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Russland referat


Russland

Thesen

Die topografische Lage Russlands

 1. Russland - ein riesiges Land. Ein Land mit riesigen Reichtümern, aber

auch großer Armut.          

    

Die Geschichte Russlands

 1. Der Nachfolger der ersten russischen Fürsten, der Rurikiden, Oleg

gründete den ersten  

     russischen Staat - das Kiewer Reich. Es blühte unter Großfürst Wladimir

I., Jaroslaw dem 

     Weisen und Wladimir II. auf.

 2. Russland erlebte zwei Herrscherdynastien - die Rurikiden, die 1598

endete, und nach der 

   Zeit der Wirren das Geschlecht Romanow, das 1917 endete.

 3. Um das verletzliche Herz Russlands zu schützen, wurden die Grenzen immer

weiter nach

     aussen verlegt, so dass Russland ständig wuchs.

 4. Unter der Provisorischen Regierung wurde Russland zur Republik, aber die

Lage spitzte

     sich durch Lebensmittelknappheit, mangelnde Durchsetzungsfähigkeit des

Zarens und

     Verluste im Ersten Weltkrieg zu.

 5. Stalin festigte seine Macht durch den Beginn der Industrialisierung und

der Kollektivie-

     rung der Landwirtschaft Russlands. 1934 begann seine Terrorherrschaft.

 6. Auf die Schreckensherrschaft Stalins folgte der Zweite Weltkrieg,

Russland wurde von

     vielen Krisen und Kämpfen erschüttert. Erst unter Gorbatschow

verbesserte sich das poli-

     tische Klima, dank seiner neuen Politikrichtung.

 

Die Politische Situation

 1. Russland wird immer wieder von Krisen und Kriegen erschüttert, weil sich

die zwangs-

     weise einverleibten Staaten wieder selbständig machen wollen.

Die Wirtschaftssituation - Das neue Russland

1. Von der Plan- zur Marktwirschaft - ein schwerer Weg, es kommt immer wieder

zu Rück-

    schlägen

Kultur des Landes

 1. In Russland gibt es verschiedene Religionen - russisch-orthodoxer

Glauben, Islam, Budd-

     hismus, Juddentum.

 2. Die Sowjetherrschaft übte auch Einfluss auf die Kunst aus. Heute sind die

Verbote (zum

     größten Teil) wieder aufgehoben, Zerstörtes wird wieder aufgebaut.

 3. Unter der Herrschaft der Zaren wurden prunkvolle Paläste gebaut, die z.T.

zerstört wurden, 

     aber wieder aufgebaut wurden.

     Meine Quellen für dieses Referat:

  1.Russland - eine Entdeckungsreise durch das größte Land der Erde

  2.Lexikon - Data Becker

  3.Brockhaus

  4.Kartenmaterial aus dem Atlas

  5.Informationen zur politischen Bildung (Folien der GUS)

  6.Die Wirtschaft Russlands - Zwischen Talfahrt und Hoffnung von

Grigorewitsch Jassin.

Russland

In meinem Referat stelle ich euch Russland / Die Russische Föderation vor.

Zur topografischen Lage des Landes:

Russland erstreckt sich mit 17075400 km² als größtes Land der Welt über zwei

Kontinente -

nämlich Europa und Asien. 147,4 Mio. Menschen leben in diesem riesigen Land.

Diese Zahl stammt aus dem Jahr 1989. Die Hauptstadt Russlands ist Moskau, das

gleichzeitig auch Re-

gierungssitz ist. Russland ist Mitglied der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten

(GUS), OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) und

der UNO (United Nation Organization = Vereinte Nationen). Das Land grenzt im

Nordwesten an Norwegen, Finnland, Estland und Lettland sowie mit der Exklave

( eigenstaatliches Gebiet in fremden Staatsgebiet) des Gebietes Kaliningrad

(das ehemalige nördliche Ostpreußen) an Litauen und Polen; im östlichen Süden

grenzt es an die Republik Mongolei, an China und an den Japansee auf wenige

Kilometer an die Demokratische Volksrepublik (VR) Korea. Innerhalb der GUS

grenzt Russland im südlichen Westen an Weißrussland und die Ukraine im

westlichen Süden an Georgien und Aserbaidschan (im Kaukasus) sowie an

Kasachstan.                 

Russland erstreckt sich über elf Zeitzonen; die westlichste (Moskauer Zeit)

geht der MEZ zwei Stunden, die östlichste (Anadyrzeit) zwölf Stunden voraus.

Die demokratische Russische Föderation (=Bündnis von Staaten zu

vorübergehendem politischen oder wirtschaftlichen Zwecken) wurde am 25.12.91

geboren, nachdem die sowjetische Fahne auf dem Kreml endgültig eingeholt

wurde.- Näheres dazu in meinem politischen Teil des Referates.-

12 der vormals 15 Republiken - ohne Litauen, Estland und Lettland - bilden

heute die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS). Die 12 Staaten der GUS

sind: Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgisien, Moldawien,

Russland, Tadschikistan, Turk-

menistan, Ukraine, Usbekistan und Weißrussland.    

Die GUS dient hauptsächlich der Abstimmung von Außen-, Sicherheits- und

Wirtschaftspolitik. Sehr große Probleme entstanden aus der Umstellung von

Plan- auf Marktwirtschaft, ethnisch - religiöse Krisen (Kaukasus) und der

dominanten Rolle Russlands. 

Hier noch einige Zahlen und Namen des Landes:

Bevölkerungsdichte des Landes: Auf 1 km² kommen 8,6 Einwohner - diese Zahl

spiegelt die unendliche Weite des Landes wider.(zum Vergleich: Deutschland: 1

km²= 229,1 Einwohner)

Der höchste Punkt mit 5642m ist der Elbrus im Kaukasus. Zu den großen

russischen Flüssen gehören die Wolga, der längste Strom Europas, die Jenissei

in Sibirien, Amur, Don, Ob, Lena.

Der riesige Baikal-See in Südsibirien ist der tiefste See der Erde; er

enthält ein Fünftel der Südwasservorkommen. Weitere Seen: Chankasee,

Ilmensee, Kaspisches Meer, Weißer See, Taimyrsee, Peipussee.

Wichtige Städte: Petersburg, Novosibirsk, Nischni Nowgor, Samara.

Klimatische Verhältnisse: In Russland sind viele Klimazonen, von der

arktischen bis zur sub-

tropischen, vertreten. Der größte Bereich liegt jedoch im Einfluss der

gemäßigten Zone. Mit

Ausnahme der Schwarzmeerküste liegen die Durchschnittstemperaturen bei unter

0°C. Im Winter ist es kalt und trocken (Ostsibirien bis -50°C), im Sommer

können die Temperaturen in den Steppengebieten auf durchschnittlich 25°C

klettern. Die Niederschläge in der Osteuro-

päischen Ebene liegen bei 650mm im Jahr. Im Osten werden sie weniger und

liegen im Bereich der Kaspiniederung bei 120mm. Lediglich im Südosten und im

Gebirge können die Niederschläge bis zu 1000mm betragen.                      

Vegetation

Ökologisch gehört das Gebiet zur borealen Zone. Die typische Vegetation ist

der Nadelwald der Taiga mit ihren ausgedehnten Wäldern, die den größten Teil

Russlands bedecken. Es dominieren Fichten, Kiefern, Lärchen und Tannen.

Daneben kommen in vielen Gebieten Laubhölzer wie Birken, Pappeln, Weiden,

Erlen, Eschen und Zwergstraucharten wie Heidelbeeren, Krähenbeeren etc. vor,

die den Tieren als Nahrung dienen. Weite Teile der Böden werden mit Flechten

und Moosen bedeckt.

Im Norden - bis weit in den Osten - erstreckt sich die Tundra (polare bis

subpolare Zone). Die Vegetation ist artenarm und es dominieren Zwergbirken,

Zwergweiden, verschiedene Gräser, Moose und Flechten. Die im Boden

überwinternden Sproßteile der hier lebenden Pflanzen werden im Winter durch

eine dicke Schneedecke vor dem Erfrieren geschützt. Ein-

jährige Pflanzen sind sehr selten, da die kurze Sommerperiode wenig Zeit zur

Samenbildung zulässt. Die Steppe ist das Weideland im Süden. Kennzeichnend

für die baumlose Steppe ist ihr äußerst fruchtbarer schwarzer Boden.

Tierwelt

Vielgestaltig wie das Land ist auch Russlands Tierwelt mit Tiger, Rentier,

Elch, Zobel, Eis-

bär, Walross, der einzigartigen Baikalrobbe, Wolf, Schneehase, Lemmingeine

Wühlmaus - Polarhase, Eisfuchs etc. Die Vernichtung vieler Lebensräume der

Tiere durch den Menschen führt allerdings zu einem starken Rückgang vieler

Tierarten.

Die Geschichte Russlands

Die Anfänge Russlands

Die Russen stammen von den Ostslawen ab, die sich im 6. Jahrhundert in der

Steppe West-

russlands ansiedelten. Im 9. Jahrhundert kamen die Waräger aus Skandinavien

über die Ost-

see und den Dnjepr, um einen Handelsweg von Skandinavien nach Byzanz zu

erschließen. Die Slawen, die von Staatsfehden und internen Streitigkeiten

zermürbt waren, akzeptierten bereitwillig die Herrschaft der Waräger. Auf

ihren Anführer Rurik geht die Dynastie der ersten russischen Fürsten, der

Rurikiden, die bis ins 16. Jahrhundert regierte, zurück. Sein Nachfolger Oleg

gründete das Kiewer Reich, den ersten russischen Staat. Es hatte unter

Großfürst Wladimir I., Jaroslaw dem Weisen und Wladimir II. Monomach eine

Blütezeit erlebt. Dabei erstreckte sich das Kiewer Reich im Jahr 1054 vom

Schwarzen Meer bis zur Ostsee und im Nordosten bis an den Onega-See. Nach dem

Niedergang Kiews verlagerte sich das Zentrum des Landes nach Norden, zuerst

nach Wladimir, dann nach Moskau, der Hauptstadt des Fürstentums Muskovia, das

im Norden bis ans Weiße Meer und im Osten über die Wolga hinaus bis nach

Westsibirien reichte. Mit dem Einfall der Mongolen (Tataren) im Jahr 1237 und

der Zerstörung zahlreicher Städte begann die zweihundertjährige

Mongolenherrschaft. Russland zerbrach in viele Teilfürstentümer, unter denen

Moskau nach und nach an Stärke gewann und sich schließlich aus der

Fremdherrschaft befreien konnte.                    (Karte des Reiches)

Die Herrschaft der Zaren

Russland hat zwei Herrscherdynastien erlebt: die Rurikiden (um 860-1598) und

nach der sog. Zeit der Wirren (ca. 1606-1613) das Geschlecht Romanow

(1613-1917). Der erste Zar wurde 1613 der 16jährige Michail Romanow. Im

Februar 1917 endete die über 300jährige Herrschaft des Hauses Romanow mit der

Abdankung von Nikolaus II. Mit Boris Godunow

(um 1550-1605) endete die Herrschaft der Rurikiden. Nach seinem plötzlich Tod

1605 begann die Zeit der Wirren. Diese allerdings war eine Phase von inneren

Unruhen: Mehrere vermeint-liche Thronfolger kämpften um die Krone, und das

Land wurde von Hungersnot und Kriegen heimgesucht. Die russischen Herrscher

nahmen den Titel Zar (vom lat. caesar) im 15. Jahr-hundert an und regierten

mit absoluter Macht. Der Titel Kaiser wurde im 18. Jahrhundert erst-mals von

Peter dem Großen benutzt. Peter der Große verdrängte seine Halbschwester

Sophia vom Thron und regierte von 1689-1725. Er reiste als erster Zar ins

Ausland, führte Reformen im Bildungswesen durch, gründete die russische

Marine und ließ eine neue Hauptstadt bauen: St. Petersburg. Katharina Die

Große, eine deutsche Prinzessin, wurde 1762 Kaiserin von Russland und

regierte über 30 Jahre lang. Sie war die letzte von vier bedeutenden

Kaiserinnen, die auf  Peter I. folgten.

Ein Reich wächst

Im Laufe seiner Geschichte hat sich Russland nahezu ständig vergrößert:

Zwischen 1600 und 1900 kamen täglich im Durchschnitt 130 km² hinzu! Ohne

natürliche Grenzen nach Westen und Osten war das Land immer wieder Invasionen

ausgesetzt. Die Herrscher verlagerten deshalb die Grenzen immer weiter nach

Außen, um das verletzliche 'Herz' des Landes zu schützen. Ende des 18.

Jahrhunderts hatte sich Russland Sibirien einverleibt, außerdem die westliche

Ukraine, Litauen, Polen und die tatarische Krim. 1809 kam Finnland hinzu und

noch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts folgten die Kaukasusländer

Georgien, Armenien und Aserbaidschan sowie große Gebiete Mittelasiens.

Riesenreich

Um 1914 erstreckte sich das Reich vom Nordpolarmeer bis ans Kaspische Meer

und von der Ostsee bis an den Pazifik und war damit das größte Land der Welt.

Die Bevölkerung setzte sich aus zahlreichen Volksgruppen zusammen. Das

riesige Reich war in Provinzen gegliedert und wurde von St. Petersburg aus

regiert.    

Die Oktober-Revolution

Nach der Revolution vom Februar 1917 in Petrograd (Name von St. Petersburg ab

1914) musste Zar Nikolaus II. abdanken; ihm folgte eine Provisorische

Regierung, die Russland zur Republik machte. Bereits 1905 war es zu Unruhen

gekommen. Anhaltende Lebensmittel-

knappheit, die mangelnde Durchsetzungsfähigkeit des Zaren sowie Russlands

Verluste im Ersten Weltkrieg bewirkten, dass die Lage sich zuspitzte. Der

Unmut der Soldaten und Bauern entlud sich in der Revolution vom Oktober 1917,

mit der die Bolschewiken unter Lenin die Macht übernahmen. Lenin löste die

Provisorische Regierung auf und schloss einen Friedensvertrag mit u.a.

Deutschland, wobei Russland Gebietsverluste in Kauf nahm.

Der Erste Weltkrieg

Russland trat 1914 in den Krieg ein und errang zunächst Teilsiege über

Österreich und Deutschland. Später kam es zu verlustreichen Niederlagen und

die anfängliche Begeisterung der Bevölkerung schlug in Enttäuschung und

Kriegsmüdigkeit um.

Der Bürgerkrieg

Der Oktober-Revolution folgte ein erbarmungsloser Bürgerkrieg zwischen der

antikommu-nistischen Weißen Armee und der bolschewistischen Roten Armee. Die

'Weißen' waren dank der Unterstützung aus dem westlichen Ausland zunächst

erfolgreich, nach 1920 aber gewann die Rote Armee die Oberhand. Zwar verloren

die Bolschewiken Polen, Finnland und die Baltischen Staaten, die übrigen

russischen Gebiete jedoch blieben im neuen kommunistischen Staat. Nach dem

Bürgerkrieg suchte eine furchtbare Hungersnot das Land heim, die nur mit

Hilfe der USA gelindert werden konnte. 1921 rief Lenin die 'neue Ökonomische

Politik' mit begrenzten Möglichkeiten zu privater Wirtschaft aus, um das

zerstörte Land wieder aufzubauen.

Der Aufstieg Stalins

Nach Lenins Tod im Jahr 1924 begann der Kampf um die Führung der

Kommunistischen Partei. Trotzki, der wohl fähigste Nachfolger, wurde von

Stalin, der sich die Macht sicherte, ausgeschaltet. Stalin erreichte dies

durch geschickte Koalitionsbildung, wobei er sich später seiner Verbündeten

ebenfalls entledigte. 1929 ging Trotzki ins Exil nach Mexiko. Stalin festigte

seine Macht, indem er die Industrialisierung des Landes sowie die

Kollektivierung der Landwirtschaft vorantrieb. Mit der Ermordung des

Bolschewikenführers Sergei Kirow begann 1934 Stalins Terrorherrschaft. Die

Geheimpolizei des Volkskommissariats des Inneren NKWD (Vorläufer des

Staatssicherheitsdienstes KGB) veranlasste von ihrem berüchtigten

Hauptquartier in Moskau aus Massenverhaftungen im ganzen Land. Alle

ehemaligen Bolschewikenführer wurden vor Gericht gestellt oder hingerichtet.

Die Sowjetunion

Unter Stalin kamen Millionen Menschen ums Leben oder wurden zur Zwangsarbeit

in Ar-beitslagern (sog. Gulags) geschickt. Auf seine Schreckensherrschaft

folgte der Zweite Weltkrieg. Nach der Invasion durch die Deutschen fiel

Moskau fast in deutsche Hand und Leningrad wurde lange Zeit belagert. Nach

dem Krieg verschlechterten sich die ehemals guten Beziehungen der UdSSR

(Union der Sozialistischen Sowjetrupublik) zu den westlichen Alliierten; der

kalte Krieg begann. Stalins Nachfolger Chruschtschow konnte die Beziehungen

ab 1953 leicht verbessern, doch die Kuba-Krise machte das Erreichte wieder

zunichte. Erst unter Gorbatschow, Staats- und Parteichef von 1985-1991,

verbesserte sich das politische Klima dank seiner Politik der Glasnost

(Transparenz) und Perestroika (Reformen). 1991 löste sich die UdSSR auf und

geht in der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) auf.

1994 wird Russland in die G-7-Länder aufgenommen. Ein Jahr später wird durch

ein Abkom-men der Tschetschenien-Krieg beendet. 1997 unterzeichnen die

Präsidenten Russlands und Tschetscheniens, Jelzin und Maschadow, einen

Friedensvertrag. Dieser beinhaltet zwar Gewaltverzicht, jedoch keinen

politischen Status Tschetscheniens

Die Politische Situation

Die Staatsform der RUS (Russische Föderation) ist die Bundesrepublik (21

autonome Republiken seit 1991).

1985 begann Michail Gorbatschow mit seiner Politik der Offenheit (Glasnost)

und vorsichtigen Reformen (Perestroika). Gorbatschow geriet schnell zwischen

die Fronten der Kommunisten, die die Reformen ablehnten, und den Radikalen,

die mehr Demokratie forderten. Unter Boris Jelzin hatte sich eine breite

politische Bewegung entwickelt, die das Ziel einer radikalen Staats- und

Wirtschaftsreform (nach demokratischen und marktwirtschaftlichen Maßstäben)

mit der Forderung nach größerer Selbständigkeit der RSFSR (Russische

Sozialistische Föderative Sowjetrepublik) gegenüber der Zentralregierung der

UdSSR verband. Am 29.5.1990 wählte der Kongress der Volksdeputierten Jelzin

zum Präsidenten des Obersten Sowjets dieses Kongresses. Mit einem

500-Tage-Programm setzte Jelzin ein radikales Reformkozept durch. Die

Bevölkerung wählte Jelzin am 12.6.1991 zum ersten Präsidenten der russischen

Teilrepublik. Ende 1991 erfolgte die endgültige Auflösung der UdSSR und die

Umbennenung der RSFSR in die Russische Föderation. Im Juni 1996 wurde Jelzin

trotz seiner angeschlagenen Gesundh











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