REFERAT-MenüDeutschGeographieGeschichteChemieBiographienElektronik
 EnglischEpochenFranzösischBiologieInformatikItalienisch
 KunstLateinLiteraturMathematikMusikPhilosophie
 PhysikPolitikPsychologieRechtSonstigeSpanisch
 SportTechnikWirtschaftWirtschaftskunde  



Anfertigung einer Erorterung

Anfertigung einer Erörterung:

1. Vorbereitende Analyse

Durcharbeiten des Textes

Notieren von Einfällen, Bemerkungen zum Text

Gründlich mit dem Text auseinander setzen

Wertende Aussagen identifizieren




2. Einleitung

Autor

Titel

Zentrales Thema des Textes genau beschreiben


3. Argumentationsansatz

klare Wiedergabe der Hauptthemen des Textes

Wiedergabe des Textes mit eigenen Worten, um das Textverständnis zu zeigen

sachliche, distanzierte Haltung gegenüber dem Text einnehmen

keine eigenen Wertungen in der Wiedergabe des Textes

Text in sachlich logischen zusammenhängen wiedergeben


4. Argumentationsstruktur

Darstellung der Art und Weise wie der Autor seine Thesen untermauert

Argumente

Beispiele

Techniken expliziter oder implizierter Gedankenverknüpfung

Wortwahl

Analyse einer Argumentationsstruktur:

Faktenargument: These wird durch eine logische Verknüpfung mit einer unstrittigen, verifizierbaren Tatsachenaussage gestützt, leicht nachvollziehbar

Autoritätsargument: These wird dadurch untermauert, daß der Autor sich häufig auf eine weithin akzeptierte Autorität beruft

Normatives Argument: These wird fundiert, indem der Autor sie nach den gültigen Normen logisch miteinander verknüpft

Analogisierendes Argument: These wird dadurch abgesichert, daß der Autor ein Beispiel aus einem anderen Lebensbereiches dem gerade diskutierten heranzieht. Nachvollzug der These durch Parallelisierung und Analogieschluß

Indirektes Argument: läßt die eigene Meinung dadurch plausibel erscheinen, weil die gegenteilige Meinung als unstimmig oder realitätsfern dargestellt wird und somit die andere Meinung zu entkräften scheint

Argumentum ad baculum: Begründung, die sich auf Befürchtungen stützt

Argumentum ad misericordiam: Begründung, die sich auf Mitleid oder ähnliche Gefühle stützt

Argumentum ad populum: Begründung, die sich auf die Gefühle einer Volksmenge stützt, um sie zu hindern, sich ein leidenschaftsloses Urteil zu bilden


5. Auseinandersetzung

Zustimmung oder Ablehnung dem Text gegenüber

Positionen des Textes

nichts unterstellen

die eigen Stellungnahme nicht vom Thema abschweifen lassen

nicht wiederholen

sich nicht in Nebensächlichkeiten verlieren







Haupt | Fügen Sie Referat | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen