrieg. Seine Ursachen lagen im Machtstreben und der Gegnerschaft der Europäischen Großmächte. Anlaß für den Ausbruch der Kämpfe war die Kriegserklärung des Kaiserreiches Österreich Ungarn an Serbien. Nach einem erfolglosen Bombenanschlag wurden am 28.Juni 1914 der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Gemahlin von dem jungen bosnischen Serben Gavrilo Princip in Sarajewo erschossen.

Am 28.Juli 1914 wurde die Kriegserklärung an Serbien überreicht. Das Manifest an meine Völker  unterzeichnete Kaiser Franz Josef in der Bad Ischler Kaiservilla.

Sehr bald ergriffen andere Länder Partei und der Krieg weitete sich aus:

28.Juli .. Kriegserklärung an Serbien, Teilmobilisierung



30.Juli .. Russische Mobilisierung

31.Juli .. Österreichische Mobilisierung allgemein

1.August . Mobilisierung Deutschlands und Frankreichs

                  Kriegserklärung Deutschlands an Rußlands

3.August .  Kriegserklärung Deutschlands an Frankreich

4.August . Kriegserklärung Englands an Deutschlands

5.August . Kriegserklärung Montenegros an Österreich-Ungarn

6.August . Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Rußland

 

Mit der später folgten österreichischen Kriegserklärung an Rußland war Europa in zwei Mächtegruppen geteilt: Die Mittelmächte standen der Entente (das sind die Alliierten Mächte) gegenüber.

Der Weltkrieg hatte begonnen.

Auf der einen Seite kämpften die Alliierten, das war Großbritannien, Frankreich und Rußland, auf der anderen Seite die sogenannten Mittelmächte, das deutsch Reich und Österreich-Ungarn später kamen auf der Alliierten Seite die Vereinigten Staaten, Rumänien und Italien hinzu, und an die Seite der Mittelmächte traten die Türkei und Bulgarien.

Am Krieg beteiligten sich fast 30 Staaten (also mehr als in früheren Kriegen).

Es war ein Krieg, der zu Lande zu Wasser und in der Luft geführt wurde. Die Kämpfe erstreckten sich auch auf den nahen Osten, Afrika und den pazifischen Raum.  Der Brennpunkt war jedoch Europa. Die Westfront in Frankreich bestand aus einer Linie von Gräben die von der Schweiz bis zum Armelkanal reichte. Die Ostfront verlief durch das heutige Polen. Dort leitete Konrad von Hötzendorf die Kämpfe.

Im Herbst 1915 eroberten, nach vorangegangenen Mißerfolgen, die Mittelmächte Serbien.

Inzwischen war aus der Neutralität Italiens offene Feindschaft geworden. Und Italien schloß sich der Entente an, nachdem ihnen alle  Adria Inseln, eine beherrschende Stellung in Albanien und Grenzberechtigungen in Libyen in Somaliland in Aussicht gestellt wurden.




12 Isonzoschlachten stellten von Juni 1915 bis Oktober 1917 höchste Anforderungen und kosteten ungeheure Opfer. Nennenswerte Erfolge blieben den Italienern jedoch untersagt.

Mitten im Krieg, am 21.November 1916 starb Kaiser Franz Josef, das letzte Band, das die auseinanderstrebenden Völker Österreichs zusammen gehalten hatte. Sein Nachfolger Karl der 1. war in einer äußerst schwierigen Lage.

Das bedeutungsvolle Jahr 1917

Die Vereinigten Staaten versorgten die Entente Mächte mit Kriegsmaterial. Die englische Hungerblockade lastete schwer auf den Mittelmächten, und die deutsche Heeresleitung war der Meinung das der uneingeschränkte U-Boot Krieg verhindern könnte. Tatsächlich erklärte Deutschland den U-Boot Krieg.

Wie erwartet, erklärten nun die Vereinigten Staaten wegen der Versenkung eines amerikanischen Passagierschiffes Deutschland den Krieg. Und Ende 1917 auch an Österreich.

Im Jahre 1917  war die Lebensmittelknappheit und die allgemeine Stimmung der Bevölkerung auf einem Tiefpunkt angelangt und man wünschte ein Ende des Kriegs.

Zusammenbruch und Ende der Monarchie

Das Jahr 1917 bildete einen Wendepunkt des Krieges. Krisenerscheinungen wie der Streik der Industriearbeiter, Meuterei auf einigen Kriegsschiffen und die wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung.

Dazu kamen Militärische Niederlagen. Den deutschen Armeen blieben Erfolge gegen die starken amerikanischen Kräfte versagt. Im Hinterland wurde die Lage immer Trostloser, der Hunger zermürbte die Widerstandskraft. Das innere Gefüge der Monarchie begann sich aufzulösen.

Es erfolgte der Zusammenbruch der Fronten im Osten und Westen. Am 8.August 1918, dem schwarzen Tag, hatten Engländer die Westfront eingedrückt. Auch andere Fronten brachen zusammen.

Am 11.November 1918 unterzeichnete das deutsche Reich die Kapitulation. Damit war einer der fürchterlichsten Kriege zu Ende. Es waren ca. 11 Millionen Menschen gestorben.










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