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Regressive Realpolitik Hans von Seeckt

Regressive "Realpolitik": Hans von Seeckt


Regressiv: rückläufig, rückschrittlich


Ob uns die heutige Staatsform gefällt oder nicht, ob wir sie für richtig halten, darauf kommt es nicht an. Heute geht es um den Staat selbst und das Reich.


Nach verschiedenen Gefechten der Freikorps gegen die von der KPD angeführten Aufständen wurde nach schweren Kämpfen von Noske der Befehl gegeben, daß

jede Person, die mit Waffen in der Hand gegen Regierungstruppen kämpfend angetroffen wird, sofort zu erschießen ist.

Dieses nutzten die Freikorps zur Aufrichtung des weißen Terrors, durch den mehrere tausend Unbeteiligte getötet. Allein in Berlin gab es 1200 Opfer.




Dennoch war der Einsatz der Freikorps gerechtfertigt, um die Einheit des Reiches zu bewahren und eine demokratisch Republik zu errichten.


In März 1920 wurden aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrages 50 000 - 60 000 Soldaten aus der deutschen Streitmacht entfernt.


Daher konfrontierte der ostpreußische Generallandschaftsdirektor Geheimrat Dr. Wolfgang Kapp am 10.03.1920 als Kommandeur des ersten Berliner Wehrkreises Reichspräsident Ebert und Reichswehrminister Noske mit staatsstreichlerischen Vorschlägen, wobei er auf die Beibehaltung der Erhardttruppe (Marienebrigarde unter der Leitung von Hauptmann Hermann Erhadt) bestand.


Noske verfügte die Entlassung der "gegen die Demokratie Verschworenen".



In der Nacht zum 13.03.1920 zogen 5000 Mann mit MGs und Geschützen bewaffnet nach Berlin.

Hakenkreuz am Stahlhelm,

Schwarzweißrot das Band -

Sturmbrigarde Erhardt

Werden wir genannt.


Um 6 Uhr früh wurde der ostpreußische Generallandschaftsdirektor Geheimrat Dr. Wolfgang Kapp zum Reichspräsidenten ernannt.


Diese Regierung fand bei der Bevölkerung keine Zustimmung.


Die SPD rief zum Generalstreik gegen die selbsternannte Regierung auf.

Dieser Streik wurde als gewaltigster der Geschichte (12 Mio.)obezeichnet, der einersteits Wirtschaftsfreiheit verkündete, andererseits Streiks als Volks- Vaterlands, und Zukunftsverrat anprangerte.

Sozialisten organisierten bewaffneten Widerstand gegen die Kapp- Truppen.


Aus den fliehden Putschisten entstand die rote Armee(17.03.1920).


Die beiden extremistischen Bewegungen lieferten sich im ganzen Reich erbitterte Gefechte(mehrere 1000 Arbeiter getötet).


So wurden im Ruhrgebiet z.B. 40 Freischärler mit ihrem Anführer, der eine Kapitualionsflagge trug, von Rotarmisten masakriert.


Aufgrund der fehlerhaften Politik der Weimarer Koalition verlor sie bei den Wahlen vom 6.06.1920 ihre Mehrheit; die USPD gewann an Stimmen.


Legien (Gewerkschaftvorsitzender) wollte durch einen Generalstreik die SPD und USPD zusammenführen (Druckmittel gegen die Reichsregierung) und verlangte die sofortige Entwaffnung aller am Putsch beteiligten Truppen und sofortigen Rücktritt des Reichswehrministers Noske und trat für soziale Verbesserungen für Arbeiter ein.


Diese Forderungen wurden erfüllt und Legien wurde das Kanzleramt angeboten.






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