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Niedersachsen - Einwohner

Niedersachsen - Einwohner

Fläche: 47 624 km2

Einwohner: 8 Millionen

Hauptstadt: Hannor (516 000 Einwohner)

Größere Städte: Braunschweig (245 000 Einwohner), Osnabrück (163 000), Oldenburg (159 000), Wolfsburg (120 000)

Geographisches: Sonnenstrände und Skigebiete, Hochseeklima und Märchenflüsse, das alles zugleich bietet Niedersachsen. Es reicht von der Nordsee über die Lüneburger Heide und das Weserbergland bis zum Harz und liegt dort, wo die großen Nord-Süd-und West-Ost-Verkehrsachsen sich kreuzen: in der Mitte des neuen Europa. Das dünnbesiedelte Land läßt der Natur viel Raum: 20 Prozent seiner Fläche sind als Naturparks geschützt.

Geschichte: Die niedersächsische Freiheit sei der Ausgangspunkt aller modernen Freiheitsbestrebungen in Europa, schrieb der Osnabrücker Publizist Justus Moser vor 200 Jahren. Schon im ersten Jahrtausend schufen die Sachsen hier den "Allthing, die erste Form von Demokratie auf deutschem Boden. Ihr Rechtssystem - aufgezeichnet im "Sachsenspiegel -wurde bis nach Rußland und Polen übernommen und blieb in Teilen Deutschlands bis ins Jahr 1900 gültig. Das Sachsenreich, das von Westfalen und den Niederlanden bis an die Ostsee reichte, war kurzlebiger: Von Heinrich dem Löwen in blutigen Kreuzzügen weit nach Süden und Osten ausgedehnt, wurde es im Jahre 1180 von den deutschen Fürsten zerschlagen. Allein das heutige Niedersachsen wurde an 40 rschiedene Herrscher rteilt; der Name Sachsen wanderte danach ostwärts ins heutige Sachsen. Erst 500 Jahre später machte die Region wieder europäische Geschichte, als Hannors Kurfürsten im Jahre 1714 Könige von England wurden. Als die "Personalunion 123 Jahre später endete, bestanden auf niedersächsischem Gebiet nur noch vier Staaten: Braunschweig, Hannor, Oldenburg und Schaumburg-Lippe.




Sie wurden später Länder des Deutschen Reiches und bildeten 1946 zusammen das Land Niedersachsen, das damit zum ersten Mal als territoriale Einheit existierte: Das zweitgrößte Land, in dem man heute das größte Automobilwerk Europas und die größten Industriemessen der Welt findet. Und 13 Unirsitäten, deren ehrwürdigste in Göttingen in den zwanziger Jahren mit einem Dutzend Nobelpreisträgern als "Nabel der mathematischen Welt galt. Ihre Freiheit ließen sich die Niedersachsen nie nehmen: Die deutsche Nationalhymne schrieb August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, Helene Lange aus Oldenburg war um die Jahrhundertwende die Wortführerin der deutschen Frauenbewegung, Wilhelmshaner Matrosen läuteten 1918 mit ihrer Meuterei die Nomberrevolution ein. Gegen den Krieg schrieb Erich Maria Remarque aus Osnabrück den Roman "Im Westen nichts Neues, der das meistrkaufte Buch der ersten Jahrhunderthälfte wurde, während der Dadaist Kurt Schwitters Hannor zum Zentrum der Kunst der Weimarer Republik machte.

Quer denken und geradeaus handeln - diese Tradition zieht sich durch Niedersachsens Geschichte von Till Eulenspiegel über Gottfried Wilhelm Leibniz bis zu Hermann Löns, dem Urvater des Umweltschutzes, und ist mit Hannors Rockgruppe "Scorpions noch nicht zu Ende.







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