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Unihockey

Unihockey



Was ist Unihockey?


Was ist denn eigentlich Unihockey? Eine sich weltweit schnellverbreitende neue Sportart - ein Stockspiel.

Unihockey ist faszinierend, für junge und jung gebliebene. Unihockey ist einfach, spannend, kreativ, schnell und sehr intensiv.



Von Anfang an wurde Unihockey zu einer weltweit wachsenden Sportart mit immer mehr technischen Rafinessen weiterentwickelt. Unihockey macht Spass; viele wollen diesen Sport ausüben und immer mehr möchten dieser Sportart auch zuschauen, mitfiebern und die Aktiven bewundern. Unihockey ist eine der wenigen Mannschaftssportarten, die für Damen und Herren bestens geeignet sind.


Die Regeln


Diese sind bestechend einfach. Die Mannschaft besteht aus fünf Spielern mit Stöcken (die Stöcke sollten aus Plastik, Fiberglas und Graphit hergestellt sein), einem Torhüter, der ohne Stock, stehend oder auf den Knien, das Tor mit der Grösse 160cm auf 115cm bewacht. Es spielen jeweils zwei Mannschaften gegeneinander. Normalerweise, in regulären und offiziellen Meisterschaftsspielen, besteht ein Team aus jeweils 15 - 20 Spielern, die in Fünferblöcken, intervallartig ihre Einsätze auf dem Spielfeld absolvieren. Die Originalfeldgrösse (20m mal 40m) wird von einem Bandenset mit einer Höhe von 50cm eingeschlossen. Ein Spiel dauert drei mal 20 Minuten; zwei Schiedsrichter leiten das Spiel und können fehlbare Spieler mit Zeitstrafen aus dem Spiel nehmen.


Viele Regeln wurden von anderen Sportspielen übernommen. Man könnte sagen, Unihockey hat von allen Sportspielen das Beste genommen und daraus eine neue, quicklebendige, attraktive Sportart entwickelt. Das Produkt heisst Unihockey.

In ordentlichen Meisterschaften und im Schulsport haben wir heute bereits mehr als eine Million Unihockeyspieler und Spielerinnen. Mach mit, spiel mit ! :o))


Die Geschichte


Viele Leute behaupten, die Sportart Unihockey erfunden zu haben. Die wahren Wurzeln der Sportart liegen aber in den späten 50er Jahren in den USA. Junge Leute spielten in einer Halle mit Plastikstöcken und einer leichten Plastikscheibe. Dieses Spiel damals nannte sich "floorhockey' und das erste Turnier wurde in 1976 in Michigan gespielt.

Als die Sportart nach Europa kam wurde die Scheibe bald durch einen leichten Plastikball ersetzt. Die neue Sportart "Unihockey' wurde erstmals in den frühen 70er Jahren in Schweden, dort vorallem in Schulen und in Freizeitvereinen gespielt. Damals wurde auf kleine Tore und ohne Torhüter gespielt.

Unihockey wurde bald sehr beliebt und in den späten 70er Jahren breitete sich die Sportart mehr und mehr in ganz Europa aus. In den frühen 80er Jahren wurden in verschiedenen Ländern Nationale Verbände gegründet. Dadurch wurden Strukturen geschaffen, die zu einer schnellen, organisierten Verbreitung dieser neuen Sportart "Unihockey' führten. Heute gibt es weltweit über 3200 Vereine und mehr als 150`000 lizenzierte Spieler in organisierten Landesverbänden. Schweden, Schweiz und Finnland dominieren die internationale Spielszene aber Norwegen, die Tschechische Republik, Dänemark und Deutschland holen jedes Jahr weiter auf.



Gründungsjahre der Nationalen Verbände


1981 Schweden

1983 Japan

1985 Finnland , Schweiz

1986 IFF, Internationaler Unihockeyverband wurde in Schweden durch die Nationen, Schweden, Finnland, und die Schweiz gegründet.

1989 Dänemark, Ungarn

1991 Norwegen

1992 Russland, Tschechische Republik, Deutschland

1993 USA, Estland, Lettland

1995 Polen, Belgien, Singapore, Grossbritannien

1996 Österreich, Australien


Eckdaten im IFF der 90er Jahre


1991 Dänemark und Norwegen werden IFF-Mitglied

1992 Der erste IFF Kongress findet in Zürich, in der Schweiz, statt.
Ungarn wird IFF-Mitglied.

1993 Der erste Europacup der Landesmeister wurde für Damen in Helsinki und für Herren in Stockholm gespielt.
Die Tschechische Republik und Russland werden IFF-Mitglied.

1994 In Finnland wurde die erste Herren-Europameisterschaft gespielt.
Estland, Deutschland, Japan, Lettland und die USA werden IFF-Mitglied.

1995 In der Schweiz wurde die erste Frauen-und die zweite Herren-Europameisterschaft gespielt.
Um Japan eine Spielgelegenheit an einem internationalen Turnier zu geben, wurde diese Europameisterschaft als "offene Europameisterschaft' ausgeschrieben.
Belgien und Singapore werden IFF-Mitglied.

1996 In Schweden wurde die erste Herren-Weltmeisterschaft gespielt. Das Finalspiel war ausverkauft und 15`106 Zuschauer sahen das Spiel zwischen Schweden und Finland in der Globe Arena in Stockholm.

1997 In Aland (Finnland) wurde die erste Frauen-Weltmeisterschaft ausgetragen.
Österreich, Grossbritannien und Polen wurden IFF-Mitglieder.

1998 In Brünn und Prag (Tschechische Republik) wurde die zweite Herren-Weltmeisterschaft ausgetragen.

2000 In Oslo (Norwegen) wurde die dritte Herren-Weltmeisterschaft ausgetragen


Die Zukunft


Heute ist Unihockey in Nordeuropa eine etablierte Sportart und boomt vorallem in Ost- und Zentraleuropa, wie auch in Südostasien, wo Singapore zu einem Zentrum für den Unihockeysport geworden ist.

Der Internationale Unihockeyverband zählt heute 19 Mitgliedländer auf vier Kontinenten. Die Zukunft dieser noch jungen Sportart ist vielversprechend und sieht sehr gut aus. Nicht nur die Mitgliederzahlen in den Landesverbänden boomen, sondern auch das Öffentlichkeitsinteresse wächst kontinuierlich.

Die erste Weltmeisterschaft der Herren in Schweden wurde von tausenden Zuschauern verfolgt. Das Finalspiel wurde in der ausverkauften Halle, vor 15`106 Zuschauern in der Globe Arena, Stockholm ausgetragen.

Geldfragen bestimmen zusehends den Sport. Medien, Sponsoren, Fans, Materialfragen und anderes wird immer wichtiger.

In den grossen Unihockeynationen ziehen heute Meisterschaftsspiele der Spitzenliga bereits bis zu 2`000 Zuschauer pro Spiel an. Trotzdem gibt es bis heute nur sehr wenige professionelle Spieler. Die meisten internationalen Topspieler betreiben Unihockey aus Leidenschaft und gehen im Alltag einer Arbeit oder einer Ausbildung nach.

Die grosse Verbreitung der Sportart Unihockey steht noch bevor. Unihockey benötigt einen geringen finanziellen Aufwand, denn die Ausrüstung ist einfach: Ein T-Shirt, eine Turnhose, ein Paar Hallenschuhe und selbstverständlich einen Unihockey-Stock. Die Produktion von Unihockeystöcken wird zum grossen Geschäft. Heute gibt bereits mehr als zehn verschiedene Stock-Produzenten, welche in einem weltweiten Markt, mit über einer Million verkauften Stöcken pro Jahr, miteinander konkurrieren.

Das Interesse an Unihockey ist derzeitig in Ost-Europa sehr gross, weil diese Sportart für jeden und jede erschwinglich ist.

Einige neue Landesverbände interessieren sich bereits für die Mitgliedschaft im IFF.




Was braucht man zum Unihockeyspielen

Die Stöcke mit denen man Unihockey spielt bestehen aus Fiberglas, Kevlar und/oder Kunststoff und sind ca. 1 Meter lang. In den letzten Jahren haben sich die Stocke und Schaufeln sehr verbessert und weiterentwickelt. Mit diesen Stöcken wurden schon Geschwindigkeiten um die 170 km/h gemessen. Deswegen muss der Torwart auch eine Maske tragen. Der Torhüter darf sich auch am Körper schützen, es darf seine Abwehrfläche nicht vergrössern. Die Preise für die Stöcke variieren. Man kann relativ billige Stöcke haben, aber auch solche die schon etwas mehr kosten. Für einen guten Stock muss schon mit 80 Franken und mehr gerechnet werden. Man bekommt heute Unihockeystöcke fast in jedem Sportgeschäft. Es gibt immer mehr verschiedene Herstellerfirmen (z.B. Canadian, Unihoc, Rebellion, usw.), die immer wieder neue Modele auf den Markt bringen. Beim SUHV (Schweizer Unihockey Veband) kann man eine Liste beziehen, welche Stocke in der Liga zugelassen sind. Wenn man aber einen bestimmten Wunsch hat oder eine grössere Auswahl zur Verfügung haben möchte, gibt es auch Geschäfte, die sich auf Unihockey spezialisieren oder eine Unihockeyabteilung haben.



10 Gründe für den Boom von Unihockey

Unihockey ist

eine echte Mannschaftssportart.
schnell, dynamisch und attraktiv.
eine faire Sportart. Härte und grobes Verhalten werden bestraft.
sehr beliebt an den Schulen, bei Jugendlichen beider Geschlechter.
ohne spezielle körperliche Voraussetzungen betreibar.
in jedem Alter spielbar.
ungefährlich und besitzt nur ein kleines Verletzungspotential.
auch gleichzeitig von beiden Geschlechtern 'plauschweise' spielbar.
eine günstige Sportart, ohne grosse Anschaffungskosten für die Ausrüstung.
in der Schweiz sowohl als Breiten- als auch als Leistungssport betreibbar.







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