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Franz Stein und die Alldeutsche Arbeiterbewegung



2.Franz Stein und die Alldeutsche Arbeiterbewegung

Als Schönerer in Hitlers Wiener Zeit keine Reden mehr hielt und auch nicht mehr präsent war, übernahm Franz Stein, Herausgeber der Wiener Zeitung DER HAMMER die alldeutsche Politik in Form einer aggressiven antiparlamentarischen Opposition.

Ob es einen persönlichen Kontakt zwischen Stein und den jungen Hitler gab ist unbekannt.

Zur Person:

geb:   1869 in Wien als Sohn eines Fabrikarbeiters

          erlernte das Feinmechanikerhandwerk

1888: als 19 Jähriger hatte er sein entscheidendes politisches Erlebnis: durfte mit Lueger im

          Wagen zur abendlichen Schönerer- Huldigung fahren und den berühmten

          Kornblumenstrauß halten.



          Wurde nach Entlassung Schönerers aus der Haft nach Rosenau eingeladen wo er den 

          Auftrag erhielt eine alldeutsche Arbeiterbewegung aufzubauen.

1893: Gründung des "Deutschnationalen Arbeiterbund"

1895: wurde Herausgeber einer deutschen Arbeiterzeitung: DER HAMMER

          Dieses Blatt vertrat Schönerers Ideologie des Rassenantisemitismus bis zur

          "Los von Rom" Bewegung.

1901 bis 1906: Abgeordneter im Reichstag, tat sich als wohl lautester Redner gegen die

                         Einführung des allgemeinen gleichen Wahlrechts hervor.

                        Tat sich auch als Habsburg- Beschimpfer hervor

- Stein sah den Hauptgegner der deutschen Arbeiter in den "internationalen" und "jüdischen" 

  Sozialdemokraten.

  In diesem Kampf setzte massiv den Antisemitismus ein.

- appellierte an Unternehmer wie Arbeiter: "mit deutscher Kraft und deutschem Mut wird es  

  uns im Laufe der Zeit gelingen, die internationale sozialdemokratische Partei unter jüdischer

  Führung zu zerschmettern".




1907: "Der Hammer" wird zu einer deklarierten Kampfschrift; er verurteilte die "Vaterlandslosigkeit" der deutschen Sozialdemokraten und sie seien Anarchisten.

Diese Taktik, die Arbeiter gegen ihre "nichtdeutschen" Führer aufzuwiegeln, war auch bei  anderen antisemitischen Parteien höchst beliebt, auch bei den Christlichsozialen.

Auch Hitler wandte sie später gerne an.

1903: Zusammenschluss der deutschen Eisenbahner und Arbeiterführern, Gründung der

          "Deutschen Arbeiterpartei" DAP

          Parteiprogramm: Kampf gegen die Sozialdemokraten und Tschechen

1907: erster Vertreter der DAP im Reichsrat

Stein leistete seinem Führer Schönerer Gefolgschaft bis in den Tod hinaus.

In den dreißiger Jahren wurde Stein wegen seiner unverändert antiklerikalen und antiösterreichischen Haltung inhaftiert, war dann arbeitslos und verarmt.

Seine Rettung: der neue Führer à ADOLF HITLER

Er kam zu neuen Ehren, trat wieder als Parteiredner auf und sein Name stand auf der Kandidatenliste zum Großdeutschen Reichstag.

1943: Steins Begräbnis in einem Ehrengrab der Gemeinde Wien










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