REFERAT-MenüDeutschGeographieGeschichteChemieBiographienElektronik
  EnglischEpochenFranzösischBiologieInformatikItalienisch
  KunstLateinLiteraturMathematikMusikPhilosophie
 PhysikPolitikPsychologieRechtSonstigeSpanisch
 SportTechnikWirtschaftWirtschaftskunde  



Sport


SPORT

1.      WAS HEIßT SPORT?

Man kann den Begriff des Sports nicht allgemein definieren denn: Ein Politiker wird "Sport" anders definieren als ein Sportler, ein Sportwissenschafter definiert ihn anders als ein am Sport interessierter Zeitungsleser.

Versuchen wir nun herauszufinden, was die Menschen unter Sport verstehen, welche Organisationsformen sich im Sport herausgebildet haben und welche Aufgaben und Ziele dem Sport zugesprochen werden.

1.1         LEISTUNGSSPORT - WETTKAMPFSPORT:

Leistungssport findet in der Regel im Rahmen bestimmter Organisationen statt ( z.B.: Seniorenmeisterschaften - Senior Olympic Games ).

Für viele sportbegeisterte Menschen steht der Wettkampfgedanke im Vordergrund. Ziel dieses Sports ist es, durch gezieltes Training hohe und persönliche Höchstleistungen zu erlangen. Dies kann sich im Spitzensport bis zur "Jagd nach Rekorden" steigern.

1.2         BREITENSPORT:

Bei diesem Sport steht oft das Teilnehmen mehr im Vordergrund, als das Siegen. Erholung und spielerische Einstellung erhalten im Breitensport größeres Gewicht. Das Training wird nicht immer mit gleicher Intensität und Konsequenz durchgeführt.


1.3         FREIZEITSPORT:

Freizeitsport wird überwiegend im privaten Rahmen betrieben ( z.B.: mit Familie oder Freunden im Urlaub Sport treiben).

Gegenüber dem Training und dem Leistungsvergleich rücken Spaß und Erholung in den Vordergrund. Die Regeln werden den Bedürfnissen und Möglichkeiten angepaßt. Der Bedarf an normgerechten Anlagen und organisatorischen Maßnahmen ist minimal.

1.4         DER NICHTSPORTLICHE SPORT:

Die Freizeit wird nicht mehr nur für die Erholung gebraucht. Erleben ist angesagt! Dieses Erleben wird heutzutage durch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen leichter ermöglicht: die Menschen haben mehr Zeit und mehr Geld! Ein neues Gesundheitsbewußtsein bezieht Ernährung, Sport und andere Lebensbereiche ein. Es treten neue Betätigungsformen wie Tai - Chi, Yoga, Aerobic auf,aber auch Pantomime, Akrobatik, Jonglieren, New Games und andere kulturell geprägte Aktivitäten gewinnen bereits Interesse.

2           GESUNDHEITSORIENTIERTE BEWEGUNGSTATIGKEITEN:

Entspannungsübungen wie Autogenes Training, Funktionsgymnastik und Rückenschule öffneten den Weg in viele Bereiche sportlicher Betätigungen. Sporttherapie und Physiotherapie verzeichneten eine deutliche Zunahme des Gesundheitsbewußtseins vieler Menschen. Die Auswirkung der Bewegungsaktivität kann zur körperlichen, seelischen und sozialen Stabilisierung der Persönlichkeit genutzt werden.


Eine Definition des "Sports" von Sportwissenschaftlern aus den 60 er Jahren:

"Sport ist jene Form der Leibesübung, die vorwiegend durch das Streben nach Leistung, nach individuellem oder mannschaftlichem Leistungsvergleich und durch zu diesem Zweck konventionell vereinbarte bzw. normierte Ausführung und Bewertung gekennzeichnet ist. Sport kann in spiel - oder wettkampfmäßiger Einstellung betrieben werden. Die Ausübung der Sportarten wird in der Regel betreut von Organisationen, die nach den einzelnen Sportarten, nach sozialen oder nach komplexen Gesichtspunkten spezialisiert sind, wie dies z.B.: im Jugendsport, Volkssport, Spitzensport,der Fall ist.

3           ORIENTIERUNGSLAUF

Einfache Formen des Orientierungslaufs zur Verbesserung der Ausdauer und des

Miteinander:

1.         Formen des Orientierungslaufs bringen Abwechslung in das Ausdauertraining und können die Ausdauer effektiv verbessern.

2.                  Durch die Verpackung des Ausdauertrainings in Aufgaben des Orientierungslaufs tritt die Anstrengung im Training in den Hintergrund zugunsten von Spannung und Begeisterung.

3.1         FORMEN DES ORIENTIERUNGSLAUFS FÜR DEN ALLTAGLICHEN EINSATZ:

Kinder müssen motiviert werden! Beim Orientierungslauf müssen bestimmte Punkte und/oder eine Route im Gelände herausgefunden werden. Man kann die Aufgabenstellung zusätzlich noch verfeinern, indem an einzelnen Stationen bestimmte Aufgaben zu lösen sind oder am Ende der Strecke ein Lösungswort zusammengesetzt werden kann, dessen Teile man an den angelaufenen Punkten finden muß.

3.2         FORDERUNGEN FÜR DEN PRAKTIKABLEN EINSATZ DES ORIENTIERUNGSLAUFS:

1.      kein zusätzlicher Personal - oder Zeitaufwand zur normalen Unterrichtszeit

2.      Beschäftigung mit Karte und Gelände als Ablenkung von der momentanen Anstrengung

3.      Gefundene Markierungen durch den Lehrer als schnelle positive Rückmeldung über die richtige Orientierung im Gelände

4.      Markierungen werden im Rahmen des Orientierungslaufs von den Kindern selbst angebracht.

3.3         EINFÜHRUNG IN DEN GEBRAUCH DER KARTE:

ZIELE:

1. Sicherheit beim Zurechtfinden im Gelände

2. Punkte im Gelände den entsprechenden Punkten der Karte zuordnen

     können

3. Ablenken von der Laufbelastung durch die Beschäftigung mit Partner, Gelände und Karte.

Die Gruppe erkundet gemeinsam mit dem Lehrer das Gelände. Jeweils zwei Kinder haben eine Karte. An jedem Haltepunkt müssen die Paare den Aufenthaltsort zeigen und die Karte so auf den Boden legen, daß die Wege auf der Karte in die gleiche Richtung verlaufen wie im Gelände. Das nächste Etappenziel müssen die Kinder selbständig finden.

3.4         PROGRESSIVE BELASTUNGSGESTALTUNG:

1.      Von Woche zu Woche die Laufstrecke verlängern oder

2.      Die Pausenlänge verkürzen oder

3.      Einzelne Etappen verlängern und dadurch weniger Pausen einschalten

BEISPIEL: Mehrere Paare erhalten je eine Karte. Auf jeder Karte ist ein anderer Punkt gekennzeichnet. Alle Paare laufen los und bringen eine Markierung an dem auf ihrer Karte gekennzeichneten Punkt im Gelände an. Jedes Paar hat eine Partnergruppe, die während dieser Zeit am Sammelpunkt beim Lehrer bleibt und koordinative oder konditionelle Inhalte trainiert. Kommen die Paare zurück, so übergeben sie ihren Partnergruppen ihre Karte. Diese laufen los und suchen nach der Eintragung auf ihrer Karte, die von der Partnergruppe angebrachte Markierung im Gelände.

WICHTIG:

1.      Es gibt keine Sieger und Placierten!

2.      Einziges Kriterium für eine Erfolgsmessung ist die richtige Lösung der gestellten Aufgabe

3.      Gruppenzusammensetzung möglichst homogen, damit Über - oder Unterforderungen vermieden werden.

4           GYMNASTIK - ENTSPANNUNG FÜR DEN RÜCKEN

Unser Verhalten im täglichen Leben steht mit der Wirbelsäule auf Kriegsfuß! Jeder soll der Ursache für Schmerzen im Rückenbereich auf den Grund gehen:

1.      Ist es Bewegungsmangel? Folge: Erschlaffung des Muskelkorsetts, das die Wirbelsäule stützt

2.      Sind es einseitige Haltungen? Folge: Muskelverkrampfung durch Mangel an Ausgleichsbewegung

3.      Ist es eine falsche Belastung der Wirbelsäule? z.B.: ungeeignete Sitzhöhe, Bücken bei steifen Beinen, Tragen schwerer Lasten,

Für die folgenden Übungen gilt:

1.      Ruckartige Bewegungen vermeiden!

2.      Richtig atmen!

3.      Bewußt auf den Bewegungsablauf hin üben und wiederholen!

5           AUFWARMEN - Optimiertes Auf - und Abwärmen beim Sporttreiben:

Das klassische Aufwärmen besteht aus einer Erwärmungs - (z.B.: 10 min. laufen), Dehn - und Stretchingphase.

ERWARMUNG zur Aktivierung des Herz - Kreislaufsystems ( nur die dynamisch bewegte Muskulatur wird erwärmt ); meist Einlaufen

STRETCHING führt zum Auskühlen der Muskulatur bei gleichzeitiger Senkung der Muskelspannung

5.1         DAS NEUE AUFWARMEN:

1.      Stretching nach der CHRS - Methode

2.      Kräftigungsübungen

3.      Federndes Dehnen

4.      Allgemeines Einlaufen

5.      Sportspezifische Mobilisation

5.2         CHRS - METHODE:

1.      C ( Contract ): kurzes Anspannen der Muskel bis zum Kraftmaximum gegen einen Widerstand

2.      H ( Hold ): Halten des Widerstandes ( ca. 5 bis 8 Sekunden )

3.      R ( Relax ): kurzes Entspannen ( max. 3 Sekunden )

4.      S ( STRETCH ): Dehnen der Muskulatur ( max.20 Sekunden )

5.3         WICHTIG FÜR STRETCHING:

1.      man darf niemals Schmerzen dabei verspüren

2.      bei Verletzung nicht dehnen

3.      ruhig und gleichmäßig atmen

4.      ohne Zeitdruck durchführen

5.      schlechtere Seite zuerst dehnen

6.      wirbelsäulengerecht dehnen

7.      auf weicher Unterlage durchführen

8.      Kopf bildet stets Verlängerung der Wirbelsäule

5.4         ABWARMEN

Das Abwärmen soll zu einem Abkühlen, nicht jedoch zu einem Auskühlen führen. Um dies zu vermeiden sollte man die verschwitzte Sportkleidung gegen leichte Textilien auswechseln. Bei niedriger Außentemperatur ist das Abwärmen unbedingt an einem warmen Ort durchzuführen, da ein unterkühlter Muskel schlecht dehnbar und sehr verletzungsanfällig ist.

Beispiele fürs Abwärmen:  Aqua Jogging

                                               Radfahren                         sehr regenerativ

                                               Aqua Biking

6           KINDER MIT MANGELNDEN BEWEGUNGSERFAHRUNGEN

6.1         WAS KÖNNEN WIR LEISTEN?

§         Kinder beim Bewegungsspiel beobachten und dabei Mängel und Schwächen er-

§         Kennen

§         Bewegungsanregungen geben

§         Verschiedene Erklärungen und Anregungen vorstellen und

§         Vor allem auch für dieses wichtige Thema sensibilisieren und mobilisieren

Unter "Schwächen" werden Bewegungseinschränkungen verstanden, z.B.: eine eingeschränkte Gleichgewichtsfähigkeit. Die Kinder sollten zusätzlich eine gezielte und langfristige Bewegungsförderung in dafür speziell eingerichteten Förderungsgruppen mit besonders qualifiziertem Personal erhalten.

Als ein machbarer Weg für jeden Sportverein (usw.) wird empfohlen:

1.      Jungen und Mädchen beim Bewegungshandeln beobachten. Falls Mängel festgestellt werden und diese sich trotz mehrmaligem Üben nicht nach kurzer Zeit verringern versuchen, eine gezielte Hilfestellung zu geben. Auch die Eltern sollten auf Mängel hingewiesen werden! ( Hör - und Sehfähigkeit überprüfen lassen )

2.      Bleibt das Bewegungsverhalten trotz individueller Anregungen auffällig, sollten die Jungen und Mädchen und ihre Eltern über mögliche Hilfsmöglichkeiten informiert werden.

Es sollte vor allem die Gesamtsituation, das soziale Umfeld, ( möglicherweise Probleme im Elternhaus ) beobachtet werden. Diese Faktoren könnten eventuelle Mängel hervorrufen.

6.2         WIE WIRD MAN VIELEN KINDERN GERECHT?

§         Spannende, abwechslungsreiche, erlebnisreiche Anregungen

§         Verstärkungen, wie Lob, Schulterklopfen; Mutmachen durch Optimismus

§         Freie, offene Betätigungsmöglichkeit mit anregenden Materialien

§         Keine Leistungsanforderungen; alles muß freiwillig, zwanglos sein

§         Auf individuellen Stärken aufbauen

§         Gelenktes Hinführen zu Bewegungsfertigkeiten mit kindgerechten Anweisungen

§         Aufnehmen aktueller Bedürfnisse der Mädchen und Jungen

Jedes Kind ist anders!

6.3         PROZESSORIENTIERTES LERNEN IM ANFANGERSCHWIMMUNTERRICHT

Folgende Prinzipien können prozeß - und erlebnisorientiertes Lernen fördern:

SICH - AUSDRÜCKEN - DÜRFEN: Denn: Der Lernprozeß baut auf den von den Kindern selbst gemachten Erlebnissen und Erfahrungen auf.

FRAGEN STELLEN: Es sollten Fragen gestellt werden wie "Wie ist es dir ergangen?" "Hast du dich gut gefühlt?", durch deren Beantwortung sich der einzelne Schüler seiner Empfindungen bewußt wird.

SPRACHE: Mit der Verwendung einer bestimmten Sprache (Sprechen in Metaphern) können Bewegungsaufgaben und Impulse mit Leben gefüllt werden. Damit werden sie für Kinder interessanter und lustiger.

IMPULSGEBUNG: Statt "Wer kann ?" mehr das "Wie kann?" als Anregung zum "Probiert einmal aus, wie man das machen kann und zeigt uns eure Lösungen."

MIMIK UND GESTIK: "Der Lehrende, aber auch der betrachtende Schüler muß seinen Blick auf das richten, was im Lernenden vorgeht, um dies im Lernprozeß nutzbar zu machen."

VARIATION DER SITUATION: Üben durch Variation der Situation, Ausgangslage, Zielstellung, Hilfe oder Aufgabenstellung führt zu sicherer Beherrschung des Gelernten.

GEGENSATZERFAHRUNGEN: Bei der Übung "Laß dich von mir durch das Wasser ziehen und mache es mir so schwer/leicht wie möglich!" wird z.B.: bewußt der Wasserwiderstand gesucht bzw. vermieden. Auf jeden Fall wird das Bewegungsgefühl des einzelnen Schülers vertieft.

UNTERRICHTSSTIL: Ein positives gegenseitiges Vertrauensverhältnis zwischen Lehrer und Schüler ist sehr wichtig. Die Aufgaben werden ohne Zwang gestellt und mit viel positiver Verstärkung begleitet.

DIFFERENZIERUNG: Jedem Kind wird ausreichend Zeit gegeben, seine eigenen Erfahrungen zu machen und Ideen umzusetzen. Die Offenheit der Aufgabenstellung läßt viele Lösungsmöglichkeiten verschiedener Schwierigkeitsgrade zu, wodurch eine Differenzierung für leistungsschwache und für fortgeschrittene Schüler gegeben ist.

GERATE UND MATERIALIEN: Der Erfahrungs - und Bewegungsraum wird durch den Einsatz möglichst vieler Geräte und Materialien erweitert.

MITEINANDER LERNEN: Die Kinder sollen zum Miteinander angeregt werden. Kinder lernen sehr schnell durch Nachahmung!

7           SOZIAL - AFFEKTIVER BEREICH

Die Schüler sollen sportspezifische Einstellungen und Verhaltensweisen entwickeln:

1.      Entwicklung stabiler Interessen für den Schwimmsport

2.      Ausbau sozialer Kompetenz und kooperativer Fähigkeiten

3.      Leistungs - und Anstrengungsbereitschaft

4.      Bereitschaft zum Einhalten von Spielregeln und organisatorischen Abmachungen

5.      Entwicklung kreativer Fähigkeiten beim Aufenthalt im Wasser.

7.1         KOGNITIVER BEREICH

Die Schüler entwickeln Kenntnisse über:

1.      die physikalischen Eigenschaften des Wassers und ihre schwimmspezifischen Wirkungsweisen auf Gegenstände sowie den menschlichen Körper

2.      Regeln verschiedener Spiele im Wasser, Verhaltensweisen und Sicherheitsmaßnahmen für den Aufenthalt im Schwimmbad

7.2         MOTORISCHER BEREICH

Die Schüler erwerben bestimmte schwimmspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten:

1.      ins Wasser ausatmen

2.      sich mit und ohne Hilfsmittel im Wasser fortbewegen

3.      ins Wasser springen

4.      weit und tief tauchen

5.      mit Flossen schwimmen

6.      in Bauch - und Rückenlage schwimmen

7.3         ZUM UMGANG MIT OBJEKTEN UND MATERIALIEN IM SPORTUNTERRICHT

Didaktische Referenzpunkte für den Einsatz von Materialien und Objekten im Sportunterricht:

1.      BEWEGUNGSVIELFALT, SPANNUNG, FASZINATION: Die Schüler werden im Umgang mit Materialien und Objekten zu vielfältigen und ungewohnten - auch feinmotorischen - Bewegungsaktivitäten angeregt, die Körper, Sinne und Gefühl gleichermaßen ansprechen und Spannung und Faszination hervorrufen können. Es werden weniger die konditionellen, hingegen mehr die koordinativ-motorischen Fähigkeiten angesprochen und entwickelt.

2.      NEUHEITSEFFEKT UND AUFFORDERUNGSCHARAKTER: Die erste Begegnung mit Materialien und Objekten läuft bei Schülern meist über ein spontanes, unkompliziertes Reagieren und Hantieren mit den neuen Dingen ab. Beschaffenheit und Bau des Materials z.B.: bei Luftballons, Schaumgummi und Folien aktivieren schon allein die Neugier der Schüler auf freies Erkunden, Entdecken und Ausprobieren. Schüler erfinden schnell Bewegungsmöglichkeiten, zeigen lustige Bewegungseinfälle, von einfachen bis zu komplizierten Bewegungskunststücken.

3.      ERFAHRUNGSOFFENER ZUGANG:

Die offenen Verwendungsmöglichkeiten von Materialien und Objekten erlauben auch offene methodische Vorgehensweisen und offene Gestaltungen von Unterrichtssituationen.

4.      SOZIALES MITEINANDER:

Im Zusammenspiel mit Partner, Klein - und Großgruppen werden ungewohnte, neue Dimensionen des Sich - Bewegens, des ungezwungenen, tolerierenden Übens über verbale und nonverbale Kommunikation erlebt.

5.      EINSATZMÖGLICHKEITEN IN SPORTFÖRDERGRUPPEN UND IN FACHER - UND KLASSENÜBERGREIFENDEN PROJEKTEN:

Besonders für Kinder mit Beeinträchtigungen und Schwächen im Bewegungsverhalten kann der fächerübergreifende Zugang sehr förderlich sein.

6.      GESTALTENDES BEWEGUNGSHANDELN:

In die Bewegungsgestaltung werden immer mehr Materialien und Objekte in Form von Kostümen, Requisiten, Farben, Masken einbezogen.

7.4         ÜBUNGS - UND ANWENDUNGSBEISPIELE:

Je nach Ziel - und Aufgabenstellung kann das Üben mit einzelnen Objekten und Materialien auf nachfolgende Schwerpunkte gelenkt werden:

§         auf den Umgang mit dem Material

§         auf das fertigkeitsorientierte Spielen und Experimentieren

§         auf das räumliche Handeln, bezogen auf:

§         die Bewegungsweite: vorwärts, rückwärts, seitwärts, über, durch;

§         die Raumformen: Kurve, Kreis, Linie, Reihe, Viereck, Dreieck, Zick-Zack, Spirale,

§         auf zeitlich - dynamische Aspekte der Bewegung, z.B.: schnell, langsam, kurz, lang, hart, weich, locker, straff, plötzlich, allmählich,

§      auf den sozialen Umgang: partner - und gruppenbezogenes Miteinander und Gegeneinander; Körper - Material - Kontakt; sich gegenseitig unterstützen und helfen; sich aufeinander abstimmen, führen und folgen;

7.5         VOLKSTANZE AUS MAHREN UND DER SLOWAKEI FÜR DEN SPORTUNTERRICHT:

Volkstänze stehen in einer engen funktionellen Verbindung mit dem Leben und der Geschichte bestimmter Volksgruppen. Die Tänze und Singspiele berichten vom täglichen schweren Leben in den Bergen, aber auch von Naturschönheiten, an denen sich die Menschen erfreuten. Charakteristisch für die meisten Tänze ist die Bewegungsausführung mit gebeugten Knien. Die Tänze werden in der Regel paarweise getanzt. Aber auch Soloteile für Jungen und reine Mädchentänze werden angeboten. In den Soloteilen soll vor allem Kraft, Mut und Körperbeherrschung demonstriert werden. Die Tänze können die Ausprägung von Bewegungskoordination, Rhythmusfähigkeit, Darstellungsfähigkeit sowie die Entwicklung von Beinkraftfähigkeiten unterstützen und die gesunde Körperhaltung fördern.











Neu artikel





Haupt | Fügen Sie Referat | Kontakt | Impressum