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DIPLOMATISCHE VERHANDLUNGEN - Begriff, Formen, Funktionsweise




DIPLOMATISCHE VERHANDLUNGEN
1.DIPLOMATIE,Begriff,Formen,Funktionsweise atie ist die Kunst und Praxis im Leiten von Verhandlungen zwischen bevollmächtigten Repräsentanten verschiedener Gruppen oder Nationen (Diplomaten). Der Begriff bezieht sich meist auf die internationale Diplomatie, also die Pflege zwischenstaatlicher und überstaatlicher Beziehungen durch Absprachen über Angelegenheiten wie Friedenssicherung, Kultur, Wirtschaft, Handel und Konflikte. Internationale Verträge werden normalerweise von Diplomaten im Sinne von nationalen Politikern ausgehandelt.

Ein Diplomat ist ein Regierungsbeauftragter, der auf Regierungsebene die völkerrechtliche Vertretung seines Staates in oder gegenüber ausländischen Staaten oder internationalen Organisationen vornimmt. Er kann dabei Chef einer diplomatischen Mission oder dieser untergeordnet sein.
Status
Seit dem Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen genießen Diplomaten ein verbrieftes Recht auf Immunität, so wie es bereits seit Jahrhunderten Gewohnheitsrecht war. Dies bedeutet, dass sie während der diplomatischen Mission vor Verfolgung und Verhaftung geschützt sind. Dies gilt für völkerrechtliche Angelegenheiten, aber größtenteils auch für zil- und verwaltungsrechtliche Missionen. Außerdem müssen sie im aufnehmenden Staat keine Zölle oder Steuern zahlen. Die Dienstgebäude und die Privatwohnung des Diplomaten sind exterritorial. Im Krieg werden Diplomaten aus Gründen der persönlichen Sicherheit in der Regel abgezogen. In Zeiten diplomatischer Verstimmungen werden Botschafter, Gesandte oder andere Diplomaten oft zurückgerufen, um die Unzufriedenheit mit dem Gastgeberland kundzutun. Diplomaten, die zugleich Staatsangehörige des „Empfangsstaates“ sind, werden regnicoles genannt. Diese Diplomaten genießen Immunität nur in Bezug auf ihre dienstlichen Handlungen. Der Besitz eines Diplomatenpasses vermittelt, für sich genommen, keine Immunität, sondern erst die Akkreditierung in einem Gaststaat.







Zitate und Sprueche
Ein Diplomat ist ein Gentleman, der zweimal überlegt, bevor er nichts sagt. (John Steinbeck)
Diplomatie ist die Kunst, mit hundert Worten zu verschweigen, was man mit einem einzigen Wort sagen könnte. (Saint-John Perse, französischer Lyriker und Diplomat 1887-l975)
Ein Diplomat ist ein Mann, der offen ausspricht, was er nicht denkt. (Giovanni Guareschi)

Unter Diplomaten werden folgende Witze erzaehlt:
Unterschied zwischen einem Diplomaten und einer Jungfrau
Wenn ein Diplomat JA sagt heisst das MOEGLICH; Wenn er MOEGLICH sagt heisst das NEIN; Wenn er NEIN sagt ist er kein Diplomat.
Wenn eine Jungfrau NEIN sagt heisst das MOEGLICH; wenn sie MOEGLICH sagt heisst das JA; und wenn sie JA sagt ist sie keine Jungfrau.

Warum der Botschafter am Vormittag spazieren geht ? Um am Nachmittag freie Zeit zu haben.

Aehlichkeit zwischen Diplomaten und Pferden : Beide essen und trinken im Stehen.



Geheimdiplomatie

Als Geheimdiplomatie bezeichnet man diplomatische Verhandlungen zwischen Staaten, die geheimgehalten werden, erst seit dem 19. Jahrhundert.
An sich ist es für Diplomatie typisch, dass sie nicht-öffentlich abläuft, denn die Gefahr, dass einer der Verhandlungspartner sein Gesicht oder das Vertrauen anderer Staaten verliert, wenn bekannt wird, zu welchen Zugeständnissen er im Verhandlungsfall bereit ist, ist groß.
In der Zeit der Kabinettspolitik war daher Geheimdiplomatie selbstverständlich. Doch seit der Französischen Revolution, wo internationale Verträge und die Entscheidung über Krieg und Frieden nicht die von Fürsten, sondern die von Nationen ist, ist vorbereitende Proanda die Voraussetzung für die Akzeptanz eines Vertrages oder eines Krieges in der Bevölkerung und daher übliches politisches Mittel.
Weil in der Zeit des Imperialismus Geheimverträge üblich wurden und angenommen wurde, dass sie zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges beitrugen, forderte Woodrow Wilson in seinem 14-Punkte-Programm ein Verbot der Geheimdiplomatie.
Dennoch ist weiterhin Geheimhaltung in elen Fällen notwendige Voraussetzung für diplomatischen Erfolg.
Beispiele sind die Kubakrise 1962 und die deutsche Ostpolitik ab 1969.
Ein diplomatisches Verhalten bescheinigt den Agierenden dabei Kompromissbereitschaft und den Willen, die Absichten und Wünsche jedes Beteiligten zu berücksichtigen.

BEGRIFFSERLAUTERUNGEN/WICHTIGE BESTANDTEILE

Die Sammelbezeichnung für eine Gruppe von Diplomaten aus dem selben Herkunftsland ist die diplomatische Vertretung, der höchste diplomatische Rang innerhalb dieser Gruppe ist der Botschafter bzw. apostolischer Nuntius. Eine von einem Botschafter angeführtes diplomatische Mission in einem Gebäude heißt Botschaft. Sie sind die offiziellen Vertretungen und Ansprechpartner eines Staates, einer Nation oder auch bei einer Organisation (etwa UNO-Botschafter) in einer fremden Nation. Die Sammelbezeichnung für alle Diplomaten in einem fremden Staat ist diplomatisches Korps (corps diplomatique), weshalb auch die Kfz-Kennzeichen von Diplomaten in aller Welt oft mit den Buchsen CD beginnen. Desto besser der Diplomat oder die diplomatische Mission im fremden Land organisiert, aufgestellt ist, desto deutlicher kann den eigenen Interessen Ausdruck verliehen werden. Hierbei ist eine Botschaft sehr hilfreich, weshalb heute ein enges Netz aus Botschaften, und damit diplomatischen Beziehung, um die ganze Welt besteht.

FORMEN

Die einfachste und älteste Dipomatieform ist die bilaterale (zweiseitige), also Diplomatie zwischen zwei Staaten. Eine weitere ist die multilaterale (mehrseitige) Diplomatie, wobei ele Staaten gleichzeitig zu einem gemeinsamen Ergebnis zu kommen versuchen, das dann für alle verbindlich ist. Im Gegensatz zu disen Formen steht der Unilateralismus (Alleinhandeln), wo ein Staat nur im eigenen Interesse handelt ohne Absprache oder Rücksichtnahme auf anderen Nationen.


1. Die einfachste und aelteste DIPLOMATIEFORM ist die bilaterale (zweiseitige), also Diplomatie zwischen zwei Staaten.
Bilateral (lat. bi = zwei, latus = Seite) bedeutet zweiseitig.
In der Politik verwendet man das Adjektiv fuer Verhandlungen und Abkommen die ausschliesslich zwischen zwei verschiedenen Beteiligten stattfinden.

Bilaterale Diplomatie ist immer noch in der Form eler Vertraege zwischen zwei Staaten ueblich. Botschaften und Staatsbesuche dienen hauptsaechlich dieser Funktion.
In der Oekonomie wird der Begriff benutzt um verschiedene Marktformen und deren Kombinationen (Monopol , Oligopol und Polypol) zu beschreiben.

)
Ein Monopol (griechisch monos = „allein“ und polein = „verkaufen“) nennt man eine Marktsituation (Marktform), in der für ein ökonomisches Gut nur ein Anbieter oder nur ein Nachfrager existiert. Dies führt häu dazu, dass dieser (der Monopolist) bei seiner Preisgestaltung nur auf die Nachfrage bzw. das Angebot Rücksicht nehmen muss, nicht auf den Wettbewerb. Unter der Annahme des Ziels einer Gewinnmaximierung muss ein Monopolist berücksichtigen, dass höhere Preise zu einem Rückgang der Nachfrage am Markt führen (je höher der Preis ist, desto weniger Kunden sind bereit, den Preis zu zahlen). Dies wurde erstmals 1838 von Augustin Cournot exakt analysiert und führt zur Definition des Cournotschen Punktes. Bei Konkurrenz mehrerer Anbieter ergäbe sich ein sich eher an den Produktionskosten orientierender niedrigerer Preis und eine höhere angebotene Menge. Insbesondere bei rechtlichen Monopolen (s. u.) greift daher häu der Staat in die Preisgestaltung des Monopolisten ein.
Ausprägungen
Je nachdem, ob nun der Anbieter oder der Nachfrager das Monopol hält, wird zwischen Angebots- und Nachfragemonopol unterschieden. Ein Nachfragemonopol wird auch Monopson genannt. Stehen einem Monopolisten nur wenige statt eler Nachfrager/Anbieter gegenüber, handelt es sich um ein beschränktes Monopol. Treten auf beiden Seiten nur ein Anbieter und ein Nachfrager auf, spricht man von einem bilateralen Monopol. Dies ist zu unterscheiden von einer Situation mit zwei Anbietern, dem so genannten Duopol. Gibt es auf einem Markt zwar mehr als einen Anbieter oder Nachfrager, aber dennoch nur sehr wenige, so spricht man von einem Oligopol. Umgangssprachlich wird der Begriff Monopol häu auch für Marktsituationen angewandt, bei denen es zwar mehrere Anbieter gibt, davon aber einer aufgrund von Marktmacht oder deutlichen Wettbewerbsvorteilen eine so marktbeherrschende Stellung einnimmt, dass er in der Preisbildung weitgehend unabhängig vom Wettbewerb ist. Fachsprachlich ist dies jedoch falsch; elmehr ist hier der Begriff „unvollständige Konkurrenz“ üblich. Nach der Art des Monopolisten kann man unterscheiden in: Angebotsmonopole:
- Briefmonopol der Deutschen Post AG. Dieses Monopol wird demnächst abgeschafft.
- Deutsche Telekom, nach wie vor marktbeherrschende Stellung, vor allem in den Ortsnetzen und im Analogbereich abseits der Ballungsräume Nachfragemonopole: (meistens beschränkte Nachfragemonopole)
- häu bei militärischen Produkten,
- Produkte für Inhaber von Angebotsmonopolen, z. B. Hochgeschwindigkeitszüge wie den ICE,
- Produkte und Dienstleistungen für Bundesbehörden. Ein jederzeit angreifbares Monopol bezeichnet man als morphologisches Monopol. Es ist häu für kurze Zeit wünschenswert, um für technischen Fortschritt zu sorgen.

Ursachen für Monopole
Nach der Ursache für Monopole unterscheidet man: # Natürliches Monopol: Das Monopol existiert ohne regulierenden Einfluss, z. B. weil ein Anbieter alleine Zugriff auf bestimmte Rohstoffe hat oder alleinig über bedeutende Technologien verfügt (z. B. Patente). Häu ergibt sich das natürliche Monopol auch aus Markteintrittsbarrieren, insbesondere wenn eine aufwändige flächendeckende Infrastruktur erforderlich ist, wie bei Eisenbahnnetzen oder der Versorgung mit Strom, Wasser oder Gas. # Rechtliches Monopol: Das Monopol existiert aufgrund einer gesetzlichen Bestimmung. Diese Form findet man heutzutage fast nur bei (auch ehemaligen) Staatsbetrieben (z. B. Briefmonopol); die wenigen Ausnahmen wie das Zündwarenmonopol oder das Salzregal sind in modernen Wirtschaftsordnungen weitgehend abgeschafft. # Vertragliches Monopol (auch Kollektivmonopol): Das Monopol existiert, da sich alle Anbieter oder Nachfrager auf gemeinsame Leistungen und Preise festlegen (etwa durch ein Kartell) und so der Wettbewerb ausgeschaltet wird. In den meisten Ländern sind solche Absprachen in der Regel illegal (in Deutschland: Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen).
Digitale Monopole

In der Hardware- und noch stärker in der Softwareindustrie begünstigen die Möglichkeiten verlustfreier digitaler Reproduktion sowie die Notwendigkeit von allgemeinen technischen Standards die Bildung digitaler Monopole. Da es kaum fest geschriebene, offene Industriestandards gibt, deren Einhaltung vom Staat gefordert wird, bilden sich geschlossene Quasi-Standards einzelner Hersteller heraus. Die Bildung marktbeherrschender Standards und damit die Verdrängung des Konkurrenten erfolgen somit systembedingt el schneller und absoluter als auf anderen Gebieten. Beispiele dafür sind Windows (Betriebssystem), Microsoft Office (Office-Suite), Internet Explorer (Browser) und Adobe Photoshop (professionelle Bildbearbeitung). Ein digitales Monopol in einem Bereich kann vom Monopolisten dazu ausgenutzt werden, seine Marktmacht auf Nachbarbereiche auszubreiten. Oft geschieht dies über die Kopplung des Monopolprodukts mit anderen Produkten desselben Unternehmens oder über Ausschließlichkeitsbindungen. Ein Beispiel ist das Betriebssystem-Monopol von Microsoft, welches die Grundlage für die Ausdehnung des Monopols auf die Bereiche Office-Suites und Browser bildete.
Dumping
Da eine Monopolstellung höchstmöglichen Gewinn verspricht, wird ein Monopolist darauf abzielen, den Markt auch weiterhin vor möglichen Konkurrenten abzuschirmen. Um dies zu erreichen, wird immer wieder auch zu unlauteren oder marktverzerrenden Mitteln gegriffen. Beispiel einer solchen Praxis ist das Dumping: Produkte werden eine gewisse Zeit lang zu nicht kostendeckenden Preisen angeboten, bis der Konkurrent aus dem Markt verdrängt wurde, um anschließend die Preise wieder zu erhöhen. Diese Situation kann auch durch ein Kartell entstehen, oder durch ein Oligopol. Falls Monopole nicht aus natürlichen Gründen aufgebrochen werden, greift gelegentlich der Staat aus wettbewerbsrechtlichen Gründen ein. Meistens liegt in diesen Fällen ein Verstoß gegen das UWG / GWB vor. Beispielsweise wurde das Unternehmen Microsoft, ein Quasimonopol, wegen Missbrauchs seiner Marktmacht verurteilt. Die Auflagen, denen es in der Folge unterworfen wurde, werden allerdings von elen für zu schwach gehalten und haben das Monopol bisher nicht gebrochen. Häu reicht aber bereits die Bestreitbarkeit des Monopols aus: Hierzu muss glaubwürdig angedroht werden, dass die Monopolstellung verloren gehen kann, wenn bestimmte Vorgaben nicht eingehalten werden. Die Glaubwürdigkeit steigt insbesondere, wenn die Marktaustrittskosten gering sind.
Wohlfahrtstheoretische Bewertung
Wohlfahrtstheoretisch werden Monopole im Allgemeinen als schädlich erachtet, da ein Monopol in den meisten Fällen wohlfahrtsmindernde Wirkungen hat. Mangels Konkurrenzdruck sind Monopolisten oft ineffizient und wenig innovationsfreudig (dynamische Ineffizienz) sind. Die Konsumenten können z.B. nicht auf ein preisgünstigeres Produkt wechseln, weil es keines gibt. Auf der anderen Seite können überhöhte Preise, die aufgrund eines Monopols entstehen, auch dazu führen, dass der mögliche hohe Gewinn die hohen Markteintrittskosten für Konkurrenten akzepel erscheinen lässt oder sie dazu motiert nach Alternativen zu suchen, um das Monopol zu brechen. Dadurch können Forschung und Investitionen stimuliert werden. Der Monopolist muss sich aber auch zur Substitutionskonkurrenz Gedanken machen. Dahinter versteckt sich die Annahme, dass Käufer auf gleichwertige Produkte umsteigen, wenn die Preise für das monopolistische Gut zu hoch sind. Ein Beispiel dafür wäre Erdgas aus der ehemaligen Sowjetunion statt Erdöl aus arabischen Ländern. Des weiteren kann auch die Theorie der bestreitbaren Märkte einen Monopolisten disziplinieren. Definition: # Zulässige Industriekonuration: Markträumung (Summe aller angebotenen Güter entspricht der Nachfrage) & positive Gewinne für bereits im Markt agierende Firmen. # Sile Konuration: Ein potentieller Markteintreter kann bei gegebenem Preis der agierenden Firmen keinen positiven Gewinn erzielen. # Bestreitbarer Markt: Zulässige Konuration ist sil. Bsp.: Der Monopolist setzt den Monopolpreis. Ist zulässig, aber nicht sil, da ein potentieller Markteintreter den Preis minimal unterbieten und so positive Gewinne erzielen könnte. bestreitbaren Märkte Wenn auch nur wenige Firmen im Markt agieren, kann die Markteintrittsdrohung anderer Unternehmen disziplinierend wirken. Folglich wird der Monopolist nicht mehr seinen Gewinn maximieren, sondern seinen Markt absichern und Preis = Durchschnittskosten setzen bei einem natürlichen Monopol (statt Grenzerlös = Grenzertrag). Damit lohnt sich ein Markteintritt nicht mehr. Getroffene Annahmen: homogene Güter & identische Kostenfunktion. Auch aus einer Betrachtung von Konsumenten- und Produzentenrente ergibt sich, dass ein Monopol wohlfahrtstheoretisch suboptimal ist. Während das Gleichgewicht im Polypol bei p_Pol/X_Pol liegt, muss im Monopolfall ein höherer Preis (p_Mon) bezahlt werden, was zu einer geringeren Konsummenge (X_Mon) führt. Die Konsumentenrente (KR) geht aufgrund der Preissteigerung und des Mengenrückgangs deutlich zurück. Auf die Produzentenrente wirken zwei entgegengesetzte Effekte: Einerseits geht sie zurück, da der Monopolist im Vergleich zu den Polypolisten nur eine kleinere Menge absetzen kann. Andererseits profitiert er von der Möglichkeit, Monopolpreise erheben zu können. Insgesamt ist jedoch ein Nettowohlfahrtsverlust zu erkennen (gekennzeichnet durch die rote Fläche ZL). Optimal hingegen wäre es, wenn der Preis den Grenzkosten entsprechen würde.
Preistheoretische Überlegungen
In einem vollkommenen Monopol sieht sich der Monopolist einem eindeutigen Zusammenhang von Preisen und Absatzmengen gegenüber, der Preis-Absatz-Funktion (PAF). Er kann also frei entweder den Preis oder die Absatzmenge so wählen, dass er damit seinen Gewinn maximiert. In der Wirtschaftstheorie ist dieser Sachverhalt als Cournotscher Punkt bekannt. Mit ihm kann man die gewinnmaximale Absatzmenge und den gewinnmaximalen Preis berechnen.
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2. Multilateral (Lat. multos = el , latus = Seite) bedeutet mehrseitig.
In der Politik verwendet man den Begriff multilateral, wenn mehrere Staaten kooperativ, prinzipiell gleichberechtigt gemeinsam handeln (Diplomatie betreiben).

Beim Multilateralismus werden die Interessen aller Partner beruecksichtigt und es gibt oft schriftliche, in Form von Vertaegen, vereinbarte Regelungen, die alle Beteiligten binden.
Bei GATT (General Agreement for Trade and Tarifs) bedeutet dies, dass zwei Laender verhandeln und alle uebrigen das Ergebnis ratifizieren (dem Ergebnis zustimmen) koennen.
Die formelle multilaterale Diplomatie geht nach Ansicht eler auf den Wiener Kongress ) im neunzehnten Jahrhundert zurueck.
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)Der „Wiener Kongress“ (1Sept. 1814 bis 09. juni 1815) war eine Konferenz aller politischen Maechte EUROPAS, die sich anlaesslich der Niederlage des napoleonischen Frankreichs zur NEUZEICHNUNG der politischen Landkarte des Kontinents im Sinne des LEGITIMITAETSPRINZIPS, versammelten.
LEGIMITAET : Anerkennungswuerdigkeit die Rechtmaessigkeit eines Staates und seines Herrschaftsystems durch Grundsaetze und Wertvorstellungen, im Unterschied zur Formalen Gesetzmaessigkeit (Legalitaet)
Leiter des Kongresses war Fuerst von Metternich (Oesterreich). Der Wiener Kongress wird als Beginn der Metternichschen RESTAURATION angesehen.
Die Verhandlungen wurden auch fortgefuehrt, als Exkaiser Napoleon I. Aus dem Exil zurueckkehrte und seine Macht in Frankreich im Maerz 1815 wiederherstellte. Die Schlussakte des Kongresses wurde neun Tage vor Napoleons endgueltiger Niederlage bei Waterloo unterzeichnet.
Wichtige Teilnehmer des Wiener Kongresses :
- Fuerst von Metternich – Oesterreich
- Fuerst von Hardenberg – Preussen
- Tzar Alexander I. –Russland
Die drei haben sich zur so genannten „Heiligen Allianz“ zusammengeschlossen (Oesterreich, Deutschland, Russland).
- Viscount Castlereagh - England
- Charles-Maurice de Talleyrand - Frankreich.
Talleyrand gilt als groesster Diplomat aller Zeiten, besonderer Erfolg war fuer Ihn der “Wiener Kongress”.-


Seit dem „Wiener Kongress“ hat der Multilateralismus kraeftig an Bedeutung gewonnen. Heutzutage sind ele Handelsabkommen multilateral, zum Beispiel WTO-Abkommen (WTO-World Trade Organisation = Welthandelsorganisation)
Auch bilden sich multilaterale Staatsverbaende mit gemeisamer Politik, z.B. die „EUROPAEISCHE UNION – EU.
Die Vereinten Nationen (UNO) ist die wichtigste multilaterale Institution mit globaler Reichweite.

3. UNILATERALISMUS ( Alleinhandeln) wo ein Staat nur handelt ohne Absprache oder Ruecksichtnahme auf anderen Nationen.
UNILATERAL (von lat. unus = einer, einzig ; latus = Seite) bedeutet „einseitig“.

In der Politik , speziell der Diplomatie, wird der Begriff fuer das Handeln eines Staates ohne Ruecksichtsnahme auf Andere, verwendet.
Dieses Verhalten bedeutet , dass eine Nation keinerlei diplomatische Verstaendigungs-und Konflikt Beweltigungsversuche unternimmt.

Insbesondere den USA wird in Faellen wie den Kyoto-Protokoll oder dem Irakkrieg vorgeworfen, teilweise unilateral gehandelt zu haben.

DIPLOMATISCHER KONTAKT

Diplomatischer Kontakt zwischen verschiedenen Nationen findet z.B. zwischen der jeweligen Botschafte(r)n und Regierungen oder im Rahmen von diplomatischen Foren statt. Bedeutende Gespächs-Foren der Diplomatie sind etwa die Vereinten Nationen (UNO),die Europäische Union (EU), die Vereinigung der süd-ost-asiatischen Nationen (ASEAN) und die Südamerikanische Staatengemeinschaft (CSN). Als Gegensatz zur Diplomatie gilt im allgeimenen der Krieg, wobei Uneinigkeit darüber herrscht ob Krieg nur ultima ratio (lat. letztes Mittel) sein sein sollte oder lediglich mit anderen Mitteln fortgesetzte Diplomatie.


Funktionsweise / Besonderheiten

Alle Diplomatie funktioniert auf der Basis des verbalen Taktgefühls, welches gewährleistet, dass sachlich über Fakten diskutiert werden kann.


Vorgehensweisen

Es existieren unzählige diplomatische Vorgehensweisen oder Strategien um die Interessen eines Staates innerhalb eines Anderen durchzusetzen. Eine Vorgehensweise ist die informelle Diplomatie. Sie wird seit Jahrhunderten zur Kommunikation zwischen den Großmächten verwendet. Viele Diplomaten bemühen sich, Kontakt zu einflussreichen Figuren in anderen Staaten herzustellen, um auf diesem Weg Zugang zur Führungsspitze eines Landes zu erhalten. In einigen Fällen, zum Beispiel zwischen den USA und der Volksrepublik China, läuft ein Großteil der Diplomatie über halboffizielle Kanäle unter Verwendung von Gesprächspartnern wie akademischen Mitgliedern politischer Stiftungen (Thinktanks) ab. Dies geschieht zumal in Angelegenheiten, in denen Regierungen Empfehlungen oder Ratschläge geben möchten, ohne dies über die offiziellen Kanäle verlautbar werden zu lassen. In Europa werden seit langem auch vertrauensbildende Maßnahmen praktiziert, um Spannungen zwischen Völkern langfristig abzubauen oder Gemeinsamkeiten zu fördern. So werden zum Beispiel Programme zum Jugendaustausch, akademische Austauschprogramme wie das Erasmusprogramm oder das Sokratesprogramm vereinbart. weitere vertrauensbildende Maßnahmen sind das Schließen internationaler Städtepartnerschaften und die Förderung des Fremdsprachenuterrichtes (an Schulen). Im mittleren Osten und anderen Teilen der Welt gab es eine ganz andere Vorgehensweise. Im osmanischen Reich, Persien und anderen Staaten wurden Diplomaten als eine Garantie für gutes Verhalten angesehen. Sofern eine Nation ein Abkommen brach oder Angehörige dieser Nation sich schlecht verhielten, zum Beispiel ein Schiff kaperten oder ein Grenzdorf plünderten, dann wurden die Diplomaten dafür bestraft. Diplomaten waren also ein Mittel dazu, Abkommen und Völkerrecht durchzusetzen. Damit gesichert war, dass die Bestrafung von Diplomaten den Herrschenden auch etwas bedeutete, bestand man auf hochrangigen Diplomaten. Diese Tradition findet sich schon im Römischen Reich der Antike. Die Römer forderten von den unterworfenen Stämmen in Germanien häu Geiseln, meist Kinder des Stammeshäuptlings oder nahe Verwandte. Diese wurden nicht als Gefangene gehalten, sondern als eine Art von Gästen. So kamen sie in den Genuss römischer Erziehung und Lebensart. Nur bei Fehlverhalten ihres Stammes konnte es zu drastischen Repressalien gegen sie kommen.


Diplomatische Immunität

Diplomatische Immunität ist der Schutz von Diplomaten vor strafrechtlicher, zilrechtlicher oder administrativer Verfolgung in einem fremden Staat. Diplomatische Rechte wurden in Europa in der Mitte des siebzehnten Jahrhunderts eliert und haben sich seitdem in der ganzen Welt ausgebreitet. Diese Tradition wurde 1961 im Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen formell niedergelegt. Der Vertrag schützt Diplomaten davor, belangt oder verfolgt zu werden, während sie sich auf diplomatischer Mission befinden. Diese Immunität erhält er durch die Ausweisung als Handelsbefugter im Namen einer Regierung (Akkreditierung) und nicht allein durch den Besitz eines Diplomatenpasses. Es ist jedoch üblich Diplomaten mit solchen Pässen auszustatten. Falls ein Diplomat ein schweres Verbrechen begehen sollte, wird er üblicherweise aus dem Gastland ausgewiesen. Ein gerichtliches Verfahren findet dann im Allgemeinen im Heimatland statt. Diplomatische Kommunikation wird ebenfalls als unverletzlich betrachtet, und Diplomaten ist es seit langem erlaubt, Dokumente mit dem sog. Diplomatenkoffer oder der Diplomatenpost außer Landes zu bringen, ohne durchsucht zu werden. Die Fortentwicklung der Verschlüsselungstechnick (Kryptographie) hat diese Methode jedoch in den letzten Jahren zunehmend obsolet gemacht. In Zeiten von Feindseligkeiten werden Diplomaten zum eigenen Schutz oft ins Heimatland beordert. Dies geschieht manchmal auch, wenn das Gastland zwar befreundet ist, es aber Anschlagsdrohungen von Dissidenten gibt. Botschafter und andere Diplomaten werden von ihren Heimatländern manchmal auch abgezogen, um Missfallen mit dem Gastgeberland auszudrücken. In solchen Fällen bleiben Botschaftsangehörige niederen Ranges zurück und erledigen die anfallenden Aufgaben. Oder die Botschaft eines anderen befreundeten Staates führt die konsularischen oder diplomatischen Aufgaben weiter.
Diplomatische Anerkennung

Diplomatische Anerkennung ist das Maß der Akzeptanz einer Nation bei allen anderen nicht-unileteral agierenden Staaten. Heutzutage gibt es eine ganze Anzahl unabhängiger Gebiete, denen die diplomatische Anerkennung durch weite Teile der Welt verweigert wird, zum Beispiel die Republik China (Taiwan). Wenige Nationen erkennen die Republik China offiziell an, um Verstimmungen mit der weit größeren Volksrepublik China zu vermeiden. Es werden aber informelle Kontakte unterhalten. Andere nicht anerkannte Länder sind Abchasien, Somaliland, Transnistrien und die Türkische Republik Nordzypern. Im Gegensatz zu Taiwan besitzen diese Länder jedoch keine wirtschaftliche oder politische Bedeutung und sind deswegen international el isolierter. Obwohl die Anerkennung ein Faktor ist, um Souveränität zu bestimmen, so besagt Artikel 3 der Konvention von Montedeo, dass die politische Existenz eines Staates unabhängig von der Anerkennung durch andere Staaten ist..
Diplomatie und Spionage

Diplomatie und Spionage sind eng miteinander verbunden. Botschaften sind Ausgangspunkte sowohl für Diplomaten als auch für Spione, und einige Diplomaten sind im Wesentlichen offen anerkannte Spione. Zum Beispiel besteht eine Aufgabe des Militärattachés darin, so el wie möglich über das Militär einer Nation, in deren Land er tätig ist, in Erfahrung zu bringen. Es wird nicht versucht, diese Rolle zu verbergen, und es wird ihnen auch nur erlaubt, auf Einladung an Veranstaltungen wie Paraden oder Manövern teilzunehmen. Es gibt jedoch auch verdeckte Spione, die von Botschaften aus operieren. Diesen werden Tarntätigkeiten an den Botschaften gegeben. Ihre wirkliche Aufgabe besteht jedoch darin, Kontakte zu knüpfen, Informanten zu rekrutieren und Informationen zu sammeln. Im Extremfall werden sie auch beauftragt, Regimegegner im Exil zu beseitigen oder Sabotageakte durchzuführen. In den meisten Fällen jedoch ist die Identität der Spione bekannt, die aus den Botschaften heraus operieren. Wenn sie enttarnt werden, können sie ausgewiesen werden. Zumeist bevorzugt die Spionageabwehr jedoch, diese Agenten unter Beobachtung zu halten, um Erkenntnisse über undichte Stellen auf der eigenen Seite zu erlangen. Die von Spionen gesammelten Informationen spielen eine immer gewichtigere Rolle in der Diplomatie. Rüstungskontrollabkommen würden ohne Aufklärungssatelliten und Agenten kaum zu überwachen sein. Solche gesammelten Informationen sind in allen Bereichen der Diplomatie nützlich, von Handelsabkommen bis hin zu Grenzstreitigkeiten.

Geschichte
Die Fähigkeit, Diplomatie zu betreiben, ist eine der bestimmenden Elemente eines STAATES.

2 STAAT , SUVERAENITAET, SUZERAENITAET

Max Weber definiert in seiner Herrschaftssoziologie Staat als einen solchen politischen Anstaltsbetrieb, dessen Verwaltungss erfolgreich das Monopol legitimen physischen Zwanges (also das Gewaltmonopol) für die Durchführung der Ordnungen in Anspruch nimmt (Max Weber, Wirtschaft und Gesellschaft, [http://www.textlog.de/7321.html Kap. 1, § 17]). In der Ökonomie wird der Staat oftmals als Summe aller Zwangsverbände betrachtet. Zur Unterscheidung oder Kongruenz von Staat und Gesellschaft siehe Staat und Gesellschaft.



Völkerrecht
Ein Staat (aus lat. status Zustand, Verfassung) ist ein ein Gebilde, das laut der Konvention von Montedeo folgende Eigenschaften aufweist:
- eine mehr oder weniger sile Kernbevölkerung (Staatsvolk);
- einen klar abgegrenzten oder definierten Landbesitz (Staatsgebiet, Territorium);
- eine Regierung, die eine Staatsgewalt ausüben kann;
- die Fähigkeit, mit anderen Staaten in politischen Kontakt zu treten, d. h., ein Völkerrechtssubjekt zu sein. Die klassische Staatsrechtslehre nennt nur die ersten drei Merkmale (Drei-Elemente-Lehre Jellineks). In diesem Sinne sind die Glieder eines Bundesstaates, wie die deutschen Länder auch Staaten (übrigens auch beschränkt Völkerrechtssubjekte, da sie auf Grund ihrer Kulturhoheit z. B. mit dem Heiligen Stuhl unabhängig von der Bundesrepublik Deutschland Konkordate abschließen können). Der klassische Ausnahmefall eines Staates ohne Staatsgebiet ist - seit der Annexion Maltas durch Napoleon I. - der Souveräne Malteserorden. Die Souveränität ist kein definierendes Merkmal des Staates. Staaten können rechtlich auch dann fortbestehen, wenn sie unter Besatzung stehen (okkupiert sind); oder (in der älteren Staatsrechtslehre), wenn sie nur souverän sind (z. B. Samos im Osmanischen Reich). Jedoch muss faktisch eine Teilsouveränität gegeben sein. Wie denn überhaupt das Völkerrecht mangels einer Welt-Legislative von Entscheidungen von Fall zu Fall abhängt (case law) und mithin ein sehr nachgiebiges Recht ist, wenn Völkerrechtssubjekte Fakten setzen.
Völkerrechtliche Anerkennung
Ein Staat bedarf zu seiner Gründung keiner juristischen Legitimation (er wird 'ausgerufen', vgl. den Rütli-Schwur bei der Begründung der Schweizerischen Eidgenossenschaft im Mittelalter - die neuzeitliche Schweizerische Konföderation besteht aber durchaus aus einzelnen Staaten, den Kantonen). International hat es sich eingebürgert, einen Staat anzuerkennen, sobald mehrere andere Staaten seine Existenz anerkannt haben. Einige Gebiete wie Taiwan oder Nordzypern auf Zypern, die zwar die Merkmale eines Staates aufweisen, wurden dennoch, meist aus politischen Gründen, nicht allgemein anerkannt; diese werden als Silisierte De-Facto-Regime bezeichnet. Die Konvention von Montedeo regt häu zu Diskussionen an, ob es möglich ist, durch Kauf einer staatenlosen Insel oder Bohrinsel quasi eine Mikronation zu gründen. Die Anerkennung durch andere Staaten ist das Hauptproblem solcher Vorhaben.






Souveränität

Der Begriff Souveränität (von franz.: souveraineté, aus lat.: superanus, darüber befindlich, überlegen) beschreibt in der Rechtswissenschaft den Zustand einer natürlichen oder juristischen Person, der durch Eigenständigkeit, Selbstbestimmtheit und Vollmacht gekennzeichnet ist und nicht durch Fremdbestimmung. Diese Selbstbestimmtheit ist nicht rechtlich, sondern bestenfalls durch die Rücksichtnahme auf andere praktisch begrenzt.

Souveränität im Völkerrecht
Im Völkerrecht wird der Begriff der Souveränität als die grundsätzliche Unabhängigkeit eines Staates von anderen Staaten (Souveränität nach außen) und seine Selbstbestimmtheit in Fragen der eigenen staatlichen Gestaltung (Souveränität nach innen) bezeichnet. Der aus der klassischen Völkerrechtslehre stammende Souveränitätsbegriff erfährt in der modernen Völkerrechtswissenschaft eine zunehmende Beschränkung, begründet vor allem mit der zunehmenden rechtlichen wie tatsächlichen Interdependenz von Staaten, internationalen Organisationen, transnationalen Unternehmen und regierungsunabhängigen Organisationen. Das Gegenstück zur staatlichen Souveränität ist die frühneuzeitliche Rechtsur der Suzeränität. Siehe auch: Autonomie
Souveränität im Staatsrecht
Der Begriff Souveränität wird im innerstaatlichen Recht und in der politischen Theorie verwendet, um die oberste Kompetenz zur Machtausübung im Inneren eines Staates zu bezeichnen. So bezeichnete man den Herrscher eines absolutistischen Staates oft als den Souverän, und in demokratischen Gesellschaften ist von der Volkssouveränität die Rede, die darin besteht, dass alle staatliche Machtanwendung durch das Volk legitimiert ist und das Volk selbst Staatsform und Regierung bestimmen kann. Die Souveränität ist daneben eines der drei klassischen Definitionsmerkmale des Staates (Staatsvolk, Staatsgebiet und Souveränität, vgl. Jean Bodin und seine Souveränitätsthese). Da auf einem bestimmten Gebiet und über ein bestimmtes Volk immer nur ein Gemeinwesen souverän sein kann, dient der Begriff der Souveränität auch zur Unterscheidung von Bundesstaaten und Staatenbünden: Bei Staatenbünden liegt die staatliche Souveränität immer noch bei den einzelnen Staaten. Bei der Gründung eines Bundesstaates hingegen geben die nachmaligen Gliedstaaten (Deutschland: Bundesländer, Schweiz: Kantone, USA: states, usw.) ihre Souveränität an den Bund ab. Dies äussert sich insbesondere dadurch, dass im Bundesstaat der Bund die sogenannte Kompetenzkompetenz besitzt, d.h. er kann über die Zuweisung von Kompetenzen an den Bund oder an die Gliedstaaten entscheiden. In Staatenbünden hingegen entscheiden die einzelnen Staaten, ob sie dem Bund eine Kompetenz überlassen wollen.
Souveränität als menschliche Eigenschaft
Ein Zustand von Eigenständigkeit und Selbstbestimmtheit, im Gegensatz zur Fremdbestimmtheit Siehe auch: Integrität Kategorie:Politischer Begriff Kategorie:Völkerrecht Kategorie:Wort des Jahres ja:主権

SUZERAENITAET ist eine machtpolitische Staatenverbindung, in welcher ein Staat (Suzerän) wichtige Befugnisse eines anderen Staates ausübt, meist Militär und Außenpolitik, und dafür im Gegenzug die Verpflichtung zu dessen Schutz übernimmt. Die Suzeränität ist das tragende Prinzip einer Schutzherrschaft bzw. eines Protektorats. In der Geschichte des Völkerrechts kommt das Verhältnis der Suzeränität etwa vor bei in Auflösung befindlicher Staaten. Es lassen sich folgende Beispiele nennen:
-
Das Osmanische Reich war Suzerän
- von Rumänien und Serbien bis 1878 (Frieden von San Stefano)
- von Agypten bis 1914
- des Fürstentums Samos bis zum Frieden von Sèvres in 1919.
- Heute ließe sich allenfalls anhand der besonderen Staatsverträge das Fürstentum Monaco als suzeräne Herrschaft unter der Französischen Republik auffassen.

- Die Schweiz ist Suzerän vom Fürstentum Liechtenstein, sie vertritt es außenpolitisch und übt -wenn auch heutzutage überflüssig- ein militärisches Protektorat aus
- Eine gewisse Suzeränität herrscht auch zwischen dem Australischen Bund und der Republik Nauru, beide völkerrechtlich unabhängig und UNO-Mitgliedstaaten. Australien übernimmt in der nauruischen Außenpolitik einige Aufgaben und ist gemäß einem informalen Abkommen auch für die militärische Verteidigung des Inselstaates verantwortlich. Zudem bilden Australiens Zahlungen für den Unterhalt von Flüchtlingslagern in Nauru zur Zeit das einzige nauruische Staatseinkommen.
- Verhältnis zwischen Neuseeland und Niue sowie den Cookinseln; mit beiden Territorien steht Neuseeland in freier Assoziierung.
- Verhältnis zwischen dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland und der Insel Jersey, die zwar kein Teil des United Kingdom oder der Europäischen Union ist, aber als Crown Dependency in direktem Verhältnis zur Britischen Krone steht und zu seiner außenpolitischen Vertretung einen völkerrechtlichen Auftragsvertrag mit dem Foreign Office hat.
- im weiteren Sinne auch das Verhältnis zwischen den USA und Island, dessen Verteidigung von den USA wahrgenommen wird. Suzeränität wird oft bei ähnlichen politischen Ungleichgewichten auch als Antonym von Souveränität benutzt. Kategorie:Staats- und Verfassungsrecht Kategorie:Völkerrecht

Die Anfänge der Diplomatie finden sich schon bei den ersten Stadtstaaten, die sich vor Jahrtausenden bildeten. Für die meiste Zeit der menschlichen Zilisation wurden Diplomaten nur für spezifische Verhandlungen entsandt, um nach deren Ende zügig zurückzukehren.

Diplomaten waren üblicherweise Verwandte der Herrscherfamilien oder von hohem Rang, um ihnen die erforderliche Legitimität zu geben, wenn sie mit anderen Staaten verhandelten. Eine frühe dauerhafte Mission bildeten die päpstlichen Gesandten (apocrisiarii) am Hofe des byzantinischen Kaisers in Konstantinopel (Byzanz). Nach der Verschlechterung der Beziehungen am Ende des achten Jahrhunderts wurden diese jedoch abgebrochen.


Die Ursprünge der modernen Diplomatie gehen auf die norditalienischen Stadtstaaten der frühen Renaissance zurück, wobei die ersten Botschaften im dreizehnten Jahrhundert gegründet wurden. Dabei spielte Mailand unter Francesco I. Sforza eine führende Rolle. Er gründete Botschaften in den anderen Städten Norditaliens. Dort begannen ele Traditionen der modernen Diplomatie, so z.B. das Akkreditieren des Botschafters beim Staatschef des Gastgeberlandes. Von Italien breitete sich diese Praxis auf die anderen europäischen Mächte aus. Mailand war der erste Staat, der einen Vertreter an den Hof in Frankreich entsandte, im Jahr 1455. Mailand lehnte jedoch ab, im Gegenzug einen französischen Vertreter zu akzeptieren, aus Furcht, er könne spionieren oder sich in innere Angelegenheiten einmischen. Als sich ausländische Mächte wie Frankreich und Spanien zunehmend in die italienische Politik einmischten, wurde ein Bedarf an Botschaftern akzeptiert. Bald schon tauschten die europäischen Mächte Botschafter aus. Spanien war 1487 unter den ersten Nationen, die einen Vertreter dauerhaft an den Hof von England entsandten.
Ab dem Ende des sechzehnten Jahrhunderts wurden dauerhafte Missionen üblich. Der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches entsandte jedoch als Staatschef keine dauerhaften Vertreter, da er wegen deren faktischer Unabhängigkeit nicht die Interessen aller deutschen Fürsten vertreten konnte. Während dieser Zeit wurden auch die Regeln der modernen Diplomatie weiterentwickelt: Botschafter war bald der höchste Rang eines Vertreters. Zu dieser Zeit war der Botschafter ein Adliger, wobei der Rang des entsandten Adligen davon abhing, für wie wichtig man das Land hielt, in das er entsandt wurde. Es wurden höchste Standards für Botschafter geschaffen, und man erwartete oft, dass sie große Gebäude besaßen, ausschweifende Feiern veranstalteten und eine wichtige Rolle im höfischen Leben ihrer Gastländer spielten. In Rom, das für einen katholischen Vertreter am meisten geschätzt wurde, besaßen die französischen und spanischen Vertreter ein Gefolge von bis zu einhundert Personen. Selbst in weniger wichtigen Botschaften waren die Botschafter sehr teuer. In kleinere Staaten wurden Gesandte geschickt, die im Rang unter den Botschaftern standen. Diplomatie war eine komplexe Angelegenheit, damals mehr noch als heute. Die Botschafter aller Staaten wurden im diplomatischen Protokoll in unterschiedliche Stufen der

Wichtigkeit und des Vortritts eingeteilt, die häu umstritten waren. Staaten wurden normalerweise entsprechend dem Titel des Souverains eingeordnet, wobei für katholische Staaten der Gesandte des Vatikans der höchste war. Danach folgten diejenigen aus Königreichen, darauf die aus Herzogtümern und Fürstentümern. Vertreter aus Republiken wurden als die Niedrigsten der Niedrigen betrachtet. Die Bestimmung der Rangfolge zwischen zwei Königreichen hing von einer Vielzahl von Faktoren ab, die häu variierten, sodass Streitigkeiten garantiert waren. Adlige Botschafter mit nur geringer Auslandserfahrung und wenig diplomatischem Talent benötigten die Unterstützung durch el Botschaftspersonal. Diese Profis wurden für lange Zeit entsandt und verfügten über weit mehr Kenntnisse über ihre Gastgeberländer als ihre Vorgesetzten. Botschaftsangehörige verfügten über eine Vielzahl von Fähigkeiten; einige widmeten sich zum Beispiel der Spionage. Der Bedarf an ausgebildeten Indiduen zur Besetzung der Botschaften wurde durch Universitätsabsolventen gedeckt, was zu einer Ausweitung der Studien in Völkerrecht, modernen Sprachen und Geschichte an den Universitäten in ganz Europa führte. Zur gleichen Zeit wurden permanente Außenministerien eingerichtet, um die Vielzahl an Botschaften und deren Personal zu koordinieren. Diese Ministerien entsprachen bei weitem noch nicht der heutigen Form. Großbritannien hatte bis 1782 zwei Abteilungen mit sich häu überschneidenden Kompetenzen. Sie waren auch um ein Vielfaches kleiner als heute. Frankreich, das sich um 1780 eines der größten Außenministerien rühmte, hatte lediglich 70 Vollzeitbeschäftigte. 1780 maßgeblich die europäische Ordnung nach 1815] Die Elemente moderner Diplomatie breiteten sich, beginnend im frühen 1 Jahrhundert, langsam nach Osteuropa und Russland aus. Dieses ganze System wurde durch die französische Revolution und die darauf folgenden Kriegsjahre unterbrochen. Die Revolution brachte mit sich, dass Bürgerliche die Diplomatie des französischen Staates und all derjeniger Staaten, die durch Revolutionsarmeen erobert wurden, übernahmen. Elierte Vortrittsrechte und Protokolle wurden verworfen. Napoleon weigerte sich auch, diplomatische Immunität anzuerkennen, wobei er einige englische Diplomaten verhaften ließ, denen er vorwarf, gegen Frankreich zu intrigieren. Zudem hatte er keine Zeit und Geduld für den oft zeitraubenden Prozess formeller Diplomatie.

Nach der Niederlage Napoleons elierte der Wiener Kongreß von 1815 ein internationales System diplomatischen Ranges. Streitigkeiten über Rangfolgen von Nationen bestanden noch über ein Jahrhundert bis nach dem Zweiten Weltkrieg, als der Rang des Botschafters die Norm wurde. Diplomatische Traditionen außerhalb Europas waren sehr unterschiedlich. Eine wichtige Voraussetzung für die Existenz von Diplomatie ist die Existenz einer Anzahl von Staaten, die in etwa die gleiche Macht besitzen, so wie es im Italien der Renaissance und im Europa der modernen Zeit der Fall war. Im Gegensatz dazu zögerten die Mächte in Asien und im Mittleren Osten, das Kaiserreich China und das osmanische Reich, bilaterale Diplomatie zu betreiben, da sie sich allen ihren Nachbarn gegenüber als unumstritten überlegen fühlten. Die Osmanen zum Beispiel entsandten keine Missionen in andere Staaten, da sie erwarteten, dass diese nach Istanbul kommen sollten. Diese Praxis dauerte bis ins achtzehnte Jahrhundert an. Als sich die europäischen Mächte im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert über die Welt ausdehnten, verbreitete sich ebenso ihr diplomatisches System.



Bedeutende Diplomaten

- Kardinal Richelieu: Der Zweck heiligt die Mittel, Westfälischer Friede 164
- Charles-Maurice de Talleyrand: gilt als größter Diplomat aller Zeiten, besonderer Erfolg war für ihn der Wiener Kongress 1815.
- Klemens Wenzel Lothar von Metternich: Heilige Allianz zwischen Österreich, Deutschland und Russland, Restauration 1815.
- Otto von Bismarck: Realpolitik u.a. gegenüber Österreich 1866, Bündnispolitik des Deutschen Reichs.
- Henry Kissinger: Beendigung des Vietnamkrieges 1973.
- Willy Brandt: Ostpolitik ab 1970.
- Hans-Jürgen Wischnewski: insbesondere Nahostpolitik.
- Hans-Dietrich Genscher: Entspannungspolitik in den 80er Jahren, Anerkennung von Kroatien und Slowenien 1991.





Beteiligung von Dr. Mircea CORAS an Gipfelverhandlungen :

B.R.Deutschland

Helmut SCHMIDT Bundeskanzler SPD (1977);

Hans-Juergen WISCHNEWSKI – Staatsminister beim Bundeskanzler SPD (1976);

Josef ERTL – Bundesernaehrungsminister FDP 1975, 1976, 1977; 197

MOZAMBIK

Joachim CHISSANO – Staatsminister fuer auswertige Angelegentheiten der Republik Mozambik 1986;

Joachim CHISSANO – wurde 1986 zum Praesidenten von Mozambik

Taiwan

Dr. Frederick F. CHIEN Aussenminister ROC Taiwan – April 1991



3 Die aktive Rolle des Staates zur Foerderung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen

3.1.Rolle und Bedeutung der Aussenhandelspolitik eines suveraenen Staates
(Beispiel : Bundesrepublik Deutschland)


Die Bundesrepublik Deutschland ist seit elen Jahren das Land, das nach den USA den zweitgrößten Anteil am weltweiten Austausch von Waren und Dienstleistungen hat. Die gesamte deutsche Volkswirtschaft ist daher in einem hohen Maß exporhängig. Jeder zweite Arbeitsplatz in Deutschland befindet sich einer stark auf Exporte ausgerichteten Branche. Deutsche Unternehmen erzielen etwa ein Drittel ihrer Umsätze durch den Handel mit ausländischen Geschäftspartnern.

Die Erfahrungen der letzten 50 Jahren haben für Deutschland gezeigt, dass der florierende Handel mit dem Ausland Wohlstand im Inland bringt.

Der Aussenhandel gibt wichtige Impulse für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung in Deutschland. Deutschland tritt daher seit langem für offene Märkte und Handelsliberalisierung auf der Grundlage klarer, vorhersehbarer und multilateral abgestimmter Rechtsnormen ein. Auch für die Zukunft des Wirtschaftstandortes Deutschland ist eine weitere Liberalisierung des Handels unverzichtbar.

Vor diesem Hintergrund begreift die Bundesregierung die Globalisierung des wirtschaftlichen Lebens als Chance, den wohlstandsfördernden Charakter des Welthandels möglichst auszuweiten. Die Bundesregierung begrüßt es daher, dass es bei der erten Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) im November 2001 gelang, eine neue Welthandelsrunde zu eröffnen. Bei diesen breit angelegten Verhandlungen wollen die mittlerweile 145 WTO-Mitgliedsstaaten einen umfassenden Abschluss über den weltweiten Abbau von Handelshemmnissen, die Ausweitung und Verbesserung der multilateralen Handelsnormen und die Einbeziehung neuer Themen wie den Umweltschutz erzielen.

Ziele der Handelspolitik

Die Verbesserung des Zugangs zu ausländischen Märkten für deutsche Unternehmen und der Abbau der Zollschranken sowie der sog. nicht-tarifären Handelshemmnisse gehören unverändert zu den Prioritäten der deutschen Außenhandelspolitik. Nachdem die Zölle in den letzten Jahrzehnten weltweit immer weiter gesenkt werden konnten, richtet sich das Hauptaugenmerk verstärkt auf den Abbau der nicht-tarifären Handelshemmnisse. Zu diesen gehören u. a. :

- mengenmäßige Einfuhrbeschränkungen,

- Import- und Exportlizenzen oder auch

- diskriminierende Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften.

Nach wissenschaftlichen Studien werden die Kosten dieser Art der Beschränkungen im weltweiten Durchschnitt auf eine Höhe von 5 bis 10 % des gehandelten Warenwerts geschätzt. Zu dieser Problematik fand vom 23. bis 25. September 2002 unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie die Internationale Konferenz über die Beseitigung der nicht-tarifären Handelshemmnisse statt.

Beseitigung nicht-tarifärer Handelshemmnisse

Der Ausweitung und Schaffung klarer Regeln für die weltweiten Handels-beziehungen kommt aus Sicht der Bundesregierung weiterhin große Bedeutung zu. Solche Regeln betreffen u. a. multilateral vereinbarte Vereinbarungen zu Anti-Dumping-Maßnahmen oder zum Umgang mit wettbewerbsverzerrenden Subventionen im Außenhandelsbereich. Diese Übereinkünfte schaffen die notwendige Transparenz und Vorhersehbarkeit für Investoren und Exporteure/ Importeure. Die multilateralen Handelsregeln können die Grundlage für größere Rechts- und Planungssicherheit der am Außenhandel beteiligten Unternehmen schaffen. Die Bundesregierung tritt deshalb auch dafür ein, dass bei der Welthandelsrunde zusätzliche Übereinkommen zu Fragen des Investitions- und Wettbewerbsrechts sowie der Transparenz im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens vereinbart werden. Ebenso dringt die Bundesregierung auf die Verbesserung der Disziplinen im Bereich der Handelserleichterungen (bspw. Zollabfertigung).

Schließlich setzt sich die Bundesregierung für eine umfassende Behandlung handelspolitischer Fragestellungen ein. Dies bedeutet, dass die Beziehung von handelspolitischen Maßnahmen zu gesellschaftspolitisch wichtigen Zielen wie dem Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutz auch auf internationaler Ebene zunehmend Beachtung finden muss. Die Bundesregierung betrachtet es als Erfolg, dass im Rahmen der Welthandelsrunde das Verhältnis von Handel und Umwelt erstmals Gegenstand multilateraler Verhandlungen geworden ist. In Zukunft wird dies auch im Bereich der sozialpolitischen Anliegen anzustreben sein.

Ziele weiterer Handelsliberalisierung



Kompetenzen in der Handelspolitik

Die Handelspolitik gehört zu den Gemeinschaftskompetenzen der EU. Dies gilt in erster Linie für den Warenverkehr. Im Bereich der Dienstleistungen und des geistigen Eigentums liegt eine gemischte Kompetenz vor, d.h. eine geteilte Außenzuständigkeit. Die Mitgliedsstaaten der EU bleiben danach generell im Bereich des GATS- und des TRIPS-Übereinkommen zuständig, solange die Gemeinschaft noch keine internen Regelungen getroffen hat.

Nach der Rechtsprechung des EuGH sind jedoch die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten zu einer engen Zusammenarbeit verpflichtet, um ein einheitliches Auftreten im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) sicherstellen zu können. Die EU-Kommission gestaltet die Handelspolitik in Absprache mit den Mitgliedsstaaten. Dazu trifft sich wöchentlich der vom Rat bestellte sogenannte 133er-Ausschuss. Er verdankt seinen Namen dem Artikel 133 EG-Vertrag, der die Gemeinsame Handelspolitik regelt.

Mittel der Handelspolitik

· Multilateralismus: Die EU versucht, über multilaterale Verhandlungen innerhalb der Welthandelsorganisation (WTO) ein siles Regelwerk für den weltweiten Freihandel zu schaffen und bestehende Handelshemmnisse abzubauen. Die EU setzt sich daher für eine umfassende neue Verhandlungsrunde im Rahmen der WTO ein. Struktur und Aufgaben der WTO
· Regionale Handelsabkommen: Die EU hat mit zahlreichen Ländern (u.a. mit Ost- und Mitteleuropa, Mittelmeerregion, den afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten (AKP-Länder), Türkei, Mexiko) Handelsabkommen geschlossen. Diese erleichtern den Unternehmen die Handelsbeziehungen mit verschiedenen Drittstaaten und können auch den Weg für eine multilaterale Handelsliberalisierung ebnen. Darüber hinaus kann die EU beispielsweise mit elen asiatischen Länder, USA, Kanada und Lateinamerika auf Kooperationsvereinbarungen und Konsultationsmechanismen zurückgreifen.
· Marktöffnungsstrategie: 1996 hat die EU-Kommission eine Datenbank zur Erfassung von Handelshemmnissen (Market Access Daase) eingerichtet, die innerhalb der EU gebührenfrei über das Internet abrufbar ist. Diese Datenbank erleichtert es Unternehmen, Informationen über die von ihnen ansierten Exportmärkte zu erhalten. Gleichzeitig gibt die Datenbank den Unternehmen die Möglichkeit selbst festgestellte Handelshemmnisse an die Kommission zu melden. Die EU-Kommission hat mit Zustimmung des Rates Strategien entwickelt, wie die identifizierten Handelshemmnisse angegangen werden können. Market Access Daase [http://mkaccdb.eu.int]
· Verordnung über Handelshemmnisse: Seit Dezember 1994 können Wirtschaftszweige und Unternehmen der EU sowie die Mitgliedstaaten bei Handelshemmnissen von Drittstaaten die EU-Kommission auffordern, ihre rechtmäßigen Handelsinteressen zu schützen und per Antrag ein Tätigwerden der Kommission erzwingen, die Handelshemmnisse zu beseitigen.
· Konsultationen / Streitschlichtung: Vielfach wird versucht, Handelsprobleme, denen staatliche Maßnahmen zugrunde liegen, zunächst durch bilaterale Gespräche oder Konsultationen auf staatlicher Ebene zu lösen. Soweit die Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) ein Recht einräumen, gegen solche Maßnahmen vorzugehen, kann die EU auch das Streitbeilegungsorgan der WTO anrufen und auf Aufhebung der Maßnahme klagen. Obsiegt die EU in einem solchen Verfahren und nimmt das andere WTO-Mitglied die Maßnahme nicht zurück, so kann die EU - nach Genehmigung des Streitbeilegungsorgans - Sanktionen in Gestalt von Rücknahmen von Handelskonzessionen gegenüber diesem Land verhängen. WTO: Handelsstreitigkeiten / Streitschlichtung
· Antidumping- und Antisubventionsmaßnahmen: Zum Schutz gegen Dumping und Subventionen von Drittstaaten kann die EU im Einklang mit WTO-Regeln Antidumping- bzw. Ausgleichszölle verhängen, wenn die europäische Wirtschaft dadurch geschädigt wurde. Weitere Informationen zu den verschiedenen handelspolitischen Instrumenten der EU bietet folgende Web-Seite: Handelspolitische Instrumente der EU [http://europa.eu.int]

Handelspolitik der EU Die EU-Kommission (Generaldirektion Handel) bietet einen E-Mail Informations-Serce zur EU-Handelspolitik (EIS) an.

Aussenwirtschaftsoffensive – wichtige Grundlage fuer Wachstum
Handel und grenzüberschreitende Investitionen sind wichtige Grundlage für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand in Deutschland. Die Bundesrepublik Deutschland ist international verflochten wie kaum eine andere Volkswirtschaft dieser Größenordnung. Die zunehmende Globalisierung und die Veränderungen der weltwirtschaftlichen Arbeitsteilung bzw. Welthandelsanteile bieten große Chancen, sie bedeuten aber gleichzeitig eine gewaltige Herausforderung für die deutsche Wirtschaft.
Notwendig ist eine zukunftsorientierte Außenwirtschaftspolitik. Die Bundesregierung trägt dem mit der Außenwirtschaftsoffensive Weltweit Aktiv Rechnung. Die Außenwirtschaftsoffensive ist zentrales Element der Agenda 2010. Mit ihr unterstützt die Bundesregierung auf elfältige Weise die Aktitäten deutscher Unternehmen zur Erschließung und Sicherung ausländischer Märkte. Die Außenwirtschaftsoffensive setzt folgende Schwerpunkte:

· Weiterer Ausbau der Auslandshandelskammern (AHK) und Verbesserung des Dienstleistungsangebotes für deutsche Unternehmen: Die AHK`n beraten und unterstützen Unternehmen bei ihrem Engagement auf ausländischen Märkten. Der weitere, stetige Ausbau des AHK-Netzes in den für die deutsche Wirtschaft bedeutsamen Märkten, unter anderem Russland, China und der Arabischen Welt, wird kontinuierlich fortgesetzt. Mitte 2005 ist das Delegiertenbüro in der Slowakischen Republik in eine rechtlich selbständige Kammer umgewandelt worden. Die Eröffnung einer AHK in Algerien steht kurz bevor.
· Verbesserung unternehmensorientierter Angebote durch die Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai):
Die bfai liefert aktuelle, praxisnahe Informationen über alle wichtigen Märkte der Welt. Dabei deckt sie die gesamte Palette von Themen ab, die für die Wirtschaft von Bedeutung sind. Dazu gehören auch gezielte Information über Programme, Ausschreibungen und Projekte multilateraler Institutionen, um deutsche Unternehmen stärker an international finanzierte Projekte heranzuführen. Die bfai erweitert ihr Korrespondentennetz entsprechend der Nachfrage insbesondere der mittelständischen Wirtschaft.
Internetportal iXPOS: Mit dem Portal sorgt das BMWi für Transparenz in der Außenwirtschaftsförderung. Die Unternehmen haben mit einem Klick Zugriff auf alle Informationen über Auslandsmärkte und Förderprogramme von Bund und Ländern (www.iXPOS.de). Seit Oktober 2004 ist die weiterentwickelte Internet-Kooperationsbörse e-trade-center online. Hierdurch erhalten deutsche und ausländische Unternehmen eine komforle Möglichkeit, miteinander Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Get ist weiterhin eine Erweiterung der Portalfamilie um eine rein englischsprachige Internetplattform für wirtschaftsrelevante Anfragen, die Ende 2006/Anfang 2007 fertig gestellt werden soll.
· Weiterentwicklung der Auslandsmessebeteiligungen: In 2004 gab es bereits ein Rekordvolumen des Auslandsmesseprogramms mit 230 Messebeteiligungen. 2005 werden es 235 sein und für 2006 sind über 250 Auslandsmessebeteiligungen get. Die Auslandsmesseförderung wird seit 2003 durch eine Anderung der Konditionen noch stärker auf KMU-Belange ausgerichtet.
· Exportkreditgarantien (Hermesdeckungen) zur Stärkung deutscher Exportunternehmen im internationalen Wettbewerb: Hermesdeckungen sind ein wichtiger Begleiter der deutschen Exportwirtschaft insbesondere in risikoreichen und zugleich wachstumsstarken Märkten (China, Türkei, Iran, Russland usw.). Das Instrument wird insbesondere mit Blick auf die Bedürfnisse mittelständischer Unternehmen und die sich ändernden Rahmenbedingungen weiterentwickelt. In 2004 haben die Deckungen für Exportgeschäfte mit 21,1 Mrd. € einen neuen Jahresrekord erzielt, im ersten Halbjahr 2005 bewegten sie sich mit 7,5 Milliarden € im langjährigen Durchschnitt.
· Investitionsgarantien zur Absicherung von Auslandsinvestitionen deutscher Unternehmen: Investitionsgarantien sind ein bewährtes und in der Wirtschaft anerkanntes Förderinstrument. Zu verzeichnen ist ein deutlicher Anstieg bei Neuanträgen und Garantieübernahmen seit 2004. Auf reges Interesse der deutschen Wirtschaft stößt die Weiterentwicklung des Garantieinstruments durch Reform der Allgemeinen Bedingungen und Neufassung der Richtlinien, die zum 1. September 2004 in Kraft getreten sind. Dies betrifft insbesondere die Erweiterung von Deckungsgegenständen (z.B. andere vermögenswerte Rechte) und die Ausweitung von Deckungsleistungen (z. B. Terrorakte, Zahlungszusagen, Kosten der Schadensvermeidung und kommunale Zusagen). Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen werden Investitionsgarantien attraktiver durch die Entscheidung, bei Anträgen bis 5 Mio. € auf Antragsgebühren zu verzichten. (www.agaportal.de).
· Politische Flankierung von Auslandsengagements deutscher Unternehmen:
Neben den Länderreferaten unterstützt die Anlaufstelle für die politische Flankierung insbesondere mittelständische Unternehmen bei ihrem Engagement auf ausländischen Märkten. Den Unternehmen wird rasch und unbürokratisch geholfen und projekt-bezogene politische Unterstützung geboten.
· Kontaktveranstaltungen: Die überwiegend branchenbezogenen und im Schwerpunkt auf innovative Bereiche orientierten Informations- und Kontaktveranstaltungen der Bundesregierung sollen vor allem den Dienstleistungssektor stärken und das Potenzial innovativer Technologien außenwirtschaftlich nutzbar machen.
· Stärkung des multilateralen Rahmens der laufenden Welthandelsrunde: Ziel ist die Schaffung weltweit gültiger Rahmenbedingungen, unter denen sich Wettbewerb und Handel möglichst frei entfalten können. Deutschland und die EU verfolgen dabei offensive Interessen. Ein erfolgreicher Abschluss der WTO-Runde (Doha) wird wichtige Impulse für Wachstum und Beschäftigung in Deutschland mit sich bringen.
· Erhöhung der Effizienz der Zollabwicklung in wichtigen Zielländern deutscher Exporte und Modernisierung des EU-Zollkodex: Ziel ist es, die Zollabwicklung zu modernisieren und kostenbelastende Verfahren zu vereinfachen.
Außenwirtschaftsförderung
Die Außenwirtschaftsförderung der Bundesregierung fügt sich ein in den Rahmen, der durch die marktwirtschaftliche Ordnung und das System der Weltwirtschaft vorgegeben ist. Die Bundesregierung unterstützt die Aktitäten deutscher Unternehmen zur Erschließung und Sicherung ausländischer Märkte, indem sie die Rahmenbedingungen für deutsche Unternehmen verbessert und insbesondere auf die Beachtung multilateraler Regeln sowie den weiteren Abbau noch bestehender Marktzugangsschranken hinwirkt.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, das innerhalb der Bundesregierung für die Außenwirtschaftsförderung federführend zuständig ist, gestaltet das Instrumentarium konzeptionell und entwickelt die einzelnen Instrumente in enger Abstimmung mit der deutschen Wirtschaft fort bzw. passt sie den sich wandelnden Erfordernissen an.
Das Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie arbeitet eng mit den Regionalinitiativen der deutschen Wirtschaft, nämlich dem Asien-Pazifik-Ausschuss der deutschen Wirtschaft, der Lateinamerikainitiative, der Nah- und Mittelost-Initiative, der Initiative Südliches Afrika und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, zusammen.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie koordiniert die verschiedenen Akteure der Außenwirtschaftsförderung des Bundes und der Länder.
Geschäftsmöglichkeiten mit internationalen Organisationen
Die Bundesregierung unterstützt die Beteiligung der deutschen Wirtschaft an internationaler Entwicklungszusammenarbeit und Projekten im UNO-System, der Weltbankgruppe, der Regionalen Entwicklungsbanken (REB) sowie an Programmen der EU.
Ausschreibungen nationaler und internationaler Organisationen
Die zahlreichen nationalen und internationalen Organisationen wie die Europäische Union mit dem Europäischen Entwicklungsfonds (EEF), Weltbank, Vereinte Nationen, regionale Entwicklungsbanken und andere vergeben i. d. R. nach einem Ausschreibungsverfahren Finanzierungen für Investitionen u. a. Projekte in Entwicklungsländern.
Geschäfte auch für deutsche Unternehmen
Auftragnehmer für diese Investitionen können aufgrund der internationalen Vergabebestimmungen auch deutsche Unternehmen werden. Gute Kenntnisse über die ausschreibende Stelle und das Ausschreibungsverfahren sowie eine frühzeitige Kontaktaufnahme vor allem vor Ort sind für die spätere Auftragsvergabe besonders wichtig.
Informationen über die Ausschreibungen nationaler und internationaler Organisationen befinden sich im Internet dieser Organisationen, im Außenwirtschaftsportal iXPOS oder in der Ausschreibungsdatenbank der Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai).
Auftragsberatungsstellen (Ländereinrichtungen) betreuen und beraten die gewerbliche Wirtschaft in Fragen des deutschen und internationalen öffentlichen Auftragswesens.


Entwicklungsbanken
Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB)
Asiatische Entwicklungsbank (AsDB)
Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) European Bank for Reconstruction and Development (EBRD)
Europäische Investitionsbank (EIB)
Inter-Amerikanische Entwicklungsbank (IDB)
Internationaler Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD)
Karibische Entwicklungsbank Caribbean Development Bank (CDB)
WeltbankAndere Organisationen
Internationale Atomenergiebehörde (IAEO)
Weiterführende Informationen
Vereinte Nationen (UN) Pfeilgrafik
OECD - Organisation for Economic Co-Operation and Development Pfeilgrafik



Koerpersprache, Gestik, und Mimik in der erfolgreichen Kommunikation


„Psychologen sagen: mit den Worten bekommen wir nur 20% der Information, 80% registrieren wir intuitiv aus anderen Quellen o. A.
„Welche Gefühle und inneren Einstellungen kann man an Gestik, Mimik, Körpersprache ablesen?

Positive - negative - neutrale Gefühle, wie z. B.
Einladung - Freundlichkeit,
Unsicherheit, Ruhe, Aggression, Angst, Langeweile, Schuld, Aufmerksamkeit
KOMMUNIKATION, GESTIK, MIMIK, KÖRPERSPRACHE
Autorin: Natalia Bulgakowa, St. Petersburg (Russland) 2
Wortschatz:
die Stirn runzeln/verziehen
die Augenbrauen zusammenziehen
die Augen zusammenkneifen; blinzeln
die Fäuste ballen
die Hände hinter dem Kopf kreuzen
die Arme verschränken
die Beine übereinander schlagen
die Beine strecken
sich zurücklehnen
sich beugen
einen krummen Rücken machen




Gestik - Gekonnter Einsatz der Hände
Die Gestik - also der Einsatz von Armen und Händen - kann Ihre Aussagen unterstreichen oder ihnen widersprechen. Unser aller Interesse ist es, einen Eindruck ohne innere Widersprüche auf
unsere Umgebung zu machen.
Um dieses Ziel zu erreichen, finden Sie hier einige praktische Regeln zum gekonnten Einsatz Ihrer Hände und Arme:
Natürliche Gesten werden mit Einsatz von Armen und Händen gemacht.
Höhe der Hände:
Befinden sich die Hände bei der Gestik unterhalb der Gürtellinie, so hinterlassen Sie einen eindeutig negativen Eindruck.
Befinden sich Ihre Hände zwischen der Gürtellinie und der Brusthöhe, so ist dies als neutra einzustufen
Sind Ihre Hände auf Brusthöhe oder höher, so ist die Aussage positiv
Stellung der Handflächen
Zeigen Ihre Handflächen nach unten, übermitteln Sie Ihrem Gegenüber einen negativen Eindruck
Stehen ihre Handflächen während Ihrer Ausführungen senkrecht, so ergibt das ein neutrales Bild
Mit Handflächen, die nach oben zeigen, übermitteln Sie Ihrem Gesprächspartner ein positives Bild
Ruhige, weite Armbewegungen zeigen Ihre Sicherheit und lassen Sie überzeugend wirken
Beginnen Sie mit der Geste, kurz bevor Sie beginnen zu reden
Fazit: Hände in Brusthöhe, Handflächen nach oben, ruhige und großzügige Bewegungen mit den Armen; so wirken Sie positiv und überzeugend auf Ihre Gesprächspartner.
Eine kleine Diaschau auf unserer WebSite zeigt Ihnen nochmals eindrucksvoll, wie schlecht oder gut man mit einer entsprechenden Gestik wirken kann.
Mimik - Blickkontakt halten
Wir alle kennen den Spruch der kann einem ja nicht mal in die Augen schauen. Obwohl der Volksmund auf den Punkt genau den Zusammenhang zwischen Aussage und Blickkontakt beschreibt, können wir laufend die Missachtung des dahinter steckenden Grundsatzes beobachten.
Ein Mensch schaut auf den Boden oder an die Decke, während er mit uns redet: er fühlt sich ertappt oder unsicher und glaubt womöglich nicht einmal selbst an das eben Gesagte. Auch eine sehr große Konzentration auf das zu Sagende - und damit wiederum Unsicherheit - kann eine Ursache sein.
Eine Person schaut aus dem Fenster, während sie uns ihre Ausführungen macht: damit signalisiert sie Arroganz und Desinteresse an uns. Das Tragische an der Sache ist, wir diese Empfindungen
oft gar nicht bewusst wahrnehmen, sondern, dass wir uns irgendwie unwohl mit unserem Gegenüber fühlen. Wie schwer es unser Gegenüber mit uns haben wird, wenn es uns nicht einmalIn die Augen sehen kann, lässt sich leicht erahnen.
Autorin: Natalia Bulgakowa, St. Petersburg (Russland) 21

Regeln zum Umgang mit dem Blickkontakt:

Bereiten Sie sich so gut auf Ihr Thema vor, dass Sie einen Teil Ihrer Konzentration für Ihr Verhalten und damit für Ihre Zuhörer investieren können

Halten Sie mit einer einzelnen Person möglichst über die gesamte Dauer der Unterredung Blickkontakt. Das gilt für Phasen des Redens genauso, wie beim Zuhören. Fixieren Sie dabei nicht die Nasenwurzel Ihres Gegenüber, das würde Ihrem Gesprächspartner einiges Unwohlsein bescheren.

Reden Sie vor einer Gruppe, halten Sie Blickkontakt zu allen Teilnehmern. Damit Ihr Kopf dabei nicht wie ein Scheibenwischer hin- und hergeht, achten Sie auf einen ausreichenden Abstand zur Gruppe. In einer sehr großen Gruppe fühlen sich von Ihrem Blickkontakt, der ca. fünf bis zehn Sekunden dauern kann, mindestens fünf oder sechs der benachbarten Zuhörer mit angesprochen.
Die größte Herausforderung ist es, zu einer Gruppe von der Mitte eines langen Tisches aus zu sprechen. Bedienen Sie jeden mit Blickkontakt, jedoch in längeren Zeiträumen. Reden andere, so widmen Sie dem Redner ausreichenden, jedoch keinesfalls ausschließlichen Blickkontakt.

Versuchen Sie, vor Beginn einer Rede die Blicke der Zuhörer durch Blickkontakt einzusammeln.Das gibt Ihnen selbst mehr Sicherheit und strahlt gleichzeitig den Teilnehmern Überzeugung und Sicherheit aus.
Der Blickkontakt informiert Sie frühzeitig über Stimmungsänderungen bei Ihrem Gegenüber, die sich in der Mimik ausdrücken. Noch vor dem Ausbruch eines Konfliktes können Sie die Gründe fürdas Unwohlsein proaktiv erfragen.
Die beste Rede und das fruchtbarste Gespräch kann also durch fehlenden Blickkontakt ruiniert werden. Trainieren Sie das Halten des Blickkontakts auch unter erschwerten Bedingungen, um Ihnen selbst die Ausstrahlung von Sicherheit und Überzeugung zu geben.

Körpersprache - Wie sich ein sicherer Stand auf Sie und Ihr Gegenüber auswirkt
Wenn Sie in einem Gespräch sicher stehen, wirkt sich dies auf Ihren Gesprächspartner genauso aus wie auf Sie selbst. Besonders hilfreich ist dies bei der Bewältigung schwieriger Themen oder bei Konflikten.
Versuchen Sie es vor dem Spiegel selbst: Stellen Sie sich aufrecht hin. Positionieren Sie beide Füße parallel in etwa 15 bis 20cm Abstand. Drücken Sie die Knie nicht durch, sondern knicken Sie sie geringfügig ein, so dass Sie einen lockeren Stand haben. Versuchen Sie jetzt, den Boden zu spüren. Heben Sie beide Hände etwa in Brusthöhe mit offenen Armen, die Handflächen nach oben gewandt.
Versuchen Sie jetzt, eine problematische Aussage vor dem Spiegel loszuwerden. Wenn Sie dabei etwas auf ihr Befinden achten, werden Sie ein angenehm sicheres Gefühl verspüren. Diese Sicherheit strahlen Sie auch auf Ihr Gegenüber aus, was die Wahrscheinlichkeit eines produktiven Gesprächs enorm verbessert.
Üben Sie dieses Verhalten regelmäßig vor dem Spiegel, mit Ihrem Partner und/oder Ihren Freunden und lassen Sie sich deren Feedback geben. Sind Sie in einer problematischen Gesprächssituation, machen Sie sich dieses Verhalten bewusst und setzen Sie es ein.
Sogar am Telefon wirkt dieses Vorgehen. Durch den Stand und natürlich nur mit einer erhobenen Hand verändert sich nämlich auch Ihre Stimme so, dass sie fest und sicher wirkt. Auch das können Sie ganz unkompliziert in einem schwierigen Telefonat ausprobieren. Ihr Gegenüber sieht schließlich nicht, was bei Ihnen vor sich geht.
Autorin: Natalia Bulgakowa, St. Petersburg (Russland)




E U R O P A K O M P E T E N Z
Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) ergibt sich aus ihrer Mitgliedschaft eine Reihe von Rechten und Pflichten, die an alle Bereiche der Politik, aber auch der öffentlichen Verwaltung erhebliche Anforderungen stellen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bedarf es einer hohen Zahl an Mitarbeitern/innen, die über eine umfassende Europakompetenz verfügen.
Europakompetenz bedeutet in erster Linie Kenntnis der Motive und Leitbilder des europäischen Einigungsprozesses, Kenntnis der europäischen Institutionen, des europäischen Rechts und seiner Transformation in nationales Recht und umgekehrt
die Kenntnis der Möglichkeiten, nationale Interessen in den europäischen Rechtsbildungsprozess einzubringen und Kenntnis der Programme, der Verfahren der Beantragung und des Managements europäischer Fördermittel.

Die Europäische Union – Rechtsordnung und Institutionen
Die Europäische Union (EU) trifft in einer Vielzahl staatlicher Aktitätsfelder verbindliche Entscheidungen für die Unionsbürger/innen und die Mitgliedstaaten und setzt so Regeln für das politische, wirtschaftliche und soziale Leben Europas.
Hierfür haben die EU-Mitgliedstaaten gemeinsame Organe eingerichtet und Teile ihrer einzelstaatlichen Souveränität diesen Organen übertragen. Welche Organe gibt es und wie funktioniert das politische System der EU? Wie wird in der EU Recht gesetzt? Welche Motive und Leitbilder spielen für die europäische Integration eine
Rolle? Welche Risiken und Chancen sind mit der Erweiterung der EU verbunden?
Diese und weitere Fragen werden in dem Seminar diskutiert, wobei der Schwerpunkt auf der Vermittlung der rechtlichen Struktur der EU sowie deren Arbeitsweise und Praxis liegt.











I N T E R N A T I O N A L E B E Z I E H U N G E N
Am Ende des 20. Jahrhunderts, das von immer komplexeren ökonomischen und technologischen Verflechtungen gekennzeichnet ist, wird die gegenseitige Verwundbarkeit gegenüber von außen kommenden Einwirkungen immer höher und die Autonomie eines Staates immer mehr eingeschränkt. Aufgrund der elfältigen
Verflechtungen bleiben Krisen nicht nur auf ein Land beschränkt, sondern breiten sich innerhalb der Interdependenzsysteme aus. Vor diesem Hintergrund können Probleme nicht mehr rein national gelöst werden, sondern müssen durch zwischenstaatliche Kooperation auf multinationaler Ebene in Angriff genommen werden. Für Deutschland ergibt sich daraus die Aufgabe zur Kooperation mit und Intensierung der Beziehungen zu den internationalen Organisationen und Bündnissen, denen es angehört.
Internationale Beziehungen
Welche Akteure bestimmen die internationalen Beziehungen? Wie verändert sich die Rolle der Vereinten Nationen? Wie lassen sich die unterschiedlichen Reaktionen und politischen Aktionen der Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Staaten erklären? Welche Bedeutung haben Nicht-Regierungs-Organisationen in der Internationalen Politik? Welche Konzepte vom modernen Regieren und Good Governance werden zurzeit diskutiert? Wie könnte ein effektiver und nachhaltiger Umgang mit den negativen Folgen der Globalisierung aussehen? Diese und damit zusammenhängende Fragen sind Gegenstand der als Grundlagenseminar konzipierten Veranstaltung, die von erfahrenen Referenten/innen aus der Praxis, Wissenschaft und Politik ausgerichtet wird.

K O M M U N I K A T I O N
Der persönliche Erfolg – ob im Berufsleben oder privat – hängt entscheidend davon ab, wie wir kommunizieren. Menschen, die aktiv zuhören, die die Signale des Gegenüber verstehen und situationsgerecht darauf reagieren, Menschen, die ihr Sprachverhalten bewusst steuern, erreichen, dass ihre Botschaften beim Gesprächspartner positiv ankommen.
Kommunikationstraining
Einen Großteil Ihrer Zeit verbringen Sie mit Kommunikation - ob in Besprechungen mit Mitarbeitern/innen, internationalen Konferenzen, Verhandlungen mit Kunden, am Telefon oder im Gespräch mit Freunden. Über Kommunikation motieren Sie sich und andere, bauen eine konstruktive Beziehung auf, tauschen Informationen
aus und lösen Probleme. Kommunikationsfähigkeiten und die Kunst des Zuhörens sind das A und O für eine erfolgreiche Kommunikation. Dieses Seminar vermittelt grundlegende Prinzipien und Techniken der Kommunikation, die für eine erfolgreiche Kommunikation entscheiden sind.

Verhandlungstraining
Verhandeln und Verhandlungen sind Teil unseres Lebens, auch wenn wir nicht jede Verhandlung als solche wahrnehmen. Immer dann, wenn Menschen miteinander über ihre Bedürfnisse kommunizieren, kann dies eigentlich schon als verhandeln angesehen werden. Eine Verhandlung ist somit letztlich nichts anderes als eine Kommunikationsform. Erfolgreich verhandeln und seine Ziele durchsetzen können ist heute eine der gefragtesten und wichtigsten Fähigkeiten im Berufsleben. In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie sich auf Verhandlungen vorbereiten und die richtige Verhandlungsstrategie auswählen – sowohl für die gelegentlichen
Verhandlungen als auch für die sehr el häueren informellen Verhandlungen.

K O N F L I K T M A N A G E M E N T
Differenzen zwischen Menschen sind völlig normal. Immer wenn Menschen zusammen kommen stoßen unterschiedliche Ideen und Vorstellungen aufeinander.
Wie wir aber mit diesen Differenzen im Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Wollen umgehen, entscheidet darüber, ob diese Differenzen sich zu Konflikten entwickeln und wie diese Konflikte sich entwickeln. Eskalieren sie und sind dann nur noch schwer zu kontrollieren und entfalten ihre zerstörerischen Wirkungen oder gelingt es, die konstruktive Kraft, die jedem Konflikt innewohnt, für eine kreative Konfliktregelung unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der am Konflikt Beteiligten zu nutzen?
Mediation
Mediation ist die Vermittlung zwischen streitenden Personen, Gruppen oder Organisationen durch einen neutralen Dritten. Diese Methode hat sich als effektives und kostengünstiges Verfahren zur Konfliktvermittlung bewährt. Es ist ein Interessenorientiertes Verfahren, das darauf zielt, für alle Konfliktparteien eine Lösung zu finden, die ihren Interessen dient. Dadurch können selbst verhärtete oder aussichtslos erscheinende Konflikte gelöst werden. Dieses Seminar vermittelt Methoden und Strategien der Mediation als Möglichkeit der Konfliktregelung.
Konfliktmanagement in Organisationen
Konflikte gehören zum Arbeitsalltag jeder Organisation. Innerhalb einer Abteilung, zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern, im Kontakt zwischen Mitarbeitern und Kunden gibt es immer wieder Situationen – meist ausgelöst durch die Differenz von Interessen und Bedürfnissen –, die das soziale Miteinander, aber auch die Unternehmensziele beeinträchtigen können. Riskant für ein Unternehmen oder eine
Organisation sind diejenigen Konflikte, die ungelöst schwelen und dadurch das Arbeitsklima verschlechtern. Wie Sie Konfliktsignale erkennen und fachkundig und konstruktiv mit Konflikten in Organisationen umgehen, möchte dieses Seminar vermitteln.

M A N A G E M E N T
Effektives Management ist die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, zu wählen und auch entsprechend zu handeln. Management hat daher el mit Disziplin, Planung und Handlung zu tun. Als Leitsatz für ein erfolgreiches Management gilt, das Wichtigste voranzustellen. Gerade hieran scheitert aber in den meisten Fällen – ob im Berufsleben oder privat – unser persönliches Management. Denn in der Regel neigen wir dazu, zu el und alles auf einmal zu machen. Nachdenken,
Organisieren, Informationen beschaffen und Probleme lösen. Gleichzeitig spielen auch unsere Gefühle, Wahrnehmungen, Hoffnungen, Logik und Kreatität in den Prozess hinein und verstärken die Komplexität. Es ist wie jonglieren mit zu elen
Bällen. Das Ergebnis ist Konfusion.
Ausgangspunkt unserer Managementtrainings ist daher, zunächst einmal eine Struktur für unser Denken und Handeln zu entwickeln, die uns erlaubt, komplexe Probleme gezielt und effektiv zu lösen. Hierfür werden Konzepte vermittelt, die uns ermöglichen, mit der Komplexität und Dynamik umzugehen, und zwar nicht einfach
reaktiv, sondern pro-aktiv, d.h. einen Schritt voraus.

Selbst- und Zeitmanagement
Viele Menschen klagen über Zeitmangel und zu el Stress. Sie sind unzufrieden, weil Ihnen die Zeit für die wesentlichen Dinge im Leben fehlt. Ein gezieltes Selbst und Zeitmanagement hilft Ihnen nicht nur, mehr Zeit zu gewinnen, sondern es unterstützt Sie auch dabei, die wirklich wesentlichen Dinge zu erledigen.



Projekt- und Veranstaltungsmanagement
Die wenigsten Projekte scheitern an technischen Hürden, sondern an mangelhafter Planung, der Fehleinschätzung von Projektsituationen, Misstrauen gegenüber den Mitarbeiter/innen und am Fehlen methodischer Vorgehensweisen. Dieses Seminar vermittelt die grundlegenden Methoden und Techniken für ein erfolgreiches
Projektmanagement. Die Teilnehmenden lernen, Projekte und Veranstaltungen professionell zu en und zielstrebig zu realisieren. In interaktiven Übungen werden die Theorieeinheiten praktisch vertieft.

M E D I E N K O M P E T E N Z
Der Einfluss der Medien auf unsere Gesellschaft ist heute überall zu spüren. Medienkompetenz wird daher Führungskräften der Wirtschaft ebenso abverlangt wie Entscheidungsträgern aus Politik und Verbänden. Immer häuer müssen sie kurzfristig zu aktuellen oder gar brisanten Themen am Mikrofon und vor der Kamera Stellung nehmen. Dabei ist es gar nicht so leicht, unter Zeitdruck die
passenden Worte zu finden und einen kompetenten Eindruck zu hinterlassen. Oft sind Lampenfieber und Aufregung Hindernisse für einen erfolgreichen Medienauftritt.

Medientraining für Führungskräfte
In der Medienwelt herrschen eigene Spielregeln. Diese zu kennen und anzuwenden ist eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Medienauftritt. Mit gezieltem Medientraining lassen sich häue Fehler vermeiden, die die Sicherheit erhöhen und die positive Wirkung von Auftritten im Rundfunk oder Fernsehen verstärken.
Unter realen Studio- und Interewbedingungen werden sie mit den Regeln und Tricks der Medienwelt vertraut gemacht und professionell auf einen medienwirksamen Auftritt vorbereitet.

W I S S E N S M A N A G E M E N T
Wissen ist heute der Schlüssel für den Zugang zum Arbeitsmarkt, zu
gesellschaftlicher Anerkennung, zur Entfaltung der indiduellen Persönlichkeit und zu einem verantwortungsbewussten Leben in der Gemeinschaft. Wissen ermöglicht nicht nur Teilhabe am Wohlstand, sondern auch an den Entscheidungen der Gesellschaft. Und Wissen vermittelt Werte und Orientierungen in einer Welt, die sich ökonomisch, sozial und kulturell rasant verändert.
Wissensmanagement
Zu den typischen Problemen jeder Institution und jedes Unternehmens gehört, dass Wissen vorhanden ist, aber problematisch ist, wo oder wie es abrufbar ist. Eine Vielzahl von Projekten und Aufgaben ließe sich bedeutend effizienter und qualifizierter lösen, wenn dies der Fall wäre. Wissensmanagement hilft Ihnen dabei, interne und externe Informations- und Wissensquellen so zu nutzen, dass Wissen jederzeit und für jeden zugänglich ist. Durch transparente Strukturen und Prozesse und einen verbesserten Wissensaustausch in einem Unternehmen können Kosten und Zeit eingespart und die Qualität der Arbeit wesentlich gesteigert werden.
Wissensmanagement mit MS Outlook
Software und Computer sollen den Menschen bei seiner Arbeit unterstützen. Sie sind Instrument und kein Selbstzweck. Regelmäßig und intelligent eingesetzt, unterstützt MS Outlook Sie nicht nur bei ihrer täglichen Arbeit, sondern trägt zu einem effektiveren Wissens- und Zeitmanagement bei. MS Outlook kann dabei helfen, Abläufe festzulegen, Aufgaben zu erstellen, Besprechungen zu en,
Termine zu setzen und es nutzt die Fähigkeit Ihres PC’s, Sie an Termine zu erinnern, Daten zu speichern und dort verfügbar zu haben, wo wir sie benötigen.
Dieses Seminar vermittelt die Kenntnisse, die sie benötigen, um MS Outlook effektiv zu nutzen.








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