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Fischereiwirtschaft und Aquakultur in Skandinavien




Proseminar: Agrargeographie

Referent: XXX

Universität Trier

Thema: Fischereiwirtschaft und Aquakultur in Skandinavien

1. Def. der Aquakultur

Als Aquakultur bezeichnet man allgemein alle menschlichen Tätigkeiten, die auf unterschiedliche Art und Weise Salz, oder auch Süßwasserorganismen beeinflussen, bevor diese schließlich geerntet (z.B Muscheln), gefangen und vermarktet werden.



- In Norwegen bedeutet Aquakultur in erster Linie Aufzucht und Mast von Lachs und

  Regebogenforellen         

- Lachse und Regenbogenforellen werden ausschließlich an den Küsten gezüchtet

- Der gesamte Lebenszyklus geschieht in geschlossenen Systemen (fish farming)

- das Prinzip des `sea ranchings besteht darin, das die Tiere in ihrem Jugendstadium

  gefangen sind, um dann freigelassen zu werden

Der typische Aquabetrieb

Die Aquakultur wurde Ende der 60er erfunden

- Nutzung der Winterwärme des Fjordwassers und der Spülwirkung

Der typische Aquakulturbetrieb

- bis zu zwei Dutzend Netzkäfigen

- Durchmesser: 5m, Tiefe: 3 - 5m

- eine Anlage beinhaltet 5000 - 8000 m3 Wasser

- Besamung und Aufzucht durch Spezialbetriebe

- der Transport der Jungtiere wird von Tankwagen oder Booten übernommen

- Beigaben zum Futter: natürliche Farbstoffe

Die Folgen der Intensivhaltung

Wie bei jeder Intensivhaltung oder Massentierhaltung kommt es auch bei der Auquakultur zu Seuchen.

- Lachslaus

- Hitraseuche

Die Entwicklung der Norwegischen Aquakultur (siehe Abb. 1)

Der Grund für das starke Anwachsen der Lachsproduktion und die Stagnation bei den Forellen liegt in den Zollsätzen der Abnehmerländer.

Die Fischereiwirtschaft in Norwegen

Fischfang und Verarbeitung

Das europäische Nordmeer, nördlich 62ø N ist eines der fischreichsten Gewässer der Welt. Große Schelfgebiete gewährleisten große Fischfangraten, da das Wasser hier sehr nährstoffreich ist.

- die Fischwirtschaft wird in Norwegen in den Schelfgebieten von Norden bis Süden

  betrieben

- die wichtigsten Fischarten: Hering, Dorch, Lodde, Schellfisch und Makrele;

- die Fangmengen unterliegen mengenmäßigen wie auch räumlichen Schwankungen

Die Überfischung

Am Beispiel von Norwegen,Winterhering (atlanto-skandischer Hering)

- fast der gesamte Bestand wurde angelandet

- Anfang der 70er, Bestand zerstört

Das Meer wird als unerschöpfliche Nahrungsressource angesehen.

- Fangmengen wurden gesteigert

- neue Hochseefangflotten wurden eingesetzt (Ringwadenboote)




- Überfischung fast aller wirtschaftlich nutzbarer Fischarten

Konsequenz

Suche nach Lösungen!

- Einführung der 200 Seemeilenwirtschaftszone ( 30.04.82 )

- Fangquoten werden eingeführt

- Schutzzonen

- Vorgaben

Das Seerecht

Ende der 70er eingeleitet, 1982 legalisiert.

- Nationalisierung großer Meeresgebiete 

- heute sind 99 % der befischten Bestände nationaler Verfügung unterstellt

Drei Raumkategorien des neuen Seerechts

1. Das Küstenmeer

2. Die ausschließliche Wirtschaftszone

3. Die hohe See

Literaturverzeichnis

- Glässer, Ewald (1993) : Norwegen. - Wissenschaftliche Buchgesellschaft

  Darmstadt (2., völlig überarbeitete Auflage)

- Glässer, Ewald/SCHWACKENBERG, johann (1985) :

  Meeresbewirtschaftung und Aquakultur. Entwicklungen der Fischwirtschaft

  in Nordeuropa. - Geographische Rundschau,

  H. 10, S. 492 - 502

- Lindemann, Rolf (1986) : Norwegen. Räumliche Entwicklungen in einem

  dünnbesiedelten Land. - ( Klett/Länderprofile), 1.Aufl.,

  Stuttgart

- Lindemann, Rolf (1989) : Die Aquakultur in Norwegen. Ihre Entwicklung

  und ihr Beitrag zur Förderung rückständiger Gebiete. - Zeitschrift für

  Wirtschaftsgeographie 33, H. 1/2, S 58 - 67

- Uthoff, Dieter (1990) : Auswirkungen des neuen Seerechts auf die See-

  fischerei. Entwicklungstendenzen und Anpassungsstrategien.

  Geographische Rundschau 42, H. 12, S. 672 - 679

- Leser, Hartmut (1983) : Belastungsprobleme des Tkosystems Nordsee

  Geographische Rundschau 35, H. 6, S 301 - 304

- Kroiß, Karl - Heinz (1983) : Der Kampf um die lebenden Ressourcen der

  Nordsee. Geographische Rundschau 35, H. 6, S 305 - 310










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