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Fulda-Werra-Bergland



Fulda-Werra-Bergland

Salz - in vielfältiger Form begegnet man ihm immer wieder auf dieser Tour: etwa als gewaltigem Salzkegel, als funkelnder Salzgrotte, ab Salinen und einzigartigem Kalimuseum.

Friedewald
Neben dem Jagdschloss der hessischen Landgrafen, r einigen Jahren zum noblen Hotel ausgebaut, steht in rund 380 m Höhe Deutschlands wohl höchstgelegene Wasserburg mit 2 m dicken Mauern, einem tiefen Wassergraben und vier mächtigen Eckbastionen. Immer wieder wurde die n dem berühmten Festungsbaumeister Hans Jakob n Ettlingen gete Burg belagert, und 1762, im Siebenjährigen Krieg, schössen sie französische Truppen in Brand. Seither ist sie eine imposante Ruine. Der Neue Marstall des Schlosses beherbergt heute ein interessantes Heimatmuseum, in dem u. a. traditionelle Handwerksberufe wie Büttner und Bürstenbinder rgestellt werden.
Eine herrliche Wanderung führt in 2 Stunden auf dem Panoramarundweg (Hinweisschild an der Straße nach Schenklengsfeld) um den Dreienberg, einen Muschelkalk-Tafelberg - eine der schönsten Touren zwischen Fulda und Werra durch lichte Buchenhochwälder mit einer artenreichen Flora.

Schenktengsfeld
Die 1000-jährige Linde auf dem Marktplatz zieht nicht nur beim Lindenblütenfest die Schaulustigen in Scharen an, viele steigen zur malerischen Burgruine Landeck auf dem Landecker Berg hinauf, und auch die Pfarrkirche St. Mauritius mit der hohen eleganten Haube auf dem gotischen Wehrturm gilt unter Kunstfreunden als besonders sehenswerter Kirchenbau in der nördlichen Rhön. Den historischen Friedhof (am Ortseingang rechts in die Eisenacher Straße, bis zum Ende und dann dem Wegweiser folgen) kennen dagegen selbst manche Einheimischen nicht. 275 Grabdenkmäler aus dem 17.-l9. Jh., beschattet n mächtigen Bäumen, erzählen nicht nur m Schicksal der Verstorbenen, sondern geben mit den in Sandstein gemeißelten Bildern auch einen Überblick über die Kulturgeschichte und Handwerkskunst der Gemeinde.



Mansbach
Ein hübsches Renaissance-Schlösschen mit geschweiften Giebeln und einem Treppen-türm ziert das Fachwerkdorf nahe der hessisch-thüringischen Grenze. Die Dorfkirche gleich gegenüber wirkt mit ihren kleinen bullaugenför-migen Fenstern eher abweisend, doch hinter den dicken Mauern verbirgt sich osthessisches "Bauernbarock m Feinsten. Über dem Kirchenschiff wölbt sich ein auf die Holzdecke gemalter Wolkenhimmel mit musizierenden Engeln. Reich bemalt sind auch die Emporen.

Vacha
Mehrere altersgraue Türme, Überbleibsel der mittelalterlichen Stadtbefestigungen, prägen die Silhouette des idyllischen Städtchens an der Werra. Einer dan gehört zur Burg Wendelstein am Werraufer, in der heute das Heimatmuseum untergebracht ist. Es enthält mit rund 1500 Einzelstücken eine der umfangreichsten Puppensammlungen Deutschlands. Wie Puppenhäuser schauen auch viele der kleinen und großen Fachwerkbauten aus, die den lang gestreckten Straßenmarkt n Vacha umgeben. Größter und schönster Bau ist das Rathaus, auch Widemark genannt, ein reich mit Schnitzwerk verziertes Haus aus dem 17. Jh.
Vom Marktplatz lohnt sich ein Abstecher zur historischen Werrabrücke. Die sandsteinrote Brücke, auf der bis 1990 die innerdeutsche Grenze verlief, mit ihren 14 elegant geschwungenen Bogen stammt aus dem 14. Jh. Einst querte hier der Fernhandelsweg zwischen den Messestädten Frankfurt und Leipzig die Werra.

Merkers
Eine Grubenfahrt im Erlebnisbergwerk Merkers ist zweifellos ein ganz besonderes Erlebnis. Auf offenen Lastwagen rattern die Besucher durch das schier endlose, stockfinstere Labyrinth tief unter der Erdoberfläche, rbei an Stollen, in denen im Zweiten Weltkrieg die Goldschätze der Reichsbank gelagert waren, und einem unterirdischen Grenzposten aus DDR-Zeiten. Das ehemals größte Kalibergwerk der Welt ist seit einigen Jahren stillgelegt. Zwei Weltrekorde kann die Grube jedoch weiter für sich beanspruchen: die eindrucksllste Kristallgrotte der Erde mit kubikmetergroßen Steinsalzkristallen und 750 m unter der Erdoberfläche die tiefstgelegene Bar der Welt.

Bad Salzungen
Bereits im 16. Jh. entstand das als technisches Denkmal der Salzgewinnung sehenswerte Gradierwerk, und seit dem Beginn des 19. Jh. wird das salzhaltige Wasser hauptsächlich zu medizinischen Zwecken genutzt. Herzstück der Kurstadt ist der historische Salinenbezirk mit den in reizller Fachwerkarchitektur errichteten Gradierhäusern, Pavillons und Wandelgängen. Auch rund um den Burgsee gibt es einige bemerkenswerte Bauten, wie das barocke Rathaus n 1790 oder der Haunsche Hof, ein ehem. Adelssitz aus dem Jahr 1624.

Frauensee
Der verträumte Ort im Bergland zwischen Werra und Thüringer Wald besitzt ein eindruckslles Herrenhaus, das während des Dreißigjährigen Krieges als stattlicher Renaissance-Bau errichtet wurde und heute u. a. ein Schuhmuseum beherbergt. Dahinter liegt der kleine Frauensee, der zu einem Bad einlädt.

Heringen
In der Stadt an der Werra, wo seit rund 100 Jahren Kali-und Steinsalze gefördert werden, steht Deutschlands führendes Spezialmuseum zum Thema Kalibergbau. Hier erfährt man alles über das Salz, n der Entstehung über die Fördertechnik bis zur Verwertung. Mindestens genauso interessant ist der Aufstieg auf den 540 m hohen "Monte Kali, wie die Einheimischen die weiße Salzhalde über dem linken Werraufer nennen. Die Gipfelplattform bietet einen grandiosen Rundblick über das Land an der Werra, m Hohen Meißner bis zur Hohen Rhön.














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