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Anfertigung einer Erorterung




Anfertigung einer Erörterung:

1. Vorbereitende Analyse

-        Durcharbeiten des Textes

-        Notieren von Einfällen, Bemerkungen zum Text

-        Gründlich mit dem Text auseinander setzen

-        Wertende Aussagen identifizieren




2. Einleitung

-        Autor

-        Titel

-        Zentrales Thema des Textes genau beschreiben

3. Argumentationsansatz

-        klare Wiedergabe der Hauptthemen des Textes

-        Wiedergabe des Textes mit eigenen Worten, um das Textverständnis zu zeigen

-        sachliche, distanzierte Haltung gegenüber dem Text einnehmen

-        keine eigenen Wertungen in der Wiedergabe des Textes

-        Text in sachlich logischen zusammenhängen wiedergeben

4. Argumentationsstruktur

-        Darstellung der Art und Weise wie der Autor seine Thesen untermauert

-        Argumente

-        Beispiele

-        Techniken expliziter oder implizierter Gedankenverknüpfung

-        Wortwahl



Analyse einer Argumentationsstruktur:

Faktenargument: These wird durch eine logische Verknüpfung mit einer unstrittigen, verifizierbaren Tatsachenaussage gestützt, leicht nachvollziehbar

Autoritätsargument: These wird dadurch untermauert, daß der Autor sich häufig auf eine weithin akzeptierte Autorität beruft

Normatives Argument: These wird fundiert, indem der Autor sie nach den gültigen Normen logisch miteinander verknüpft

Analogisierendes Argument: These wird dadurch abgesichert, daß der Autor ein Beispiel aus einem anderen Lebensbereiches dem gerade diskutierten heranzieht. Nachvollzug der These durch Parallelisierung und Analogieschluß

Indirektes Argument: läßt die eigene Meinung dadurch plausibel erscheinen, weil die gegenteilige Meinung als unstimmig oder realitätsfern dargestellt wird und somit die andere Meinung zu entkräften scheint

Argumentum ad baculum: Begründung, die sich auf Befürchtungen stützt

Argumentum ad misericordiam: Begründung, die sich auf Mitleid oder ähnliche Gefühle stützt

Argumentum ad populum: Begründung, die sich auf die Gefühle einer Volksmenge stützt, um sie zu hindern, sich ein leidenschaftsloses Urteil zu bilden

5. Auseinandersetzung

-        Zustimmung oder Ablehnung dem Text gegenüber

-        Positionen des Textes

-        nichts unterstellen

-        die eigen Stellungnahme nicht vom Thema abschweifen lassen

-        nicht wiederholen

-        sich nicht in Nebensächlichkeiten verlieren











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