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Deutsch, Kurzgeschichte, Schulaufsatz



Deutsch, Kurzgeschichte, Schulaufsatz

Musterlösung: Inhaltsangabe zu der Kurzgeschchte "das Fenstertheater"
Niveau: 10. Klasse

Die Kurzgeschichte "das Fenstertheater" von Ilse Eichinger handelt von einer einsamen sensationsgierigen Frau, die zufällig einen Mann im Haus gegenüber beobachtet, der vermeintlich mit ihr Schabernack treibt, was zu einem Missverständnis führt, da die Fenstervorführung einem kleinen Jungen gilt.

Eine Frau, die ihrem monotonen Alltag entfliehen möchte, steht am Fenster und sieht aus ihrer Wohnung in die triste Umgebung, um die Menschen zu beobachten, da dieser Aussichtspunkt ihre einzige rbindung zur Außenwelt ist. Wegen ihrer Isolation und Einsamkeit ist sie neugierig und voyeuristisch veranlagt, weshalb sie wünscht, dass irgend etwas besonderes auf der Straße vor ihrem Haus geschehen sollte. Als sie vom Fenster gerade abwenden will, bemerkt sie einen alten Mann, der von der gegenüberliegenden Wohnung scheinbar herüberwinkt, um sie auf sich aufmerksam zu machen. Sie nimmt an, dass er nur sie meinen kann, denn sie glaubt, dass die Wohnung über ihr leer steht und die Werkstatt unter ihr hat bereits geschlossen. Der Mann geht in seine Wohnung und kehrt wieder mit seltsamen rkleidungen zurück. Dann beginnt er freimütig, ein außergewöhnliches Pantomimespiel mit vollem Selbstvertrauen vorzuführen. Sie amüsiert sich zuerst über die eigenartige und lustige Aufführung des alten Mannes, weil sie sonst in ihrem einsamen Leben fast keine Zuwendung bekommt. Aber zugleich ist sie über die spontane Art des Mannes äußerst irritiert. Als der Mann sich anschließend weit über die Brüstung beugt und einen Kopfstand macht, bekommt die Frau Angst und ruft vorsichtshalber die Polizei. Wegen ihrer unklaren und wirren Beschreibung am Telefon beginnt die Polizei, sofort zu dem Vorfallort zu eilen. Zu diesem Zeitpunkt erfüllt sich der Wunsch der ordnungsdenkenden Frau, endlich Aufsehen erregen zu können. Während sie die Polizei in der Ferne hört, wirft der Alte der Frau sinnbildlich ein Lachen zu. Als die Polizei ankommt, hat sich vor dem Gebäude eine Menschenmenge versammelt, welche ebenfalls wegen des Vorfalls gekommen ist. Die Menschen behaupten sogar, dass sie die Hausbewohner sein würden, um das Geschehen weiterhin verfolgen zu können. Als die Polizeibeamten in das Haus hereingekommen sind, folgt ihnen die Frau und benutzt es als Gelegenheit, ihre Sensationslust zu befriedigen. Dadurch fühlt sie sich für einen kurzen Moment nicht mehr einsam. Im Haus verschaffen sich die Polizeibeamten mit Gewalt Zugang zu der Wohnung des Mannes, da dieser nicht auf das Klingeln reagiert. Schließlich sehen sie den mit dem Rücken zu ihnen gewandten Mann, der den Aufbruch der Wohnungstür noch nicht einmal bemerkt hat und sein Theaterspiel weiterhin betreibt, als ob nichts vorgefallen wäre. Es stellt sich heraus, dass der alte Mann schwerhörig ist. Schnell wird die Meinung von der rrücktheit des Mannes widerlegt, als die Frau einen kleinen Jungen, der in ihrem eigenen Haus oberhalb ihrer Wohnung dem Mann zuwinkt, entdeckt. Aufgrund ihres beschränkten Horizontes hat sie nicht einmal den Einzug einer neuen Familie bemerkt. Nun möchte der alte Mann auf die spielerische Art den Jungen zum Schlafen bringen. Dieser jedoch wirft den Polizeibeamten den alten Mann nachahmend ein bedrohliches Lachen zu.








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