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Hamburger Kunsthalle

Hamburger Kunsthalle

Die Kunsthalle zeigt im alten Haus Kunst m Mittelalter bis zur Mitte dieses Jahrhunderts. Im 1997 eröffneten Ungersbau wird internationale Kunst der Gegenwart n 1960 bis heute präsentiert.

Glockengiellcrwall, 20095 Hamburg

tel: 040-24 86 26 12
fax: 040-24 86 24 82

Di-So 10-l8 Uhr, Do 10-21 Uhr

Erwachsene: DM 6,-; Gruppen: DM 4,-; Ermäßigungsberechtigte:
DM 3,-; Kinder, Jugendliche: DM 1,-; Familienkarte: DM 12,-

Zu wechselnden Themenbereichen finden Sonntagsführungen um
11 Uhr, Kurzführungen mittwochs um 12 Uhr sowie Gespräche
und Führungen donnerstags um 19 Uhr statt; ein am Eingang
ausliegendes Faltblatt informiert über das aktuelle
Programm, oder beim Museumsdienst unter © 040-29 88 27 52
nachfragen;
Gruppenführungen (Preis DM 100,-) nach Anmeldung bei
Herrn Sello m Muscumsdienst unter ® 040-24 86 31 80;
für Sonderausstellungen Anmeldung unter S 040-29 88 27 52

Alle U- und S-Bahnen sowie die meisten Busse bis Hamburg
Hauptbahnhof

Die Kunsthalle liegt in der Innenstadt direkt neben dem
Hauptbahnhof

Ab 1997 eigene, gebührenpflichtige Tiefgarage an der Kunsthallc,



ansonsten wenige, gebührenpflichtige Parkmöglichkeiten am
Bahnhof

Di-Sa 10-l7 Uhr

Fördervercin: Freunde der Kunsthallc, Anschrift wie Museum
Eingeschränkt

Die Hamburger Kunsthalle am Glockengicßcrwall ist eine bürgerliehe Gründung. 1850 wurde die erste öffentliche städtische Gemälde-Galerie in den Börsenarkaden eröffnet, die "jedem anständig Gekleideten, den Kindern nur in Begleitung Erwachsener eine Ausstellung n 40 meist zeitgenössischen Bildern präsentierte. Durch Schenkungen wuchs die Sammlung schnell, so daß bereits 1869 ein eigenes Gebäude auf der Al-sterhöhe, die Kunsthalle, errichtet wurde. Alfred Lichtwark (1852-l914), der 1886 der 1. Direktor wurde, erhob die Sammlung zu Weltruhm u.a. mit der Wiederentdeckung und Erwerbung der großen Hamburger Maler des Mittelalters Meister Bertram und Meister Franeke. 1919 wurde unter Lichtwarks Nachfolger Gustav Pauli der erste Erweiterungsbau bezogen, mit dem auch eine Neuordnung der Sammlung verbunden war. Seitdem sind neben den großen Meisterwerken in den Sälen der angrenzenden Kabinette kleinere, intimere Werke der Zeit zu sehen.

Ab Februar 1997 präsentiert sieh die Kunsthalle unter ihrem derzeitigen Direktor Professor Dr. Uwe Sehneede mit einem großen Erweiterungsbau des Architekten Oswald Matthias Ungers, der Renovierung der alten Räume und einer neuen Hängung wiederum in einem neuen Licht: Im alten Haus ist Kunst m Mittelalter bis zur Mitte dieses Jahrhunderts ausgestellt. Das Sehwergewicht liegt dabei auf der deutschen Malerei der Romantik und der klassischen Moderne. In den Neubau wird die Zweite Moderne einziehen, die internationale Kunst n 1960 bis heute.
Einladung zum Rundgang: Da sich aufgrund n Sonderausstellungen und durch den Neubau laufend Anderungen in der Hängung ergeben, sollten Sie zu einem Rundgang durch die Kunsthalle unbedingt einen Übersichts nehmen, der kostenlos an der Kasse ausliegt.

Der Altbau in rotem Backsteu zeigt an seiner Außenfassacle ein umfassendes, kunstgeschichtliches Programm: Statuen und Portrailbüsten der noch damaligem Verständnis bedeutendsten Maler, Bildhauer und Architekten.

Ein chronologischer Rundgang durch die Sammlung beginnt im Obergeschoß der Kunsthalle: Gehen Sie durch die Rotunde links die Treppe hinauf, rbei am Kuppelsaal, der für Sonderausstellungen genutzt wird. Die Sammlung der Kunsthalle setzt mit dem Mittelalter ein. In Raum 103 sehen Sie den prachtllen Wandelaltar n St. Petri in Hamburg, der um 1380 n Meister Bertram (um 1340-l415) geschaffen wurde. Daneben ist in Raum 104 der Thomas-Altar aus der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts n Meister Franeke zu sehen.
In den anschließenden Sälen sehen Sie europäische Malerei m 16. bis 18. Jahrhundert. Lassen Sie auf keinen Fall die kleinen Seitenkabinette aus, in denen die holländische Malerei des 17. Jahrhunderts mit einem Jugendwerk Rembrandts in Raum 110 ("Simeon und Hannah erkennen in Jesus den Herrn, um 1627), mit Landschaften und Seestücken n Averkamp, van Goycn, S. und J. Ruisdael, van de Velde und Genreszenen n Jan Steen und P. de Hooch vertreten ist.

Einen Schwerpunkt der Sammlung bildet die deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts in den Räumen 117-l30. Im Zentrum stehen die Werke der Romantiker Philipp Otto Runge und Caspar David Friedrich. Neben dem berühmten "Eismeer ist der "Wanderer über dem Nebelmeer zu sehen, der seinen sehnsuchtsllen Blick in die Ferne richtet.
In Raum 120 sehen Sie Werke n Adolph n Menzel. Wilhelm Leibls berühmtes Gemälde "Drei Frauen in der Kirche können Sie im anschließenden Saal bewundern.
Französische Malerei des 19. Jahrhunderts wird in den Räumen 132 bis 135 präsentiert. Am Ende der Raumflucht erblicken Sie als einen Höhepunkt der Sammlung Manets "Nana. Mit Hans Makarts "Einzug Karls V. in Antwerpen aus dem Jahr 1878 -dem größten Bild der Kunsthalle - schließt das 19. Jahrhundert ab.

Mehrere Werke Edvard Murichs - darunter die "Madonna n 1902 und die "Mädchen auf der Brücke n 1899 markieren den Übergang zur Kunst des 20. Jahrhunderts. Aus der klassischen Moderne dominieren Werke n Max Beckmann und Oskar Kokoschka sowie die Werkgruppen der Künstler der Brücke und des Blauen Reiters (El. Kirchner, Emil Nolde, Franz Marc). In diesem Zusammenhang wird auch der faszinierende "Goldene Fisch n Paul Klee gezeigt.
Durch das wunderschöne n 1993 bis 1995 wiederhergestellte Treppenhaus des Gründerbaus mit Gemälden Valentin Ruths und Arthur Fitgers gelangen Sie ins Erdgeschoß. Raum 20 ist der Saal der Meisterzeichnung, in dem regelmäßig grafische Sonderausstellungen gezeigt werden. Ausgezeichnete Werkreihen besitzt die Kunsthalle n Max Liebermann ("Die Netzflickerinnen) und Lovis Corinth. Außerdem künnen Sie hier Hamburger Maler um 1900 sowie Werke des Historismus bewundern. Durch das Cafe Liebermann hindurch nach links gelangen Sie zu einer Reihe n Kabinetten, in denen Werke m Surrealismus bis zu den 50er Jahren dieses Jahrhunderts ausgestellt sind.

Das neue, n O.M. Ungers entworfene vierstöckige Gebäude ist durch einen großen, unterirdischen Teil mit dem Altbau verbunden. Der Kubus beherbergt internationale Kunst der Gegenwart n der Pop Art bis heute. Im Mittelpunkt stehen Werke n Andy Warhol, Joseph Bcuys, Bruce Naumann, Richard Scrra, Jan-nis Kounellis, Georg Baselitz, Gerhard Richter und Sigmar Polke. Gleichzeitig werden kunsthistorische Zusammenhänge der letzten 30 bis 40 Jahre veranschaulicht. Im Neubau wird der 1995 verstorbene Hamburger Künstler Horst Janssen mit einem kleinen eigenen Museum geehrt. In einem "Pavillon n Dan Graham werden Künstlervideos gezeigt.

. In der Kunsthalle werden jährlich etwa zehn wechselnde Sonderausstellungen n internationalem Rang präsentiert.
. Durch die Rotunde im Erdgeschoß des alten Gebäudes gelangen Sie in den Museumsshop mit einer sehr großen Auswahl an Postkarten, Postern und Büchern. Auch im Neubau gibt es einen Buchladen.
. Sprechstunde zur Begutachtung n Gemälden, Zeichnungen und Druckgrafiken ist mittwochs n 14-l6 Uhr.
. Themenorientierle Vortragsreihen werden im Winterhalbjahr m Förderverein "Freunde der Kunsthalle organisiert.
. Über die Kurse des Museumsdienstes und andere Angebote in der Kunsthalle werden Sie unter © 040-29 88 27 52 informiert.
. In der schönen Athmosphäre der historischen Säulenhalle im Erdgeschoß des Altbaus befindet sich das Cafe Liebermann, täglich aulicr montags n 10-l7 Uhr und donnerstags bis 20 Uhr geöffnet; im Erdgeschoß des Neubaus zusätzlich ein Bistro, das auch n außen zugänglich ist und einen herrlichen Blick auf die Binnenalsler bietet.

Wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer internationaler Künstler werden in den nahegelegenen Ausstellungsräumen des Kunstvereins, Klosterwoll 23, und in den Dcichtorhallen präsentiert. Zeilgenossische - r allein Hamburger - Kunst ist auch im Kunsthaus zu sehen.







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