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Wirtschaftswunder in der Provinz Der Burda-Verlag



Wirtschaftswunder in der Provinz Der Burda-Verlag

Wer hätte das gedacht, damals. Als Aenne Lemminger 1931 Franz Burda das Jawort gab, gab es gerade mal eine kleine Druckerei und eine selbstverlegte Radioprogrammzeitschrift. Heute steht Hubert Burda, einer der Söhne aus dieser Fhe, an der Spitze eines Konzerns, der weit über 4000 Mitarbeiter in seinen Diensten und einen Jahresumsatz von knapp zwei Milliarden Mark aufzuweisen hat.

Das alles begann in Offenburg, in tiefster verlegerischer Pronz. Das Programm des Verlags war also in den 20er und 30er Jahren noch nicht besonders elfältig. In der Nazizeit kam die verlegerische Arbeit ganz zum Erliegen: In der Druckerei wurden Wehrmachtskarten und Luftbildplänc gedruckt. Nach dem Krieg lag Offenburg in der französischen Besatzungszone, und nun entstanden bei Burda eine französische Soldatenzeitung, Schulbücher und Briefmarken.

Richtig los ging's erst 1948, dann aber mit Volldampf und ins Wirtschaftswunder hinein. Auf zwei Beinen gewissermaßen. Das eine Standbein hieß »Das Ufer«, eine bebilderte Zeilschrift, die Franz Burda entwickelt halte und die 1954 einen anderen Namen erhalten sollte: Die »Bunte«, wie sie seitdem heißt, ist noch immer eine der beliebfesten Illustrierten auf dem deutschen Markt. Der zweite große Wurf war ein Geschenk von Franz an seine Frau Aenne Burda: eine verschuldete Modezeitschrift. Aenne brachte das Heft von den roten in die schwarzen Zahlen, weil sie die glorreiche Idee hatte, daraus ein Heft mit Schnittmustern zu kreieren. So entstanden die »Burda Moden«, mit deren Hilfe sich die Frauen des Wirtschaftswunders ihre modischen Kleider selbst schneidern konnten. Dieser Riesencoup brachte Aenne Burda ein eigenes Verlagsunternehmen ein, das erst 1994 in den Burda-Konzern integriert wurde.



Einer großen Leserinnenschaft erfreuen sich ele der Burda-Titel: »Freundin«, »Mein schöner Garten« oder »Elle« - und nicht zuletzt »Focus«, das aufstrebende Nachrichtenmagazin, das antrat, um dem bisher einzigen Nachrichtenmagazin »Spiegel« Konkurrenz zu machen. Anfangs mußte der »Fakten-Fakten-Fakten«-Chcfredakleur Helmut Markwort el Häme wegen seines H











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