1)
Was ist Aids?
2)
Über unseren Umgang mit Aids
3)
Der richtige Umgang mit HIV positiven- und Aids
erkrankten Menschen
4)
Wie steckt man sich an?
4.1) Beim Geschlechtsverkehr
4.2) Beim Fixen
4.3) In der Schwangerschaft
5)
Wer ist besonders gefährdet?
6)
Die Rechtslage
7)
Was geht im Körper nach der Ansteckung vor?
7.1) Vermehrung des Aidsvirus
7.2) Bildung von Antikörpern
7.3) Schwächung des Immunsystems (Abwehrsystems)
8)
Die Aidskrankheit
8.1)
Die Latenzzeit
8.2)
Krankheitszeichen (Symptome)
8.3)
Prognose
9)
Das Abwehrsystem des Körpers
9.1) Wie verteidigt sich der gesunde Körper
gegen Krankheitserreger?
9.2) Das spezifische Abwehrsystem (Immunsystem)
10) Wie wird das
Abwehrsystem des Körpers durch das Aidsvirus lahmgelegt?
11) Wie weit ist die
Forschung?
12) Hilfe für
HIV-Infizierte
13) Der HIV –
Antikörpertest
13.1) Test 1
13.2) Test 2
13.3) Antikörper-negativ (testnegativ)
13.4) Antikörper-positiv (testpositiv)
13.5) Der Test ist sinnvoll
13.6) Beratung ist notwendig
13.7) Blutspenden werden getestet
13.8) Wie kommt man zu einem HIV-Antikörpertest?
14) Verhütung einer
Ansteckung
14.1) Enthaltsam bleiben
14.2) Treu sein, treu bleiben
14.3) Keine Drogen spritzen
14.4) Risikosituationen meiden
14.5) Präservative benützen
14.6) Wie sicher sind Präservative?
14.7) Präservative richtig anwenden
15) Was sind Viren?
16) Wie ist das HIV
aufgebaut?
17) Welche Folgen hat
die Vermehrung der AIDS-Viren in einer infizierten Person ?
18) Wieso habe ich
dieses Thema gewählt?
19) Meine Meinung zum
Thema Aids
20) Interview
21) Quellenangaben
1) Was ist Aids?
Aids ist die englische
Abkürzung für Acquired Immuno-Deficiency Syndrome.
Das heisst auf Deutsch: Erworbene Immunschwäche-Krankheit. Die französische
Abkürzung lautet SIDA. Aids wird durch ein Virus hervorgerufen. Es wurde 1983 /
84 von französischen und amerikanischen Forschern entdeckt und trägt den Namen Human
Immunodeficiency Virus, abgekürzt HIV; deutsch:
Menschliches Immunschwäche Virus. Niemand weiss genau, woher das Aidsvisrus
kommt und weshalb es gerade in unserer Zeit als todbringender Krankheitserreger
auftritt. Fest steht jedenfalls, dass am Anfang der 80er Jahre die ersten Fälle
von einer neuen unerklärbaren, tödlichen Krankheit aufgetaucht sind. Man fand
nach kurzer Forschungszeit heraus, dass diese Krankheit eine katastrophale
Schwächung des Abwehrsystems, des Immunsystems hervorrufen kann.
Es ist nur schwer zu erkennen,
ob jemand Aids hat oder nicht. Aids hat nämlich tatsächlich kein eigenes
Krankheitsbild, es gibt nämlich ca. 20 Krankheiten, die dieselben Dinge
hervorrufen (z.B. Grippe, Lungenentzündung, Tumore).
Im Vergleich mit anderen Krankheitserregern
ist Aids nicht besonders ansteckend. Im täglichen Umgang mit HiIV-Infizierten
und Aids-Kranken besteht keine Ansteckungsgefahr. Das Aidsvirus wird durch
Geschlechtsverkehr, durch virusverseuchtes Blut und vor allem beim Fixen
verbreitet. Bis heute ist Aids nicht heilbar. Die Ansteckung mit dem Virus kann
aber sicher vermieden werden, wenn man ganz einfache Grundsätze befolgt.
Das Aidsvirus ist winzig
klein; aneinandergereiht hätten auf einem Millimeter 10'000 Aidsviren Platz.
Somit ist das Aidsvirus etwa 1000 mal kleiner als eine menschliche T-Zelle.
Obwohl es viel mehr Zellen gibt die etwas gegen Krankheiten unternehmen als es
Aidsviren gibt, kann der Körper nichts gegen das Aidsvirus tun. Tag für Tag
forschen Tausende von Forschern am Aidsvirus. Trotzdem können wir bis heute
kaum etwas dagegen tun. Wir können den ganzen Prozess höchstens ein wenig
verzögern. Man kann zwar immer wieder in den Zeitungen von Medikamenten,
Impfstoffen usw. gegen Aids lesen, aber ob diese wirklich helfen. Es ist jedenfalls
noch kein Medikament bekannt, das Aids mit hundertprozentiger Sicherheit heilen
kann.
In Westafrika soll ein
sogenanntes HIV-2 für die meisten Erkrankungen verantwortlich sein. Auch in
Indien sind die Leute mittlerweile davon betroffen. Nach den bisherigen
Forschungsergebnissen führen beide HIV-Typen (HIV 1+2) zum Ausbruch von Aids.
Viele Forscher behaupten jedoch, das HIV-2 sei weniger aggressiv und der
Zeitraum bis zum Ausbruch von Aids sei beim zweiten Virus länger. Sicher ist,
dass das HIV-2 alle Aids-Symptome mit Todesfolge auslösen kann, also genauso
wie das normale HIV-Virus.
2) Über unseren
Umgang mit Aids
Da Aids eine Krankheit ist,
die in fast jedem Falle zum Tode führt, macht diese Krankheit praktisch jedem
von uns Angst. Zu dieser Angst kommt oft die Unsicherheit hinzu, die aus
Unwissen basiert. Durch Medienberichte werden wir meistens nur mit
Schreckengeschichten konfrontiert, als sachlich aufgeklärt, so dass die Angst
eher grösser wird und damit weitere Vorurteile aufgebaut werden.
Mit Aids zu leben, ist eine grosse
Belastung für die Betroffenen und deren Mitmenschen. Plötzlich sehen sie sich
vor Problemen und Gedanken an Behinderung, Liebesverlust, soziale Isolierung
und Tod gestellt, die man sonst lieber beiseite schiebt. Warum musste das
ausgerechnet mir passieren? Oder auch: Wie kann ich helfen und begleiten? Um
mit der Krankheit selbst und ihren Folgen umzugehen und gegen das Misstrauen
und die Vorbehalte in der Gesellschaft anzukämpfen, muss man immer wieder
Kraft, Mut und Entschlossenheit zeigen. Ausserdem braucht man die Unterstützung
von anderen Menschen, Menschen denen man vertrauen kann. Aidskranke und
HIV-Positive können ihr Leid oft aus Angst vor ablehnenden Reaktionen niemandem
erzählen.
Für den Arbeitgeber oder Arbeitskollegen stellen
HIV-Infizierte Menschen keinerlei Risiko dar. Viele Betroffene berichten
dennoch über Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, nachdem ihre Infektion
bekanntgeworden war. Andererseits begegnen immer mehr Betriebe ihren
HIV-positiven Mitarbeitern mit grosser Rücksichtnahme und Sensibilität. Die
Reaktion am jeweiligen Arbeitsplatz ist meist nicht sicher vorhersagbar.
3) Der richtige Umgang mit HIV positiven- und Aids erkrankten
Menschen
Wenn Irgend
jemand aus deinem Freunden –oder Bekanntenkreis mit HIV angesteckt ist oder
sogar bereits an AIDS erkrankt ist, solltest du dich möglichst normal
verhalten. Es besteht keine Gefahr für dich, dass du dich auch ansteckst, wenn
du die Vorsichtsmassnahmen einhältst. z.B.
§
Niemals ungeschützten Geschlechtsverkehr betreiben.
§
Keine gebrauchten oder verschmutzten Spritzen
verwenden.
§
Jeglichen Blutkontakt oder Blutaustausch vermeiden.
Einer erkrankten
Person hilfst du am meisten, wenn du sie so akzeptierst wie sie ist.
4) Wie steckt man
sich an?
Das Aidsvirus kann nur dann in
den menschlichen Körper eindringen, wenn es direkt in die Blutbahn gespritzt
wird, oder wenn es auf eine virusdurchlässige Schleimhaut gelangt. Aidsviren
sind im Blut, im Sperma, in der Scheidenflüssigkeit, in der Muttermilch und
sogar im Speichel, sowie in den Tränen virusinfizierter Menschen. Die gesunde,
unverletzte Haut ist für das Virus undurchlässig. Nach einer Ansteckung gelangt
das Virus in die Blutbahn des anderen Menschen. Somit ist die andere Person infiziert.
Zu einer Ansteckung kann es vor allem in den folgenden Situationen kommen:
4.1)
Beim Geschlechtsverkehr mit einem
HIV-infizierten Partner, wenn dessen Samen- oder Scheidenflüssigkeit mit
Körperstellen in Kontakt kommt, die mit Schleimhaut überzogen sind. Die
Virusdurchlässigkeit der Schleimhaut in verschiedenen Organen ist
unterschiedlich: Am grössten sind sie im Enddarm, weniger durchlässig ist die
Schleimhaut der Scheide, und am wenigsten durchlässig ist diejenige des
männlichen Gliedes und des Mundes. In jedem Falle aber ist eine entzündete oder
verletzte Schleimhaut um vieles virusdurchlässiger als die gesunde Schleimhaut.
Das heisst mit anderen Worten: Die wichtigsten Eintrittspforten für das
Aidsvirus sind Enddarm, Scheide und Glied.
4.2)
Beim Fixen, wenn virushaltiges Blut oder
Blutreste aus gebrauchten Spritzen und Nadeln direkt in die Blutbahn gespritzt
werden.
4.3)
In der Schwangerschaft, wenn das Aidsvirus von
der infizierten Mutter auf das Kind übertragen wird. Bemerkenswert ist, dass
nicht alle Neugeborenen von HIV-positiven Müttern angesteckt sind. Neuerdings
weiss man, dass nur etwa 15-25% der neugeborenen von Aidskranken Müttern mit
Aids angesteckt werden. Die Gründe hierfür sind aber noch nicht bekannt.
Ausnahmsweise kann das Aidsvirus auch über die Muttermilch auf den Säugling
übertragen werden.
Im Urin, Kot, Speichel und
Tränen befinden sich nur geringe Virusmengen. Daher kann über diese
Körperflüssigkeiten, nach allem, was man bis heute weiss, keine Ansteckung
erfolgen. Bei Bluttranfusionen besteht bei vorschriftsmässiger, ärztlicher und
pflegerischer Arbeitsweise nur ein äusserst niedriges Risiko, mit HIV infiziert
zu werden. Dieses Risiko folgt aus der sogenannten “Diagnostischen Lücke”: Hat
sich ein Blutspender kurze Zeit vor der Blutspende infiziert, so wird der
HIV-Test, der natürlich von jedem Transfusionsblut durchgeführt wird, seine
Neu-Infektion nicht erfassen, da der Mensch noch keine Antikörper gebildet hat.
5) Wer ist besonders
gefährdet?
In Deutschland z.B. gibt es zur Zeit um
70‘000 HIV-Infizierte. Man sagt, dass es viel mehr homo- und bisexuelle Männer
gibt, die mit Aids angesteckt sind. Es gibt viele Gründe, wieso es mehr
homosexuelle Männer als andere Männer gibt, die mit Aids infiziert werden. Da
die Darmschleimhaut besonders verletzlich ist, kann beim Analverkehr leicht
eine Ansteckung erfolgen. Es gibt ausserdem Überlegungen, die den hohen
prozentualen Anteil bei homo- und bisexuellen Männern auf einen unvorsichtigen
Lebensstil zurückzuführen. Besonders gefährdet sind Einwohner jener Länder, in
denen HIV sehr verbreitet ist, zu denen die Aufklärung über die Infektionswege
und –gefahren jedoch nicht vordringt, wie z.B. in Afrika, Südamerika,
Südostasien. Drogenabhängige setzen sich natürlich einem sehr grossen Risiko
aus, wenn sie nicht saubere Spritzen benutzen.
Diagnostische Lücke: Erst vier
bis sechs Monate nach der Infektion kann festgestellt werden, ob ein Mensch
HIV-positiv oder –negativ ist. In dieser Zeit steigt die Viruskonzentration. In
dieser Zeit ist die Gefahr, dass der Virus übertragen wird ganz besonders
gross. Danach folgt die sogenannte “asymptomatische Phase”, die Jahre anhalten
kann. In dieser Zeit halten das Immunsystem und das Virus eine Art
Gleichgewicht. Warum diese Phase bei einigen Infizierten länger anhält, als bei
anderen, wissen wir im Moment noch nicht.
6) Die Rechtslage
Niemand darf einen Menschen
zwingen, einen Aids-Test zu machen. Niemand muss seinem Arbeitgeber erzählen,
dass er oder sie HIV-positiv ist. Arzte dürfen ohne Einverständnis des
Patienten keinen Aids-Test durchführen (obwohl dies trotzdem vorkommt). Arzte
dürfen sich nicht weigern, einen HIV-Positiven zu behandeln. Zur Offenheit sind
HIV-Infizierte nur demjenigen gegenüber verpflichtet, der im Kontakt mit dem
Betroffenen ansteckungsgefährdet ist.
7) Was geht im Körper
nach der Ansteckung vor?
7.1) Vermehrung des Aidsvirus
Die meisten Menschen, die sich mit Aids
angesteckt haben können viele Jahre beschwerdenfrei leben. Obwohl die Krankheit
noch nicht zu erkennen ist, kann der Infizierte bereits andere Leute anstecken.
Trotzdem noch keine Beschwerden vorhanden sind , erfolgt bald nach und nach die
Schwächung des Immunsystems. Es ist aber möglich, dass bereits einige Tage bis
wenige Wochen nach der Ansteckung gelegentliche grippenähnliche Beschwerden
(Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen usw.) auftreten, die in der Regel rasch
vorübergehen. Sie sind ein Zeichen dafür, dass sich das Virus im Körper
vermehrt und ausgebreitet hat. Nach dieser Phase bleibt die Infektion während
Jahren scheinbar stumm und von aussen nicht erkennbar (Latenzzeit). Infizierte
fühlen sich in dieser Phase völlig gesund und leistungsfähig. Die Gefahr, das
Virus weiterzuverbreiten, ist in der Latenzphase besonders gross, denn die
meisten Infizierten ahnen nicht, dass sie Virusträger sind und als solche
bereits andere Leute anstecken können.
7.2) Bildung von Antikörpern
Schon bald nach der Ansteckung
beginnt der Organismus mit der Bildung von Abwehrstoffen (Antikörpern) gegen
das Aidsvirus. Diese können erst ein bis vier Monate nach der Infektion im Blut
des Infizierten nachgewiesen werden. Sie zeigen dann aber zuverlässig an, dass
eine Infektion stattgefunden hat. In Ausnahmefällen kann der Zeitabschnitt
zwischen der Infektion und dem Erscheinen der Antikörper auch länger als vier
Monate dauern. In dieser kritischen Phase (“Antikörperfenster”) sind
Virusträger zwar noch Antikörper-negativ, aber trotzdem schon ansteckend.
Jeder, der sich in den ersten vier Monaten nach einer möglichen Ansteckung auf
HIV-Antikörper testen lässt, muss wissen, dass trotz eines negativen
Testresultates eine Ansteckung nicht ausgeschlossen werden kann. Wohl ist heute
der direkte Virusnachweis im “Antikörperfenster” technisch möglich, doch sind
die Laborverfahren so aufwendig und kompliziert, dass sie vorerst nur selten
angewendet werden.
7.3) Schwächung des
Immunsystems (Abwehrsystems)
In der Latenzzeit befindet
sich das Aidsvirus nicht in einem “Winterschlaf”, wie man vielleicht vermuten
könnte. In einem Teil der Wirtszellen geht die Virusvermehrung weiter. So kommt
es über die Jahre zu einer langsam zunehmenden Schädigung des Abwehrsystems.
Betroffen sind in erster Linie die T-Helferzellen, die bei der Immunabwehr eine
zentrale Rolle spielen. Wenn ihre Zahl im Blut unter eine kritische Grenze
absinkt, kommt es zum endgültigen Zusammenbruch des Abwehrsystems und zur
Invasion des wehrlosen Körpers durch unzählige Krankheitserreger. Damit beginnt
die eigentliche Aidskrankheit.
8) Die Aidskrankheit
8.1) Latenzzeit
Der Zeitabschnitt zwischen
Infektion und Ausbruch der Aidskrankheit (Latenzzeit) ist von Mensch zu Mensch
verschieden. Im ersten und zweiten Jahr nach der Ansteckung erkrankt
durchschnittlich einer von 100 Infizierten, nach 5 Jahren sind es 10%, und nach
zehn Jahren ist ungefähr die Hälfte der Virusträger an Aids erkrankt. Ob alle
HIV-Infizierten jemals krank werden, ist noch nicht bekannt. Ebensowenig kennt
man die Gründe, weshalb die Latenzzeit in einem Falle verhältnismässig kurz, im
anderen sehr lang ist. Arzte vermuten, dass gewisse Krankheiten und
Verhaltensweisen, welche die Immunabwehr des Körpers zusätzlich schwächen (wie
Tuberkulose, Geschlechtskrankheiten, Drogenkonsum, gewisse Medikamente), den
Ausbruch der Krankheit beschleunigen könnten.
8.2) Krankheitszeichen
(Symptome)
Erste Anzeichen der
Aidskrankheit sind: schmerzlose Schwellungen der Lympknoten an verschiedenen
Körperstellen, unerklärliches, wiederholtes Fieber, nächtliche
Schweissausbrüche, andauernder Durchfall und rasche Gewichtsabnahme.
Wochen bis Monate nach dem
Auftreten dieser ersten Symptome entwickelt sich bei den meisten der
Betroffenen das Vollbild der Aidskrankheit: Wiederholt kommt es zu schweren
Erkrankungen der Lunge, des Darms, der Hirnhäute und des Gehirns. Auch die Haut
und die Schleimhäute sind fast immer befallen. Hervorgerufen werden diese
Krankheiten durch verschiedenartige Bakterien, Viren, Pilze und andere
Kleinstlebewesen, die für den gesunden Menschen mit intakter Immunabwehr
meistens harmlos sind. Einige dieser Mikroben sind normale Besiedler der Haut
und der Schleimhäute des Menschen.
Für Aids ebenso
charakteristisch sind bestimmte Krebsarten des Menschen, insbesondere das
Kaposi-Sarkom. Ursprünglich handelte es sich bei dieser Krebsart um einen
langsam wachsenden Tumor, der fast nur bei älteren Männern beobachtet wurde.
Beim abwehrgeschwächten Aidspatienten kann sich das Kaposi-Sarkom jedoch als
bösartiger Krebs entwickeln, der sich rasch im ganzen Körper ausbreitet. Im
Endstadium der Aidskrankheit leiden die Patienten oft an mehreren Infektionen
und Krebsleiden gleichzeitig.
8.3) Prognose
Ist die Aidskrankheit einmal
ausgebrochen, führt sie nach den bisherigen Erfahrungen immer zum Tode. Ohne
Behandlung ist ein Jahr nach Ausbruch der Krankheit die Hälfte der Patienten
verstorben, nach einem weiteren Jahr sind es 80%, und nach 5 Jahren leben nur
noch 2 von 100 Patienten. Mit neuen, wirksamen Medikamenten gelingt es heute,
die Lebensqualität der Patienten zu verbessern, das Auftreten von opportunistischen
Infektionen weitgehend zu unterdrücken und das Leben zu verlängern. Mittel- bis
langfristig ist Aids jedoch immer noch eine tödliche Krankheit.
9) Das Abwehrsystem
des Körpers
9.1) Wie verteidigt sich der gesunde Körper gegen
Krankheitserreger?
Zum Schutze vor eindringenden
und zur und zur Beseitigung bereits eingedrungener Krankheitserreger verfügt
der Organismus über verschiedene Abwehrsysteme.
9.2) Das spezifische
Abwehrsystem (Immunsystem)
Die spezifischen
Abwehrvorgänge sind nicht angeboren. Sie werden – unter dem Einfluss einzelner
Krankheitserreger – erst allmählich im Verlaufe des Lebens erlernt. Ihre
Wirkung ist gezielt gegen den betreffenden Erreger gerichtet.
Die Monozyten im Blut und die
Makrophagen im Gewebe greifen eingedrungene Krankheitserreger auf, verdauen sie
oder geben sie ganz oder stückweise an die T-Helferzellen weiter. Diese leiten
hierauf eine gezielte Abwehrreaktion gegen den betreffenden Erreger ein. Sie
überwachen auch den weiteren Verlauf der Auseinandersetzung. T-Helferzellen (T,
weil sie von der Thymusdrüse abstammen) mobilisieren die T-Killerzellen,
welche virushaltige Körperzellen aufspüren und vernichten. Sie regen auch die
Makrophagen zu vermehrter Mitarbeit im Kampf gegen den Krankheitserreger an.
Die Makrophagen präsentieren den Krankheitserreger den B-Zellen (B, weil
sie vom Knochenmark, englisch: bone marrow, abstammen) “zum Massnehmen”.
Passende B-Zellen teilen und vermehren sich unter dem Einfluss von
T-Helferzellen und verwandeln sich in Plasmazellen. Plasmazellen haben die
Aufgabe, dem Erreger angepasste Antikörper herzustellen und freizusetzen. Die
Antikörper sind in der Lage, “ihren” Erreger zu finden und zu blockieren, bis
zu Hilfe kommende Makrophagen den Eindringling samt Antikörper verschlingen.
Auch die Uferzellen sind bei der endgültigen Beseitigung der Krankheitserreger
behilflich. Andere T-Zellen, die sogenannten Unterdrückzellen
(Suppressorzellen, sind ebenfalls den T-Helferzellen unterstellt. Diese
bewirken den Rückzug der körpereigenen Abwehrkräfte, die Entsorgung des Gewebes
von Zelltrümmern und abgetöteten Erregern und schliesslich die
Wiederherstellung normaler Verhältnisse.
Bemerkenswert ist die
Beobachtung, dass spezielle T- und B-Zellen ein Gedächtnis besitzen, mit dem
sie noch nach Jahren einen früheren Krankheitserreger wiedererkennen und sofort
unschädlich machen können. Dank ihrer Anwesenheit ist der Körper gegen diesen
Krankheitserreger immun.
10) Wie wird das
Abwehrsystem des Körpers durch das Aidsvirus lahmgelegt?
Das Aidsvirus kann nur
“überleben”, wenn es das Abwehrsystem des befallenen Organismus überlistet. Es
geht dabei äusserst raffiniert vor. Damit es nicht durch Antikörper
ausgeschaltet wird, ändert es dauernd seine Oberfläche und wird dadurch für
“seinen” Antikörper bei der Bekämpfung des Aidsvirus keine nachhaltige Wirkung
haben.
Besonders heimtückisch geht
das Virus vor, wenn es gilt, die Kommando-und Kontollstelle der Immunabwehr
auszuschalten. Zuständig für diese wichtigen Aufgaben sind die T-Helferzellen
und deren “Zubringer”, die Makrophagen. Als Wohnsitz hat das Aidsvirus nun
ausgerechnet diese beiden Wirtszellen ausgesucht. T-Helferzellen, in welchen
sich das Virus vermehrt, bersten und gehen zugrunde. Virusbesiedelte
Makrophagen überleben die Infektion, verschleppen aber das Aidsvirus im ganzen
Körper, auch ins Gehirn. Da die T-Helferzellen durch spezielle Botenstoffe mit
allen Stationen des Immunsystems in dauernder Verbindung stehen, hat ihr
Ausfall tiefgreifende Folgen:
Die Makrophagen sind nicht
mehr in der Lage, Krankheitserreger aufzunehmen und zu verarbeiten. Die
B-Zellen und ihre Abkömmlinge, die Plasmazellen, geraten ausser Kontrolle:
Unaufgefordert produzieren sie Unmengen zweckloser, gelegentlich sogar
schädlicher Antikörper. Gleichzeitig sind sie nicht mehr fähig, neue, vor
Erkrankung schützende Antikörper zu bilden. Auch die verschiedenen Killerzellen
sind vom Ausfall der T-Helferzellen betroffen: Ihre Vermehrung und Ausreifung sind
gestört, sind nicht mehr in der Lage, virusbesiedelte Körperzellen zu
zerstören. Schliesslich verlieren die Gedächtniszellen ihr Erinnerungsvermögen
und die T-Suppressorzellen ihre Kraft. Logische Folge dieser tiefgreifenden und
vielschichtigen Schädigungen des Immunsystems sind lebensdrohende Infektionen
und Tumore.
11) Wie weit ist die Forschung?
Seit der Entdeckung des
Aids-Viruses hat die Forschung auf dem Gebiet der Grunlagenwissenschaften
unglaubliche Fortschritte gemacht, und ständig treffen Meldungen über neue,
erfolgversprechende Forschungsergebnisse ein. Weltweit sind gegenwärtig über
10'000 Personen in der Aidsforschung tätig. Die finanziellen Aufwendungen der
Öffentlichkeit, der Industrie und unzähliger privater Institutionen und
Personen sind gewaltig. In vielen Staaten wurde Aids zum Gesundheitsproblem Nr.
1 erklärt.
Dank diesen enormen
Anstrengungen sind auch in der Behandlung der HIV-Infizierten und Aidskranken
Fortschritte erzielt worden. Untersuchungen bei erkrankten, aber auch bei gesunden
HIV-positiven Personen haben ergeben, dass gewisse Medikamente in der Lage
sind, die Virusvermehrung in den Wirtszellen zu hemmen. Dadurch konnte der
Verlauf der HIV-Infektion günstig beeinflusst und deren Ausbruch deutlich
verzögert werden. Eine Heilung der HIV-Infektion steht jedoch noch nicht in
Aussicht. Bis heute gibt es nur ein einziges, sicher wirksames Mittel gegen
Aids: Vorbeugung.
12) Hilfe für
HIV-Infizierte
Die Kosten für einen Test, die
Kosten für die medizinische Betreuung eines HIV-Infizierten und die für
gewöhnlich sehr hohen Kosten bei AIDS-Erkrankung wird von den Krankenkassen
oder den Sozialämtern übernommen. Es gibt jedoch nebst den staatlichen auch
nicht-staatliche Organisationen, die versuchen AIDS-erkrankten Menschen zu helfen.
Diese organisieren oft Gruppentreffen oder Sportveranstaltungen, auf denen sich
die Betroffenen frei, und nicht diskriminiert fühlen sollen. Solche Angebote
sind anonym und kostenlos. Das dort arbeitende Team ist genau wie ein Arzt an
die Schweigepflicht gebunden. Die Finanzierung solcher Institutionen sind
häufig nur durch Spenden und Wohltätigkeitsveranstaltungen möglich.
13) Der HIV –
Antikörpertest
Es gibt mehrere HIV-Nachweismethoden, davon beschreibe ich
zwei
13.1) Test 1
Nachweis von Antikörpern gegen die
Proteine des HIV. Das Immunsystem eines Infizierten
reagiert auf die Anwesenheit von HIV mit der Bildung von Antikörpern gegen die
Oberflächenproteine oder auch die Kapsidproteine und Enzyme des Virus. Durch
die Bindung dieser gegen Virusproteine gerichteten Antikörper an gentechnisch
hergestellte HIV-Proteine und eine anschließende Färbung kann eine Infektion
nachgewiesen werden. Dies sind die sogenannten Suchtests. Sie müssen aber in
jedem Fall durch einen zweiten Test, den Bestätigungstest, überprüft werden.
13.2) Test 2
Nachweis von HIV-Erbgut. Mit dieser
Nachweismethode, der sogenannten Polymerase-Kettenreaktion, kann man eine
Infektion mit AIDS-Viren durch den Nachweis des Viruserbguts feststellen. Die
Polymerase-Kettenreaktion beruht auf einer spezifischen Vervielfältigung von
Nukleinsäuren, hier denen des Viruserbguts. Je mehr Erbgut man auf diese Weise
findet, desto mehr AIDS-Viren waren im untersuchten Blut oder Gewebe vorhanden.
Diese Methode ist trotz ihrer sehr hohen Empfindlichkeit viel komplizierter und
teurer.
Diesen Test setzt man aber noch nicht für den
Routineeinsatz bei Blutspenden. Dieser Test kann nämlich in seltenen Fällen
negative Werte anzeigen, obwohl eine Infektion vorliegt. Dann ist einfach zu
wenig Virus im Blut vorhanden, weil noch sehr wenig davon produziert wurde. Da
die Konzentration an AIDS-Viren im Blut kurz nach einer Infektion recht hoch
ist und nach etwa einem Monat stark absinkt, können dann selbst mit dieser sehr
empfindlichen Methode nur sehr wenige AIDS-Viren nachgewiesen werden. Danach
steigt die Konzentration der Viren im Lymphgewebe und im Blut wieder an.
13.3) Antikörper-negativ
(testnegativ)
Atikörper-negativ sind
Menschen, in deren Blut keine oder noch keine HIV-Antikörper nachgewiesen
wurden. Das bedeutet im einen Falle, dass der betreffende Mensch noch nie mit
dem Aidsvirus in Kontakt gekommen ist, also nicht angesteckt ist (HIV-negativ).
Im anderen Falle ist der betreffende Mensch wohl angesteckt (HIV-positiv), zur
Zeit des Testes sind in seinem Blut jedoch noch keine HIV-Antikörper
nachweisbar. Das bedeutet: Ein negativer Antikörpertest schliesst eine
Infektion mit dem Aidsvirus nicht sicher aus, weil eine Ansteckung, die erst
kurze Zeit vor dem Test erfolgt ist, nicht erkannt wird. Natürlich schützt ein
negativer Antikörperstest nicht vor Ansteckung.
13.4) Antikörper-positiv (testpositiv)
Ein Antikörper-positives
Testresultat ist ein sicherer Hinweis auf eine Infektion mit dem Aidsvirus.
Ausgenommen sind Neugeborene von HIV-positiven Müttern, die von diesen
regelmässig die Antikörper, nicht aber immer auch das Aidsvirus übertragen
erhielten.
Heute sind Testverfahren
bekannt, die das Virus direkt erfassen. Vor kurzem wurde eine Methode
entwickelt, die es sogar ermöglicht, das Viruserbgut in der Wirtszelle
aufzuspüren. Wohl kann mit diesen neuen Testverfahren eine Aidsinfektion sicher
und früher festgestellt werden als mit dem Antikörpertest, doch sind diese
Methoden gegenwärtig noch so aufwendig und teuer, dass sie erst in ganz
bestimmten Fällen angewendet werden.
13.5) Der Test ist sinnvoll
§
für Personen, die sich seit 1979 irgendeinmal
risikoreich verhalten haben.
§
für Personen, die eine feste Beziehung eingehen
wollen, aber aufgrund ihrer bisherigen Partnerschaften ein Ansteckungsrisiko nicht
ausschliessen können
§
für Paare, die ein Kind haben wollen und eine frühere
Ansteckung nicht ausschliessen können.
13.6) Beratung ist notwendig
Wer sich einem
HIV-Antikörpertest unterziehen möchte, braucht zuvor Rat von seinem Hausarzt,
der Aids-Hilfe oder einer anderen Beratungsstelle. In einem persönlichen
Gespräch wird nicht nur geklärt, ob ein Test sinnvoll oder notwendig ist,
sondern auch, wie der Betreffende mit einem möglichen positiven Testresultat
und den dadurch ausgelösten Angsten umgehen kann. Fällt der Test tatsächlich
positiv aus, muss in weiteren Gesprächen beraten werden, wie sich der
Betroffene in Zukunft gegenüber sich selbst und gegenüber seiner Umgebung
verhalten soll. Jeder Testpositive braucht Verständnis, Rat und oft auch Hilfe.
Aids-Hilfe Luzern, Postfach
2004, 6002 Luzern
Hauptnummer:041 / 410 69 60
anonyme Beratung:041 / 410 68
48
13.7)
Blutspenden werden getestet
Seit dem 1. November 1985
werden in der Schweiz alle Blutspenden auf HIV-Antikörper getestet. Das gilt
auch für Blut, das für die Herstellung von Blutpräparaten verwendet wird. Hinzu
kommt, dass Blutspender vor der Blutentnahme schriftlich aufgefordert werden,
vom Spenden abzusehen, falls sie sich dem Risiko einer Ansteckung ausgesetzt
haben könnten.
Das Blut von testpositiven
Spendern wird vernichtet. Damit ist die Übertragung des HIV durch infiziertes
Blut oder durch Blutpräparate praktisch ausgeschlossen.
Blutspenden ist kein
Gratis-HIV-Antikörpertest! Wer sich angesteckt haben könnte und trotzdem Blut
spendet, handelt verantwortungslos!
13.8) Wie kommt man zu einem HIV-Antikörpertest?
Ein Beispiel:
Peter ist 23. In den letzten
Jahren hat er mehrere sexuelle Erfahrungen gemacht. Er fühlt sich unsicher und möchte
seine neue Freundin nicht gefährden. Peter entschliesst sich zum Test. Er lässt
sich bei der Aids-Hilfe beraten und erfährt, dass es zwei Möglichkeiten gibt:
entweder beim Hausarzt oder anonym im Spital. Er zieht den anonymen Test vor.
Peter meldet sich telefonisch an und erscheint zum vereinbarten Termin im
Spital. Peter berichtet:
Die Sekretärin der
HIV-Sprechstunde war gerade am Telefon. So konnte ich mich noch ein wenig
umsehen. Ein war ein freundlich ausgestatteter Raum. An der Wand stand ein Gestell
mit vielen Heftchen und Prospekten. Es hatte sogar ein Körbchen mit
Präservativmustern. Die Sekretärin gab mir eine Broschüre über Aids, zwei
Fragebogen und eine persönliche Nummer. Sie bat mich, den einen Fragebogen
sogleich auszufüllen. Wenn mir etwas unklar sei, dürfe ich sie ohne weiteres
fragen.
Ich setzte mich hin und begann mit dem
Ausfüllen. Zuerst wird nach Geburtsjahr, Nationalität, Wohnkanton und
Zivilstand gefragt. Dann geht es um Drogenkonsum und Sexualkontakte, z.B.:
“Haben Sie in den Jahren seit 1980 Drogen gespritzt? Weisen einer oder mehrere
Ihrer Sexualpartner ein besonderes Risiko auf, das Aidsvirus in sich zu tragen?
Hat sich Ihr Sexualverhalten seit 1986 im Hinblick auf eine mögliche Ansteckung
mit dem Aidsvirus verändert?” Schliesslich wird gefragt, ob man seit 1980
Bluttranfusionen erhalten habe. Zum Schluss konnte ich noch mein persönliches
Codewort bestimmen. Nach meinem Namen fragte mich niemand. Die Sekretärin sagte
mir, ich könne das Testresultat in einer Woche abholen. Wenn ich verhindert
sei, persönlich vorbeizukommen, könne ich auch telefonieren. Dann bezahlte ich
30 Franken für die Durchführung des Tests.
Nach kurzer Zeit betrat ein
Arzt das Sekretariat. Er stellte sich vor und führte mich in einen Raum, wo wir
allein und ungestört waren. Wir setzten uns an ein Tischchen, und der Arzt
übertrug meine Angaben auf den Fragebogen des Bundesamtes für Gesundheitswesen.
Zwischendurch stellte er die eine oder andere ergänzende Frage. Zum Schluss
fragte er mich, warum ich den Test machen lasse. Wir sprachen auch darüber, wie
ich mit einem positiven Testresultat leben könnte. Das hat mich sehr
beschäftigt.
Nach diesem recht
ausführlichen Gespräch führte mich der Arzt in ein Zimmer, wo mir eine
Krankenschwester Blut entnahm. Mit einem kleinen Pflaster am Arm und
beunruhigenden Gedanken im Kopf verliess ich das Spital. In einer Woche werde
ich wieder vorbeigehen, damit mir der Arzt mitteilen kann, wie der Test
ausgefallen ist.
14) Verhütung einer
Ansteckung
Im Gegensatz zu anderen
ansteckenden Krankheiten kann man sich vor einer Ansteckung mit dem Aidsvirus
zuverlässig schützen.
14.1) Enthaltsam leben
Es gibt verheiratete und
nichtverheiratete Erwachsene, die keine geschlechtlichen Beziehungen mit
anderen haben. Sie leben enthaltsam und können sich somit nicht durch
Geschlechtsverkehr anstecken.
Es gibt aber auch junge
Menschen, die auf Geschlechtsverkehr vor der Ehe bewusst verzichten. Sie tun
das in der Regel nicht aus Angst vor einem unerwünschten Kind oder aus Angst
vor der Ansteckung mit einer Krankheit. Sie haben andere Gründe: Sie möchten
warten, weil sie sich noch nicht reif fühlen oder weil sie nur mit ihrem
Lebenspartner sexuelle Beziehungen haben möchten. Viele sind überzeugt, dass
die körperliche Vereinigung nur in die Ehe gehört. Vielleicht verzichtet jemand
darauf auch aus Rücksicht auf den Partner, der eine solche Einstellung hat.
14.2) Treu sein, treu bleiben
Ehegatten, die einander treu
sind, haben eine Ansteckung mit dem Aidsvirus beim Geschlechtsverkehr nicht zu
befürchten, sofern sie sich früher nie einer Risikosituation ausgesetzt haben.
Das gilt auch für Paare, die in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft
zusammenleben.
Den meisten Menschen ist die
Treue sehr wichtig. Sie meinen damit aber nicht nur die sexuelle Treue, die
geschlechtliche Beziehungen ausserhalb der Ehe oder Partnerschaft nicht
zulässt. Sie wollen sich in erster Linie auf jemanden verlassen können. Sie
wünschen sich einen Partner, der zu ihnen steht und sie nicht im Stich lässt.
Sie möchten, dass der Partner offen ist und die Wahrheit sagt.
Es ist nicht immer einfach,
einander, unabhängig von Stimmungswechseln, Launen und äusseren Verhältnissen,
treu zu sein. Treue hat man auch nicht, wie man ein Ding haben kann. Sie ist
nicht selbstverständlich und muss immer wieder neu gewonnen werden. Auch wenn
Treue einmal verletzt wird, so muss nicht alles zu Ende sein, denn sie ist
gehalten von der Liebe, welche Treue erneuert, aufrechterhält und lebendig
macht.
14.3) Keine Drogen spritzen
Das Spritzen von Drogen stellt
noch kein Ansteckungsrisiko dar, wenn jedesmal eine saubere Spritze verwendet
wird. Wer aber eine Spritze benützt, die schon von anderen Fixern gebraucht
worden ist, setzt sich einem sehr grossen Ansteckungsrisiko aus, denn etwa die
Hälfte der Drogenfixerinnen und –fixer ist heute HIV-infiziert. Es ist ratsam,
sich nie zu einem Schuss “nur so zum Probieren” überreden zu lassen. Das
Risiko, abhängig zu werden oder sich dabei anzustecken, ist allzu gross.
14.4) Risikosituationen meiden
Schon kleine Mengen von
Alkohol und anderen Rauschmitteln wirken auf die meisten Menschen zunächst
entspannend: Die Sorgen des Alltags treten in den Hintergrund, und die Welt
erscheint für den Augenblick in einem rosigen Licht. Ein Gefühl des Glücks und
der Zufriedenheit kann sich einstellen. In diesem Zustand ist es schwierig,
einen klaren Kopf zu bewahren. So kann es durchaus sein, dass jemand
Ansteckungsrisiken eingeht, die er im nüchternen Zustand nicht auf sich nehmen
würde. Man darf die eigene Widerstandskraft nicht überschätzen. Deshalb ist es
besser möglichen Risikosituationen aus dem Weg zu gehen.
14.5) Präservative benützen
Manchen Menschen gelingt es
nicht, ihrem Partner die sexuelle Treue immer zu halten. Sexuelle Beziehungen ausserhalb
einer festen Partnerschaft stellen ein erhöhtes Risiko dar. Deshalb müssen in
solchen Situationen immer Präservative benützt werden. Andere
empfängnisverhütende Mittel schützen nicht vor einer Ansteckung.
Für junge Menschen, die noch
auf der Suche nach dem “richtigen” Partner sind, gibt es eigentlich nur zwei
Möglichkeiten: Entweder verzichten sie auf Geschlechtsverkehr, oder sie
schützen sich immer mit einem Präservativ, auch wenn es im Vorleben der beiden
Partner scheinbar keine Risikosituationen gab.
Ideal ist es, wenn die beiden
Partner in einer neuen Freundschaft zuerst offen über ihre Erfahrungen mit
Geschlechtsverkehr und mit Drogen sprechen können, bevor sie sich auf sexuelle
Kontakte einlassen. Die Erfahrung zeigt aber, dass ein solches Gespräch oft
nicht geführt wir, vielleicht weil sich jemand zu sehr schämt, vielleicht auch,
weil er oder sie glaubt, die neue Beziehung mit einem solchen Geständnis zu
gefährden.
14.6) Wie sicher sind Präservative?
Präservative von guter
Qualität bieten nur dann einen Schutz vor Aids und anderen
Geschlechtskrankheiten, wenn sie richtig angewendet werden. Das scheint zwar
kein Problem zu sein, und doch passieren immer wieder Fehler.
Beim Kauf von Präservativen
ist es wichtig, auf eine gute Qualität zu achten. Es ist sehr ratsam, nur
Präservative bekannter Marken in Apotheken, Drogerien,
Selbstbedienungsgeschäften und Warenhäusern zu kaufen. Weiterhin können sie auf
das Qualitäts-Gütesiegel achten. Von Präservativen aus Automaten und von
Billigangeboten ist abzuraten. Präservative bewahrt man am besten kühl und
trocken auf und achtet zudem auf das Haltbarkeitsdatum, das auf der Packung
angegeben ist. Präservative, die sich hart oder brüchig anfühlen, dürfen nicht
verwendet werden. Feuchte Präservative (mit Beschichtung) sind wegen ihrer
Gleitfähigkeit besonders gut geeignet.
Ausser den Präservativen gibt
es keine Schutzmittel, die vor einer Ansteckung mit Aids oder einer anderen
Geschlechtskrankheit schützen. Pille, Spirale, samenabtötende Verhütungsmittel
usw. können zwar eine Schwangerschaft verhüten, gegen eine Ansteckung mit einer
Geschlechtskrankheit nützen sie aber nichts.
Neben der richtigen Anwendung
ist auch die Einstellung zum Gebrauch von Präservativen wichtig. Für viele
Verliebte ist es gerade am Anfang einer neuen Beziehung schwierig, sich den
Geschlechtsverkehr mit einem Präservativ vorzustellen. Trotzdem ist es nötig,
darüber zu reden und bei jedem Geschlechtsverkehr ein Präservativ zu benützen,
zum Schutz für beide. Manchmal lassen Alkohol und andere Drogen die guten
Vorsätze vergessen.
Es gibt Männer, die sich
dagegen wehren, Präservative zu benützen. Sie sagen: “Ich empfinde nichts
mehr”, “Präservative engen mich ein”, “Präservative sind sowieso nicht
hundertprozentig sicher”. Mit solchen Behauptungen versuchen sie, ihre
Partnerin zum Geschlechtsverkehr ohne Präservativ zu überreden. Da muss die
Frau unnachgiebig bleiben: Entweder mit oder gar nicht!
Als Freier sind Männer sogar
bereit, einer Prostituierten das Doppelte und Dreifache zu bezahlen, um “ohne
Gummi” bedient zu werden. Sie setzen damit die Frau unter Druck. Das ist
fahrlässig und verantwortungslos.
14.7)
Präservative richtig anwenden
Bei der Verwendung von
Präservativen müssen die folgenden Punkte beachtet werden:
§
Das Glied soll nie ohne Präservativ in die Scheide
eingeführt werden, weil manchmal auch unbemerkt Samenflüssigkeit austritt und
es so zu einer Ansteckung kommen kann.
§
Die Verpackung des Präservativs nicht mit spitzen
Gegenständen (Schere, Messer) öffnen und den hauchdünnen Gummi beim Auspacken
nicht verletzen. Vorsicht mit langen Fingernägeln und Schmuckringen. Das
Präservativ nicht unnötig dehnen und nicht aufblasen.
§
Das Glied muss steif und trocken sein, damit das
Präservativ nicht abrutschen kann.
§
Die Spitze des Präservativs zusammendrücken, um
Luftpolster zu vermeiden und Platz für den Samen freizuhalten. Die Vorhaut
zurückziehen und das Präservativ gleichmässig und vollständig über das Glied
abrollen. Es dürfen keine Luftblasen entstehen.
§
Fetthaltige Cremen und Öle (Baby-öl, Hautlotion usw.)
dürfen nicht als Gleitmittel verwendet werden. Sie greifen den Gummi an und
beschädigen das Präservativ. Dadurch geht seine Schutzwirkung verloren.
Geeignete wasserlösliche Gleitmittel gibt es in Apotheken und Drogerien.
§
Das Glied soll nach dem Samenerguss und vor dem
Erschlaffen aus der Scheide gezogen werden. Das Präservativ dabei am Gummiring
festhalten, damit es nicht abrutschen und keine Samenflüssigkeit ausfliessen
kann.
§
Das gebrauchte Präservativ in ein Papiertaschentuch
einwickeln und in den Abfalleimer werfen (nicht in die Toilette).
§
Präservative immer nur einmal benützen!
15) Was sind Viren ?
Viren sind selbständig nicht lebensfähig.
Sie benötigen einen Organismus, der über einen eigenen Stoffwechsel verfügt und
sich selbst vermehren kann, denn Viren haben keinen Stoffwechsel und vermögen
sich nicht selbst zu vermehren. Sie benutzen für diese Vorgänge lebende Zellen,
in die sie eindringen. Dabei befallen sie nicht jede beliebige Zelle. Vielmehr
hat jedes Virus ganz bestimmte Zellen, in denen es sich vermehrt. Diese werden
als Wirtszellen bezeichnet. Da Viren zu ihrer Vermehrung viele Bestandteile der
Wirtszellen verwenden, müssen sie wenig eigene mitbringen. Deswegen sind Viren
auch meist recht einfach, wenngleich überaus raffiniert aufgebaut und haben ein
sehr kleines Erbgut - etwa den millionsten Teil dessen, was eine höhere Zelle
besitzt. Viren bestehen grob gesehen aus ihrem Erbgut und einer Verpackung. Das
Erbgut enthält die Informationen für Bauplan und Vermehrung. Die Verpackung
kann eine einfache Eiweiß- oder Proteinhülle sein oder - wie beim HIV -
zusätzlich aus einer Lipidhülle bestehen, die der Hülle der Wirtszelle
entspricht. Diese Verpackung muß zwei Grundlegende Funktionen erfüllen :
1) Sie schützt das Erbgut des Virus vor
Zerstörung.
2)
Sie ermöglicht es dem Virus, sich an seine Wirtzelle
anzuheften.
16) Wie ist das HIV
aufgebaut ?
Die äußere Hülle des Virus besteht aus
Fettsäuren oder Lipiden. In die Lipidhülle sind Virusproteine eingelagert. Sie
sind die 'Anker', mit denen sich das Virus den Wirt anheftet. Ohne
sie kann es nicht in die Wirtzelle eindringen. Der Lipidhülle schließt sich
eine Proteinschicht an. Sie umschließt die weiter innen liegenden Bestandteile
wie eine Kapsel und wird daher als Viruskapsid bezeichnet. Eine weitere,
Proteinhülle enthält das Erbgut des AIDS-Virus. Es besteht aus zwei identischen
Ribonukleinsäure-Molekülen (RNA). Neben dem Erbgut befinden sich in dieser
Proteinhülle noch einige Moleküle Reverse Transkriptase und Transfer RNA (kurz
TRNA) sowie andere Bestandteile aus des Cytoplasma der Wirtszelle. Im
wesentlichen ist das Virus aus nur sechs verschiedenen eigenen Proteinen
aufgebaut.
17) Welche Folgen hat die Vermehrung der
AIDS-Viren in einer infizierten Person ?
Die Verbreitung dieser Viren
bewirkt - wenige Monate oder viele Jahre nach der Infektion - unter anderem die
bereits erwähnten Schädigungen der Nerven sowie schwere Immunschwäche und damit
den Ausbruch von AIDS. Das Immunsystem der Patienten ist dann selbst harmlosen
Infektionen nicht mehr gewachsen. Eine Ansteckung mit Pneumocystis carinii
(eine sonst relativ harmlose Krankheit) z.B. kann bei AIDS - Patienten zum Tode
führen. Auch eine Infektion mit Cytomegalie (im Normalfall ebenfalls keine
schlimme Krankheit)- Viren oder Reaktivierung von latenten Viren aus früheren
Infektionen, die bei gesunden Menschen nur kurzzeitig Krankheitsymptome
hervorruft, führt bei AIDS - Patienten zu schweren Lungenentzündungen. Man
spricht hier auch von 'opportunistischen Infektionen'. Die
Hauptursache für die Schwächung des Immunssystems bei AIDS ist die starke
Abnahme der Anzahl von T-Helferzellen durch die Vermehrung der Viren.
Im gesunden Menschen finden
sich neben den T-Helferzellen auch T-Suppressorzellen, die eine Immunantwort
beenden, und zwar in einem Verhältnis von 2 : 1 .Dieses Verhältnis ist bei
einem AIDS-Patienten genau umgekehrt. Kurz vor dem Tode hat die Anzahl der
T-Helferzellen oft auf nahe Null abgenommen.
18) Wieso habe ich
dieses Thema gewählt?
Ich habe für die
Biologie-Facharbeit dieses Thema gewählt, weil das ein sehr aktuelles und
sicher auch spannendes Thema ist. Es ist bestimmt vorteilhaft, wenn man über
dieses Thema Bescheid weiss. Schliesslich muss man zumindest über die
Ansteckungsrisiken ein wenig Bescheid wissen. Dank dieser Facharbeit weiss ich
jetzt bestimmt auch, wie ich mich gegenüber einer infizierten Person verhalten müsste.
19) Meine Meinung zum Thema Aids
Natürlich bin auch ich der
Meinung, dass Aids eine sehr schlimme und tragische Krankheit ist. Es ist
wahnsinnig, wie viele Menschen an dieser Krankheit bereits gestorben sind.
Leider können wir aber nicht verhindern, dass weiterhin Menschen an dieser
Krankheit leiden müssen. Das einzige was wir dagegen tun können ist uns dagegen
zu schützen. Immerhin kann man sich vor Aids schützen, was man von den meisten
anderen Krankheiten ja wohl nicht behaupten kann. Trotzdem ist es so, dass sich
nach wie vor sehr viele Menschen mit dieser Krankheit infizieren (zwei bis drei
Menschen pro Tag). Wieso passiert das? Wahrscheinlich kommt das sooft vor, weil
wir es nicht wahr haben wollen, dass wir uns einer Gefahr aussetzen. Gerade
wenn man Alkohol getrunken hat, ist dies einem nicht mehr bewusst. Aber auch
dann muss man hart bleiben und sich korrekt gegen Aids und andere
Geschlechtskrankheiten schützen. Behauptungen wie z.B. “Ich empfinde dann
nichts mehr”, “Präservative engen mich ein” oder “Präservative sind sowieso
nicht hundertprozentig sicher” sind unverantwortlich.
Selbstverständlich bin auch
ich nicht positiv gegenüber Drogen eingestellt. Wenn nun jemand aber Drogen
nimmt, kann man aber meist nicht viel dagegen tun. Das einzige was man tun kann
ist davon abzuraten. Vielleicht kann man einen Drogensüchtigen auch zu einer
Therapie überzeugen. Falls dies aber nicht hilft kann man eigentlich nur noch
versuchen den süchtigen davon zu überzeugen, ungebrauchte Spritzen zu
verwenden!
Wenn eine Frau Aids hat, finde
ich es unverantwortlich, wenn sie ein Baby austrägt. Schliesslich ist es gut
möglich, dass dieses Kind dann auch infiziert ist. Deshalb finde ich, sollten
aidskranke Frauen Verhütungsmittel benutzen und keine Kinder gebären.
Ich finde es z.B. auch sehr
wichtig, dass man sich infizierten Personen gegenüber möglichst normal verhält.
Es kann zwar sein, dass manche Personen, die sich mit Aids angesteckt haben
darüber reden möchten. Dies würde ich aber nur tun, wenn diese Person dies
eindrücklich wünscht.
Wenn jemand befürchtet, dass
er sich mit Aids angesteckt haben könnte, sollte es meiner Meinung nach
“praktisch obligatorisch” sein, einen Aidstest machen zu lassen. Schliesslich
gefährdet diese Person ansonsten höchstwahrscheinlich andere Menschen. Falls
man dann ein positives Testresultat erhalten würde, ist es bestimmt sehr
wichtig, dass man nicht nur noch “schwarz” sieht. Schliesslich kann man mit
dieser Krankheit oft noch mehrere Jahre leben. Man kann dieses schlechte
Testresultat dann sicher nicht einfach in sich hineinfressen. Es ist sicher
wichtig, dass man mit einem Arzt, einer anderen betroffenen Personen oder einer
Vertrauensperson darüber sprechen kann.
20) Interview
Interview mit Frau Silvia
Hausammann, Beraterin bei der Aids-Hilfe Luzern
FH: Seit wann existiert die Aids-Hilfe Luzern?
SH: Die Aids-Hilfe Luzern existiert seit rund
11 Jahren.
FH: Von was wird die Aids-Hilfe Luzern
finanziert?
SH: Die Aids-Hilfe Luzern wird vor allem durch
die Stadt Luzern finanziert. Nebenbei gibt es aber auch noch Spenden und
Eigenleistungen.
FH: Wie ist Ihre persönliche Einstellung zum
Thema Aids?
SH: Ich kann selbst oft nicht glauben, wie
wenig sich manche Menschen über diese Krankheit Gedanken machen. Dies kann man
sich heute nicht mehr ohne Risiko erlauben. Schliesslich stecken sich nach wie
vor zwei bis drei Menschen pro Tag mit Aids an. Es gibt deshalb nur eine
Lösung, nämlich die Verwendung von Kondomen!
FH: Führen Sie auch Aids-Tests durch?
SH: Nein, wir haben hier ausschliesslich eine
Beratungsstelle und kein Labor. Wir arbeiten aber mit einer anderen Firma
zusammen, bei der man einen Aids-Test machen lassen kann. Das Testresultat kann
man dann auf Wunsch bei uns abholen.
FH: Wie versuchen Sie diesen Patienten zu
helfen?
SH: Wir versuchen diesen Menschen vor allem
mit Beratung zu helfen. Wir versuchen ihnen z.B. zu helfen, damit umgehen zu
können, geben ihnen Empfehlungen für neue Medikamente usw.
FH: Wie können diese Menschen mit ihrer
Krankheit umgehen?
SH: Das ist ganz verschieden. Die einen können
sich wirklich fast nicht vorstellen, mit dieser Krankheit zu leben. Andere
nehmen es wie es ist und versuchen das Beste daraus zu machen.
FH: Wieso glauben Sie, stecken sich nach wie
vor so viele Leute mit dieser Krankheit an?
SH: Das ist eine sehr schwierige Frage.
Eigentlich müsste jetzt ja so ziemlich jeder begriffen haben, wie schnell man
sich mit Aids angesteckt hat. Offenbar ist das aber nicht so. Viele denken wahrscheinlich,
mich wird es ja wohl nicht gleich erwischen, oder so. Das einzige was wir tun
können ist, noch mehr darauf aufmerksam zu machen.
FH: Wird es in Zukunft eine Heilmethode gegen
Aids geben?
SH: Leider ist im Moment immer noch keine
Heilmethode in Sicht. Es gibt zwar nun wieder neue Medikamente, diese können
aber höchstens die Krankheit etwas bremsen. Man nimmt jedenfalls an, dass
Aidskranke mit diesen Medikamenten länger leben können als sonst. Da es diese
Medikamente aber noch nicht lange gibt, können wir dies nicht mit Sicherheit
sagen.
FH: Vielen Dank, Frau Hausammann. Sie haben
mir sehr geholfen!
21) Quellenangaben
Das Material für diese
Facharbeit habe ich aus Büchern, Broschüren, von der Aids-Hilfe Luzern und aus
dem Internet bezogen.