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Dettingen an der Iller



Dettingen an der Iller

In meinem Referat möchte ich euch über meine Heimatgemeinde Dettingen an der Iller erzählen. 

Zur Geschichte von Dettingen an der Iller:                          

Wegen der Endung mit -ingen kann man annehmen, dass in Dettingen schon seit circa 1500 Jahren Menschen leben.

Im Kloster St. Gallen in der Schweiz gibt es eine Urkunde aus dem Jahr 876. In dieser über 1100 Jahre alten Urkunde ist die Gemeinde Dettingen an der Iller erstmals urkundlich genannt.


Vom 11. Jahrhundert bis zum Jahr 1810 gehörte Dettingen zur Herrschaft Kellmünz. In Kellmünz haben ja schon die Römer vor fast 2000 Jahren ein großes Kastell gebaut, weil es sehr günstig liegt.

Die Herrschaft Kellmünz gehörte bis zum Jahr 1167 den Grafen von Bregenz. Ab dem Jahr 1167 ging die Herrschaft Kellmünz an die Grafen von Tübingen. Von 1342 bis zum Jahr 1789 gehörte Dettingen zum staufischen Adelsgeschlecht der Ritter von Rechberg. Diese Ritter hatten ihre Stammburg in Hohenrechberg bei Schwäbisch Gmünd. Im Großen und Ganzen haben diese Ritter und ihre Beauftragten ihre Untertanen nicht schlecht behandelt. Während der Pestzeit sind in den Jahren 1635 bis 1639 mehr als 2/3 der damaligen Einwohner von Dettingen an der Pest gestorben.

Zur Zeit Napoleons waren im Jahr 1810 in Dettingen zwei Wochen lang fast 5000 Soldaten mit fast 500 Pferden einquartiert. Sie haben den Dettingern fast alles Eßbare  und Trinkbare weggenommen. Danach war in Dettingen eine große Not.

Am Ende des 2. Weltkrieges haben amerikanische Flugzeuge mehrere Bomben auf Dettingen abgeworfen, weil sie hier Soldaten gesichtet hatten. Durch die Bomben starben 5 Soldaten und 13 Einwohner und Evakuierte.

Zum Wappen und zum Namen:

(Schaubild)

Weil Dettingen fast 450 Jahre lang zur Herrschaft der Ritter von Rechberg gehört hat, ist im Wappen der Gemeinde Dettingen auf der linken Seite der rechbergische Löwe enthalten. Auf der rechten Seite des Dettinger Wappens sieht man eine Wellenlinie. Diese Wellenlinie soll einen Wellenpfahl darstellen, weil Dettingen am Fluß Iller liegt.

Die Bezeichnung Dettingen an der Iller ist deshalb so wichtig, weil es in Baden-Württemberg und Bayern noch 8 weitere Dörfer mit dem Namen Dettingen gibt.

Nun zum heutigen Dettingen:

(Schaubild)

In Dettingen leben zur Zeit rund 2100 Menschen. Die Einwohnerzahl hat sich so entwickelt . Dettingen ist eine selbständige Gemeinde und gehört zum Landkreis Biberach. Die östliche Grenze von Dettingen ist gleichzeitig auch die Grenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern.

Die Fläche Dettingens umfaßt 1114 Hektar.

Zum Vergleich: Erolzheim ist mit 2630 Hektar fast 2 ½ mal so groß. Zu Kirchberg gehören 1864 Hektar. Es ist also flächenmäßig um 750 Hektar größer wie Dettingen. Einwohnermäßig hat Kirchberg aber zur Zeit ca. 300 Einwohner weniger als Dettingen.

 

Aus welchen Ortsteilen besteht Dettingen?

(Schaubild)

Die Gemeinde Dettingen besteht aus den Ortsteilen Ober- und Unterdettingen mit insgesamt rund 1800 Einwohnern, Klein-  kellmünz mit rund 100 EW,  Buchau mit rund 60 EW, der   Hammerschmiede mit rund 80 EW und der Siedlung beim  Illerkraftwerk mit rund 25 EW.

 

Welche Arbeitsplätze gibt es in Dettingen?

(Schaubild)

Bis nach dem 2. Weltkrieg haben die meisten Dettinger in der Landwirtschaft gearbeitet.

Im Jahr 1970 gab es noch 92 landwirtschaftliche Betriebe.

Im Jahr 1980 waren es noch 69 landwirtschaftliche Betriebe, im Jahr 1990 noch 38 und jetzt sind es nur noch 16 landwirtschaft-liche Betriebe.

Außer in der Landwirtschaft gibt es in Dettingen jetzt ca. 330 Arbeitsplätze. Die meisten Arbeitsplätze haben die Firma Norma mit ca. 100 Beschäftigten, die Firma Lekkerland mit ca. 90 Beschäftigten, die Firma Guter mit ca. 40 und die neue Autobahn Raststätte mit ca. 35 Beschäftigten.




Ca. 650 Dettinger arbeiten auswärts.

Welche besonderen Bauwerke gibt es in Dettingen ?

Das höchste Bauwerk ist die Kirche. Der Kirchturm ist 42 m hoch . Die Dettinger Kirche wurde von 1911 bis 1913 gebaut.

 

Das älteste Bauwerk ist die Unterdettinger Kapelle. Sie wurde im 18. Jahrhundert gebaut. Im Glockenturm hängt eine Glocke, die fast 500 Jahre alt ist.

Das größte Bauwerk ist der Stausee. Hier wird Wasser von der Iller aufgestaut, um Strom zu produzieren. Gebaut wurde der Stausee in den Jahren 1926 bis 1928 von der EVS. Die Wasseroberfläche des gefüllten Stausees beträgt 61 Hektar.

 

Ein interessantes Bauwerk ist das Dettinger Dorfmuseum. Es wurde 1994 eröffnet. 1996 kam noch ein Backhäusle dazu. An bestimmten Tagen gib es aus diesem Backhaus frisch gebackene Brote und leckere Plätze.

 

(Schaubild)

Ein einzigartiges Bauwerk ist die neue Autobahn-Raststätte. Sie ist im November 1997 in Betrieb genommen worden. Sie ist die 1. Kunstraststätte in Deutschland. Sie wird durchschnittlich von 2000 Menschen am Tag besucht.

Was kann man mit der Freizeit in Dettingen anfangen?

Die Dettinger Vereine bieten dazu viele Möglichkeiten.

Wer Fußball spielen, Schießen, Tischtennis spielen oder Wandern möchte, der kann das beim Sportverein.

Beim Turnverein gibt es folgende Angebote: Turnen, Tennis, Triathlon, Showtanz oder Rock`n Roll.

Wer ein Musikinstrument erlernen oder in einer Musikkapelle mitspielen möchte, kann dies im Musikverein.                                   

Beim Gartenverein kann man etwas über Pflanzen erfahren und verschiedene schöne Sachen basteln (z.B. Advents-, Weihnachts- und Frühlingsschmuck für die Wohnungen).

Wer gerne angeln möchte, der kann beim Fischereiverein die Anglerprüfung ablegen und danach im Dettinger Allmendsee fischen.

Wer Interesse an alten Sachen hat, für den gibt es das Dettinger Dorfmuseum.

Wer Lust hat kann auch der freiwilligen Feuerwehr beitreten.

Im Sommer macht es auch Spaß im Dettinger Allmendsee zu baden. Im Winter, wenn der Allmendsee gefroren ist, kann man auf diesem See Schlittschuh laufen und Eishockey spielen.

Durch die günstige Autobahnverbindung (A7) kommen wir Dettinger bei Bedarf auch schnell zu größeren Städten, wie z.B. Memmingen oder Ulm.

So das war mein Referat über meine Heimatgemeinde. Ich hoffe es war für Euch Interessantes dabei.










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