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Die Haut



Die Haut

Die Haut ist das größte Organ des Menschen: eine wasserdichte, feste, gepolsterte Schicht, die vor Einwirkungen wie Hitze, Kälte, Sonne und Keimen schützt. Trotzdem bildet sie keine undurchdringliche Wand, sondern nimmt Wärme auf und gibt sie ab, transportiert Wasser und darin gelöste Körpersubstanzen nach außen, nimmt fettlösliche Stoffe auf und atmet. Haut ist auch das Sinnesorgan, über das wir unsere Umwelt ertasten, um uns in ihr zurechtzufinden. Die Hautdecke besteht aus drei Schichten. Die Fläche der Haut eines erwachsenen Menschen beträgt durchschnittlich 2 m² und wiegt vier Kilogramm.

1. Hautschichten
. Die äußere Haut gliedert sich prinzipiell in drei Hauptschichten:
. Oberhaut (Epidermis)
. Lederhaut (Dermis oder Corium)
. Unterhaut (Subcutis)
Lederhaut und Oberhaut bilden zusammen die Cutis.
Oberhaut
Die Oberhaut ist die oberflächlichste Schicht der Körperoberfläche. Üblicherweise ist die Oberhaut zwischen 0,03 bis 0,05 Millimeter dick, an den Handinnenflächen und den Fußsohlen ist sie aber bis zu mehreren Millimeter dick.
Lederhaut
Die Lederhaut rleiht der Haut ihre Reißfestigkeit und ihre Formbarkeit. Sie besteht aus einem dichten Geflecht kollagener elastischer Fasern und enthält Blut- und Lymphgefäße, Nernfasern sowie Bindegewebszellen und Zellen der Abwehr.


Unterhaut
Die Unterhaut bildet die Unterlage für die darüber liegenden Hautschichten und enthält die größeren Blutgefäße und Nern für die oberen Hautschichten sowie das subkutane Fett und lockeres Bindegewebe. In der Unterhaut liegen Sinneszellen für starke Druckreize, zum Beispiel die Lamellenkörperchen.

2. Hautsinnesorgane
Zu den Hautsinnesorganen in der Oberhaut, der Leder- und Unterhaut zählt man Nernendkörperchen (Mechanorezeptoren) und sogenannte freie Nernendigungen (Mechano-, Schmerz-, Druck- und Temperaturrezeptoren).

3. Aufgaben der Haut
Mit ihren einzelnen Schichten nimmt die Haut als Organ vielfältige Funktionen wahr. Sie dient der Abgrenzung von Innen und Außen und dem Schutz vor Umwelteinflüssen.
. Schutzfunktion: Durch Verhornung der Oberhaut Schutz vor mechanischen, thermischen und chemischen Schäden.
. Temperaturregulation: Regulierung der Körpertemperatur durch Erweiterung und Verengung von Hautgefäßen sowie durch Flüssigkeitsabgabe über Hautdrüsen.
. Wasserhaushalt: Schutz vor Flüssigkeitsrlusten sowie kontrollierte Abgabe von Flüssigkeit und Salzen über Drüsen.
. Sinnesfunktion: Hautsinnesorgane in Form von Schmerz-, Temperatur-, Druck- und Tastrezeptoren.
. Immunfunktion: Hoher Anteil an spezifischen Abwehrzellen.
. Kommunikation: Durch Erröten und Erblassen als Ausdruck getatir Reaktionen.

4. Hautanhangsgebilde
Hautanhangsgebilde sind alle Strukturen, die aus der Lederhaut und Oberhaut gebildet werden. Zu den Hautanhangsgebilden zählen
. Haare und Federn
. Hornbildungen wie z. B. Hörner, Fingernägel, Hornschuppen, Klauen und Hufe
. Drüsen wie die Milchdrüse, Schweißdrüsen, und Talgdrüsen.














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